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FIFA 15
 Test von Jan (14.10.2014) Artikel-Feed (RSS) abonnieren
Genre:Sport Publisher:EA Sports
Termin:25. September 2014 Entwickler:EA Canada

Alle Jahre wieder steht im September ein neuer FIFA-Ableger ins Haus. Alle Jahre wieder bietet der neueste FIFA-Teil eine überragende Auswahl an verschiedenen Modi für Fußball-Verrückte. Und alle Jahre wieder wird an den Lizenzen geschraubt und an der Stadionatmosphäre gefeilt. Nur etwas ist anders dieses Jahr. Was das ist, erfahrt ihr im Test zu FIFA 15.


Das schlechte vorweg: FIFA-Fans lassen besser die Finger weg!

Wo soll ich nur anfangen? Bis zum Jahr 2009 war ich großer Anhänger der PES-Reihe, bis ich dann aus spielerischen Gründen ab FIFA 09 ins EA Sports-Lager gewechselt bin. Die FIFA-Reihe nahm fortan stetig an Realismus und besserem Gameplay zu. Jedes Jahr gab es aber mindestens ein kleines Manko, das den Spielspass trübte. Letztes Jahr waren es die übertrieben oft erfolgreichen Kopfbälle. Das war schlimm, doch dieses Jahr wiegt das Problem wesentlich schwerer, es betrifft nämlich das generelle Gameplay von FIFA 15. Doch bevor ich euch erzähle, wieviel Umfang, wieviele Modi und wieviele Lizenzen die Fußballsimulation aufzubieten hat, komme ich nicht umher jeden FIFA-Fan vor einem Kauf zu warnen.

Wer FIFA 14 besitzt braucht kein FIFA 15. Letztlich hat ein neuer Ableger der Reihe den Kauf immer durch ein verbessertes Gameplay gerechtfertigt - da FIFA 15 hier zwei bis drei Schritte zurück macht, sollte man beim Vorgänger bleiben, der ohnehin jüngst ein Kaderupdate für die neue Saison beschert bekommen hat.


Warum ist FIFA 15 ein Rückschritt?

Ja, die FIFA-Reihe schleppt seit Jahren Altlasten mit sich herum. So sind schnelle und starke Spieler in den letzten Jahren viel wichtiger geworden als kreative Spielmacher. In FIFA 15 verhärtet sich dieses Problem zu einem echten Spielspass-Killer! Kopfbälle sind nicht mehr "overpowered". Gut! Dafür ist das Defensivgebilde nun ein riesiger Schwachpunkt. Die künstliche Intelligenz reisst Lücken auf, die Kontrolle über Abwehrspieler lässt sich wohlwollend als schwammig bezeichnen und das Skillsystem hat noch mehr an Bedeutung gewonnen. Das bedeutet im Kern, dass der Angriff stärker und die Verteidigung schwächer wird. So kommen immer wieder folgende Szenen, vor allem im Online-Spiel, zustande: Anstoß - der Ball wird zu Emenike (oder wahlweise Doumbia) gepasst, der Spieler läuft wie ein Strich aufs Tor zu. Alle Abwehrspieler prallen von ihm ab. Emenike schiesst... Tor! Macht das Spaß? Nein! Ist das realistisch? Nein! Wer in FIFA 15 ein echtes Fußballspiel erleben will, der kann dies maximal gegen die KI bekommen.

Online kommt kein Fußballspiel mehr zustande. Es erinnert viel mehr an Sportarten wie Rugby oder American Football. Gerade in höheren Online-Ligen wird massiv Pressing und Gegenpressing gespielt. Da jeder weiß, dass die Abwehr nichts taugt, wird versucht dem Gegner keinen Zentimeter Platz zu lassen. Es ist eine Schande für die Serie! Und ich bin kein FIFA-"Hater". Ihr könnt euch in meinem Test zum Vorgänger davon überzeugen (»zum FIFA 14-Test). Ich will mit dem Spiel Spaß haben, stattdessen kommt Frust pur auf. Habe ich erwähnt, dass ein guter Freund seinen Controller im Fernseher dank FIFA 15 versenkt hat? Gut, er ist jetzt kein in sich ruhender Buddhist, aber die Aussage, die ich damit treffen will, dürfte klar sein. FIFA 15 belohnt jene Spieler, die Schwächen ausnutzen ohne spielerisches Können aufbringen zu müssen. Das macht die Online-Partien zu einem wahren Frust-Festival.


Neue Features - neues Wutpotenzial!

Jedes Jahr lässt sich EA Sports neue Features für ihre Fußballsimulation einfallen. Ja, ich könnte hier ewig über Modivielfalt oder die vielen Original-Lizenzen reden, das mache ich jedes Jahr im FIFA-Test. Und ja, das ist auch in diesem FIFA-Teil nicht anders. Wer Wert auf solche Dinge legt, wird auch dieses Jahr in diesem Punkt mit FIFA glücklich. Während man also das Lizenzpaket verstärkt, zum Beispiel mit der ersten türkischen Liga, hat man sich nun auch etwas einfallen lassen, wie die Atmosphäre verbessert wird.

So sind nun alle Premiere League-Stadien enthalten, inklusive authentischer Fangesänge und Jubel. Der Rasen wird mit laufender Spieldauer immer mehr zum Acker, da beispielsweise Grätschen Furchen in den Rasen reißen. Die neue, rundum überarbeitete Keeper-KI sorgt jedoch schnell dafür, dass ihr auf den Boden der Tatsachen, oder vielmehr dem Grundstein des vermasselten Gameplays von FIFA 15 zurückkommt. Denn hier liegt die nächste spielersiche Schwäche: Torhüter in FIFA 15 sind unfähig! Ja, sie treffen nun selbstständig Entscheidungen, können sich sogar umentscheiden und somit ihre Animationsphase unterbrechen. Nur blöd, dass sich die Keeper fast immer falsch entscheiden und die Vielzahl an kuriosen Toren massiv zunimmt. Im Eins-gegen-Eins hechten sie gerne mal ins falsche Eck oder lassen sich tunneln. Nahezu jeder Ball wird vom Torhüter nicht fest gehalten, so dass der Gegner den Apraller versenken kann. Da Freistöße und Schüsse nun noch einfacher von der Hand bzw. Fuss gehen, sorgt dies für ein weiteres klaffendes Loch zwischen Defensive und Offensive. In FIFA 15 gewinnt die Offensive das Spiel! Die Defensive verkommt zum Statisten. Und das ist der Hauptgrund, warum ich mit dem neuesten FIFA-Sprössling keinen Spaß hatte. Ich freue mich schon auf das kommende Pro Evolution Soccer. Es sieht für mich derzeit danach aus, als müsste ich das Lager nach langer Zeit mal wieder wechseln.


EA-Server bringen das Fass zum Überlaufen

Kurz sei noch erwähnt, dass auch alle Fans von Ultimate Team (so wie ich) mit massivem Frust leben müssen. Die EA-Server sind regelmäßig offline. Punkte für gewonnene Spiele werden aberkannt. Sogar das gewonnene virtuelle Geld für absolvierte Partien verschwindet hier und da. Durch das Fehlen einer Latenzanzeige (die Vorgänger hatten eine solche!), müsst ihr auch noch starke Lags in Kauf nehmen. Auch der Tranfermarkt verschwindet von Zeit zu Zeit vollständig. Diese Probleme bestehen seit Release und sind bis heute nicht besser geworden. Auch wenn das Gameplay nicht mehr zu retten ist, sollte EA zumindest ihre Online-Server dringend in den Griff bekommen.





Um es kurz zu machen: FIFA 15 ist ein klarer Rückschritt im Vergleich zu FIFA 14. Ja, die Modi-Vielfalt ist gewohnt überragend. Nur scheitert FIFA 15 in der Kerndisziplin, dem Gameplay! Der Angriff ist dieses Jahr allmächtig. Wer einen starken und schnellen Stürmer hat, hat im Prinzip schon gewonnen. Bei Online-Spielen rennen eben jene Stürmer einfach vom Mittelkreis bis zum Tor, ziehen ab und der Spaß an FIFA 15 ist auch schon wieder vorbei. Wer FIFA 14 besitzt und gerne online spielt, sollte die Finger von FIFA 15 lassen. Zudem ist die Latenzanzeige dem Rotstrich zum Opfer gefallen. So dürft ihr euch auch noch mit laggenden Gegnern abgeben. Thumbs down EA!
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#1 | Gast [15.10. | 12:20] 
Aus der Seele gesprochen
Danke für diesen Artikel. Endlich mal ein objektiver Blick auf Fifa 15. Das Spiel IST ein klarer Rückschritt zu Fifa 14 und es kommt aus den genannten Gründen im Online-Game absolut kein Spielspaß auf.

#2 | Blue_Master [20.10. | 17:13] 



225
Das unterschreibe ich
Hab es zwar “nur“ auf der PS3, aber ich kann dir da nur zustimmen. Die Abwehr ist ein Witz, als hätten die Verteidiger Betonschuhe an.


 






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Pro:
Ballphysik
viele Modi
verbesserte Atmosphäre
noch mehr Lizenzen

Contra:
schwaches Gameplay
keine Latenzanzeige
EA Sports-Server unstabil
grafisch nur gering verbessert


Offizielle Website:
 easports.de



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