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CHILD OF LIGHT
 Test von Christian Alfs (27.05.2014) Artikel-Feed (RSS) abonnieren
Genre:Rollenspiel Publisher:Ubisoft
Termin:29. April 2014 Entwickler:Ubisoft

Ubisoft Montreal ist eigentlich für die erfolgreichen Triple-A-Spiele bekannt, die uns häufig mit technischem Bombast unterhalten haben. Nun gehen die Entwickler einen anderen Weg und schließen sich dem "Indie-Hype" an. Mit Child of Light bekommen wir ein Rollenspiel in ungewohnter Form. Hübsch ist das Spiel, das erkennen wir gleich nach den ersten Sekunden. Doch nun geht es darum, ob uns Child of Light auch mit seinem Inhalt begeistern kann.


Ein Traum, ein Abenteuer

Irgendwo in Österreich lebt der Herzog mit seiner Familie und genießt die sorgenlose Ruhe, bis eines Tages die Herzogin stirbt und das Familienleben erschüttert wird. Der Herzog ist zutiefst betrübt und die kleine Prinzessin Aurora verliert sich in einem Traum voller Melancholie, aber nicht ohne Hoffnung. Lumeria nennt sich diese wunderschöne Welt, die in farbenfrohen Wasserfarben dargestellt wird und auf dem Bildschirm sehr lebendig wirkt. Die Gräser wiegen sich im Wind, die Wolken ziehen seicht am Himmel ihre Bahnen und immer wieder schauen Tiere hinter Steinen und Büschen hervor und Vögel zwitschern ihre Lieder. Ja, Lumeria wirkt lebendig, doch der Schein trügt. Die Schwarze Königin bedroht das Land und hat bereits ihre Schatten und Schergen der Dunkelheit über Lumeria losgelassen. Die Völker Lumerias leben nun in Angst und Schrecken auf der Suche nach den drei Quellen des Lichts.

Wir erleben das Abenteuer in der Rolle der Prinzessin Aurora, die von einem Glüwürmchen namens Ignuculus begleitet wird. Ihr könnt Child of Light zu zweit an einem Bildschirm erleben, indem der andere Spieler Ignuculus steuert und der Prinzessin im Kampf hilfreich zur Seite steht. Neben dem quirrligen Glühwürmchen gesellen sich noch zahlreiche andere Charaktere zu der Gruppe hinzu. Jeder der Charaktere hat seine eigene, kleine Geschichte zu erzählen, die mal traurig, tragisch und gefährlich anmutet. Das Design der verschiedenen Begleiter ist fantasie- und liebevoll. Ein Golem, der all seine Körperteile verloren hat und ihr sie wiederfinden müsst. Eine Art Zwerg, der seinen Mut wiederfinden muss und viele andere kleine Geschichten begleiten euch auf der gefährlichen Reise durch Lemuria.


Das Kampfgeschehen

Bis ihr der Schwarzen Königin gegenübersteht, vergeht viel Zeit und viele Orte werden von euch besucht. Natürlich begegnen euch zahlreiche Gegner, von Spinnen über Riesen und anderen Wesen, die ihr besiegen müsst. Beginnt die Auseinandersetzung, wechselt das Spiel in einen Kampf-Modus. Ihr könnt die Charaktere nicht direkt steuern, mit Ausnahme von Ignuculus, der auch im Kampf frei steuerbar ist. Aurora und einer ihrer Begleiter stehen auf Sockeln und kämpfen in rundenbasierter Art gegen ihre Gegner, die ebenfalls auf Sockeln stehen. Am unteren Bildschirmrand bewegt sich eine Zeitleiste, die anzeigt, wann ein Charakter handeln darf. Die Handlung selbst wird dann ebenfalls in verschiedenen Zeiten ausgeführt. Während eine Heilung sehr schnell durchgeführt werden kann, benötigt ein komplexer Zauber deutlich mehr Zeit. Hier hat der Gegner die Chance, einen schnellen Angriff zu platzieren, der im schlimmsten Fall nicht nur viel Lebensenergie kostet, sondern auch euren Zauber unterbricht und der Charakter in der Zeitanzeige zurückgesetzt wird. Das mag sich verwirrend lesen aber ergibt im Spiel viel Sinn und steigert die taktische Tiefe in den Kämpfen. Ihr müsst also gut überlegen, ob ihr einen Angriff starten möchtet, in die Defensive gehen wollt oder einen Zauber wirken möchtet. Jede Handlung benötigt ihre Zeit - dabei müsst ihr die Zeitleiste gut im Auge behalten, um vor allem im späteren Verlauf die deutlich stärkeren Gegner vernichten zu können.

Jeder Begleiter von Aurora hat bestimmte Fähigkeiten und Stärken. Ihr könnt im Kampfgeschehen beliebig oft den Charakter wechseln und so mehrere Taktiken ausprobieren, da auch die Gegner über verschiedene Resistenzen und Stärken verfügen. Dabei haben sich die Entwickler auf die Elemente Feuer, Erde, Wasser, Luft und Blitz konzentriert. Schon jetzt könnten wir behaupten, dass die Kämpfe genügend taktische Tiefe besitzen, aber es kommt noch ein weiteres Detail. Unser Glühwürmchen Ignuculus kann die Prinzessin und ihre Begleiter tatkräftig unterstützen. Entweder ihr blendet eure Gegner und sorgt dafür, dass sie sich langsamer in der Zeitleiste bewegen und somit weniger oft angreifen können. Oder ihr heilt die Charaktere, indem Ignuculus über ihnen schwebt und die gesammelte Energie an Aurora und Co. weitergibt. Damit Ignuculus leuchten und heilen kann, benötigt es Energie, die ihr in der Welt Lemuria häufig finden werdet. Im Kampfmodus findet ihr ebenfalls "Energie-Büsche", die sich nach einiger Zeit wieder auffüllen.


Fähigkeiten, Attribute und ein wenig Diablo

Wie oben schon erwähnt, besitzt jeder Charakter verschiedene Fähigkeiten und diese können mit jeder weiteren Erfahrungsstufe ausgebaut werden. Ihr erhaltet Punkte, mit denen ihr die Fähigkeiten und Attribute verbessern könnt. Mehr Stärke, eine höhere Defensive, mehr magische Kraft oder stärkere Angriffe, die Möglichkeiten sind zahlreich. Neben den üblichen Aufstiegsritualen hat sich ein großer Vertreter in Form von Edelsteinen in Child of Light eingeschlichen. Die Rede ist von Diablo II. Wie beim diabolischen Kollegen, findet ihr auch in Child of Light diverse Edelsteine in verschiedener Qualität. Diese Steine könnt ihr weiter aufwerten, indem ihr sie mit anderen Steinen kombiniert - entweder von der gleichen Art oder ihr probiert ein wenig rum, vielleicht entdeckt ihr auch ganz neue, besondere Steine. Jeder Stein, egal ober dieser veredelt wurde oder nicht, lässt sich in die Waffen und Rüstungen der Charaktere einsetzen und fördert damit z.B. Angriffe, Resistenzen etc. Somit bekommen wir noch ein weiteres Taktikfeature in Child of Light.


Ein Rollenspiel wie ein guter Wein

Hat Ubisoft Montreal mit Child of Light ein Rollenspiel geschaffen, welches für jeden bestimmt ist? Nicht wirklich. Alleine die Präsentation, so schön sie auch ist, trifft nicht den Geschmack jeden Spielers. Auch das Gameplay könnte die Spieler distanzieren, die es gewohnt sind, in großen 3D Arealen ihr Unwesen zu treiben und in Echtzeit die Gegener nieder zu knüppeln. Es mag vielleicht sogar Spieler geben, die die Taktik in den Kämpfen von Child of Light nicht mögen aber eines ist sicher. Wer sich zu schnell gegen das Spiel entscheidet, verpasst tatsächlich einen wunderschönen, spielerischen Traum, der genügend Spieltiefe besitzt, einsteigerfreundlich ist und mit viel Liebe zum Detail begeistern kann. Es ist sicherlich nicht unbedingt ein Spiel, welches man in einem Zug durchspielt. Ihr solltet Child of Light wie einen guten Wein behandeln und das Spiel in mehreren "Schlücken" genießen, dabei Schlürfen und Gurgeln.


Ausgezeichnet mit den folgenden GameRadio-Awards:






Child of Light ist ein besonderes Spiel, welches vorallem mit der Präsentation punkten kann und viel Spieltiefe bietet. Die Liebe zum Detail erkennt man an jeder Stelle und an jeder Ecke. Die Texte sind als Reime aufgebaut. Schöne, kleine Geschichten sind im Hauptstrang eingebunden, die Kämpfe sind vorallem im späteren Verlauf spannend und herausfordernd. Die Taktik in den Kämpfen kommt ebenfalls nicht zu kurz. Ja, Ubisofts Rollenspiel ist ein kleines, funkelndes, künstlerisches Licht im Dunkel des Mainstreams. Wenn ihr einen Ausflug in die Rundenstrategie machen möchtet, greift zum "Kind des Lichts"!
84%
So testen wir >>

Child of Light ist ein Kunstwerk und möchte auch als solches genossen werden. Wer auf schnelle Action aus ist, sollte sich definitiv woanders umsehen. Mich hat die atemberaubende Optik sofort in den Bann gezogen. Hinzu kommt ein tolles Kampfsystem, eine schlichte aber dennoch interressante Story und ein wundervoller Soundtrack. Besonders die Charaktere sind mir mit der Zeit ans Herz gewachsen und die deutsche Übersetzung der Reime ist ebenfalls überraschend gut gelungen. Der Umfang ist für den Preis von 15 Euro zudem vorbildlich. Ich will Child of Light 2 oder weitere Experimente seitens der Entwickler.
85%

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Pro:
Wunderschöne Optik
Tolle Atmosphäre, viel Liebe zum Detail
Texte sind Reime
Einsteigerfreundliche Rundenstrategie
Taktische Kämpfe

Contra:
Anfangs wirken die Kämpfe wenig herausfordernd, dienen eher als Tutorial
Kämpfe könnten für einige als eintönig empfunden werden


Offizielle Website:
 Child of Light

Weitere Links:
 Launch Trailer



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