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BATMAN: ARKHAM ORIGINS BLACKGATE - DELUXE EDITION
 Test von Tobias Sickmann (11.04.2014) Artikel-Feed (RSS) abonnieren
Genre:Action-Adventure Publisher:Armature Studio
Termin:02. April 2014 Entwickler:Warner Bros.

Hinter dem langen Titel Batman: Arkham Origins Blackgate - Deluxe Edition verbirgt sich eine Neuauflage des Batman-Ablegers für PlayStation Vita und Nintendo 3DS aus dem letzten Jahr. GameRadio hat sich angeschaut, wie viel Spaß das Arcade-Abenteuer auf dem großen Bildschirm macht.


Batman + Metroid = Blackgate

Die Geschichte von Blackgate - Deluxe Edition können wir schnell abfrühstücken, denn die ist nicht besonders spannend oder umfangreich geraten. Wenige Wochen nach den Ereignissen von Arkham Origins haben Joker, Black Mask und der Pinguin jeweils die Kontrolle über einen Abschnitt der Anstalt übernommen. Batman ist sofort zur Stelle - einer muss ja schließlich das Gefängnispersonal retten. Unterstützt wird der dunkle Rächer von Catwoman, die jedoch ihre wahre Motivation verschleiert. Bis auf eine Storywendung zum Schluss läuft die Geschichte sehr routiniert ab. In der Arkham-Spielreihe wird man förmlich in das Batman-Universum eingesogen - Details, Anspielungen und Hintergrundinfos sind zuhauf vorhanden. Das kann in Bezug auf Blackgate - Deluxe Edition leider nicht behauptet werden. Altbekannte Gesichter tauchen zwar in regelmäßigen Abständen auf, das absolute Batman-Feeling will sich bei uns aber nicht einstellen. Zumindest die Zwischensequenzen sind gelungen, die im Geiste der Vorlage in stylischen Comicszenen präsentiert werden.

Im Gegensatz zu den "großen Brüdern" - die Arkham-Reihe von Rocksteady und Warner Bros. Interactive - gibt es in dem Blackgate-Ableger keine offene 3D-Spielwelt. Das Spiel wurde getreu dem kleinen Handheld-Format angepasst. Statt Open-World müssen wir uns auf vorgefertigte Pfade durch die titelgebende Gefängnisanstalt schlagen. Unser Entdeckerdrang kann trotzdem vollständig ausgelebt werden. Das Action-Adventure folgt nämlich dem sogenannten "Metroidvania"-Spielprinzip. Das bedeutet, dass wir zu Beginn auf reihenweise versperrte Wege stoßen, die erst mit der passenden Ausrüstung freigelegt werden - und die muss zuerst mal gefunden werden. Das Blackgate-Gefängnis ist in vier Gebiete unterteilt - bei einem einmaligen Besuch wird es garantiert nicht verbleiben. Wer allergisch auf Backtracking reagiert, wird hiermit nicht seine Freude haben. Jeder gesammelte Sequenzer-Code oder Ausrüstungsgegenstand (wie Batarangs oder Batclaw) eröffnet neue Möglichkeiten, so dass sich Geheimwege oder versteckte Räume auftun. In den Levels sind zahlreiche Erweiterungen versteckt. Die Suche danach erweist sich als äußerst motivierend. Aber genauso frustrierend kann es sein, die kostbaren Extras am Anfang des Spiels zu sehen, aber nicht aufnehmen zu können, weil Batman noch nicht über die passende Ausstattung verfügt.


Gleiche Zutaten in abgeschwächter Form

Das "Metroidvania"-Konzept war schon in den Arkham-Teilen spürbar. Mit der 2,5D-Optik von Blackgate huldigt das Spiel aber endgültig den Klassikern. Während Batman sich also nur nach links oder rechts bewegen kann, ist die Grafik in 3D gehalten und gibt euch so die Illusion eines 3D-Titels. An vereinzelten Punkten kann der dunkle Ritter dank Enterhaken oder Lüftungsschächte "in die Tiefe" gehen. Der Übergang zu einem 2D-Titel hinterlässt jedoch seine Spuren. Das klassische Arkham-Gameplay kann durch die Einschränkung nicht das ganze Potential entfachen.

Die Schleichabschnitte, die Titel wie Arkham City zu einem ebenso guten Stealthgame wie Action-Adventure gemacht haben, kehren natürlich zurück. Wegen der fehlenden dritten Dimension bleiben unsere taktischen Möglichkeiten jedoch weit zurück. In der Blackgate - Deluxe Edition verkommt das Schleichen zum reinen Reaktionstest, es muss das richtige Timing erwischt werden, wenn der Gegner mit dem Rücken zu uns steht. Die Gadgets erweisen sich in den Schleichabschnitten auch nicht als große Hilfe, was die Zahl an Optionen gering ausfallen lässt. Die KI kann mit ihrem Kurzzeitgedächtnis auch nicht für Nervenkitzel sorgen. Die Kämpfe gegen die Schergen, sowie das Konter-Kampfsystem, sind auch wieder mit an Bord, wobei es auch hier zu einer Simplifizierung gekommen ist. 2D-bedingt stellen sich die Feinde links und rechts von Batman auf und warten auf eine Abreibung. Schlagen, Kontern und Ausweichen lautet die Devise. Mehr gibt es an dieser Stelle auch nicht zu tun. Zumal die Gadgtes sich wieder als vollkommen nutzlos erweisen. Die Schlägerein, die in den großen Arkham-Teilen für spannende Herausforderungen gesorgt hat, fühlen sich in Blackgate träge und abwechslungsarm an. Zumindest den Bosskämpfen merkt man an, dass sich Entwickler Armature Mühe gegeben hat, ihnen einen eigenen Kniff zu geben. Kein Bossfight ähnelt dem nächsten - die Gameplay-Schwerpunkte liegen weit auseinander. Es braucht manchmal sogar mehrere Anläufe, um auf die Lösung zu kommen.

Ein weiteres essentielles Feature aus den bekannten Batman-Abenteuern ist der Detektivmodus. Diese Art von "Röntgensicht" hebt besondere Merkmale in der Umgebung hervor. Dies ist in Batman: Arkham Origins Blackgate - Deluxe Edition bitter nötig, um wichtige Items oder Routen zu erkennen. So kommt es vor, dass wir häufiger mit der Detektiv-Sicht durch die Gänge wandern als mit der normalen Perspektive. Doch das Action-Adventure treibt es noch weiter. Zusätzlich zu dieser Sicht muss noch ein Scanner aktiviert werden, der einen kleinen Teil des Bildschirmes noch genauer unter die Lupe nimmt. Ein Lüftungsschacht lässt sich zum Beispiel erst öffnen, wenn dieser zuvor gescannt wurde. Wichtige Indizien zum Lösen von Kriminalfällen können erst damit kenntlich gemacht werden. You get the idea. Blöd nur, dass wir dadurch penibel genau jeden Quadratzentimeter in jedem Raum untersuchen müssen, um ja alle Extras zu finden. Schon nach kurzer Zeit sind wir dem Feature überdrüssig geworden.

Der Deluxe Edition wurde gegenüber dem Handheld-Originaltitel eine verbesserte Kartenübersicht spendiert, die die Navigation durch die Gefängnisanstalt erleichtern soll. Aber selbst mit der neuen Kartenansicht hatten wir unsere Schwierigkeiten, die Position in den Räumen exakt zu bestimmen. Besonders bei übereinanderliegenden Abschnitten ist eine klare Zuordnung nur schwer möglich.


Aufpoliert

Technik und Gameplay der Deluxe Edition basieren auf der Vita-Version von Blackgate. Dadurch konnte Armature die Neuauflage auf einer technisch gelungenen Grundlage aufbauen. Die Konsolenfassungen sind noch ein wenig detaillierter ausgefallen. Doch auch hier finden sich genug unscharfe Texturen und Charaktermodelle. Der comicartige Grafikstil der Arkham-Teile wurde gut eingefangen, auch wenn Blackgate grafisch keinesfalls mit der großen Spielreihe mithalten kann. In der 2D-Umgebung ist dies zum Glück nicht weiter schlimm. Auch beim Sound sollte man nicht den Standard der großen Rocksteady-Abenteuer erwarten. Die Blackgate - Deluxe Edition enthält die bekannten Batman-Themes, die im 5.1 Surround Sound erklingen. Auch eine Sprachausgabe ist vorhanden - leider nur auf Englisch. Die Sprecher geben eine ordentliche Leistung ab - da sich bestimmte Sprüche aber zu häufig wiederholen, kann die Vertonung ab und zu auf die Nerven gehen.

Der Umfang ist für ein Download-Spiel angemessen. Für einen Durchlauf auf Normal haben wir etwa sechs bis sieben Stunden benötigt, ohne alle Sammelobjekte gefunden zu haben. Wer die Kampagne ein zweites Mal durchspielen möchte, kann im Menü auf ein "Neues Spiel +" zugreifen. Außerhalb der Kampagne gibt es jedoch nichts zu erledigen.



Der Blackgate-Ableger fühlt sich wie ein Batman Light an. Viele Features und Gameplay-Mechaniken sind aus der Arkham-Reihe entnommen und auf die 2,5D-Optik umgemünzt worden. Die Umstellung ging auf Kosten der Spieltiefe, was besonders in den Kämpfen und beim Schleichen spürbar wird. Dafür legt Blackgate ein gelungenes Metroidvania-Spielprinzip vor, dass eurem Entdeckerdrang und Sammeltrieb fördert - sofern Backtracking kein Problem für euch darstellt. Was mich am meisten enttäuscht hat, ist die relativ dünne Geschichte, die zu wenig aus dem reichen Batman-Universum herausholt. Fans des dunklen Ritters kommen nicht ganz auf ihre Kosten.
74%
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Pro:
Stylische Zwischensequenzen
Sammelfieber
Abwechslungsreiche Bosskämpfe
Sprachausgabe (Englisch)

Contra:
Backtracking
Träge Kämpfe
Karte unübersichtlich
Lahme Story
Viel Scannen


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