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NEED FOR SPEED: THE RUN
 Test von Sören Wetterau (25.11.2011) Artikel-Feed (RSS) abonnieren
Genre:Rennspiel Publisher:Electronic Arts
Termin:17. November 2011 Entwickler:Black Box Studios

Nachdem man mit »Need for Speed: Hot Pursuit stellenweise zu den Wurzeln der Serie zurückkehrte, will EA mit Need for Speed: The Run neue Wege gehen. Verantwortlich für den Action-Raser sind die Black Box Studios, die sich mit »Need for Speed: Undercover nicht gerade mit Ruhm bekleckerten. Und auch im neusten Rennspiel-Ableger schaffen es die Entwickler nicht ganz, ihre eigentlich guten Ideen vollständig umzusetzen.


In den vergangenen Jahren konnte sich die Need for Speed-Serie wieder aufrappeln. Nach dem enttäuschenden Need for Speed: Undercover mussten die Slightly Mad Studios und Criterion Games erst wieder an die alten Erfolgszeiten anknüpfen. Ausgerechnet jetzt dürfen die Black Box Studios, die Undercover verbrochen haben, wieder ran und wollen mit Need for Speed: The Run ein storylastiges Rennspiel abliefern. Und der Auftakt der Kampagne beginnt zumindest furios: Unser Alter Ego Jack Rourke befindet sich in einem hübschen Sportwagen. Blöd nur, dass er ans Lenkrad gefesselt ist und zwei Leute ihn in eine Autoschrott-Presse geworfen haben. Nur dank des Quicktime-Events können wir uns befreien und es gibt einen Zeitsprung. Wir erfahren, dass Jack ein paar Geldprobleme mit dubiosen Leuten hat. Seine Agentin Samantha Harper hat aber einen Ausweg: Sie meldet ihn für ein illegales Straßenrennen, welches von San Francisco bis nach New York geht, an. Die Startkosten in Höhe von 250.000 US-Dollar übernimmt sie, allerdings sind deshalb auch "nur" 10 Prozent des 25 Millionen US-Dollar hohen Preisgeldes für Jack Rourke drin.

Was im Grunde spannend beginnt, flacht danach enorm ab. Die kurzen Zwischensequenzen vor einem Rennen sollen zwar die Geschichte vorantreiben, aber das tun sie nicht. Jacks vergangenes Leben oder die Story seiner Rivalen werden nur kurz beleuchtet, aber ansonsten wird nichts in diese Richtung getan. Auch die Quicktime-Events, die meistens ziemlich actionreich inszeniert sind, fallen simpel aus. Es ist ziemlich egal, ob wir zwischendurch die falsche Taste drücken. Wichtig ist nur, dass wir die richtige Taste vor Ablauf der Zeit drücken. Anspruch ist hier Fehlanzeige.


Fahrphysik – Fahren auf Schienen

Viel wichtiger als die Story ist sowieso das, was auf der Straße passiert. Serientypisch geht es hier ziemlich arcadelastig zu, allerdings haben es die Entwickler wohl etwas übertrieben. Die Autos liegen wie ein Brett auf der Straße und somit kommt das Gefühl auf, dass sich die Fahrzeuge wie auf Schienen bewegen. Selbst vor Kurven müssen wir nicht wirklich bremsen, sondern können teilweise mit Vollgas durchrasen. Auf Dauer wirkt auch diese Sache ziemlich anspruchslos, aber zumindest sorgt das vorhandene Geschwindigkeitsgefühl dafür, dass wir nicht einschlafen. Schade, dass dann nur zwischen drei Perspektiven (Stoßstange, Motorhaube und Außenperspektive) gewählt werden kann.

Bei den Autos haben wir zumindest die Entscheidungsfreiheit über 120 Boliden. Amerikanische Muscle Cars, Sportwagen und Exoten sind zahlreich vertreten, auch wenn Need for Speed: The Run nicht mit dem Parkour eines »Gran Turismo 5 oder eines Forza 4 mithalten kann. Alle Wagen sind vollständig lizenziert und umfassen dabei Marken wie Ferrari, Audi, Mercedes oder Lamborghini. Langsamere Wagen der Marke Opel Corsa gibt es aber nicht. Diese existieren dafür aber im Straßenverkehr, auch wenn diese dann nicht lizenziert sind.


Die KI – Sie klebt an uns!

Unsere Autos liegen auf der Schiene, so ist es kein Wunder, dass auch die KI an uns klebt. In Action-Rasern ist das nicht ungewöhnlich, aber Need for Speed: The Run zieht das gesamte System ins Absurde. Das führende Fahrzeug hält in neun von zehn Fällen immer rund einen Kilometer vor dem Ziel passend für uns an, nur um dann mit einer enormen Beschleunigung wieder an uns vorbeizuziehen. Hier hilft nur noch das angestaute Nitro, dass wir später für nahezu jede Aktion bekommen, etwa auf der Gegenseite fahren oder Polizeiwagen aus dem Rennen nehmen. Abgesehen von der Gummiband-KI agieren unsere Gegner ziemlich passiv. Aggressive Manöver gibt es weder von den Konkurrenten, noch von der Polizei, außer sie sind geskriptet. Problematisch wird es erst, wenn wir eigentlich schon gute fünf Sekunden vor dem Gegner sind, aber dieser dann wie aus dem Nichts mal so eben vier Sekunden wieder aufholt.

Bei den Spielmodi will sich Need for Speed: The Run abwechslungsreich geben. Meistens geht es aber nur darum, dass wir auf einem Streckenabschnitt eine bestimmte Anzahl an Gegnern überholen, um im Teilnehmerfeld des Straßenrennens weiter vorrücken. Ab und an müssen wir auch gegen einen oder mehrere Rivalen oder gegen die Zeit fahren oder ein paar Sekunden vor einem Gegner in Führung bleiben. Am interessantesten sind dann immer noch die Fluchtrennen. Wir müssen schnellstmöglich aus einem Gebiet entkommen und werden dabei von der Polizei gejagt. Dabei kommen allerlei Skripte zum Einsatz, etwa stürzen Lawinen auf unsere Straße oder wir müssen im Sandsturm bei Höchstgeschwindigkeit schnell reagieren, um nicht in den Gegenverkehr zu geraten. Diese kommen immer am Ende eines großen Gebietes und gehören ohne Zweifel zu den Highlights des Spiels.


Schöne Strecken, durchwachsene Technik

Die meisten Pluspunkte kann Need for Speed: The Run bei seinen Strecken sammeln. In den gut dreitausend Meilen von San Francisco bis nach New York erleben wir viele abwechslungsreiche Szenarien. Paradiesische Nationalparks, die Wüste Nevadas, Teile der Rocky Mountains oder die großen Städtekulissen Las Vegas, New York und Chicago fallen wunderschön und detailliert aus. Auf jeder dieser Strecken bekommen wir immer wieder kleinere und größere Dinge zu sehen, allerdings fällt das fast nur bei den Natur-Strecken auf. In den Städten sind wir nur am Rande unterwegs und durchqueren nicht etwa den Times Square in New York oder die verruchten Straßen Las Vegas. Passanten gibt es sowieso keine.

Im Vorfeld sprach Black Box immer wieder von der Leistungsfähigkeit der Frostbite Engine 2, die auch in »Battlefield 3 ihr Werk verrichtet. Schade ist, dass die Entwickler diese Qualität nicht umsetzen können. In einigen Momenten sieht man die Stärke der Engine sofort, aber in den meisten Fällen gibt es nur matschige Texturen oder verwaschene Hintergründe vors Auge. Nur bei den Lichteffekten bemerkt man, dass es sich hier wirklich um die großartige Frostbite Engine 2 handelt. Die Auto-Modelle fallen recht gut aus, aber könnten etwas detaillierter sein.


Kurze Spielzeit – der Onlinemodus hilft nur wenig

Wer dachte, dass schon die Kampagne eines Call of Duty kurz ausfällt, der sollte einen riesigen Bogen um Need for Speed: The Run machen. Im ersten Anlauf benötigten wir gerade mal etwas mehr als drei Stunden, um die dreitausend Meilen hinter uns zu lassen. Natürlich viel zu wenig für ein Rennspiel, vor allem, da die Reise durch die USA viel, viel länger hätte ausfallen müssen. Da ist es auch an sich kein Wunder, dass sich die Story nicht entfalten kann. Hier haben die Black Box Studios großes Potential verschenkt. Tuning gibt es erst gar nicht, wir können lediglich ein paar unterschiedliche Farben für unseren Wagen auswählen.

Der Online-Modus ist an sich solide umgesetzt. Es gibt mehrere Spielmodi, welche allerdings Listen genannt werden. Leider werden bei diesen Listen die verfügbaren Strecken und Autos schon im Vorfeld festgelegt. Gut, dass wir vor jedem weiteren Event abstimmen können, welches der vorgeschlagenen Events als nächstes befahren wird. Ansonsten ist der Mehrspielermodus recht spaßig und motiviert dank des Rangsystems durchaus. Blöd nur, dass man bestimmte Sachen erst im Spielverlauf freischaltet. So kann es passieren, dass man als Anfänger ziemlich oft in die Röhre guckt, denn ranghöhere Spieler verfügen etwa schon über Super-Nitro und schnellere Wagen. Nervig: Die anderen Spieler können nicht stumm geschaltet werden. So hören wir die Musik des einen Fahrers oder das Dauerschmatzen des Porsche-Renners.





Nach dem guten Need for Speed: Hot Pursuit hatte ich große Hoffnungen in The Run. Schade, dass die Black Box Studios es erneut nicht hinbekommen haben. Die guten Ideen sind da, aber das Potential wird einfach nicht ausgenutzt. Schlimm genug, dass die Story schnell über Bord geht, aber dass ich dann schon nach gut drei Stunden den Abspann sehe, ist eine Frechheit. Der solide Online-Modus tröstet da nur wenig drüber hinweg. Schade, schade, denn eigentlich hätte The Run umfangreicher und besser werden können. Eine Bitte an EA: Gönnt der Serie nun eine Auszeit und lasst Criterion Games mal drei oder vier Jahre an einem Nachfolger arbeiten!
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Pro:
schöne Rennszenarien
ordentlicher Wagen-Parcours
Autolog-System
guter Soundtrack

Contra:
nervige Gummiband-KI
schwache Story, die im Sande verläuft
kurze Karriere
sehr simple Fahrphysik
simple Quicktime-Events
verschenktes Grafikpotential


Offizielle Website:
 needforspeed.com



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