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SAM & MAX SEASON THREE: IM THEATER DES TEUFELS
 Test von Christian Schmitz (12.11.2011) Artikel-Feed (RSS) abonnieren
Genre:Adventure Publisher:Daedelic Entertainment
Termin:25. Oktober 2011 Entwickler:Telltale Games

Zwei außer Rand und Band: Nach der bescheidenen »Season Two: Allzeit Bereit, die sowohl in technischer Hinsicht als auch in punkto deutsche Lokalisation viele Anhänger vergraulte, findet das ungleiche Duo mit Season Three: Im Theater des Teufels wieder in die Erfolgsspur zurück und versöhnen nicht nur alte Adventure-Hasen, sondern setzen dem bisher aufgezeigten Irrsinn die Krone auf.


Irrsinn in fünf Akten


Wie auch schon in den vorherigen Staffeln vergingen einige Monate, bis nach der digitalen Veröffentlichung die - nunmehr erhältliche - Box-Version mit allen Episoden erschien. Als nette Wartezeit-Entschädigung liegt jedem Exemplar dafür zusätzlich die komplette »Season One bei. Vom Story-Konzept ist man keinen Millimeter abgewichen. Das heißt, dass alle Episoden zwar für sich alleine mehr oder weniger abgeschlossen sind, aber auch noch am Ende den Übergang zur nächsten Episode schaffen. Fast wie in einer Vorabendserie im Fernsehen, nur spannender und vor allen Dingen weitaus überraschender. Am Anfang und Ende jeder Ausgabe geht der Erzähler auf Geschehnisse ein, fasst diese gekonnt zusammen oder spricht den Spieler auch schon mal persönlich an. Einen besseren Ein- und Ausstieg kann man sich fast nicht vorstellen für ein solches Format.

Hunde-Detektiv Sam und sein kleiner, sarkastischer Hasen-Freund Max von der Freelance Police finden sich den üblichen Weltbedrohungen ausgesetzt, denen sie sich entschlossen mit Witz und Charme entgegen stellen. Während sich das Duo in der Pilotfolge mit außerirdischen Gorilla-Invasoren rumschlagen muss, sehen sie nachfolgend, was ihre Großväter Sameth und Maximus im alten Ägypten getrieben haben. Schon in der nächsten Episode startet Sam einen gnadenlosen Noir-Rachefeldzug, um ein nicht unwichtiges Organ seines hirnlosen Kumpels wieder zu beschaffen. Dabei geraten auch die Widersacher der ersten beiden Folgen aneinander. Während schon einige Geschehnisse auf ein furioses Godzilla-Finale abzielen, entpuppt sich die vorletzte Episode als gelungene Hommage an Zombie-Horrorfilme sowie gruselige Lovecraft-Werke. Ohnehin stecken alle fünf verrückten Abenteuer voller gelungener Anspielungen zu allen möglichen Themenbereichen. Um das gesamte Ausmaß einigermaßen nachvollziehen zu können sind Vorkenntnisse aller Serienteile unverzichtbar. Ansonsten ziehen einige witzige Details oder auch viele bekannte Figuren wie Opa Stinky, Agent Superball oder Harry Maulmann während der 15 bis 20 Stunden Spielzeit unbemerkt vorbei.


Also so läuft hier der Hase

Den Großteil bewältigt der Spieler als Sam, an vielen Stellen lohnt sich dennoch ein Wechsel zu Max. Dieser ist nämlich mit neuen Gadgets und übersinnlichen Fähigkeiten ausgestattet. Das psychotische Hasending bekommt in dieser Staffel spielerisch weitaus mehr Anteil als in vergangenen Zeiten, weil auch viele Rätseleinlagen nur mit ihm schaffbar sind. Während sich ein Spielzeugtelefon als nützliche Teleportfunktion zwischen den Schauplätzen sowie der Roboter als Laserkanone erweisen, kann er mithilfe der Bauchrednerpuppe kurzzeitig dem angepeilten Charakter seine eigenen Worte in den Mund legen. Das macht zwar oft keinen spielerischen Sinn, ruft aber immer wieder urkomische Situationen hervor. Mit Knetgummi verwandelt er sich in Gegenstände, die er von Bildern abgeschaut hat. Ein schönes Beispiel hierzu dürfte die Hindenburg-Szene sein. Wer das tatsächliche Schicksal des Luftschiffs kennt, kann sich bereits ausmalen, welch fatale Wirkung eine solche Verwandlung haben kann. Sogar kurze Ausschnitte der Zukunft sind kein Ding der Unmöglichkeit mehr, Gedankenlesen fügt öfters eine entscheidende Dialogoption hinzu. Das Herumprobieren lohnt sich und fällt nur dem ohnehin schon überstrapazierten Zwerchfell zur Last. Abseits dieser Besonderheiten bleibt größtenteils alles beim Altbewährten. Dialoge werden geführt, in einer Episode sogar zu witzigen Verhören ausgebaut, Gegenstände werden aufgenommen und an gegebener Stelle benutzt. Kombinationen innerhalb des Inventars sind leider immer noch nicht möglich. Das Notizbuch sammelt alle wichtigen Informationen.


Da wird der Hund in der Pfanne verrückt

Technisch hat sich seit der letzten Staffel vieles zum Guten verändert, wenngleich Mängel noch immer klar erkennbar sind. Dies fängt schon bei der Installation an, für die sich Spieler etliche Minuten Zeit nehmen sollten. Dann stellte sich auf unserem Testrechner noch ein weiteres Problem heraus: Jede Episode startet im Fenstermodus, der sich bei uns trotz Option lediglich per Tastenkombination Alt + Enter ins deutlich angenehmere Vollbild maximieren lässt. Schon typisch für Telltale-Abenteuer mit deutscher Lokalisation sind einige abrupt abgehakte Dialoge. Dieses ärgerliche Manko fiel schon zuletzt bei »Zurück in die Zukunft unangenehm auf. Hier schaffen deutsche Untertitel Abhilfe, so kann man Sätze zumindest noch zu Ende lesen. Das soll die ansonsten hervorragende deutsche Sprachausgabe aber nicht schmälern, im Gegensatz zu Season Two: Allzeit Bereit wurden wieder fast alle Original-Synchronstimmen mit an Bord geholt. Betonungen und Wortwitz passen wie der Humor aufs Zwerchfell und das war sicherlich nicht einfach. Denn anstatt alle Dialoge routiniert einfach zu kopieren, hat man sich hier durchaus Gedanken gemacht, da viele englischsprachigen Wortspiele würden hier einfach nicht zünden. An vielen Stellen ergeben sich neue, nicht weniger passende Sätze und Anspielungen – beispielsweise wird Hase Max schnippisch von einer bestimmten Person mit dem Namen Harvey angesprochen. Kenner von »Edna bricht aus oder »Harveys neue Augen (ebenfalls aus dem Hause Daedelic) wissen natürlich sofort Bescheid. Bei vielen Beschriftungen innerhalb der Spielumgebung war man hingegen nicht so konsequent, es bietet sich ein Misch-Masch aus englischen sowie deutschen Begriffen.

Zudem fehlen zahlreiche Soundeffekte, beispielsweise wenn Gegenstände runterfallen oder Türen zuknallen. Die Umgebungs- und Geräuschkulisse lässt viele Schauplätze deshalb trotz optischer Detailverliebtheit ein wenig steril wirken. Besonders hervorzuheben ist die Stimme von Max, Sandra Schwittau hat auch schon Bart Simpson vertont. Selbst der deutschsprachige Ersatz für Sam - Claus Brockmeyer - macht seine Sache so gut, als hätte er nie etwas anderes gemacht. Deutsche als auch englische Sprachausgabe sind jeweils mit Untertiteln einstellbar, wobei letztere mit entsprechenden Vokabelkenntnissen natürlich noch einen entscheidenden Tick besser gefällt. Grafisch ist auch ein kleiner Sprung nach vorne erkennbar, das Gesamtbild wirkt insgesamt detaillierter, abwechslungsreicher und effektreicher, z.B. durch Rauch. Der comichafte Stil bleibt beibehalten, wobei alle Figuren auch einige Polygone mehr spendiert bekamen. Gestik und Mimik sind ziemlich witzig ausgefallen, obwohl sie zuweilen noch hölzern wirken. Die Geister werden sich wiederum an der Bedienung scheiden, das Bewegen der Spielfiguren per Maus oder Tastatur stellt sich nicht selten als krampffördernd dar – so muss es sich wohl anfühlen, wenn man einen unerzogenen Hund an der Leine führt. Zugegebenermaßen nicht ganz so schlimm, aber tendenziell verdammt nahe dran. Warum bei der Steuerung schon alleine wegen des unabstreitbaren Komforts nicht vollständig auf die klassische Weise gesetzt wird, bleibt eines der schwierigsten Rätsel des Spiels.





Was die Entwickler in dieser Staffel mit Sam und Max anstellen sollte jedes Adventure-Herz höher schlagen lassen – Vorkenntnisse der Serie vorausgesetzt. Neben vielen kleinen Verbesserungen, urkomischen Dialogen und völlig beknackten Geschichten voller Anspielungen sind es insbesondere neue Gadgets, die sich hervorragend ins Spielgeschehen einfügen. Luft nach oben ist hinsichtlich Steuerung, fehlenden Soundeffekten sowie ärgerlichen Dialog-Aussetzern dennoch vorhanden. Als Gesamtpaket gehört diese Episodensammlung zum Besten, was in diesem Jahr für das überschaubare Genre veröffentlicht wurde.
85%
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Pro:
deutsche und englische Sprachausgabe
originelle Geschichten
witzige Dialoge
hilfreiche Gadgets
gute Rätsel-Mischung
Season One enthalten

Contra:
Vorkenntnisse notwendig
einige abgehackte Dialoge
langwierige Installation
Steuerung der Figuren suboptimal
teilweise fehlen Soundeffekte
keine Objekte im Inventar kombinierbar


Offizielle Website:
 @daedalic.de

Fansites:
 Sam & Max Wiki

Weitere Links:
 PC Demo



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