Download-Inhalte sind ein sehr verbreitete Art der Spielerweiterung geworden. Natürlich dürfen eben solche Erweiterungen bei einem Spiel wie »Mass Effect 2 nicht fehlen. In kurzen Episoden wird die Geschichte der Saga dabei ergänzt und vorangetrieben. Mit Lair of the Shadow Broker ist dieser Tage nun ein vielversprechender DLC erschienen. Doch ist die Investition von umgerechnet rund acht Euro gerechtfertigt? Wir haben uns das neuste Abendteuer von Commander Shepard und seiner Crew angesehen und verraten euch, ob die Erweiterung ihr Geld wert ist.
Offene Rechnungen
Fans der Serie werden sich mit Sicherheit an den Namen „Shadow Broker“ erinnern. Bereits
»Mass Effect versuchte diese ominöse Person Bordtechnikerin Tali ins Nirwana zu schicken und wollte den Rest der Normandy Crew an die Kollektoren verschachern. Da versteht es sich von selbst, dass wir der Asari-Wissenschaftlerin Liara, die im zweiten Teil intensiv nach dem Bösewicht sucht, unsere Unterstützung anbieten – leider mit nur mäßigem Erfolg. Im kostenpflichtigen AddOn
Lair of the Shadow Broker bekommen wir nun endlich die Gelegenheit, noch offen stehende Rechnungen zu begleichen. Im Rahmen des Erweiterungspacks werdet ihr euer Opfer quer durch die Asari-Handelsstadt Illium bis hin zu seinem geheimen Unterschlupf verfolgen.
Dabei sind sowohl Missionsdesign als auch Inszenierung auf gewohnt hohem
Mass Effect 2-Niveau – Dialoge und Zwischensequenzen wurden professionell vertont und vermitteln eine ähnlich spannende Atmosphäre wie das Hauptprogramm. Schade nur, dass das kleine Abenteuer nach rund zwei bis drei Stunden Spielzeit seinen Abschluss findet. Bei einem Preis von umgerechnet acht Euro liefert der DLC daher wenig Inhalt. Alles in Allem handelt es sich dennoch um eine sehr gelungene Erweiterung. Fans sollten auf jeden Fall einen Blick riskieren. Schließlich können wir den Shadow Broker nicht ungeschoren davon kommen lassen.