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WORDSTREET
 Test von Sebastian Hamers (11.09.2012) Artikel-Feed (RSS) abonnieren
Genre:Knobelspiel Publisher:Xeative Entertainment
Termin:August 2012 Entwickler:Xeative Entertainment

Kennt ihr das? Zu Hause türmen sich die Blockbuster in eurem Spieleschrank und doch bleibt ihr immer wieder an Tetris hängen? Oder an Angry Birds? Oftmals sind es kleine und auf den ersten Blick unscheinbare Spielchen, in die wir Stunde um Stunde versenken. Sie sind sofort erlernt, haben ein eingängiges Gameplay und motivieren den Spieler, sich immer wieder damit zu beschäftigen. Das ist der Stoff aus dem Klassiker sind. Auf der gamescom haben wir die Neuauflage eines echten Evergreens entdeckt. Schon seit 1949 wird es in Familien und im Freundeskreis immer wieder auf den Tisch gelegt. Übersetzungen in mehr als 30 Sprachen und über 100 Millionen verkaufte Spiele sprechen eine deutliche Sprache. Ganz klar: Videospieler brauchen eine moderne Form von Scrabble. Frech, flott und am Puls der Zeit. Entwickler Xeative hat sich dieser Herausforderung angenommen.


Natürlich ist Xeative - hinter dem unter anderem einige ehemalige Mitarbeiter von Gameloft stehen - nicht das erste Studio, das sich mit einer Umsetzung des Brettspielklassikers beschäftigt. Es gibt eine Unmenge an Spielen, die sich des Themas bereits angenommen haben. Nahezu die gleiche Unmenge haben die Spieler enttäuscht und haben es nicht geschafft, die Motivation der Spieler für längere Zeit zu gewinnen. Die Gründe dafür sind vielfältig. Zu bieder, kein Mehrspielermodus, ein zu wenig umfangreiches Wörterbuch, keine deutsche Sprache oder eine schlicht langweilige Präsentation.


Scrabble steht und fällt mit seinem Wörterbuch

Das wohl größte Problem, das Entwickler bei der Erstellung eines Scrabble-Spiels haben, ist wohl die Gestaltung des Wörterbuchs. Nichts frustriert den Spieler mehr als wenn er ein komplexes Wort legen möchte, das Wörterbuch es aber schlichtweg nicht erkennt. In Wordstreet hat Xeative gleich zwei dieser Wörterbücher verbaut. Im klassischen Buch befinden sich aktuell rund 70.000 Vokabeln. Weiterhin gibt es ein "Street-Wörterbuch", das umgangssprachliche Begriffe wie Nerd oder Atze beinhaltet. Somit lassen sich auch Wörter legen, die von anderen Genrekonkurrenten nicht erkannt werden. Der Clou ist allerdings, dass die User ihre eigenen Vorschläge über die Homepage einreichen können. Damit sich nach ein paar Monaten nicht nur Schrott im Wörterbuch befindet, werden die Vorschläge manuell überprüft.

Am Ende eines jeden Monats werden drei der neu eingereichten Wörter nominiert. Die Community wählt über Facebook abschließend das "Wort des Monats", das auch mit einem Preis honoriert wird.


Die Community zählt

Überhaupt legt Xeative großen Wert auf die Meinung der Spielerschaft. Die Möglichkeit, selbst Einfluss auf den Fortschritt des Wörterbuchs zu nehmen, ist dabei nur ein Aspekt. Denn auch so können die Spieler den Kontakt zum Team über die sozialen Netzwerke aufnehmen.

Untereinander können sich die Spieler über diverse Möglichkeiten vernetzen. Einer der üblichen Verdächtigen ist hier natürlich Facebook. Wer möchte kann sich gleich über den Dienst ins Spiel einloggen. Eine Facebook-Pflicht besteht allerdings nicht. Spieler, die ihren Wordstreet-Account mit Facebook verbinden, können ihre Highscores allerdings komfortabel mit ihren Freunden und Bekannten vergleichen.

In Sachen Ranglisten bietet das Spiel aber auch ohne Facebook viele Vergleichsmöglichkeiten. So lässt sich etwa ohne weiteres feststellen, wer der beste Spieler in eurer Stadt ist. Weitere Ranglisten gibt es in den Größenordnungen Bundesland, Land und Welt. Xeative plant in der Zukunft auch Events, bei dem sich Spieler miteinander messen können. So wäre zum Beispiel eine Veranstaltung unter dem Motto "Wer ist der beste Spieler auf der gamescom?" durchaus im Bereich des Möglichen.


Free-to-Play

Wenn ihr jetzt neugierig auf Wordstreet geworden seid, könnt ihr euch das Spiel kostenlos im AppStore herunterladen. Die Bronze-Mitgliedschaft ist kostenlos. Kleine Geldbeträge werden erst für Silber- oder Goldmitglieder fällig. Je nachdem, über welche Mitgliedschaft ihr verfügt, stehen euch unterschiedliche Features zur Verfügung. Mit einem Gold-Account können die Spieler zum Beispiel ihre eigenen Spielbretter gestalten. Wer mag kann somit beispielsweise den Startpunkt von der Brettmitte nach links außen verlegen. Das Status-Feature ist, Stand dieses Artikels, allerdings noch nicht implementiert. Verfügbar ist lediglich die kostenfreie Standardversion. Der Entwickler hat zudem versprochen, dass es alternative Möglichkeiten geben wird, sich einen Gold- oder Silber-Account zu sichern. Wer eine entsprechende Anzahl von Spielern ins Spiel eingeladen hat, bekommt den höheren Status kostenlos und automatisch.


Peppige Aufmachung weiss zu gefallen

Wer sich den Trailer von Wordstreet angesehen hat, dem wird aufgefallen sein, dass der Titel weniger brav daherkommt als andere Vertreter dieser Spielvariante. Mit seinen rockigen Klängen und den grellen Farben weiss es auf sich aufmerksam zu machen. Für frischen Wind sorgen zudem auch die sogenannten Style-Steine. Dabei handelt es sich um Sonderelemente, die mit speziellen Fertigkeiten aufwarten. So kann etwa der Wortwert eines gelegten Wortes um 50% reduziert werden. Wer es klassisch mag, kann auf dieses Spielelement aber auch verzichten.

In Wordstreet besteht auch die Möglichkeit, die Spielsteine selbst zu designen. Um den Stil der Steine, des Spielbretts oder des Avatars zu ändern, werden jedoch ein paar Street Creds, die interne Spielwährung, fällig. Diese sind bislang nur gegen Bezahlung zu haben. Zu einem späteren Zeitpunkt wird es jedoch auch andere Wege geben, um sein Konto mit Street Creds aufzufüllen.


Viele Spieler, viele Spiele, viel Spaß?

Ein Spiel wie Scrabble lebt natürlich insbesondere von seiner Mehrspielererfahrung. Zwei bis vier Spieler können an einer Partie Wordstreet teilnehmen. Das Spiel läuft – wie ihr euch sicherlich schon gedacht habt – rundenbasiert ab. Ihr müsst die Partie jedoch nicht dauerhaft vor Augen haben. Seid ihr am Zug, werdet ihr durch das Programm benachrichtigt. Dadurch müssen auch nicht alle Spieler online sein, um die Runde zu einem Ende zu bringen. Insgesamt lassen sich bis zu 30 Partien gleichzeitig starten.

Bislang ist Wordstreet nur für iOS-Geräte zu haben. Im AppStore lässt sich das Spiel kostenlos herunterladen. Dabei spielt es keine Rolle, ob ihr mit einem iPhone, einem iPad oder einem iPod Touch spielt. Androidfans müssen bis zum Release noch ein wenig warten. Im Laufe des Septembers sollte Wordstreet dann aber auch im Google Play Store aufschlagen.





Spiele für iOS-Geräte gibt es wie Sand am Meer. Da ist es für einen Entwickler schwierig sich noch von der Masse abzuheben. Zugegeben, ein Scrabble-Spiel scheint auf den ersten Blick nicht sonderlich gut dafür geeignet zu sein. Dennoch hat mich Wordstreet schnell gepackt. Das Scrabble-Prinzip funktioniert und die neuen Elemente im Spiel wirken frisch und sorgen für lang anhaltende Motivation. Ein Highlight ist für mich das Street-Wörterbuch. Schon immer wollte ich mal ausgefallene Wörter legen, ohne dass sich das Spiel gleich darüber beschwert. Wenn Xeative den angekündigten Community-Events Nachhall verleiht, ist Wordstreet auch dauerhaft interessant.
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Pro:
erweiterbares Street-Wörterbuch
veränderbare Spielfelder
bis zu 30 Spiele gleichzeitig
Style-Steine bringen Schwung ins Spiel
Free-to-Play

Contra:
Community-Aktionen sind noch in der Mache
kleinere Bugs müssen noch behoben werde


Offizielle Website:
 @wordstreet.de



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