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DEFENDER
 Test von Tobias Hamers (07.02.2012) Artikel-Feed (RSS) abonnieren
Genre:Strategie Publisher:ohne Angabe
Termin:ohne Angabe Entwickler:DroidHen

Mit einer etwas anderen Variante des Tower Defense-Spielprinzips möchte sich Entwickler DroidHen im Android App Store von seinen potentiellen Konkurrenten abgrenzen. Statt Verteidigungstürme als Massenproduktion habt ihr für die Verteidigung der heimischen Festung lediglich ein Geschütz zur Verfügung. Geschick vor strategischem Denken, Fingerfertigkeit vor Taktik. Obwohl das Spielprinzip simpel gestrickt ist, geht von dem Spiel ein langanhaltender Sog aus, der auch nach mehreren Partien nicht abbricht. Alle Details zum Mobile-Game Defender findet ihr in unserem Review.


Tower Defense


Das Spielprinzip eines Tower Defense ist mit wenigen Worten erklärt. Eine große Anzahl von Gegnern möchte die heimische Festung, Burg oder Basis in Beschlag nehmen. Wir, als Spieler, verhindern dies durch den Bau von Verteidigungsanlagen. Die Angreifer folgen indes einem vom Spiel festgelegten oder von uns durch kluge Turmplatzierung vorgegebenen Pfad. Welle um Welle rückt vor und attackiert die Verteidigungsanlagen. Brechen zu viele Feinde durch, gilt das Spiel als verloren.

Defender ist im Grundsatz ein solches Tower Defense-Spiel. Im Detail jedoch fällt eines direkt ins Auge: Es steht lediglich ein Geschütz zur Verteidigung der Festungsmauer zur Verfügung, die Balliste. Darunter versteht man eine übergroße, im Mittelalter zu Belagerungszwecken eingesetzte Armbrust, die mannsgroße Bolzen verschießt. Gesteuert wird diese natürlich von uns, was sich denkbar einfach gestaltet. Per Fingerzeig richten wir die Waffe auf das gewünschte Ziel. Der Bolzen wird dabei automatisch verschossen. Zu beachten gilt jedoch die Nachladezeit. Diese ist anfangs nämlich unangenehm hoch.


Schießbudenallüren und magischer Firlefanz

Tatsächlich werdet ihr im Spielverlauf einen Großteil der Feinde mittels Balliste in die ewigen Jagdgründe schicken. Klingt wenig herausfordernd, insbesondere da die Steuerung nur wenig Raum für taktische Überlegungen offen lässt. Einzig die Reihenfolge, in der ihr die Angreifer unter die Erde bringt, will überlegt sein. Schon im ersten Level habt ihr weiterhin Zugriff auf gewisse magische Fertigkeiten. Diese bringen etwas frischen Wind in den Schießbudenalltag von Defender. Per Feuerball etwa könnt ihr Feinde gleich dutzendweise erledigen. Das Besondere an diesem Zauberspruch ist der Umstand, dass Überlebende in den nächsten drei Sekunden nach dem Einschlag weiteren Feuerschaden nehmen. Weniger durchschlagskräftig, dafür mit einem äußerst nützlichen Nebeneffekt versehen, wird euch der Eiszauber ebenfalls wertvolle Dienste erweisen. Getroffene Monster frieren auf der Stelle ein und sind für mehrere Sekunden handlungsunfähig. Genug Zeit also, um abermals einige Bolzen zu verschicken. Der letzte Zauber ist der Blitzschlag. Elektrizität richtet etwas mehr Schaden an als der Eiszauber, verlangsamen getroffene Gegner jedoch nur. Im weiteren Spielverlauf können diese Zauber weiter ausgebaut werden. So verwüstet beispielsweise der Meteorschlag (Weiterentwicklung des Feuerballs) ganze Landstriche in wenigen Augenblicken.

Selbstverständlich ist das Aufwerten der Zauber nicht ganz kostenlos. Neue Sprüche und Verbesserungen dieser müssen mit Kristallen bezahlt werden. Diese bekommt ihr durch das erfolgreiche Abschließen der Level. Dabei gilt: Je weniger Schaden die Festung nimmt, desto höher fällt eure Belohnung aus. Da ihr jedoch nur wenige Kristalle pro Level bekommen werdet, ist das Aufrüsten eine sehr mühsame Angelegenheit. Alternativ kann die begehrte Währung im AppStore eingekauft werden. Auf diesem Weg versucht der Entwickler DroidHen etwas Geld zu verdienen. Eine mehr als verständliche Maßnahme, wären die Preise nicht unverschämt hoch.


Wohlüberlegte Investitionen

Neben den oben genannten Kristallen stellen Goldmünzen die zweite Währung von Defender dar. Mit diesen könnt ihr nach jedem erfolgreichen Level Verbesserungen für Festung und Balliste kaufen. Die Einkaufsmöglichkeiten sind breit gefächert. Neben einer erhöhten Durchschlagskraft für eure Bolzen könnt ihr auch erhöhte Feuergeschwindkeit, eine Chance auf kritische Treffer oder einen Trefferrückschlag erstehen. Hier zeigt sich die wahre Stärke des Spiels. Denn die Investition will gut überlegt sein. Je nach Gegnertyp ist eine schnelle Feuerrate beziehungsweise eine hohe Durchschlagskraft von Vorteil. Einseitige Verbesserungen sind also mit Vorsicht zu genießen. In den fortgeschrittenen Leveln habt ihr weiterhin die Möglichkeit eure Waffe mit Mehrfachbolzen auszustatten. Einmal gekauft werden gleich mehrere Geschosse abgefeuert.



Es ist schon etwas eigenartig. Das Spielprinzip von Defender ist mehr als simpel gehalten. Die taktischen Möglichkeiten sind gering, auch in Sachen Grafik und Sound habe ich bereits besseres gesehen. Dennoch geht von dem Spiel ein motivierender Sog aus. Grund dafür sind die vielfältigen Verbesserungen. Je nach persönlichen Vorlieben kann ich die Verteidigung meiner Festung ausbauen. Anhänger des Genres sollten einen Blick riskieren, schließlich ist Defender selbst kostenlos zu bekommen.
80%
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Pro:
motivierend
vielfältige Möglichkeiten zur Aufrüstung

Contra:
auf Dauer sehr eintönig


Offizielle Website:
 @DroidHen



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