Ihr mögt die Spiele der Crazy Machines-Reihe und wollt mehr Futter für die grauen Zellen? Kein Problem, ladet euch einfach Electric Box aus dem AppStore. 65 elektrifizierende Rätsel erwarten euch - wir haben uns für euch durch das Spiel geknobelt.
Verrückte Maschinen selbstgebaut
Wer schonmal ein Spiel aus der
Crazy Machines-Reihe gespielt hat, dürfte eine Ahnung haben, was ihn bei
Electric Box erwartet. Das Ziel ist zunächst mal simpel: Ihr müsst den Strom von seinem Start- zu einem Zielpunkt leiten. Allerdings nicht, indem ihr Leitungen verbindet, sondern einen Mechanismus, der den Strom dorthin befördert. So etwa per Licht: Ihr setzt eine Lichtquelle auf eine stromführende Leitung und fangt deren Licht mit einem Solarpanel woanders wieder auf und schon fließt auch dort Strom. Licht scheint allerdings nur in die vier Grundrichtungen. Noch eingeschränkter ist Dampf: Ihr baut einen Kessel ein, dessen Dampf dann weiter oben von einem Detektor aufgenommen wird, der daraus Strom produziert. Durch Ventilatoren kann der Dampf zudem noch umgeleitet werden. Und wie bekommt ihr Strom nach unten durchgereicht? Simpel, mit einem Wasserspender und einem Wasserrad, was dieses Wasser aufnimmt. Sogar Laserstrahlen müsst ihr mitunter verwenden und, fast wie bei
The Legend of Zelda mit Spiegeln durch das Areal lenken.
Auf dem Spielbrett findet ihr die Stromquelle sowie das Ziel, dazu ein paar Leitungen und vorgegebene Geräte. Diese Geräte könnt ihr drehen, aber nicht verschieben. Anders als die Geräte in eurer Toolbox, welche ihr nach Belieben platzieren dürft. Sobald ihr die Stromquelle aktiviert, könnt ihr den Strom langsam durch die Leiungen fließen sehen. Gerät für Gerät erwacht eure Konstruktion dann zu eigenem Leben. Das kann etwa so aussehen: Der Strom erzeugt einen Laserstrahl, der durch Spiegel gelenkt zu einem Empfänger kommt und der dort erzeugte Strom heizt einen Kessel an. Über diesem angebracht ist der Detektor, der Strom erzeugt und damit einen Wasserspender betreibt, dessen Wasser letztlich ein Wasserrad antreibt, was den Strom zum Ziel transportiert. Klingt simpel, wird aber mit jedem Level schwieriger: Manchmal müssen mit Bots Geräte bewegt werden oder per Kugel aus der Schaltung geschossen werden. Dadurch wird dann etwa ein Laser plötzlich zu einem anderen Ziel transportiert oder Hindernisse aus dem Weg geräumt, wodurch Dampf zu einem anderen Detektor geleitet wird. Auch müsst ihr dann mehrere parallel stattfindende Vorgänge koordinieren und berücksichtigen.
Viel Knobelei, wenig Drumherum
Die Bedienung von
Electric Box ist simpel ausgefallen und die ersten Level leiten euch behutsam an. Allerdings werden spätere neu hinzukommende Geräte nicht mehr groß erklärt, ihr müsst also erstmal die Beschreibung lesen und eventuell ausprobieren, wie das Gerät arbeitet. Einen Haken hat die Bedienung aber doch, nämlich die Erkennung der Touchsteuerung. Besonders Geräte, die etwa zwei Felder belegen - wie Windmühle und Gefrierer - lassen sich nur schwer platzieren. Dafür ist der Umfang mit 65 Leveln durchaus geeignet, für viele Stunden zu unterhalten.
Übrigens: Wenn ihr Electric Box einmal ausprobieren wollt, versucht euch mal an der
»Online-Variante beim Entwickler Candystand. Diese ist zudem um einiges umfangreicher als die Version im AppStore und verfügt sogar über einen Level-Editor. Schade, dass es diese ganzen Features (noch?) nicht in die Mobil-Fassung geschafft haben.