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KNIGHTS ONRUSH
 Test von Tobias Hamers (12.02.2011) Artikel-Feed (RSS) abonnieren
Genre:Geschicklichkeit Publisher:Apple
Termin:ohne Angabe Entwickler:Chillingo

Ja, die Schlossbesitzer haben es nicht leicht. Kaum ist die heimische Festung errichtet, alle Rüstungen im Spalier aufgestellt, das Kaminfeuer geschürt, kommen auch schon die ersten Neider und stören die liebevolle Idylle mit barschem Kriegsgeschrei. In Knights Onrush schlüpft ihr in die Rolle eines solch gebeutelten Schlossherren und habt fortan die Aufgabe, euer steinernes Hab und Gut vor feindlichen Invasoren zu bewahren. Wir haben einen Blick auf Chillingos neues Werk riskiert und verraten euch, ob das Leben als Burgbesitzer auch mit guten Seiten aufwarten kann.


Göttliches Wirken

Die Waffen sind gewetzt, die Rüstungen geölt, der Kriegsschrei erprobt - auf geht's zur Burg des Feindes. Das doppelflügelige Schlosstor stellt, da aus einfachem Holz gefertigt, kaum ein Hindernis für die scharfen Äxte und Schwerter der Angreifer dar. In großer Zahl sind sie angereist. Fußsoldaten, Ritter und Reiter, dämonische Kreaturen und gar schwere Kriegsmaschinerie lassen bereits beim Aufmarsch nur den einen Entschluss zu: Hier kann nur noch ein Wunder helfen. Für ein eben solches hat nun der Spieler zu sorgen. Mit göttlicher Hand, oder vielmehr göttlichem Finger wird euch die Aufgabe zuteil, alle angreifenden Truppen aus der Welt zu schnippen. Das ist durchaus wörtlich zu nehmen, denn neben eurer Fingerkraft stehen euch in Knights Onrush Anfangs keine anderen Hilfsmittel zur Bewältigung des Feindesheers zur Verfügung.

Wie es sich für einen Gott gehört, fällt der Einsatz der Allmacht nicht besonders schwer. Per Fingerzeig wählen wir ein Opfer aus und zerren es in die Höhe. Mit einer ruckartigen Bewegung in eine gewünschte Richtung, fliegt der unglückliche Angreifer davon. Freilich spielt es für das Endresultat keine Rolle, ob ihr euer "Ziel" auf dem Boden zerquetscht, gegen die nächste Festungsmauer oder einfach gen Himmel katapultiert. In groben Zügen ist damit auch schon das Spielprinzip von Knights Onrush erklärt. Mit Fingerkraft schleudert ihr alle Feinde davon und verhindert, dass sie das Burgtor erreichen und somit zerstören können.


Waffenarsenal

Das Herumwerfen von Soldaten und Reitern macht einen Heidenspass, zugegeben. Dauerhaft unterhalten kann man damit jedoch nicht. Das ist auch dem Entwickler Chillingo klar gewesen und der hat entsprechend Abwechslung in Knights Onrush eingebaut. Abwechslung in Form von weiteren, teils sehr extravaganten Arten des Beseitigens ungewollten Besuchs. Es mutet schon etwas eigenartig an, wenn man mittels einer gigantischen Säule schwer gepanzerte Ritter und Kriegsmaschinerie wie Ameisen zermalmen kann. Einen ähnlichen Effekt hat der Felsbrocken der in einer Halterung auf den Mauern der Festung seines Einsatzes harrt. Mit einem kleinen Stoß kugelt das steinerne Geschoss auf seine Opfer zu. Was sich ihm in den Weg stellt, findet ohne Umschweife den Weg ins Nirwana.

Eher konventionell ist die auf der Turmspitze montierte Balliste. Je nach Ausstattung - es gibt drei verschiedene - richtet diese verheerende Schäden an. Einen ähnlichen Effekt hat die Kanone. Diese wird in Augenhöhe zu den Angreifern installiert und schickt Gegner gleich scharenweise ins Ableben. Für Spieler die besonderes Augenmerk auf effektvolle Vorgehensweisen legen, stellt der Feuerball die einzige nennenswerte Alternative dar. Einmal freigeschaltet, habt ihr in regelmäßigen Abständen die Möglichkeit, angreifende Soldaten in einer optisch sehr gefälligen Art und Weise verschwinden zu lassen. Die Auswirkungen des Feuerballs sind je nach Stärke unterschiedlich - angefangen von einer kleineren Explosion, die eure Widersacher in einem kleinen Radius verbrennen lässt bis hin zum allumfassenden Fegefeuer.


Gold und Opfergaben

Wie ihr euch mit Sicherheit bereits gedacht habt, sind die schicken Upgrades für das traute Heim in Knights Onrush nicht ganz kostenlos. Wer auf besonders durchschlagskräftige Ausrüstung nicht verzichten möchte, muss tief ins Goldsäckel greifen. Was jedoch können wir tun, wenn die Staatskasse leer ist? Ganz einfach! Wir rauben unsere Angreifer aus. Für jeden getöteten Feind und jede zerstörte Kriegsmaschine werden euch eine Hand voll Münzen gutgeschrieben. Dabei gilt, je stärker der Feind desto schneller füllt sich euer Konto.

Goldmünzen stellen jedoch nur eine der beiden in Knights Onrush vorkommenden Währungen dar. Hochstufige Verbesserungen verlangen neben einem gewissen Obolus auch Opferpunkte. Diese bekommt ihr, wie könnte es anders sein, durch das Opfern von Soldaten. Dies geschieht auf zwei Wegen. Einerseits mittels Opfergrube die durch rein geworfene Gegner verbrennen lässt und wenige Sekunden später das verkohlte Skelett ausspeit. Etwas schneller geht die Opferung an den Drachen von statten. Mit einem Fingerzeug hängt ihr eure Opfergabe an den dafür vorgesehenen Haken und nur wenige Augenblicke später verschwindet sie im Maul des feuerspeienden Ungetüms.



Das Leben als Burgherr hat durchaus eine Sonnenseite zu bieten. Das Herumwirbeln der Feinde mit nur einem Fingerzeig hat mir anfangs viel Freude bereitet. Leider nutzt sich dieser Effekt sehr schnell ab. Nach dem 500sten Soldaten stellt man sich langsam die Frage: Soll das alles gewesen sein? Das Hinzufügen neuer Feindtypen und Umgebungs-grafiken mag mich nicht wirklich langfristig motivieren. Schließlich werden auch diese Gegner stets auf die gleiche Art und Weise bekämpft. Als Spiel für Zwischendurch ist Knights Onrush durchaus geeignet, auf Dauer weiß es jedoch nicht zu unterhalten.
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Pro:
günstiger Preis
ansehnliche Optik
großer Spielumfang

Contra:
auf Dauer wenig motivierend


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