Vögel sind schon ein angriffslustiges und tollkühnes Völkchen. In schwindelerregender Höhe fühlen sie sich zu Hause und selbst bei stärkstem Wind kann man sie noch am Himmel sehen. Das Fliegen lernen die Kleinen durch einen Schubs der Mutter aus dem Nest und gelegentlich kann man sie sogar Schleudern bedienen sehen, mit denen sie ihre Artgenossen auf Burgen schießen, die von Schweinen errichtet und bewohnt werden. Letztes habt ihr noch nicht gesehen? Dann solltet ihr vielleicht einen Blick auf das neuste Machwerk der Spieleschmiede Rovio Mobile werfen. Wir haben uns Angry Birds genauer angesehen und berichten euch, wie ein Krieg zwischen Vogel und Schwein aussehen kann.
Eigenartige Vorstellungen
Man stelle sich vor: Eine Horde hinterhältiger, barborstiger Schweine - mit einer Vorliebe für Spiegeleier zum Frühstück - macht sich über ein Vogelnest her. In Reih und Glied marschieren sie nach erfolgreicher Eiersuche zurück in ihre Festungen aus Glas, Holz und Stein. Selbstredend sind die Federviecher über den Raub ihrer Ungeborenen nicht besonders amüsiert und schreiten zu ihrer Rettung. Doch was kann man als Vogel gegen eine Horde gut gemästeter Nutztiere schon unternehmen? Die Antwort ist eigentlich ganz einfach: Man baue eine Schleuder auf, nehme einen Vogel als Geschoss und belagere die schweinische Burg. Tatsächlich ist es das, was im Spiel
Angry Birds auf euch zukommt. Wie der Name schon sagt, haben die Vögel nur eines im Sinn: Gleiches mit Gleichem vergelten - dazu setzen sie gar ihre eigene Gesundheit aufs Spiel. Mittels einer mannshohen Schleuder müsst ihr dem Geflügel nun zu ihrer Rache verhelfen. Die Steuerung des Kriegsgerätes fällt dabei sehr einfach aus: Per Fingerzeig spannt ihr das Gummiband und gebt zugleich den Abschusswinkel an. Wenn ihr nun den Finger vom Display nehmt, saust der rachlüsterne Vogel los Richtung Bollwerk der Schweine.
Wenn Schweine Burgen bauen
Kaum wurde die Anwesenheit der Vögel bemerkt, verstecken sich die feigen Eierdiebe in ihrem Unterschlupf. Windschiefe Türme, wackelige Häuser und andere statisch fragwürdige Bauten zeugen von der mangelnden Begabung der Schweine für das Thema Architektur. Noch kurioser als das Aussehen der „Gebäude“ selbst sind die Materialien. Neben Holz und Steinplatten wurden auch ganze Felsen und sogar Glas dazu verwendet, ein einigermaßen stabiles Irgendwas zum Schutz gegen die Angreifer zu errichten. Kein Wunder also, das zu Beginn des Spiels bereits ein gut platzierter Treffer genügt, um die ersten Eierdiebe unter Schutt zu begraben. Auch im weiteren Spielverlauf werden die Bollwerke nicht besonders stabiler. Die Schwierigkeit bei
Angry Birds stellt in der Regel die begrenzte „Munition“ dar. Lediglich zwischen drei und acht suizidgefährdete Flattermänner warten pro Level auf ihren Abschuss. Natürlich sind es nicht stets die gleichen Vögel, die ihr als Abrissbirne missbrauchen könnt. Rote Vögel beispielsweise sind recht robust gebaut. Ein gut gezielter Treffer kann da schon ein ganzes Gebäude einstürzen lassen. Problematisch allerdings ist es, wenn ihr es mit einem massiven Glaskubus zu kämpfen habt. Hier werden euch die kleinen blauen Flugtiere von besonderem Nutzen sein. Denn bei erneutem Tippen mit dem Finger teilt sich das „Geschoss“ in drei kleinere Vögel auf, welche dank eines spitzen Schnabels auch mehrere Schichten Glas auf einmal zersplittern lassen. Sollten die Schweine allerdings einen massiven Steinklotz als Burg erwählt haben, kann euch nur das gelbe Geflügel zur Rettung der Ungeborenen verhelfen. Per Fingerzeig nimmt diese Art von Munition im Flug stark an Geschwindigkeit zu. Das Resultat beim Aufprall: Ein zerknautschtes gelbes Irgendwas und eine zertrümmerte Steinwand.
Fleißsternchen
Wie auch bei anderen Spielen dieser Art üblich, bekommt ihr für das Zerstören der Gebäudeteile, das Töten der schweinischen Kontrahenten, das Abschließen der Levels und für die übrig behaltene Munition Punkte gut geschrieben. Je höher eurer Konto am Ende der Belagerung ausfällt, desto mehr Sterne werden gut geschrieben. Einen bekommt ihr bereits für das erfolgreiche Abschließen der Karte. Wollt ihr jedoch die vollen drei Sterne, müsst ihr möglichst viel Unheil mit möglichst wenig Munition anrichten – je nach Aufbau der Festung eine sehr herausfordernde Aufgabe. Damit ihr euren Freunden und Bekannten eure Erfolge unter die Nase reiben könnt, bietet
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