Es spielt sich ein bisschen wie das iPhone-Kultspiel Doodle Jump, möchte aber viel mehr sein. Ein hehres Ziel, das sich Entwickler Pik Pak gesetzt hat. Vor wenigen Tagen hat das junge Team mit Bird Strike ein ambitioniertes Projekt im AppStore veröffentlicht. In unserem Review verraten wir euch, wie viel Potential im »Doodle Jump-Konkurrenten steckt.
Hoch hinaus
Vogel Gerald hat nur ein Ziel im Leben. Getreu seiner Natur möchte er möglichst hoch hinaus. Bedauerlicherweise jedoch hat ihm das Schicksal einen schweren Schlag versetzt. Denn Gerald kann nicht fliegen. Aus diesem Grund sitzt er missmutig gelaunt auf einer Hochspannungsleitung und fristet sein trauriges Dasein. Euch fällt nun die Aufgabe zu, dem gebeutelten Federvieh zum Höhenflug zu verhelfen. Der Take Off ist einfach gehalten. Per Fingerzeig ziehen wir die Stromleitung nach unten und lassen diese dann schwungvoll wieder nach oben schnappen.
Nach wenigen Metern ist der erste Aufstieg vorbei und Gerald stürzt nach kurzem Geflatter zurück gen Erde. Zu seinem Glück warten Feuerwerkskörper und Jetpacks nur darauf von ihm benutzt zu werden. Erstere katapultieren den kleinen Piepmatz pfeilschnell in luftige Höhen, lassen sich aber nicht nur aufgrund der hohen Geschwindigkeit miserabel lenken. Ganz im Gegensatz zum Jetpack. Einmal auf den Rücken geschnallt, trägt euch dieses in angenehmem Tempo zum Himmel hinauf. Zu guter letzt könnt ihr auch mittels günstiger Winde weiter nach oben gelangen. Die Steuerung des Fortbewegungsmittels ist bei
Bird Strike von zentraler Bedeutung, denn am Himmel geht es heiß her. Stahlträger, herrenlose Luftballons, Wäscheleinen inklusive Kleidungsstücke, Zeppeline, Hubschrauber und sogar Ufos können euremn Höhenflug ein jähes Ende bereiten.
Vogelfutter und Zerstörungswut
Ähnlich wie bei
Doodle Jump zählt auch in
Bird Strike vor allem die Höhe. Denn für jeden Meter bekommt ihr eine gewisse Anzahl an Punkten gut geschrieben. Extrapunkte gibt es unter anderem für das Vogelfutter, das ihr dann und wann in den Umgebung finden könnt. Darüber hinaus erhöht blinde Zerstörungswut ebenfalls euer Konto. Luftballons und Kleidungsstücke kann Gerald noch selbst zerfetzen. Hubschrauber, Zeppeline oder gar Meteore hat er wenig entgegen zu setzen. Daher könnt ihr auf dem Weg nach Oben des Öfteren Schutz- und Wikingerhelme finden. Der Schutzhelm erlaubt es euch ein beliebiges Objekt auf dem Weg gen Himmel zu zertrümmern. Der Nordmänner-Kopfschmuck hingegen, ermöglicht es euch sogar gleich mehrere Gegenstände zu zertrümmern. Für jedes einzelne, egal ob Luftballon oder Stahlträger erhaltet ihr die gleiche Anzahl an Punkten. Alle eingesammelten und zerstörten Objekte werden am Ende eures Fluges im Detail angezeigt.
Fiese Ufos und tiefe Schächte
Habt ihr einmal eure Fortbewegungsmöglichkeit verpasst, stürzt Gerald im atemberaubenden Tempo Richtung Boden und das Spiel ist vorbei. Zumindest ist das im Endlosspiel der Fall. Spielt ihr die Kampagne von
Bird Strike, gehört der Absturz selbst zum Level dazu. Habt ihr die maximale Höhe erreicht, werdet ihr von einem aggressiven Ufo angegriffen. In Flammen gesetzt heißt es für Gerald dann abwärts. In seinem Sturzflug zertrümmert er alles, was sich ihm in den Weg setzt. Schlecht für ihn, gut für den Highscore. Nach wie vor bekommt ihr für jedes zerstörte Objekt Punkte gutgeschrieben. Am Boden wartet ein Gullideckel darauf, von euch in kleine Teile zerhauen zu werden. Trefft ihr punktgenau das Loch, geht es noch einige Meter weiter nach unten, wo weitere Objekte und weiteres Vogelfutter euren Highscore erhöhen können.
Anfangs solltet ihr euren Fokus auf den Kampagnen Modus von
Bird Strike lenken. Dort warten insgesamt 13 Level auf vier verschiedenen Kontinenten darauf, von euch besucht zu werden. Viel Abwechslung wird euch zwar nicht geboten, – die Kontinente unterscheiden sich lediglich in der Verteilung der Objekte, Hindernisse und Hintergrundbild – ist aber durch den sanft ansteigenden Schwierigkeitsgrad sehr einsteigerfreundlich.