Critical Thought Games hat einen neuen Teil von GeoDefense auf den Markt gebracht. Bereits wenige Stunden nach Release konnte man es in den Top 25 der meistverkauften Spiele des AppStore finden. Doch sind die Verkaufszahlen berechtigt und kann Swarm mit grandiosen dem Vorgänger mithalten?
Altbekanntes
Das Spielprinzip von
GeoDefense Swarm ist identisch mit dem ersten Teil: Ziel ist es, die angreifenden gegnerischen Horden aufzuhalten. In diesem Falle stellen die Feinde geometrische Figuren dar: Kreis, Raute, Vierecke und Co stürmen auf eure Basis zu. Für jedes Objekt, das in eure Basis gelangt, wird ein Lebenspunkt abgezogen. Habt ihr alle Punkte verloren, verliert ihr auch das Spiel.
Jedes der anstürmenden Figuren hat unterschiedliche Eigenschaften: Die Vierecke und Kreise sind schnell und wendig, zerplatzen allerdings bereits nach wenigen Treffern in einer schön animierten Explosion. Rauten und Rechtecke hingegen halten dem Beschuss eurer Türme sehr lange stand, bewegen sich aber im Schneckentempo voran. Für jeden zerstörten Feind gibt es einen gewissen Obolus, mit dem ihr entweder neue Türme bauen, oder bereits vorhandene aufrüsten könnt. Das Waffenarsenal ist dabei relativ klein. Lediglich sechs verschiedene Typen stehen euch in
GeoDefense Swarm zur Verfügung.
Der Kanonenturm richtet nur wenig Schaden an, kann aber, da er sehr günstig ist, in großer Zahl aufgestellt werden. Zudem erhöhen sich Reichweite und Schaden bei höchster Ausbaustufe enorm. Der Laserturm verschießt Strahlen, die alle Gegner auf gerader Linie schädigen. Diese Türme solltet ihr vor allem am Ende oder Anfang langer gerader Strecken aufstellen. Auf höherer Stufe richten diese immensen Schaden an. Raketentürme verschießen mächtige Geschosse, die bei einem Treffer alle Feinde im Umkreis schädigen. Leider sind die Raketen selbst sehr langsam, so dass ihr diese Art Turm möglichst mit einem Shock-Tower kombinieren solltet. Die knallgelben Türme verlangsamen alle anstürmenden Feinde in Reichweite und ermöglichen es langsamen Geschossen, ihre Ziele zu treffen. Sollten dennoch einige der Figuren in die Nähe eurer Basis gelangen, helfen nur noch schwarze Löcher. Einmal aufgeladen, schädigen diese alle Gegner auf der Karte. Da sich schwarze Löcher bei Benutzung gleich mit zerstören, solltet ihr euch deren Einsatz gut überlegen.
Neue Wege beschreiten
In
GeoDefense Swarm folgen die Feinde ihren eigenen Wegen. Vorgegebene Pfade sucht ihr in diesem Spiel vergebens, denn die Gegner nehmen grundsätzlich den kürzesten Weg zur Basis. Wollt ihr ihnen beikommen, müsst ihr sie durch den Aufbau von Türmen in gewünschte Bahnen lenken und den direkten Pfad zur Basis blockieren. Das klingt zunächst leichter als es ist. Das Budget zum Aufbau der Türme ist begrenzt und zudem könnt ihr diese nicht überall aufstellen. Je nach Level sind die Bauflächen farblich unterlegt. Auf grauen Feldern ist ein Turmbau nicht möglich. Die Gegner hingegen können sie ohne Probleme überqueren. Andere wiederum gewähren den Feinden starke Boni wie Geschwindigkeitserhöhung oder Heilung. Gebiete mit solchen Flächen sollten von euch möglichst blockiert werden. Eine weitere Neuerung von
GeoDefense Swarm stellt der sogenannte Thump Tower dar. Diese schicken kleine Schockwellen aus, welche allen Gegner um den Turm herum Schaden zufügen. Taktisch platziert können sie ganze Horden von Feinden zerstören. Die zweite Neuheit im Spiel: Schwarze Löcher können nun nicht mehr frei gebaut werden, sondern sind fest in einigen Levels platziert. Zudem können diese nun mit anderen Türmen verbunden werden. Die durch die Zerstörung von Feinden aufgeladene Energie darf so an den verbundenen Turm weitergeleitet werden, so dass sich der Schaden selbiger stark erhöht.