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PAPER MARIO 2
 Test von Thomas (07.06.2005) Artikel-Feed (RSS) abonnieren
Genre:Rollenspiel Publisher:Nintendo
Termin:12. November 2004 Entwickler:Intelligent Systems

Nintendo ist ein Erfolgskonzern und vor allen Dingen für eines bekannt: Innovationen! Wenngleich nicht immer alle neuen Grundideen von den Spielern mit einem freudestrahlenden Lächeln angenommen werden, so spuken Nintendo doch einige Ideen im Kopf herum, wie man etwas Neues auf dem Markt bieten kann. Bestes Beispiel bisher: Der Nintendo DS. Aber nicht nur bei der Hardware, sondern insbesondere auch bei der Software legt Nintendo sehr viel Wert auf Abwechslungsreichtum und Innovation. Neben dem bekannten Beispiel des Cel-Shading-Looks von Zelda – The Wind Waker, welches durch den neuen Grafikstil Raum für neue Gameplay-Elemente lies, weiß Nintendo auch das Maskottchen Mario für jedwedes Genre zu gewinnen. Denn neben Jump & Runs, Renn- und überhaupt Sportspielen, lässt sich der knuffige Allzweckklempner nun auch wieder mal im Rollenspielsektor nieder. Denn endlich bekommt der N64-Abschlusshit Paper Mario 64 seinen verdienten Nachfolger, Paper Mario – Die Legende vom Äonentor.


Eine nicht enden wollende Geschichte…


Paper Mario – DLvÄ beginnt unverhofft im trauten Heim von Mario und Bruder Luigi. Eines Tages erhält Mario einen Brief von Prinzessin Peach, indem sie ihn bittet, sie auf einer Schatzsuche zu begleiten, da sie eine geheimnisvolle Karte gefunden hat. Nach dem Erhalt des Briefs und auch der Karte macht sich Mario auf nach Rohlingen, wo sich die Prinzessin befinden soll. Wie aber eben typisch bei Nintendo, wird das holde Weib wieder mal von einigen Bösewichtern entführt, wenngleich diesmal nicht der verschlagene Bowser dahinter steckt. Die so genannten Crucionen stellen die neuen bösen Buben im Pilz-Königreich dar und wollen unbedingt die Sternjuwelen finden, um einen längst vergessenen Schatz zu bergen. Wie es der Zufall so will kann man genau mit der von Peach gefundenen Karte die Aufenthaltsorte dieser Juwelen ausmachen, und so entschließt sich Mario letztlich dazu diese Juwelen zu suchen um die Prinzessin befreien zu können.

Was Paper Mario – DLvÄ von anderen Rollenspielen abhebt, ist der außergewöhnliche Papier-Look. Mario selbst und alle anderen Charaktere in der Welt von Rohlingen sind zweidimensionale, dünne „Papierschnitte“, die Umgebung wurde dementsprechend ebenfalls diesem Look angepasst. Und genau dies lässt Nintendo nämlich einen immensen Raum für Innovationen: Da ihr im Laufe des Spiels bestimmte Fähigkeiten erlernt, könnt ihr später als Papierflieger über Schluchten hinwegschweben, durch dünne Gitterstäbe gelangen oder als zusammengefaltetes Segelbötchen bestimmte kleine Seen und Flüsse genauer erkunden. Prinzipiell ist der abgefahrene Grafikstil nur darauf ausgelegt, bietet dem Spielerauge aber trotzdem mal etwas anderes und ist insgesamt positiv und gut zu bewerten.


Abwechslung pur

Ebenso viel Mühe wie beim Design hat sich Nintendo auch beim Erstellen der verschiedenen Areale gegeben. Die Stadt Rohlingen selbst wirkt teils etwas abgefallen, wartet dafür mit jeder Menge Ansprechpartner und vielen Läden auf. Auf der Jagd nach den Sternjuwelen erforscht ihr dann einen geheimnisvollen Wald, ein düsteres Dorf (in dem sich nach und nach alle Bewohner in Schweine verwandeln!), eine Insel (auf der Mario später strandet), eine von einem Drachen besetzte Burg, eine Schneelandschaft und zuletzt sogar den Mond!

Damit ihr diese vielschichtigen Gegenden nicht immer alleine unsicher machen müsst, steht euch direkt von Beginn an ein Partner zu Verfügung, der euch sowohl in den Kämpfen (dazu später mehr) sowie auch auf der Oberwelt durch jeweils spezifische Aktionen hilfreich unter die Arme greift. Nach und nach findet ihr auch immer mehr Verbündete und könnt jederzeit zwischen ihnen wechseln, da euch nur einer von ihnen folgen kann. So hat beispielsweise die Gumba-Studentin Gumbrina immer einen guten Rat für euch und verpasst Gegnern gerne mal eine Kopfnuss, während Aerona durch ihren Windhauch Gegner wegpusten und bestimmte Geheimwege und –gänge freilegen kann.

Im Spiel werdet ihr dann gegen Ende eines jeden Kapitels meist in einen Dungeon geführt, der neben jede Menge Gegnern auch ein unglaublich großartiges Leveldesign enthält. Diese Dungeons sind voll und ganz auf die Fähigkeiten Marios und der seiner Verbündeten ausgelegt und strotzen nur so vor Abwechslungsreichtum. Hier hat Nintendo wirklich alles gegeben und eindrucksvoll unter Beweis gestellt, dass sie in dieser Beziehung wirklich absolut ungeschlagen sind! Die fordernden Levels machen immens viel Spaß und rechtfertigen auch einen zweiten Durchlauf! Nicht immer aber müsst ihr euch durch einen Dungeon kämpfen um an ein Sternjuwel zu kommen. An einigen wenigen Ausnahmestellen – wie zum Beispiel der grandios umgesetzten Fahrt im Glimmer Liner – reicht es, einen Abschnitt zu durchqueren, was aber nicht unbedingt leichter ist.


Allein gegen die Übermacht!

In den verschieden Arealen verstreut finden sich nicht nur Items und Münzen, sondern auch aggressive und kampflustige Gegner. Diese sind alle auf der Oberwelt zu sehen, Zufallskämpfe existieren somit keine. Kämpfen solltet ihr aber so oft wie möglich, denn die Erfahrungspunkte, um einen Level aufzusteigen, kann man mehr als gut gebrauchen. Wenn ihr einen Gegner seht, könnt ihr auch gleich – vor Beginn des Kampfes – den so genannten „Erstschlag“ ausführen. Springt ihr so beispielsweise auf einen Gumba, bevor der Kampf beginnt, erleidet dieser noch vor der ersten Runde schaden. Genau so kann es euch aber auch umgekehrt passieren.

Gegnertypen gibt es fast unzählig viele, neben den beeindruckenden und teils sehr fordernden Bossgegnern, existiert auch eine immense Anzahl „kleinerer Fische“. Neben den bereits erwähnten Gumbas gibt es noch die aus anderen Mario-Spielen bekannten Koopas oder Piranha-Pflanzen. Dazu gesellen sich noch die steinähnlichen Kirks und natürlich auch die Crucionen.

Die Kämpfe selbst laufen immer rundenbasiert ab. Ihr gebt Mario und seinem Partner einen Befehl, danach sind die Gegner an der Reihe usw. So kann Mario Angriffe mit einem Sprung und seinem Hammer ausführen, Items einsetzen oder sich verteidigen. Die Partner haben immer spezifische Fähigkeiten und eignen sich darum für den Kampf gegen bestimmte Gegner manchmal mehr und manchmal weniger. Richtig interessant werden die Kämpfe aber erst durch das so genannte Action-Kommando. Drückt ihr beispielsweise den A-Knopf, sobald ihr durch einen Sprung einen Gegner getroffen hat, setzt Mario noch ein zweites Mal zum Sprung an und fügt seinem Gegenüber dadurch den doppelten Schaden zu! Bei jedem Angriff ist so ein Action-Kommando möglich, ebenso auch bei der Verteidigung. Wird Mario oder sein Partner von einem Gegner angegriffen, müsst ihr, sobald er den Treffer landet, ebenfalls den A-Knopf drücken, um den Schaden zu minimieren.

Besonders starke Angriffe, die ihr erlernt, sobald ihr bestimmte Orden findet und anlegt, kosten so genannte Blütenpunkte; neben den Kraftpunkten und der Sternenenergie die wichtigste Anzeige, die ihr im Auge behalten müsst. Sternenangriffe zählen zu den stärksten Attacken und kosten eben Sternenenergie. Ihr erhaltet Sternenenergie sobald ihr ein Sternjuwel findet, gleichzeitig erlernt ihr dann auch eine neue Sternenfähigkeit. Um diese Leiste wieder aufzufüllen, müsst ihr dem Publikum, das bei jedem Kampf anwesend ist und zusieht, spektakuläre Moves und Angriffe vorführen, oder eine so genannte „Showeinlage“ starten.

Habt ihr einen Kampf zu euren Gunsten entscheiden können, erhaltet ihr Sternenpunkte, und für je 100 Sternenpunkte steigt ihr einen Level auf. Dann könnt ihr entweder eure KP, BP oder OP (Ordenpunkte) erhöhen. Und noch mal kurz zu den Orden: Diese findet ihr in der Welt verstreut, oder ihr könnt sie in bestimmten Läden erstehen. Legt ihr diese an, lernt ihr neue starke Manöver oder steigert eure KP etc. Jeder Orden verbraucht unterschiedlich viele OP, also solltet ihr euch immer gut überlegen welche ihr anlegt und welche ihr noch aufspart. Natürlich könnt ihr diese Anordnung jederzeit durch das An- und Ablegen der Orden wieder ändern.


Knuddel-Look und Dudel-Sound

Bei der technischen Umsetzung blieb Nintendo seinem bisherigen „Erfolgsrezept“ (ob es heute noch so erfolgreich ist sei mal in den Raum gestellt) treu, weshalb die ganze Welt in einer bunten Farbenvielfalt aufblüht und schlicht gehalten ist. Es gibt keine großartigen Grafikeffekte, die Animationen gehen in Ordnung. Ruckler treten nur in seltensten Fällen mal auf und sind auch nicht weiter störend. Die grafische Vielfalt der Areale ist jedoch sehr positiv zu bewerten und aufzunehmen. Ein Spiel muss nicht immer eine Bombastoptik bieten, Paper Mario – DLvÄ punktet dafür in vielen anderen Bereichen.

Der Sound dröhnt in Dolby Pro Logic II aus der heimischen Anlage. Sprachausgabe gibt es (leider) keine, dafür massig Text. Die Sprachsamples der verschiedenen Charaktere sind Nintendo-typisch und gewohnt, die Hintergrundmusik stimmig und passend. Auch wenn das Gedudel eher einseitig ist, so fordert es irgendwann dann doch jeden unwillkürlich zum Mitpfeifen auf.

Ausgezeichnet mit den folgenden GameRadio-Awards:






Ich gebe es zu: Ich liebe die Nintendo-Spiele und bin dankbar für Perlen á la Super Mario, Zelda und Metroid. Und auch Paper Mario – DLvÄ hat mich rundum zufrieden gestellt und mir viele viele Stunden Spielspaß vom Feinsten geboten. Natürlich ist die Technik nicht spektakulär, und die Story hat auch noch nichts von Nintendos Innovationswelle abbekommen. Aber was zählt ist letztlich der Spielspaß, und in diesem Bereich weiß der Titel rundum zu begeistern und zu überzeugen. Wobei man wohl hinzufügen muss: Echte Rollenspielfans werden wohl enttäuscht werden und sollten lieber zu einem Baten Kaitos oder Tales of Symphonia greifen.
 
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Pro:
neue Gameplay-Elemente
innovativ
umfangreich

Contra:
sehr kleines Inventar
teils eintönig


Offizielle Website:
 papermario.com

Weitere Links:
 Trailer



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