Magical Girls, ein Anime Genre welches sich seit "Sailor Moon" auch bei uns in Europa großer Beliebtheit erfreut. Da bleibt es nicht aus, dass diese Stilrichtung auch mal ordentlich aufs Korn genommen wird. Und genau das ist das Thema in "Guardian Hearts". Wie gut es der Magical Girl-Satire gelingt, ihr Vorbild auf die Schippe zu nehmen, erfahrt ihr in unserem Review.
Tarnung ist alles
Hina alias Guardian Hearts hat den Auftrag die Erde zu beschützen. Und da sie bei ihrer letzten Mission zu schnell enttarnt wurde, gilt jetzt besondere Vorsicht. Doch kaum auf der Erde angekommen, beobachtet sie Kazuya, ein schüchterner junger Mann, bei ihrer Verwandlung in ein normales Schulmädchen. Um nicht sofort wieder zurückgeschickt zu werden, bittet sie Kazuya in seine Familie aufgenommen zu werden, denn Familienmitglieder dürfen die wahre Identität von Guardian Hearts kennen. In seinem Haus ist sie allerdings nicht der einzige Gast. Chelsea, eine außerirdische Prinzessin, die Uniform Diebin Kurusu und Maya, ein kosmischer Ninja, kämpfen ebenfalls um das Herz des jungen Mannes. All diese Mädchen sind Magical Girls und jede einzelnen von ihnen hat ihre eigene Geschichte. Doch auch wenn alle Heldinnen unter einem Dach wohnen, ist ihnen die wahre Gestalt der anderen nicht bekannt.
Während ihr versucht, dem verworrenen und teilweise nicht vorhanden Handlungsstrang zu folgen, geht es doch nur um eins: Das Herz von Kazuya zu erobern. Und so verbünden sich die drei Zaubermädchen gegen ihren gemeinsamen Feind, Guardian Hearts. Denn sie scheint vergessen zu haben, dass ihre eigentliche Mission darin besteht, die Welt zu beschützen. Viel mehr versucht sie mit so manchen tolpatschigen Aktionen und nackter Haut, die Übergriffe der anderen Untermieterinnen auf ihren Kazuya zu unterbinden.
Klang und Aussehen
Wenn ihr euch nicht allzu sehr von der ständigen Präsenz nackter Haut ablenken lasst und auch mal das Auge ablassen könnt, von extrem großen, wankenden Brüsten, bemerkt ihr auch die anderen Qualitäten der Charaktere. Nicht nur, dass sie die für Animes typischen großen Augen haben, sondern auch, dass sie sehr hübsch gezeichnet und gut animiert sind. Bei der Synchronisation gibt es auch nicht viel zu meckern, bis auf die Stimme des Kayzua. Hier hört es sich doch mehr so an, als hätte der Synchronsprecher nur den Text abgelesen, ohne jede Art von Emotionen.