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ANIMAL CROSSING: NEW LEAF
 Test von Sven Reisbach (04.06.2013) Artikel-Feed (RSS) abonnieren
Genre:Sonstiges Publisher:Nintendo
Termin:14. Juni 2013 Entwickler:Nintendo

Bereits 2001 startete Nintendo die Animal Crossing-Serie, damals noch auf dem N64. Den Sprung zu uns schaffte die Reihe dann aber erst 2004 als Portierung für den GameCube. Seither hat sich auch hierzulande eine treue Fangemeinde um das schwierig in Genrekategorien einzuordnende Spiel gebildet. Und die bekommen am 14. Juni mit Animal Crossing: New Leaf neues Futter - auf dem darbenden Handheld 3DS.


Was ist Animal Crossing?


Vorab wollen wir für all jene, die noch kein Spiel der Reihe gespielt haben, das grundsätzliche Prinzip erklären. Animal Crossing ist eine sogenannte Lebens-Simulation. Die Zeit verläuft, sofern ihr nicht die Uhr verstellt, in Echtzeit - das Datum in der Spielwelt sowie die Uhrzeit ist also im Normalfall identisch mit eurer. Ihr bezieht ein Haus in einer neuen Stadt voll mit sprechenden Tieren als Nachbarn. Die Währung, mit der ihr ihr etwa euer Haus abbezahlt, Einrichtungen oder neue Kleidung erwerbt, heisst Sternis. Diese verdient ihr zunächst meist mit dem Sammeln von Muscheln am Strand. Das bringt nicht viel, aber bald schon könnt ihr euch einen Kescher, eine Schaufel oder eine Angel leisten - je nachdem, was die Verkäufer im Angebot haben. Damit lassen sich dann noch mehr Sternis verdienen. Auch die Bewohner haben immer wieder, wenn ihr mit ihnen sprecht, kleinere Aufträge oder sogar Geschenke für euch. Es gibt unzählige Aktivitäten, mit denen ihr euch die Zeit vertreiben könnt - das Museum etwa ist immer auf der Suche nach Exponaten, Events werden abgehalten und immer wieder kommen besondere Gäste in eure Stadt zu Besuch. Da die Bewohner in der Welt von Animal Crossing einen normalen Tagesablauf haben, schließen irgendwann die Läden und spät in der Nacht sind dann auch die meisten Bewohner im Bett. Auch die Insekten oder Fische, die es zu fangen gilt, haben einen "Zeitplan" - manche gibt es nur Nachts zu fangen, andere nur im Sommer oder bei Regenwetter. Besondere Besucher eurer Stadt wiederum kommen nur an bestimmten Tagen vorbei.


Verwechslung mit Folgen

Animal Crossing: New Leaf bringt nun eine gänzlich neue Komponente in das bekannte Spielprinzip: Ihr werdet zum Bürgermeister eurer Stadt, eine Verwechslung bei eurer Ankunft macht es möglich. Fans müssen sich um den alten Bürgermeister Törtel jedoch keine Sorgen macht, der genießt seinen Ruhestand auf einer nahegelegenen Tropen-Insel, auf der wir ihn sogar besuchen und an kleineren Spielchen teilnehmen dürfen. Doch dazu später mehr, erstmal gilt es, ein Haus zu bekommen. Darum kümmert sich wie auch in den Vorgängern der geschäftstüchtige Waschbär Nook. Dieser hat seinen Krimskrams-Laden mittlerweile dem Nachwuchs Nepp & Schlepp übergeben und kümmert sich als ImmoNook nur noch um das Immobiliengeschäft. Ihr dürft frei bestimmen, wo in eurer Stadt euer Haus stehen soll, allerdings kostet der Bau erstmal eine Anzahlung und dauert auch bis zum Tag nach der kompletten Anzahlung. Die dafür nötigen Sternis verdient ihr am besten durch das Sammeln und Verkaufen von Muscheln oder Früchten - viel anderes habt ihr zu Beginn ja nicht. Immerhin haben Nepp & Schlepp bereits zwei Werkzeuge im Angebot, bei denen ihr so bald wie möglich zuschlagen solltet. Mit Kescher, Angel oder Schaufel ausgerüstet verdient ihr deutlich schneller Geld. Wer natürlich am späten Nachmittag oder Abend ein Spiel startet, muss mit geschlossenen Geschäften und schlafenden Bewohnern rechnen, was die Sterni-Sammlung deutlich erschwert.

Sobald ihr euer Haus bekommen habt, geht die übliche Abzahlerei weiter: Nook will die Bau-Kosten, die er euch als Kredit gewährt hat, und auch die Items im Laden kosten natürlich ordentlich Sternis. Animal Crossing halt. Nebneher solltet ihr auch bei euren Bewohnern für Zustimmung werben, damit ihr als Bürgermeister auch Änderungen an der Stadt vornehmen könnt. Denn das ist eine der Kern-Neuerungen in New Leaf: Ihr könnt Verordnungen erlassen oder Bauprojekte anstoßen. Mit den Verordnungen könnt ihr das Leben in eurer Stadt ein wenig an eure Bedürfnisse anpassen - die Nachteulen-Verordnung etwa sorgt dafür, dass sich alle Öffnungszeiten um drei Stunden nach hinten verschieben. Läden, die sonst um 23 Uhr schließen (etwa die Fundgrube) haben dann bis 2 Uhr Nachts geöffnet. Frühaufsteher dürfen auch in umgekehrter Richtung eine Verordnung erlassen. Die für die Verordnung fälligen 20.000 Sternis muss der Bürgermeister allerdings aus eigener Tasche finanzieren. Bei den Bauprojekten jedoch kann auf die Unterstützung der Bewohner gebaut (haha, nettes Wortspiel) werden. Ihr bekommt mehrere Vorschläge, was ihr bauen solltet und dürft euch für eines davon entscheiden. Etwa eine Brücke über den Fluss durch eure Stadt, Deko-Objekte oder sogar die Polizei-Dienststelle aus den vorherigen Teilen. Wo das jeweilige Objekt gebaut wird, dürft ihr selbst entscheiden. Zwecks Finanzierung steht an dieser Stelle dann ein Gyroid, der Spenden entgegennimmt. Sind genug Sternis zusammen, wird der Bau gestartet. Leider sind die tierischen Bewohner mitunter recht knauserig und unter Umständen kann der Großteil der Finanzierung an euch hängenbleiben.


Individueller als jemals zuvor

Doch dass ihr jetzt Bürgermeister seid ist nicht die einzige Neuerung. Zwar wurde das Spielprinzip im Kern 1:1 aus den Vorgängern übernommen, allerdings um viele praktische Details erweitert. Dadurch steigen der Umfang und die Möglichkeiten deutlich an. So sehr, dass es trotz der bereits seit einem Jahr erhältlichen japanischen Fassung von New Leaf kaum Guides gibt, die diese in ihrer Gänze benennen und korrekt wiedergeben können. Streitthemen der Fans sind mitunter Details, etwa ob die Kleidung geschlechtsneutral ist oder nicht. Ja, ist sie - Jungs können Röcke oder Kleider tragen und Mädchen Hosen. Diesbezüglich ist Nintendo geradezu fortschrittlich, auch wenn die Beantwortung dieser Frage einem Entwickler im Interview schonmal die Schamesröte ins Gesicht trieb. Animal Crossing lebt erneut sehr stark von dieser Individualisierung. Der Ausbau des Hauses und dessen Inneneinrichtung sind nun zudem noch durch Umbauten an der Fassade des Hauses ergänzt. So kann euer Haus etwa in einem japanischen Stil erscheinen, ihr könnt einen anderen Stil für den Zaun wählen oder euren Briefkasten.

Wie schon erwähnt weilt Ex-Bürgermeister Törtel auf einer Tropen-Insel, die ihr im Verlauf des Spieles ebenfalls besuchen dürft. Das geht allerdings erst, wenn Käpten mit seinem Boot an eurem Steg angelegt hat. Mitnehmen könnt ihr leider nichts, das ist aber nicht tragisch, weil am Strand ein Gyroid Ausrüstung zur Verfügung stellt. Die kleine Sommer-Insel ist jedoch schnell erkundet - ein paar Tropenfrüchte, Strandgetier und vieles, was halt vornehmlich im Sommer kreucht und fleucht. Kurz: Gerade im Winter dürfte die Insel eine angenehme Abwechslung darstellen. Im Insel-Shop könnt ihr kleine Ausflüge buchen, die euch zu diversen Minispielen führen. Für erfüllte Spiele gibt es Medaillen, die ihr gegen Waren tauschen könnt. Dabei ist auch ein Taucheranzug, der euch das Schwimmen und Tauchen erlaubt, ein echtes Novum in der Reihe. Mit der Hilfe dieses Items, das einfach über eurer normalen Kleidung getragen wird, könnt ihr diverse Dinge aus dem Riff bergen. Eine Unterwasser-Welt gibt es leider nicht, stattdessen verfolgt ihr einfach den Schatten beim Tauchen.

Die Grundsubstanz der Reihe ist erhalten geblieben und macht wie eh und je Freude. Das Museum buhlt erneut um Spenden, egal ob es um Fische, Fossilien, Insekten oder Kunstwerke geht. Der rasende Rainer besucht eure Stadt, der Rübenhandel blüht und Grazia bewertet auch weiterhin euer Aussehen, genauso wie die Akademie des schönen Hauses eure Inneneinrichtung. Animal Crossing bleibt sich also treu, uns ist soweit kein weggefallenes Feature aufgefallen - alles ist beibehalten worden, nur manchmal leicht verändert.


Alte Probleme neu aufgelegt

Weiterhin setzt Nintendo auf das Echtzeit-Feature. Für Erwachsene mit Geduld ist das kein Problem, bei einem Spiel ohne Altersbeschränkung sollte man aber schon bedenken, dass auch Kinder es spielen und bei diesem System gar nicht erst die Möglichkeit haben, alles in Animal Crossing zu erreichen. So gibt es einige Fischarten, die man eben nur Nachts fangen kann - und genau die bringen oftmals am meisten Sternis ein. Und Kinder und Geduld, das ist ohnehin so ein Thema. Kaum verwunderlich also, dass viele Spieler die Systemzeit verstellen (liebevoll "Zeitreise" genannt). Nintendo hat es leider erneut versäumt, diesem Umstand mit einer entsprechenden Ingame-Zeitrechnung samt Zeitreise-Feature Rechnung zu tragen. Was besonders ärgerlich ist, da mitunter Zeitbeschränkungen auf den Laden-Ausbauten liegen. Neben einigen anderen Bedingungen muss man etwa, um den Laden von Nepp & Schlepp auf Stufe 2 (von fünf möglichen) zu bringen, 7 Tage in der Stadt leben. Okay, ist machbar, aber zieht sich natürlich hin, zumal die Bedingungen für die höheren Stufen nochmals höher liegen.

Animal Crossing: New Leaf kommt in einem überarbeiteten Look daher. Das sieht man etwa an dem Spieler-Charakter, aber noch deutlicher etwa an den Bäumen. Doch ist der Stil nahe am Original, manche der tierischen Bewohner erkennt ihr aus früheren Teilen wieder und überhaupt ist die Änderung stimmig gemacht. Zwar profitiert New Leaf nicht so stark vom 3D-Feature des Handhelds wie andere Spiele, schick sieht es aber dennoch aus. Klanglich bleibt es bei den bekannten Melodien und einigen neuen im gewohnten Stil sowie dem Gebrabbel der Bewohner. So ist die Reihe halt und kaum ein Fan würde es wohl anders haben wollen. Die Handhabung ist gut durchdacht und funktioniert ohne Nutzung des Touchscreens. Dieser dient als interaktive Karte, Lichtschalter in eurem Haus und als Inventar. Wenn ihr mehrere Objekte verschieben oder Briefe schreiben wollt, dann ist der Touchscreen jedoch erste Wahl.


Mehr Spieler, mehr Spaß

Wer nicht alleine spielen will, kann sich entweder Freunde einladen oder diese in ihren Städten besuchen. Voraussetzung ist eine Online-Anbindung. Das Haus eures Freundes dürft ihr euch dann im Musterdorf immer wieder ansehen. Leider gibt es wieder pro Modul nur ein Dorf - wenn also ein weiterer Spieler (etwa die Freundin oder der Bruder) einziehen will, kann er nur in das gleiche Dorf. Bürgermeister kann nur der erste Spieler sein, Absprachen sind mitunter also nötig. Via Spotpass, was explizit aktiviert werden muss, lässt sich die eigene Bürgerkarte samt Medaillen austauschen. Manchmal gibt es auch Geschenke, die ihr euch im Postamt eures Dorfes abholen dürft.





Ich habe eigentlich nur ein Manko an New Leaf finden können: Nintendos beharren auf das Echtzeit-System ohne Vorspul-Möglichkeit. Das geht besser, Nintendo! Daneben gibt es zwar noch kleinere Störfaktoren, aber im Großen und Ganzen ist New Leaf wohl der Teil mit den meisten Neuerungen. Und die passen nicht nur super zum Spiel, sondern machen auch noch richtig Laune! Kein Wunder also, dass man auch hier wieder bereit ist, Stunden in das Spiel zu investieren. Wer die bisherigen Teile mochte, muss New Leaf einfach lieben. Und jetzt entschuldigt muss, ich muss Haie angeln... mein Haus ausbauen... und... und...
92%
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#1 | CaroSalvatore [15.06. | 22:32] 
vorpsulen
Man kann es Man kann es sehr wohl vorspulen in dm mem man einfach die zeit uund datum umstellt.

#2 | PhanZero [16.06. | 00:39] 



13.900
@CaroSalvatore
Natürlich geht das, habe ich ja auch so geschrieben (erster Absatz nach "Alte Probleme neu aufgelegt"). Das ist aber vom Spiel her eigentlich nicht vorgesehen bzw. erwünscht (auch wenn manche Bewohner sogar auf witzige Weise darauf Bezug nehmen). Sinnvoller wäre es, dem Spiel eine eigene Zeitrechnung zu geben - Harvest Moon macht es ja ähnlich. Klar, damit würde der Echtzeitfaktor wegfallen, aber es wäre sicherlich für manche angenehmer zu spielen, ohne dass sie ständig die Systemzeit verstellen müssten.

#3 | Gast [23.06. | 12:17] 
Animal Crossing: New Leaf
cool


 
























Pro:
Bürgermeister-Feature erlaubt Anpassung der Stadt
unzählige neue Möglichkeiten
Grafik-Stil ist auch leicht verändert noch knuffig
bekannte und bewährte Features beibehalten
sehr gute Handhabung

Contra:
Echtzeit-System erfordert Geduld (oder eine Zeitreise)


Offizielle Website:
 @Nintendo

Fansites:
 acnewleaf.de



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