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KINGDOM HEARTS 3D: DREAM DROP DISTANCE
 Test von Sebastian Hamers (01.08.2012) Artikel-Feed (RSS) abonnieren
Genre:Rollenspiel Publisher:Square Enix
Termin:20. Juli 2012 Entwickler:Square Enix

Mario rennt mit Sonic gemeinsam bei den Olymischen Spielen um die Wette. Ryu und King kloppen sich um die Wette in einem harten Straßenkampf. Batman und Scorpion lassen gemeinsam die Fäuste fliegen. Mittlerweile ist es gar keine Seltenheit mehr, dass sich bekannte und beliebte Videospiel- und Comicfiguren vereinen und zusammen auftreten. Was heutzutage keine große Besonderheit mehr darstellt, war in der letzten Konsolengeneration allerdings noch die Ausnahme. Eine Serie führt jedoch bereits seit zehn Jahren zwei bekannte Universen in einem Videospiel zusammen. Seit dem Debüt von Kingdom Hearts auf der PlayStation 2 erleben sowohl Disney-Figuren als auch Charaktere von Square Enix gemeinsame Abenteuer in einer spannenden Rollenspielwelt. Passend zum zehnjährigen Jubiläum feiert die Reihe nun ihren Erstling auf dem Nintendo 3DS.


Wer mit Kingdom Hearts 3D: Dream Drop Distance zum allerersten Mal ein Spiel der Serie in den Modulschacht einlegt, wird inhaltlich mit der Geschichte sehr wahrscheinlich überfordert sein. Gespickt mit Anspielungen und Anlehnungen an Vorfälle aus den zahlreichen Vorgängern ist es ein echtes Kunststück, voll in die Materie des Spiels einzusteigen. Doch lohnt sich die Anschaffung vielleicht sogar selbst für Spieler ohne große Serienvorkenntnisse?


Die komplexe Welt von Kingdom Hearts

Im Fokus des Geschehens sind wieder einmal die beiden bekannten Helden Sora und Riku. Diese sind Träger der Schlüsselschwerter, sollen ihre Fertigkeiten im Umgang damit jedoch bei einem wahren Meister dieser Kunst erlernen. So jedenfalls der Plan von Meister Yen Sid. Ganz so komplikationslos wie sich dieser das vorstellt ist die ganze Angelegenheit aber natürlich nicht. Die Schlüsselschwertmeister befinden sich in sieben schlafenden Welten, die es zu bereisen gilt. Eine Gefahr stellen dabei die Traumfänger dar. Diese Reise von Sora und Riku führt den Spieler dabei auch wieder in die Welten der Disney-Gemeinde. So werdet ihr im Verlauf des Spiels auf den Glöckner von Notre Dame, Pinocchio oder die Tron-Charaktere treffen.


Großes Kino auf kleinem Handheld

Das 3DS-Debüt kommt optisch, aber auch vom Gameplay her, den PlayStation-2-Originalen verdächtig nahe. Die Steuerung kann durchaus als komplex bezeichnet werden und greift neben den Aktionstasten auch gerne mal auf den Touchscreen zurück. Markiert einen Gegner, drückt die Tasten A und X gleichzeitig und schon wechselt das Geschehen auf den berührungsempfindlichen Bildschirm des Handhelds. Dort könnt ihr den Feinden mit dem Stylus auf den Pelz rücken und sie bearbeiten. Der Einsatz der anderen Aktionstasten kommt aber dennoch nicht zu kurz. Standardangriffe, Blocken, Springen oder auch die Schnellaktionen lassen sich über die Buttons aktivieren. Das Steuerkreuz benötigt ihr zudem um eure Schnellauswahl nach Aktionen zu durchstöbern. Diese lässt sich ganz nach euren Vorlieben anpassen. Der Spieler selbst entscheidet, ob er dort Heiltränke, Spezialangriffe oder diverse Zauber platziert.

Bei all der Komplexität bereitet jedoch die Kamera einige Probleme. Die Navigation derselben mittels Schultertasten L und R gestaltet sich, gelinde gesagt, als fummelig. Im Eifer des Gefechts spielt somit auch Kommissar Zufall eine gewisse Rolle. Zu Empfehlen ist daher unbedingt die Verwendung des optionalen Schiebepads. Mit dem zweiten Analogstick spielt es sich gleich deutlich besser und komfortabler. Wer diesen nicht zur Hand hat wird wohl nicht umhin kommen, so manchen Angriff ins Blaue durchzuführen.


Neue Features auf dem 3DS

Allerdings hat sich Square Enix nicht nur darauf beschränkt, den Besitzern eines 3DS eine möglichst originalgetreue Version der großen Heimkonsolenvorbilder zu präsentieren, sondern hat sich für Kingdom Hearts 3D: Dream Drop Distance auch ein paar Neuerungen einfallen lassen. Beispiel gefällig?

Besonders gut gefällt der "Freie Fluss". Dieser lässt sich an bestimmten Stellen im Spiel aktivieren. Im umhüllten Lichtschein bekommt eure Spielfigur ungeahnte Kräfte, kann durch die Lüfte fliegen und mit neuen Kampffähigkeiten die Gegner vom Bildschirm pusten. Kleines Feature - viel Spaß!

Doch auch von den speziellen Eigenschaften des Nintendo 3DS macht Square Enix Gebrauch. Entsprechende Rohstoffe vorausgesetzt, könnt ihr euch Verbündete zur Seite stellen, die euch im Kampf unterstützen. Bis zu drei so erstellte Traumfänger könnt ihr mit euch führen und sie hegen und pflegen. Sie leveln in den Kämpfen immer brav mit und werden somit im Verlauf des Spiels immer stärker. Witzig: Mit der Kamera lassen sich die Traumfänger auch auf den Tisch projizieren. Wer gerne eine innigere Beziehung zu seinen Figuren pflegen will, kann sie auch auf dem Touchscreen streicheln und mit ihnen spielen.


Riku und Sora: Zwei Charaktere in zwei Welten

Viel Charme versprüht auch der rege Wechsel zwischen den beiden Hauptfiguren Riku und Sora. Die beiden Charaktere verfolgen unterschiedliche Handlungsstränge, die aber natürlich einen Bezug zueinander haben. Neben der aktiven Figur läuft eine Drop-Leiste herunter. Ist die Energie darauf erschöpft, wechselt das Geschehen automatisch zur anderen Figur. Dies ist zwar zunächst ein wenig ungewöhnlich, verspricht aber auch viel Abwechselung.

Optisch macht Kingdom Hearts 3: Dream Drop Distance eine richtig gute Figur, wobei der Stil der Serie den Möglichkeiten des 3DS natürlich auch entgegen kommt. Insgesamt muss man im Vergleich zu den Vorbildern auf der PlayStation 2 keine großen Abstriche machen. Vor allem die Charaktere selbst sind sehr liebevoll gestaltet. Nichts zu meckern gibt es auch bei der englischen Sprachausgabe, die sämtliche Texte umfasst. Auf deutsche Sprache müsst ihr allerdings verzichten, was aufgrund der begrenzten Datenkapazität eines Moduls aber verständlich ist. Die eingedeutschten Texte gehen in Ordnung. Große Schwächen oder Patzer sind im Test nicht aufgefallen. Ein Lob gibt es auch für den herrlichen Soundtrack, bei dem sich Square große Mühe gegeben hat. Mit an Bord sind natürlich auch ein paar Melodien aus dem Disney-Universum. Technisch hat Square Enix also ganze Arbeit geleistet und viel aus dem 3DS herausgeholt. Kritisch kann man allerdings den 3D-Effekt sehen. Dieser ist zwar gut gelungen, kämpft aber natürlich auch mit dem Problem, unter dem alle 3DS-Spiele zu leiden haben: Wer nicht ganz gerade auf den Bildschirm blickt oder eine unruhige Hand hat, wird die auftretenden Doppelbilder nicht übersehen können. Aber dies ist wohl mehr ein generelles Problem der Hardware, als des Spiels selbst.





Kenner der Kingdom-Hearts-Reihe müssen nicht lange überlegen, für sie ist Dream Drop Distance praktisch ein Pflichtkauf. Wem die Welt von Kingdom Hearts nicht so geläufig ist, wird es allerdings schwer haben, in die Geschichte des Spiels abzutauchen. Ein weiteres Handicap ist die durchwachsene Kamerasteuerung, die auf Dauer überaus nervig ist. Hier kann jedoch der Einsatz eines Circle Pad Pro Abhilfe schaffen. Ansonsten hat Square Enix ein tolles Spiel abgeliefert. Die Neuerungen sind überaus gelungen in das vorgefertigte Gameplay-Bett eingefügt und in Sachen Technik gibt es kaum Anlass zur Kritik. Ein Kleinod für den kleinen 3DS.
85%
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Diskutiert mit uns über den Nintendo 3DS.
Mehr zur "Kingdom Hearts"-Reihe
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Review - Kingdom Hearts 358/2 Days (DS)


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Pro:
schön gestaltete Charaktere
inklusive Disney-Figuren
Traumfänger als Helfer
zwei verschiedene Spielfiguren
tolle Bosskämpfe

Contra:
Kamerasteuerung auf Dauer anstrengend
Geschichte für Neueinsteiger kaum zu durchblicken


Offizielle Website:
 @SquareEnix



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