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THEATRHYTHM FINAL FANTASY
 Test von Sebastian Hamers (05.07.2012) Artikel-Feed (RSS) abonnieren
Genre:Geschicklichkeit Publisher:Square Enix
Termin:06. Juli 2012 Entwickler:Square Enix

Das Jahr 2012 ist für die Videospielbranche schon ein besonderes. Die Firma Atari wird 40 Jahre alt, der altehrwürdige Commodore 64 feiert seinen 30. Geburtstag und das Super NES kam vor 20 Jahren in den Handel. Ein weiteres Jubiläum sollte nicht unerwähnt bleiben. Der Rollenspielklassiker Final Fantasy geht in sein 25. Jahr. Herzlichen Glückwunsch von uns an dieser Stelle. Square Enix hat sich das Jubiläum zum Anlass genommen, um auf einen Retrokurs zu gehen. Mit Theatrhythm Final Fantasy lässt euch Square Enix durch 25 bewegte Jahre mit der Rollenspielreihe schweifen. Im Fokus steht diesmal die Musik der Serie, die sich so manchem Fan sicherlich schon fest ins Gehirn eingebrannt hat. Wir haben uns das Musikspiel vorgeknöpft und eine Reise in die Vergangenheit gewagt.


Als Square Enix im Jahr 1987 das erste Final Fantasy veröffentlichte, hatten wohl selbst die größten Optimisten nicht daran gedacht, dass es der Titel auf satte dreizehn Teile sowie zahllose Ableger bringen würde. In den 25 Jahren des Bestehens hat sich ein beachtlicher Content angesammelt. Dies spiegelt sich natürlich auch im vorliegenden Theatrhythm Final Fantasy wieder. Rund 70 Musikstücke haben es auf das kleine 3DS-Modul geschafft, dazu eine Menge Querverweise und Erinnerungsfetzen an die gute alte Zeit.


Nostalgie im modernen Gewand

Theatrhythm Final Fantasy ist kein Rollenspiel, bietet dem Spieler aber trotzdem einige genretypische Elemente sowie eine Hintergrundgeschichte. Diese ist zwar ein wenig an den Haaren herbeigezogen, stellt zwischen den einzelnen Abschnitten aber immerhin einen netten Zusammenhang her. Eure Aufgabe ist es den Musikkristall, der für Harmonie auf der Welt sorgt, wieder herzustellen. Die Kräfte des Chaos haben die Ordnung leider ein wenig durcheinandergewirbelt. Die Lösung des Problems liegt im Sammeln von Rhythmia, das allerdings nur von echten Helden auf ihren Abenteuern im Reich der Melodie gesammelt werden kann.

Es bedarf also eines echten Helden, um den Musikkristall wieder herzustellen. Hier schlägt Square Enix bereits zum ersten Mal ziemlich heftig mit der Retrokeule zu. Denn euch stehen natürlich die wichtigsten Charaktere aus 25 Jahren Final Fantasy zur Verfügung. Im Verlauf des Spiels lassen sich später sogar noch weitere von ihnen freischalten, was die Motivation natürlich weiter steigert. Motivierend ist auch das Levelsystem, mit dem ihr eure Helden schrittweise verbessern und mit neuen Fähigkeiten versorgen könnt.


Drei Spielmodi für Final-Fantasy-Fans

Soweit das Grundkonzept von Theatrhythm Final Fantasy. Das Spiel selbst startet im sogenannten Abfolgemodus. In diesem findet ihr zunächst 39 Tracks aus den dreizehn Hauptspielen der Serie wieder. Später schaltet ihr dann den Herausforderungsmodus frei, in dem ihr die Stücke dann auch frei wählen und auf Highscorejagd gehen könnt. Wer sich hier als besonders musikalisch erweist, darf sich dann auch noch über höhere Schwierigkeitsgrade freuen. Richtig spannend wird es dann im Chaos-Schrein, der euch vor bestimmte Aufgaben stellt und ganz konkrete Anweisungen gibt, wie der Spieler ein Stück zu spielen hat. Wer ein paar Freunde zusammentrommeln kann, darf sich hier auch im Mehrspielermodus austoben. Allerdings werden zum Spielen leider mehrere Module benötigt.


Wie wird gespielt?

Wie es Rollenspieler gewohnt sind, bereist ihr die Oberwelt mit eurem Helden. Natürlich gibt es hier nicht die Freiheiten der klassischen RPGs, stattdessen wandelt ihr auf vorgefertigten Pfaden. Das Spiel selbst geht ähnlich vonstatten wie die Musikspielklassiker Guitar Hero oder Rock Band. Mit dem Stylus führt ihr die wandernden Eingabebefehle aus, um Punkte zu sammeln. Ein gutes Taktgefühl erleichtert den Ablauf natürlich deutlich. Einige Etappen, die sogenannten Event-Stages, führen euch einige der schönsten Final-Fantasy-Momente noch einmal vor Augen. Gute Spieler sammeln im Verlauf der Reise auch das ein oder andere Item auf, das euch später noch von Nutzen sein kann.

Ein wenig hektisch wird es in den Kämpfen... ja, auch die gibt es in Theatrhythm Final Fantasy. Hier gilt es vor allem schnell zu sein. Auf vier Linien wandern Eingabebefehle auf euch zu, die ihr ausführen müsst. Allzu viele Patzer solltet ihr euch dabei nicht leisten, denn dann werdet ihr vom Gegner unweigerlich geplättet.

Die Eingabebefehle an sich sind recht einfach gehalten, folgen aber mitunter doch recht schnell nacheinander. Meist reicht es aus, kurz über den Touchscreen in eine bestimmte Richtung zu wischen oder diesen anzutippen. Mit ein wenig Übung habt ihr das Spielprinzip jedenfalls schnell verinnerlicht.


Wählt eure Party weise

Nicht unbedeutend ist auch die Auswahl eurer Charaktere. Wie in beinahe jedem Rollenspiel kommt es hier auf eine gute Mischung an. Eure Party besteht aus insgesamt vier Mitgliedern, die ihr frei aus den 13 verfügbaren Figuren zusammenstellen könnt. Später lassen sich noch weitere Charaktere freischalten. Jeder von diesen verfügt über andere Eigenschaften, die sich im Verlauf des Spiels nochmals durch entsprechende Items verbessern lassen. So erhöhen manche Charaktere euren Schadensbonus im Kampf gegen Monster, andere lassen das Spiel den ein oder anderen Fehler mehr verzeihen. Entsprechende Eigenschaften und Items vorausgesetzt, dürft ihr euch auch einige Male beim Spielen der Songs verhauen. Andere wiederum steigern die Chance einen weiteren tollen Gegenstand aufzuspüren. Wie ihr seht gibt es bei der Zusammenstellung allerhand taktische Finessen zu beachten.

Lobenswert erwähnt werden sollte auch unbedingt die hohe Langzeitmotivation. Mit den gut 70 Musikstücken, den levelbaren Charakteren und den vielen Items, die es zu finden gilt, ist Theatrhythm Final Fantasy ein Titel mit hohem Wiederspielwert. Bis ihr mal wirklich alle Kleinigkeiten freigeschaltet habt, vergehen etliche Spielstunden. Zu guter Letzt gibt es noch ein paar Kleinigkeiten, wie neue Designs für die Street-Pass-Karte oder Songs für den Music-Player, die aus Theatrhythm Final Fantasy auch die letzten Reste des Spielinhalts herausquetschen. Wem das immer noch nicht genug ist, der freut sich vielleicht auf die angekündigten Zusatzinhalte, die Square Enix bereits angekündigt hat. Über kurz oder lang werden in Nintendos eShop neue Songs aus dem Final Fantasy-Universum als Download auftauchen.

Ein wenig Kritik muss sich Square Enix jedoch in Bezug auf die technische Umsetzung gefallen lassen. Zwar macht der Sound in Anbetracht der eher schmalbrüstigen 3DS-Lautsprecher einen recht guten Eindruck, dafür lässt die grafische Gestaltung doch ein wenig zu wünschen übrig. Die Welt von Theatrhythm Final Fantasy wirkt doch ein wenig arg eintönig und lieblos. Der 3D-Effekt ist ebenfalls nicht der Rede wert und behindert beim Spielen mehr, als dass er nützlich ist. Auf eine deutsche Übersetzung hat Square Enix leider ebenfalls verzichtet. Auch die Steuerung ist zu Beginn etwas gewöhnungsbedürftig. Zunächst kann man als Spieler den Eindruck bekommen, dass der 3DS die Eingaben nicht richtig erkennt. Mit einiger Übung bekommt man den Bogen aber doch recht schnell heraus und weiss, wie man die gewünschten Eingaben dann auch umzusetzen hat.

Ausgezeichnet mit den folgenden GameRadio-Awards:






Für eingefleischte Final-Fantasy-Fans dürfte die Entscheidung nicht schwer fallen: Theatrhythm Final Fantasy muss ins Haus. Allein das riesige Paket an 70 Musikstücken und einem ganzen Haufen an bekannten Figuren und Szenen rechtfertigen die Anschaffung dieses Titels. Ganz nüchtern betrachtet bietet das Spiel natürlich wenig Neues. Der Spielspaß steht und fällt mit den Tracks aus den Final-Fantasy-Spielen. Wer an diesen Gefallen findet, wird auch mit diesem Rhythmus-Spiel seinen Spaß haben. Käufer bekommen ein umfangreiches Paket, das über viele Stunden unterhalten kann. Wer mit fernöstlichem Sound wenig anfangen kann sollte die Alternativen checken.
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Pro:
70 Musikstücke enthalten
viele bekannte Figuren aus dem Final-Fantasy-Universum
Zusatzinhalte als Download geplant
hohe Langzeitmotivation

Contra:
keine deutsche Übersetzung
langweilige Oberwelt
Steuerung zunächst gewöhnungsbedürftig


Offizielle Website:
 @theatrhythm.com



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