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HEROES OF RUIN
 Test von Tobias Hamers (04.07.2012) Artikel-Feed (RSS) abonnieren
Genre:Rollenspiel Publisher:Nintendo
Termin:15. Juni 2012 Entwickler:Square Enix

»Diablo. »Torchlight. Diese Namen verbindet ein Spieler normalerweise mit dem Begriff Dungeon-Crawler. Items sammeln, Monster töten, zufallsgenerierte Höhlen, Verliese, Türme und ähnliches sind die Bestandteile für ein Rollenspiel dieser Art. Nun möchte Square Enix in einem Atemzug genannt werden mit den beiden oben genannten Spielen. Ein großes Vorhaben, das mit Heroes of Ruin durchaus eine Chance hat zu gelingen. Gelungenes Gameplay und eine umfangreiche Onlineanbindung sprechen positiv für das potentielle Kleinod, das exklusiv für den Nintendo 3DS erschienen ist. Jedoch ist auch hier nicht alles Gold was glänzt.


Die Untergangskriege


Veil, Ort der Geschehnisse von Heroes of Ruin, ist eine vom Schicksal gezeichnete Welt. Seit dem Untergang der alten Herrscher verschwimmen die einst stabilen Grenzen der Königreiche. Anarchie und Zerstörung sind an der Tagesordnung. Innerhalb dieser "Untergangskriege" sehnen sich die Bewohner von Veil nach Ordnung und Frieden. Längst haben sie den Glauben an ihresgleichen verloren und wenden sich Hilfe erbittend an höhere Wesen. Drachen, Chimären und andere magische Wesenheiten werden zu ihren Herrschern ausgerufen. Neue Städte werden gegründet, neue Grenzen gezogen.

Ataraxis, der klügste und weiseste unter den magischen Geschöpfen jedoch ist dieser Tage von einem eigenartigen Fluch befallen. In einem ewig währenden Schlaf gefangen haben seine Anhänger nach Helden geschickt, um ihren Herrscher von seiner Pein zu befreien. Glücksritter und wagemutige Abenteurer ziehen aus, angelockt durch das Versprechen einer fürstlichen Belohnung, sollten sie einen Weg finden, den Fluch zu brechen.


Vier Helden...

...machen sich auf den Weg um Ataraxis und damit den Frieden des Königreichs zu retten. In der Rolle als Revolverheld, Barbar, Verteidiger oder Alchitekt seid ihr selbstverständlich die zentrale Figur vor den Kulissen. Die Wahl des Helden sollte dabei eure bevorzugte Spielweise wiederspiegeln. Fernkampfverliebte Spieler greifen dabei wahlweise zum Revolverhelden, der mit starken Distanzschüssen vornehmlich Einzelziele unter Beschuss nimmt, oder zur Alchitektin, welche mit starken Flächenzaubern gleich ganze Monsterhorden ins Nirwana zu schicken vermag. Der Verteidiger hingegen steht stets an vorderster Front; bereit, anstürmende Gegner an sich zu binden und auszuschalten. Gleiches gilt für den Barbaren, der mittels weitreichender und schneller Attacken ganz vorn am Kampfgeschehen teilnimmt. Alle vier Helden spielen sich auf ihre Weise und können im weiteren Spielverlauf weiter spezialisiert werden.

Beginnend von Level 2 stehen euch dabei verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung. Einerseits durch die Attribute Macht, Vitalität und Seele. Während ersteres den von euch verursachten Schaden erhöht, steigert Vitalität die maximale Lebensenergie und damit eure Überlebenschancen im Gefecht. Seele hingegen lässt sowohl den Lebens- als auch den Energiebalken schneller regenerieren. Pro Stufenaufstieg könnt ihr drei Punkte auf die von euch präferierten Attribute verteilen.

Eine weitere Möglichkeit zur Spezialisierung ist der Talentbaum. Dieser ist bei jedem der vier Helden in drei Unterkategorien aufgeteilt. Mit den Tastenkürzeln A, Y und X können diese im Kampf ausgelöst werden, sofern es sich dabei um eine aktive Fähigkeit handelt. Mit dem Button B könnt ihr einen normalen Angriff starten. Passive Boni sind, wenn sie angewählt werden, permanent aktiv. Mit jedem Levelanstieg erhaltet ihr einen neuen Punkt, den ihr nach eigenem Ermessen in eine der drei Kategorien investieren könnt.


Dungeon-Crawler für unterwegs

Heroes of Ruin ist ein klassischer Dungeon-Crawler. Im Detail bedeutet dies, dass ihr immer wieder in kleinere abgesperrte Zonen reisen werdet, alle Monster vernichtet und – nicht ganz nebenbei – die euch aufgetragenen Quests erledigt. Vorrangig aufgrund der wenig aufwendigen Präsentation der Story sind diese jedoch nur mäßig unterhaltsam. Kurze Texteinblendungen erzählen die Geschichte um die Welt Veil, die sich im Umschwung befindet. Einzelschicksale und große Dramen sind Bestandteil der Gesamthandlung, werden aber lediglich am Rande angekratzt.

Ein großer Kritikpunkt ist das indes nicht. Der Schwerpunkt des Spiels liegt im eigentlichen Gameplay, im Sammeln immer besserer Gegenstände und dem Aufleveln des Avatars. Hier hat Square Enix durchgehend den richtigen Weg eingeschlagen. Dank Tastenkürzel und des übersichtlichen Interfaces fühlen sich sowohl Veteranen als auch Anfänger sofort heimisch. Eine Ausnahme bildet dabei das Gegenstands-Menü. Bereits lang etablierte Komfortfunktionen und auch die allgemeine Übersicht lässt stark zu wünschen übrig. Die Kämpfe hingegen gehen flott von der Hand, sind aber für den fortgeschrittenen Spieler zu anspruchslos. Wer den Titel als schnelles Spiel für unterwegs in seinen 3DS laden möchte, wird dieser Kritikpunkt wenig sauer aufstoßen. Sehr schön gemacht, jedoch nur inkonsequent umgesetzt, sind die gelegentlich auftretenden Rätsel. Diese sind durchweg zu leicht und wenig kreativ geraten, lockern aber das Spielgeschehen auf.


Zu viel gewollt

In Sachen Sound braucht sich Heroes of Ruin nicht hinter den Größen des Genres zu verstecken. Sowohl Soundeffekte als auch die musikalische Untermalung sind durchaus gelungen und tragen zu einer ansprechenden Atmosphäre bei. Einzig die Synchronsprecher wirken an einige Stellen lieblos und unmotiviert. Immerhin optisch überzeugt das Spiel, die Dungeons sind angefüllt mit Details. Das Leveldesign lässt die eigentlich schlauchartig angelegten Wege größtenteils glaubwürdig erscheinen. Weniger gelungen ist der 3D-Effekt. An dieser Stelle wollte Square Enix scheinbar etwas zu viel. Die teils überladenen dreidimensionalen Objekte zerstören das Gesamtbild eher. An dieser Stelle wäre weniger mehr gewesen.


Nicht allein unterwegs

Schon mehrfach musste sich Nintendo wegen der bisher schwachen Onlineanbindung ihrer Systeme herbe Kritik gefallen lassen. Im Falle von Heroes of Ruin jedoch kann man diese Vorwürfe nicht machen. In Sekundenschnelle könnt ihr ein öffentliches oder privates Spiel eröffnen, bestehenden Spielen beitreten, mit anderen Mitspielern handeln oder wöchentlich neue Quests und Events von den Servern laden. Im Internet wird einiges geboten. Alternativ könnt ihr problemlos via WLAN gemeinsam mit Freunden und Bekannten in die Schlacht ziehen. Eine Option, die auf jeden Fall genutzt werden sollte!





Heroes of Ruin ist ein zweischneidiges Schwert. Für Anfänger und Gelegenheitsspieler bietet das Machwerk von Square Enix genau das Richtige. Veteranen hingegen werden sich schnell angesichts des geringen Schwierigkeitsgrades nach Alternativen umsehen. Großes Lob gibt es von miraber für den gelungenen Online-Modus. Die oftmals vorgebrachte Kritik der mangelnden Onlineanbindung von Nintendo-Systemen findet hier keinen Ansatzpunkt. Problemlos und in Sekundenschnelle werden hier Mitpieler gefunden. Ein Feature, das ihr unbedingt ausprobieren solltet! Der Multiplayer ist auch ganz klar die wahre Stärke von Heroes of Ruin.
82%
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Pro:
gelungenes Gameplay
umfangreicher Online-Modus
Mehrspieler sehr unterhaltsam

Contra:
Story lieblos präsentiert
Optik teils überladen
für Veteranen zu anspruchslos


Offizielle Website:
 heroesofruin.com



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