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SONIC GENERATIONS
 Test von David Oliver Spanner (20.01.2012) Artikel-Feed (RSS) abonnieren
Genre:Jump 'n' Run Publisher:SEGA
Termin:01. November 2011 Entwickler:Dimps, Sonic Team

Nachdem das zwanzigsten Jubiläumsjahr des blauen Igels mit Silvester sein Ende fand, tut dies nun auch unsere Review-Trilogie zu Sonic Generations. Den Anfang machte die »Konsolenfassung, den Mittelteil die »PC-Portierung – am Ende steht nun die 3DS-Version, die - wie so oft bei Handheld-Ablegern - trotz desselben Titels ein gänzlich anderes Game ist. In unserer Review erfahrt ihr, ob der Jump'n'Run-Veteran in 3D eine gute Figur macht.


Wie so oft fehlt ein "Light" im Titel


Wer sich mit Handheld-Umsetzungen auskennt, der weiss dass diese oft mit vielen Kürzungen gegenüber der Konsolenfassung zurechtkommen müssen. Das fängt hier schon beim Storytelling an, welches sich nicht in hübschen Cutscenes zeigt, sondern euch vor eingefrorenen Hintergründen die Charaktere präsentiert, während diese sich mit Textboxen unterhalten und ab und an ein "Hi" oder "Cool" als Sprachsample von sich geben. Die Geschichte bleibt jedoch dieselbe, auch wenn ihr sie euch diesmal aufgrund der minimalistischen Erzählweise eher vorstellen müsst: Sonic feiert mit seinen Freunden Geburtstag (abgesehen von freispielbaren 3D-Trophäen seiner Kumpels bekommt ihr auf dem 3DS davon übrigens nur Tails zu sehen). Ein Zeitmonster stört die Party und bringt die Zeit durcheinander, was natürlich gerichtet werden muss – damit der blaue Igel auch einen Grund hat, die Oberwelt zu durchforsten und die darin enthaltenen Level zu meistern. Im Gegensatz zur stationären Fassung rennt Sonic in Sonic Generations nicht selbst duch diese Hub-Welt, ihr wählt dort lediglich die Level mit dem Schiebepad oder Steuerkreuz aus.

Wie im Konsolen-Pendant stellt das Game eine Art Best Of der Reihe dar, wenn auch in etwas anderer Zusammenstellung: In jeweils zwei Akten pro Spiel (mit einmal dem klassischen und einmal dem modernen Sonic) flitzt ihr durch Green Hill aus Sonic 1, Casino Night aus Sonic 2, Mushroom Hill aus Sonic & Knuckles, Emerald Coast aus Sonic Adventure, Radical Highway aus Sonic Adventure 2, Water Palace aus Sonic Rush und Tropical Resort aus »Sonic Colours. Die klassische Version der ersten drei Level entspricht genau denen aus den Original-Games, nur eben in 3D – und der alte Sonic hat neuerdings ebenfalls die Spin-Attacke, bei der er die Gegner anvisiert und in der Luft ausschaltet. Ob es positiv oder negativ ist, dass diese Abschnitte genau den alten Spielen entsprechen, ist Auslegungssache. Immerhin haben sie damals gut funktioniert und versetzen so manchen Gamer in Retro-Stimmung. Die Schattenseite ist, dass diese Abschnitte recht kurz ausfallen, wie damals eben – wobei ja oft argumentiert wird, dass kurze Level sich ideal anbieten für ein Spiel zwischendurch mit einem Handheld. Nur die Anvisier-Attacke wird einigen aufstoßen wie schon in »Sonic 4: Episode I, denn mit dieser unterscheidet sich der moderne blaue Igel vom alten nur noch durch seinen irrsinnig schnellen, durch Ringe und besiegte Gegner aufladbaren Boost.

Die späteren Level sind komplett neu gestaltet, was sich natürlich anbietet bei denen, die aus 3D-Sonic-Games übernommen wurden – schließlich spielt sich Sonic Generations auf dem 3DS komplett in 2D, auch wenn in den Abschnitten des modernen Flitze-Igels öfter mal die Kamera schräg hinter den Helden wechselt, um euch interessantere, actionreiche Perspektiven zu bieten. Zwischen den Leveln tretet ihr gegen vier Endbosse aus Sonics Geschichte sowie drei seiner Rivalen an. Weiterhin erlebt ihr nach jeder der thematischen sieben Welten eine 3D-Bonusrunde in einer Röhre, in der ihr durch das Sammeln bunter Kugeln Boost erhaltet, um vor dem Chaos-Emerald am Ziel zu sein. Eben ganz wie in Sonic Heroes. Das ist recht spaßig, die Rival-Battles hingegen leider nicht so sehr. Waren diese in der Konsolenfassung noch wie Endboss-Fights aufgebaut, handelt es sich auf dem 3DS schlichtweg um Wettrennen zur Ziellinie gegen Metal Sonic, Shadow und Silver. Die Endbosse hingegen können überzeugen und spielen sich wie in klassischen 2D-Tagen. Besonders der letzte Bosskampf, der vom Design her dem der stationären Version gleicht, spielt sich unendlich viel besser auf dem 3DS. Schade nur, dass kurze Ausflüge ins 3D-Gameplay in diesem Kampf oder den Bonusrunden die einzigen auf dem Handheld sind – inzwischen könnte SEGA sich schon einmal trauen, das 3D-Spielgefühl des modernen Sonics für unterwegs umzusetzen. An sich sind die Level vom Aufbau her gut designt, aber nicht im Ansatz so ausgeklügelt wie in der stationären Variante und wirken im Vergleich zu diesen auch etwas leer.

Grafik und Sound sind hingegen sehr gelungen, auch wenn Sonic Generations nicht das hübscheste 3DS-Game ist. Der Tiefeneffekt kommt jedoch gut zur Geltung, besonders, wenn ihr auf hintere Ebenen befördert werdet, um kurz darauf wieder nach vorne katapultiert zu werden.


Allerhand Beigaben

Abgesehen vom Hauptspiel bietet Sonic Generations noch so manche andere Beschäftigung. So müsst ihr in 100 Missionen bestimmte Ziele erreichen – leider handelt es sich nicht wie bei der stationären Fassung um neue Level. Stattdessen erwarten euch Ausschnitte des Story-Parts, in denen ihr immer gleiche Ziele erfüllen müsst wie eine Anzahl Gegner zu besiegen oder Ringe einzusammeln. Auch, wenn euch diese Level bei der Stange halten und für Langzeitmotivation sorgen, ist besonders fragwürdig, wieso ihr die Missionen mit Play Coins freischalten müsst. Denn diese erhaltet ihr nicht durch Bestzeiten oder ähnliches, sondern indem ihr mit dem Handheld im Standby durch die Gegend rennt – eine Münze pro 100 Schritte. Alternativ schüttelt ihr den Handheld auch einfach...

Weiterhin dürft ihr online gegen Spieler aus aller Welt antreten in Rennen einer gegen einen. Das funktioniert tadellos und macht Laune. Hier könnt ihr euch auch die Play Cards eurer Kontrahenten sowie eure eigenen ansehen. Diese "Visitenkarten" zeigen die Rankings eurer Gegenspieler in allen Leveln, wie lange sie das Spiel schon gespielt haben, seit wann sie Sonicfans sind, und so weiter. Die Karten eurer Kontrahenten werden nach dem Match auf eurem System gespeichert. Durch das Absolvieren von Missionen schaltet ihr neue, optionale Hintergrundbilder für eure eigene Play Card frei. Übrigens wird euch im Rennen euer Gegenüber nur als Markierung angezeigt. Auch lokal könnt ihr gegen einen Freund antreten, braucht dafür aber eine Cartridge pro Spieler.

Obwohl euer Ranking in den Story-Leveln schon maßgeblich von einer guten Zeit beim Beenden der Stage abhängt, könnt ihr im Hauptmenü die von euch absolvierten Level nochmal im Modus Time Attack auswählen und dort Rekorde aufstellen. Apropos Hauptmenü, dort gibt es auch die Extras, bestehend aus Artworks, den oben genannten 3D-Trophäen der Charaktere (die ihr von allen Seiten betrachten dürft), bereits gesehener Story-Clips und Musik. Letztere könnt ihr leider nicht wie bei der Konsolenversion von Sonic Generations in den Hauptleveln als alternative Hintergrundmelodie einstellen. Bei den Artworks handelt es sich immerhin um andere als bei der stationären Version des Spiels. Leider habt ihr im Gegensatz zu dieser auf dem Handheld keine freizuschaltende Skills wie Feuer- oder Blitzblasen und Super Sonic, um sie in den Leveln einzusetzen.





Wer genug von flachen 2D-Sonic-Games hat, wird an Sonic Generations seine Freude haben, da der 3D-Effekt gut zum Einsatz kommt und trotz 2D-Level ein gutes räumliches Gefühl erzeugt. Davon abgesehen handelt es sich bei der 3DS-Version leider nicht im Ansatz um so ein großartig gelungenes Jubiläumsspiel wie bei der Konsolenversion; auch, wenn der finale Bosskampf besser funktioniert als bei dieser. Vor allem könnte man bei so einem leistungsfähigen Gerät wie dem 3DS mal komplette 3D-Level erwarten vom modernen Sonic. Fans werden sowieso zugreifen und auch ihre Freude daran haben, z. B. am Online Modus. Alle anderen spielen am besten vorher Probe.
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Pro:
guter 3D-Effekt mit verschiedenen Ebenen im Vorder- und Hintergrund
schnelle Non-Stop-Action wie von Sonic gewohnt
MegaDrive-Level beim klassischen Sonic 1:1 vertreten
trotz kurzem Hauptspiel relativ hohe Langzeitmotivation durch Online-Mode, Missionen und Time Attack

Contra:
etwas kurz
keine 3D-Level bei modernem Sonic
keine so hohe Langzeitmotivation durch weniger Extras im Hauptspiel selbst
freischalten von Missionen durch Herumlaufen mit 3DS


Offizielle Website:
 @SEGA



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