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DRIVER: RENEGADE 3D
 Test von David Oliver Spanner (06.09.2011) Artikel-Feed (RSS) abonnieren
Genre:Rennspiel Publisher:Ubisoft
Termin:02. September 2011 Entwickler:Ubisoft

Die Driver-Serie machte in den letzten Jahren eher Negativ-Schlagzeilen mit durchwachsenen Reaktionen der Kritiker und Fans auf die letzten Teile. Driver: San Francisco soll nun zu alter Stärke zurückführen. Kann der gleichzeitig erscheinende 3DS-Ableger Driver: Renegade 3D dies ebenfalls und mit dem durchaus annehmbaren PSP-Ableger Driver 76 mithalten oder diesen gar überholen?


Shakespeare für unterwegs...

Die Story von Driver: Renegade 3D spielt zwischen dem ersten und zweiten Teil der Serie. Die Geschichte und deren Inszenierung wird bei manchem Gamer die Frage wecken, ob diese eine gute Entscheidung von Ubisoft war. Tanner rettet einen Senator, der den arbeitslosen Polizisten als Killer auf diverse Kriminelle ansetzt. Der langjährige Serienprotagonist nimmt sich diese natürlich mit dem Auto vor.

Die Zwischensequenzen präsentieren sich als bewegter Comic. Diese sind inzwischen ein recht gängiges Erzählmedium in Videospielen, besonders auf Handhelds. Sind sie stylisch umgesetzt, fügen sie sich im Normalfall gut in den Spielfluss ein. In Driver: Renegade 3D bieten sie nette 3D-Effekte, sonst aber nicht viel mehr. Dramaturgisch unter aller Kanone erzählt, präsentieren sie oft gleiche Einstellungen mit absolut lächerlichen, darüber gelegten Dialogen – wenn schon auf Rendervideos verzichtet wird, könnte man eigentlich davon ausgehen, dass wenigstens akustisch etwas geboten wird. Wo wir euch sonst empfehlen, das System besser auf Englisch zu stellen, verzichten wir diesmal darauf: Die englischen Sprecher scheinen allesamt Laien zu sein. Das wirkt sich vor allem bei Hauptcharakter Tanner negativ aus, welcher in »Driv3r noch vom charismatischen Michael Madsen (Reservoir Dogs, Kill Bill) gesprochen wurde. Auf Deutsch bekommt ihr immerhin professionelle Sprecher zu hören, welche aber die abstrusen Dialoge auch nicht überdecken können (Zitat Tanner: "Ich hab' da 'ne bessere Idee: Ich schlag' dir die Fresse ein, Dumpfbacke!").


Auto-Scooter auf den Straßen von New York

Doch das ist nur die Story, wenden wir uns also dem wichtigen Kern zu, den Missionen: In Driv3r wart ihr plötzlich viel zu Fuß unterwegs und habt auf Feinde geballert, was bei bei Fans wie Kritikern nicht gut ankam. In Driver: Parallel Lines und Driver 76 wurden diese Einlagen deshalb stark beschnitten, waren aber noch vorhanden. Da dies immer noch aneckte, überlegten sich die Entwickler für Driver: San Francisco ein neues System ohne Zu-Fuß-Einlagen, mit dem man das Fahrzeug wechseln kann: Tanner liegt im Koma und träumt das Spiel, weshalb er von Auto zu Auto per Gedanken wechseln kann. Der 3DS-Ableger bietet doch sicher auch so einen innovativen Einfall, jetzt, wo man nicht mehr das Fahrzeug verlassen kann, oder? Nein, tut es nicht. Im Storymodus sind Tanners Aussagen à la "ich brauche ein neues Fahrzeug" also höchst unangebracht, ihr könnt dieses nur in Drive-Ins reparieren lassen.

Überhaupt bietet Driver: Renegade 3D unglaublich viele Facetten (Achtung, Ironie!). Schon die Vorgänger bewiesen, dass man in einem schlichten Szenario, in dem man die ganze Zeit im Auto sitzt, durchaus brauchbare Missionen fabrizieren kann. Da gab es früher Level, in denen ihr jemanden unauffällig verfolgen, Autos abschleppen oder vor Verfolgern fliehen musstet. Was sind also die Aufgaben im 3D-Ableger? Autos kaputt fahren. Und Teile von Häusern wie Zeitungsstände und Massage-Salons. Das ganze wird in 20 Story-Missionen serviert und wiederholt sich wieder und wieder. Und das auch noch mit einem nicht vorhandenen Schwierigkeitsgrad, obwohl wir zu Beginn "Hard" als solchen auswählten (neben diesem gibt es nur einen leichten Schwierigkeitsgrad). Weshalb also Driver auf der Verpackung steht, geht uns nicht ganz auf, das Spiel sollte besser Auto-Scooter: New York City heißen.


Wieso "Renegade"?

Wir kamen ja noch gar nicht dazu, woher das Game seinen Titel bezieht: Tanner ist diesmal ein ganz wilder Renegade (auf Deutsch also ein Abtrünniger), der leicht reizbar ist. Wieso er sich sonst darüber aufregen sollte, dass er selbst Dinge wie Müllcontainer, Laternenpfosten und Läden umfährt, ließe sich wohl schwer erklären. Durch solche Aktionen füllt sich nämlich euer Wut-Balken, der für den Boost zuständig ist. Die zu zerstörenden Gegner erreicht und zerstört ihr schneller, wenn ihr mit vollem Karacho in sie hineinrast. Da Tanner diesmal nicht schießen kann, bekommt ihr eine andere Art des Angriffs spendiert: Mit den beiden Schultertasten rammt ihr eure Gegner in die jeweilige Richtung, was äußerst seltsam aussieht und ein wenig an die Gameplay-Mechanik aus F-Zero erinnert.

Abseits der wenigen Story-Missionen gibt es noch einen sogenannten Karriere-Modus, in dem ihr in Rennen antretet (welche ihr im Schlaf gewinnt) gegen feindliche Autos oder die Zeit. Auch könnt ihr wie in der Story durch die Zerstörung von Fahrzeugen gewisse Level bestehen. Immerhin bietet dieser Karriere-Modus einen annehmbaren Soundtrack mit Liedern von unter anderen den Beasty Boys. Hierbei wählt ihr zunächst zwischen Funk, Rock oder Techno (wobei letzteres eher Electro ist) und dann einen jeweiligen Song, den ihr in der Mission hören wollt.


Vergleich zu vorigem Handheld-Teil

Glücklicherweise haben wir einen Handheld-Titel, mit dem wir Driver: Renegade 3D direkt vergleichen können, Driver 76 für die PSP. Es war der direkte Nachfolger zu Driver: Parallel Lines für die großen Konsolen und spielte zeitlich davor in demselben großen New York mit Queens, New Jersey, Manhattan und Brooklyn. Neben guter Synchro, abwechslungsreichen Missionen und dem coolen Flair der 70er Jahre wurden euch reichlich Nebenmissionen (Taxifahrer, Demolition Derby, Autos stehlen, usw.), eine riesige Stadt und die Möglichkeit, eure Autos in der Garage zu pimpen, geboten.

Zählen wir nun also auf, was Driver: Renegade 3D im Vergleich zum PSP-Teil fehlt: Abwechslungsreiche Missionen, ein "Freie Fahrt"-Modus, Autos pimpen – ihr könnt nur die Farbe ändern –, Nebenmissionen abseits von Autos kaputt fahren und Autorennen, eine gute englische Synchro und ein großes, wiedererkennbares New York mit Passanten. Zwar sind alle Areale aus Driver 76 auch in der 3DS-Fassung zu finden, jedoch um einiges kleiner und ihr bekommt nicht das Gefühl, in New York unterwegs zu sein. So ist der Times Square komplett frei von Neon-Anzeigen, im Süden findet ihr keine Freiheitsstatue (immerhin ist diese ja auf dem Cover, das muss wohl reichen...) und trotz besserer Grafik als im PSP-Spiel seht ihr im Gegensatz zu Driver 76 nicht am Horizont in weiter Ferne die Merkmale des Big Apple wie das Empire State Building. Trotz annehmbarer Grafik mit gutem 3D-Effekt sind die Autoscheiben im 3DS-Game übrigens nicht transparent. Darüber hinaus zerschellen Autos sowie Häuser wie Papier und erstere verfügen über keinerlei Schadensmodell. Die Fahrzeuge steuern sich zwar wieder realistischer als in den arcadigeren Vorgängern, aber weniger zugänglich. Eine Rückspiegelansicht habt ihr übrigens auch nicht, aber in einem Spiel, in dem ihr nur Sachen kaputt fahren müsst, ist diese wohl auch nicht unbedingt nötig.

Weitere "Features" von Driver: Renegade 3D sind eine StreetPass Funktion, in der ihr gegen Highscores anderer antreten könnt, lange Ladezeiten vor den Missionen und eine nicht komplett aufrufbare Stadtkarte, von der euch immer nur der aktuelle Ausschnitt auf dem Touchscreen angezeigt wird.





Im Vorfeld sah Driver: Renegade 3D nicht schlecht aus. Ich freute mich nach dem in meinen Augen ziemlich gelungenem Driver 76 für PSP sehr darauf, weshalb ich mir Renegade blind kaufte. Das war leider ein großer Fehler. Vielleicht denkt Ubisoft, dass es Entgegenkommen zeigt, wenn die kritisierten zu-Fuß-Abschnitte wegfallen, aber wenn bis auf Autos-bis-zur-Zerstörung-Rammen und einer grauenhaften Story nichts geboten wird, dann ist das kein Spiel, das 45 Euro wert ist und schon gar kein Driver-Teil. Hoffentlich bietet Driver: San Francisco mehr, denn dieser 3DS-Teil tut nicht mehr als das Andenken der Serie zu beschmutzen. Finger weg!
49%
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57%


#1 | The Comedian [05.09. | 18:09] 



7.336
Driver: Renegade 3D
die screenshots sehen ja ganz annehmbar aus, aber scheinbar hat man diesen handheld ableger total verhunzt.^^

#2 | Luffy [06.09. | 18:12] 
Driver: Renegade 3D
Klingt wirklich nicht mal nach mittelmaß, schade dabei war das Spiel für mich ein Kaufkandidat.

#3 | gast [07.09. | 09:06] 
Driver: Renegade 3D
ihr müsst euch eure Testmuster kaufen °_°?

#4 | PhanZero [07.09. | 10:37] 



13.900
@gast #3
Nö, müssen wir in der Regel nicht. Wenn es aber kein Muster gibt, gibt es auch erstmal keinen Test. Es sei denn, wie hier, dass ein Redi sich das Spiel gekauft und dann einen Test dazu macht. Etwa, um ein gutes Spiel zu erwähnen... oder, wie hier, um davor zu warnen.

#5 | DOS_SkywalkR [07.09. | 17:49] 



1.921
Driver: Renegade 3D
jo, da hat es phan auf den punkt gebracht. ich hätte das spiel zwar so oder so getestet, aber nachdem feststand, wie schlecht es ist, war es mir ein bedürfnis davor zu warnen...
Meine Wertung: Trash (49%)


 




















Pro:
annehmbarer Soundtrack im Karriere-Modus
schicke Grafik mit gutem 3D-Effekt

Contra:
Story-Missionen bestehen komplett aus "Autos kaputtrammen"
miserable Story und englische Synchro
kein "Freie Fahrt"-Modus
keine nennenswerten Nebenaufgaben
sehr eingeschränkte Bedienung (kein extra Kartenbildschirm oder Rückspiegelansicht)
keine Möglichkeit, das Fahzeug zu wechseln


Offizielle Website:
 Driver-TheGame



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