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THE LEGEND OF ZELDA: OCARINA OF TIME 3D
 Test von David Oliver Spanner (25.06.2011) Artikel-Feed (RSS) abonnieren
Genre:Action-Adventure Publisher:Nintendo
Termin:17. Juni 2011 Entwickler:Grezzo, Nintendo

Wir schreiben das Jahr 1998. Gerade ist das 3D-Zeitalter angebrochen, weshalb eine sehr beliebte Spielserie mit dem Namen The Legend of Zelda ebenfalls den Sprung in die dritte Dimension wagte. Damals wie heute wird das erste dreidimensionale Zelda mit dem Titel Ocarina of Time als ein Meilenstein und sogar als das beste Videospiel aller Zeiten bezeichnet. Nun bricht erneut ein neues Zeitalter an: 3D Spiele erscheinen nun wirklich in drei Dimensionen auf dem Display und Handhelds sind beinahe so leistungsfähig wie stationäre Konsolen. Verhelfen diese beiden Neuerungen und eine komplett überarbeitete Grafik dem Remake von Ocarina of Time zu einem noch helleren Glanz? Freut euch auf unsere Erklärung, warum diese Frage mit einem „Ja“ beantwortet werden kann.


Once upon a time...

In der märchenhaften Geschichte von The Legend of Zelda: Ocarina of Time 3D geht ihr den serientypischen Weg vom No-Name zum Retter des Landes, gar der ganzen Welt. Als Link, dem Jungen ohne Fee – die kleinen Begleiter jedes Stammesmitglieds der Kokiri, einem Waldfolk aus nicht alternden Kindern – startet ihr in das Abenteuer. Der weise Deku Baum entsendet die Fee Navi, dem jungen Link zur Seite zu stehen und ihn auf seine Reise zu schicken. Nachdem unser Held den Deku Baum etwas zu spät von seinem Fluch heilt, öffnet sich ihm die Welt: Er trifft eine Prinzessin mit dem Namen Zelda, musiziert mit der magischen Okarina der Zeit, ergreift das Master Schwert welches ihn sieben Jahre in die Zukunft in einen erwachsenen Körper reisen lässt, kämpft sich durch Kerker mit den Themen Feuer, Eis und vielen mehr um letztendlich seinem Erzfeind Ganondorf gegenüberzutreten.

Das damals revolutionäre Gameplay an sich hat sich hierbei kaum verändert. Ihr redet mit Menschen und anderen Lebewesen, sucht und sprengt euch den Weg frei um bestimmte Waffen oder Gegenstände zu erhalten, die euch den Weg zum nächsten Kerker bereiten. In diesen tretet ihr gegen Feinde an (die euch aber auch in der Steppe begegnen), sucht nach Schlüsseln für die nächsten Areale, findet weitere nützliche Items (Ausrüstungsgegenstände), löst Rätsel, schiebt Blöcke und besiegt letztlich den Endgegner.

In Kämpfen mit normalen Gegnern visiert ihr diese mit L an und nehmt sie per B-Taste mit dem Schwert auseinander. Geblockt wird wie gewohnt mit L. X und Y sind frei belegbar. Diese beiden Tasten können auch über den Touchscreen aktiviert werden. Neben ihnen befinden sich auf dem berührungssensitiven Display zwei weitere mit Items belegbare Buttons, was also insgesamt einen mehr macht als es zuvor in Ocarina of Time der Fall war. Wer früher die Okarina stets auf einem der Buttons belegt hatte, hat sogar noch einen weiteren zur Verfügung, da die Flöte nun über den Touchscreen jederzeit aufgerufen werden kann. Die A-Taste ist die Aktionstaste, die je nach Kontext eine andere Funktion hat wie das Öffnen von Türen, Truhen, Gespräche führen oder auch einfach nur eine Vorwärtsrolle ausführen. Link beherrscht natürlich noch viele andere Manöver durch spezielle Items.


Sehr vertraut und doch so anders

Obwohl sich die Story, Levelstruktur und der allgemeine Aufbau von The Legend of Zelda: Ocarina of Time 3D in keiner Weise verändert haben, gibt es einige Neuerungen zu verkünden. Wie schon erwähnt sind Items über den Touchscreen abrufbar, zu denen nun auch die verschiedenen Stiefel gehören. Im Wassertempel, in dem man früher ständig in das Pausenmenü gehen musste um die Eisenstiefel auszurüsten und dann mit ihnen an den Grund des Wassers zu sinken, kann das Schuhwerk nun also jederzeit schnell per Tasten- (oder Touchscreen-) Druck gewechselt werden. Übrigens helfen in besagtem Tempel nun Markierungen über Türen, sich besser zurecht zu finden, wo denn nun der Wasserstand geändert werden kann.

Items können nicht nur auf dem Touchscreen verwendet, sondern in dem Menü für diese bequem per Fingerdruck sortiert werden. Durch Shortcuts wechselt ihr nun kinderleicht zwischen Karte, Items, Okarina und Co. - eine wirklich gute Neuerung. Nintendos aktuelle Firmenpolitik über zugänglicheres Gameplay und zu exzessives Spielen spürt man zudem nun auch in Ocrina of Time: Vor Links Haus und in der Zitadelle der Zeit findet ihr Shiekah-Steine, die euch Visionen über jegliches Voranschreiten in der Hauptstory liefern, also auch über jedes Rätsel der Dungeons. Und die Hinweise über eine vielleicht angebrachte Spielpause? Na, die kommen natürlich von unserer allseits beliebten nervigen Begleitern, der Fee Navi.

Der Bewegungssensor des 3DS findet auch in The Legend of Zelda: Ocarina of Time 3D sinnvolle Anwendung. Umschauen könnt ihr euch nach Betätigen des Auge-Symbols auf dem Touchscreen per Stick oder Bewegen des 3DS, was wunderbar funktioniert. Blickt man sich um, muss man sich, um hinter sich zu blicken, übrigens nicht komplett umdrehen, da Link stärkere Umdrehungen ausführt als der Spieler mit dem 3DS in der Hand. Eine Kombination aus Stick und Bewegungssteuerung beim Zielen erweist sich als angenehmste Spielmethode, wobei der Schwenksensor zur Feinjustierung dient. Gerade im Kampf gegen den Dungeon-Boss Phantom Ganon erweist sich die Bewegungssteuerung in der Pfeil- und Bogen-Phase als viel angenehmer, auch wenn man sich etwas merkwürdig vorkommt, sich mit dem 3DS im Raum zu drehen.

Eine der wünschenswertesten Neuerungen ist der Boss Battle Modus. Früher konnte man nur einmal beim Durchspielen der Story gegen die Kerkerwärter antreten und fand anschließend nur noch einen leeren Raum am Ende des Dungeons wieder. Nun dürft ihr nach dem Beenden des Waldtempels in eurem Haus im Dorf der Kokiri jederzeit gegen die Bosse antreten und eure Bestzeit schlagen. Wenn alle besiegt sind, kann man in einem Durchgang gegen jeden der Bossgegner nacheinander antreten. Hierbei bleibt das Energielevel des vorigen Bosskampfs erhalten, weshalb es sich um eine Art Survival Modus handelt. Nach jedem Kampf erscheint eine kleine und eine große Kiste, wobei nicht immer in der großen auch das bessere Item ist - z. B. ist mal in der kleinen ein Herzteil und in der großen eine für diesen Modus nutzlose leere Flasche.

Der Boss Battle Modus gibt Ocarina of Time 3D also reichlich mehr Wiederspielwert. Der einzige Wermutstropfen ist, dass der Timer nach dem Besiegen eines Bosses weiterläuft und erst endet, wenn man in die Zielmarkierung gelaufen ist, was vor allem im Survival etwas Zeit kostet. An eurem Bett in Links Haus, wo ihr den Kamf gegen die Endgegner antreten könnt, dürft ihr euch nun übrigens wie in einem GTA ausruhen - auch wenn ihr hier damit nicht euer Spiel speichert, sondern eure Energie wieder auffüllt.


Ist das schön hier!

Wer sich bei The Legend of Zelda: Ocarina of Time 3D in der Welt Hyrule umblickt, bekommt umgehend ein seltsames Gefühl der Vertrautheit. Wieso seltsam? Weil wirklich alles anders aussieht als in der Urversion. Zwar haben andere 3DS Titel bewiesen, dass der Handheld optisch mehr auf dem Kasten hat, beispielsweise bei Wasser- oder Textureffekten. Aber was für einen Sprung Ocarina of Time seit dem N64 gemacht hat, ist schon erstaunlich. Bis auf seine immer noch klobigen Hände sieht Link genau aus wie auf den Artworks, und hier reden wir nur vom Protagonisten. Die Welt erstrahlt in so herrlich farbenfrohem Glanz und voller Details, die sie viel lebendiger machen. Musterbeispiel sind Interieurs von Häusern, die nun so viel Hausrat bieten, dass sie im Gegensatz zum N64 Original wirklich belebt aussehen. Der 3D Effekt tut hier sein übriges, um euch auf noch nie gesehene Weise in die Spielwelt hineinzuziehen. Alleine schon, mit dem sich jetzt viel realistischer bewegenden Pferd Epona durch die Steppe zu reiten, bereitet bei dieser optischen Inszenierung Wohlbefinden.

Mit einer neuen Umsetzung kommen manchmal leider auch neue Fehler hinzu, wie es auch bei The Legend of Zelda: Ocarina of Time 3D der Fall ist: In fast jeder Situation, wenn ihr einen Schalter betätigt, der an einem anderen Ort des Raumes eine Tür öffnet, dreht sich Link – wohl etwas unentschlossen, wo er hinblicken soll – des öfteren ein paar Mal um die eigene Achse. Darüber hinaus treten öfter als beim Original Clipping-Fehler auf, bei denen die Kamera durch Außenwände hindurch dringt. Der „Geistereffekt“, bei dem sich Objekte doppelt auf dem Bildschirm bei aktiviertem 3D darstellen, lässt sich leider auch in diesem Spiel wiederfinden. Das kann mitunter recht anstrengend werden, vor allem, wenn man Link vor dunklen Hintergründen drei Mal sieht. Zur Optik lässt sich noch sagen, dass die kräftigen Farben wie gesagt eine tolle Neuerung sind, aber wenn die düsteren, furchteinflößenden Wolkenringe über Ganons (nun aber viel detaillierter aussehenden!) Festung jetzt in Regenbogenfarben erstrahlen, ist das dann doch etwas zu viel des Guten.


Machst du mir die Freude und spielst mit mir?

Auf diese Bitte von Salia hin holt Link die Okarina hervor und kann sie nun mit den vier Aktions-Buttons und den Schultertasten bedienen oder komplett per Touchscreen, auf dem das Button-Layout des 3DS abgebildet wird. Die Flöte spielt, wie der Titel impliziert, eine wichtige Rolle – sie transportiert euch durch spezielle Musikstücke an verschiedenste Orte oder lässt Blöcke verschwinden und öffnet Türen. Ihr könnt es mit dem Instrument sogar regnen, die Sonne auf und untergehen lassen und euer treues Pferd Epona herbeirufen. Konnten sich bei früheren Ports des Spiels Fans damit rühmen, die Melodien noch zu kennen, beißen sie bei The Legend of Zelda: Ocarina of Time 3D auf Granit: Trotz der Ähnlichkeit der Anordnung von ABXY und der C-Tasten des N64 Controllers wurden die Töne vertauscht, wodurch sich die Lieder nun anders spielen. Wie durch die Spiegelung der Welt in der Master Quest scheint hier das Ziel, „Veteranen“ ein neues Spielgefühl zu vermitteln.


Die Master Quest

Die ursprünglich für die Erweiterung des Nintendo 64, das 64DD, entwickelte Variation von Ocarina of Time namens Master Quest befindet sich neben der normalen remasterten Version ebenso auf dem Modul. Ihr müsst jedoch zuerst das letztgenannte beenden, um die Master Quest freizuschalten. Kenner von Ocarina of Time hätten sich aber sicherlich gerne zuerst die Master Quest angetan, da sie das Original größtenteils schon in- und auswendig kennen.

Immerhin ist die Spielwelt in dieser neuerdings gespiegelt, auch wenn das nicht wirklich als Feature bezeichnet werden kann. Dass sich die Spielwelt so etwas anders anfühlt, lässt sich jedoch nicht bestreiten. Ansonsten gleicht diese Version von Master Quest der, die schon als Extra auf der Windwaker Bonusdisk enthalten war. Es stellt euch also schon im Deku Baum vor neue Rätsel und für den Beginn des Spiels wesentlich fordernde Kämpfe und eine höhere Anzahl von Feinden. Darüber hinaus findet ihr in den Dungeons der Master Quest des öfteren Stellen, die ihr später nochmals besuchen müsst mit beispielsweise Bomben oder auch der Hymne der Zeit im Gepäck.


Die Zeichen der Zeit

Ocarina of Time ist ein zeitloser Klassiker, der auch heute noch begeistert – das steht außer Frage. Da das Spiel inhaltlich jedoch nicht verändert wurde, wirkt es an manchen Stellen natürlich etwas altbacken. So bietet es zwar hübschere Charaktere und Animationen, ihre Art zu Agieren wurde aber nicht geändert. Beispielsweise, wenn man als Erwachsener einem Einwohner aus dem Heimatdorf gegenübersteht, der einen aber nicht mehr erkennt. Auf seine Aussage „Link kommt sicher bald wieder“ hin möchte man ihm als Spieler in modernen Zeiten gerne offenbaren „Hey du, ich bin Link!“, aber wie bei der auch in neueren Ablegern fehlenden Sprachausgabe hält Nintendo hier an Traditionen fest. Die charmanten Nebenquests hingegen überzeugen auch heute noch.

Dass die Musik nicht geändert wurde, ist einerseits verständlich – man wollte ja keinen alteingesessenen Fan verschrecken. Eine orchestrale Version mancher Musikstücke, die inzwischen von so manchem Orchester eingespielt wurden, wäre dennoch nett gewesen. Nur im Abspann nach dem Original-Abspann lassen sich dann die Entwickler zu einem imposant gespielten Zelda-Thema hinreißen. Wir wollen dies dem Spiel jedoch verzeihen, denn damals wie heute versprüht es auch mit seinen Midi-Melodien einen herrlich märchenhaften Charme.

Ausgezeichnet mit den folgenden GameRadio-Awards:






Als großer Zelda Fan, der von den letzten großen Teilen der Serie - besonders Twilight Princess - recht enttäuscht war, ist Ocarina of Time 3D für mich eine wahre Wohltat: Ein zeitloser Klassiker erstahlt in prächtiger neuer Optik, in 3D, und passt in die Hosentasche. Was will man mehr? Jetzt wünsche ich mir nur noch eine Umsetzung von Majora's Mask, das mir wegen der tiefergehenden Story und der Verwandlungsmasken einen Tick besser gefiel. Einen Meilenstein wie Ocarina of Time 3D sollte man sich jedoch nicht entgehen lassen, selbst wenn man sich dafür einen 3DS kaufen müsste oder das Original besitzt. Ich begebe mich nun wieder nach Hyrule und in meine Kindheit zurück!
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Pro:
Ocarina of Time für die Hosentasche!
sehr viel hübscher als früher
Bedienung durch Touchscreen und Bewegungssteuerng viel komfortabler
zugänglicher durch Visionen über Voranschreiten
gespiegelte Master Quest bietet auch Altfans Neues
Boss-Battle Modus sorgt für mehr Langzeitmotivation

Contra:
dreifacher Link vor dunklen Hintergründen
3DS kann optisch mehr
Master Quest erst nach Durchspielen der normalen Version spielbar
Helferlein Navi ist noch nerviger als zuvor durch Hinweise auf angebrachte Spielpausen


Offizielle Website:
 Zelda 3DS



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