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STEEL DIVER
 Test von Sebastian Hamers (26.05.2011) Artikel-Feed (RSS) abonnieren
Genre:Strategie Publisher:Nintendo
Termin:06. Mai 2011 Entwickler:Nintendo

Super Mario, Metroid, Resident Evil, Metal Gear und Zelda haben Videospieler scharenweise in die Kaufhäuser und Fachgeschäfte dieser Welt stürmen lassen, um Nintendos neues Handheldwunder, den 3DS, käuflich zu erwerben. So weit so gut. Das Dumme ist nur, dass die potentiellen Blockbuster und Evergreens der Neuzeit noch einige Zeit auf sich warten lassen. Statt Mario und Zelda heißt es vorläufig Rayman und Lego Luke Skywalker. Die große Spieleflut lässt noch auf sich warten. Immerhin tröpfelt langsam der Nachschub für die spielehungrigen Mobilgamer ein. Unter den Nachzüglern des Start Lineups befindet sich auch ein weiterer Titel von Nintendo selbst. Ob Steel Diver die Wartezeit auf die großen Hits vergnüglich verkürzen kann, verrät unser Testbericht.


Wenn ein neuer Titel von Nintendo erscheint, hält die Videospielwelt den Atem an. Bei Steel Diver sieht dies ein wenig anders aus. Mit wenig Tamtam und Medienhype schieben die Japaner ihr U-Boot Spiel während des Sommerlochs auf den europäischen Markt. Dabei eignet sich der Titel doch eigentlich wunderbar, um die technischen Möglichkeiten des 3DS zu präsentieren.


The Princess is in another castle

Doch beginnen wir am Anfang. Wie es sich für ein Nintendospiel gehört, hat der Konsolenhersteller und Publisher auch Steel Diver mit einer formidablen Geschichte versehen: „Wir schreiben das jahr 19XX. Ein böser Schurkenstaat macht sich dazu auf die Weltherrschaft an sich zu reißen.“ Öhm... ja gut... mit einem guten Gameplay kann sicherlich auch so ein Plot einen Riesenspaß machen.

Immerhin stehen im Missionsmodus drei unterschiedliche Charaktere zur Verfügung. Die U-Boot Kommandanten Luc Fisher, Ben Trinton und Dante Cruz stellen für die Mission ihr Unterwasservehikel zur Verfügung. Während die Kommandanten ziemlich profillos sind, weisen jedoch ihre Schiffe unterschiedliche Eigenschaften auf. Sie unterscheiden sich bezüglich ihrer Größe, ihrer Schnelligkeit oder ihrer Beweglichkeit. Auch die Bewaffnung sieht auf den Schiffen ein wenig anders aus. So muss sich das kleine U-Boot mit einem Frontaltorpedo begnügen, verfügt aber dafür über die Möglichkeit, senkrecht nach oben zu feuern. Das mittlere Boot besitzt zwei Torpedos, während das Schlachtschiff gleich vier Torpedos verfeuern darf. Über Munition verfügt jedes Schiff in unbegrenzter Anzahl, allerdings ist nach dem Abfeuen eine kurze Downtime abzuwarten.


Epische Schlachten gegen das Böse

Das Herz von Steel Diver ist der besagte Missionsmodus. Kaum zu glauben, betrachtet man sich die geringe Missionszahl, die gerade sieben Stück beträgt. Zu Beginn jedes Einsatztes startet das gewählte U-Boot am linken Spielfeldrand. Ziel: Bringe das U-Boot in den sicheren Heimathafen, der sich (wo auch sonst?) an der rechten Seite des Feldes befindet. So scrollt euer Unterwasserkahn von links nach rechts und muss dabei natürlich etliche Schikanen überwinden. Als die größte davon erweist sich zunächst die ungewohnte Steuerung. Ihr schippert eure U-Boot nicht direkt mit dem Steuerkreuz oder dem Stylus sicher durch die Wassergefilde, sondern müsst auf eine indirekte Steuerung zurückgreifen.

Dies geschieht im Wesentlichen über zwei Achsen, die sich auf dem unteren Touchscreen befinden. Mit der unteren Leiste legt ihr die Geschwindigkeit des U-Boots fest. Zieht ihr den Regler ganz nach rechts, gebt ihr ordentlich Schubrakete, ist er hingegen ganz links, legt ihr den Rückwärtsgang ein. Die Mittelstellung stoppt die Motoren. Am rechten Bildschirmrand befindet sich ein weiterer Regler, der zum Auf- und Abtauchen benutzt wird. Mittels dieser beiden Achsen navigiert ihr euch also an Felsklippen entlang, weicht Meeresgetier aus oder auch manchem feindlichen Torpedo. Die Eingaben erfolgen aber immer etwas zeitverzögert, was aber auch den Reiz des Spiels ausmacht. Dank des eingeblendeten Sonars, das sich mit einem Klick auch schön zoomen lässt – ist der vorrausschauende Spieler stark im Vorteil. Eine gute Portion Taktik ist also mit von der Partie.

Das U-Boot hat weitere nette Gimmicks mit an Bord. So kann euch der sogenannte Masker von zielsuchenden Torpedos bewahren, indem er euch für diese unsichtbar macht. Ebenfalls solltet ihr natürlich eure Energieanzeigen im Auge behalten. Prallt ihr mal mit einem Felsen, Torpedo oder sonstigem Hindernis zusammen, verliert ihr einen Teil eurer Energiereserven. Durch ein Auftauchen an die Wasseroberfläche können die Reserven jedoch wieder regeneriert werden. Dies ist natürlich nicht immer so einfach, da dort ober immer mal wieder ein feindliches Schlachtschiff nur auf euer Auftauchen wartet. Das Leben als U-Boot Kapitän ist eben schwer!


Tanz im Kreis herum

Am Ende jeder Mission geht es ab an das Periskop. Dieses ist auch zugleich der spaßigste Part bei Steel Diver. Nintendo macht hierbei regen Gebrauch von den Bewegungssensoren, die dem 3DS innewohnen. Rund um euch herum befinden sich feindliche Schiffe. Der Spieler muss sich nun selbst mit der Konsole im Kreis drehen, um die feindlichen Objekte ins Visier zu nehmen und anschließend mit den Torpedos zu befeuern. Die Feinde setzen sich selbstverständlich auch zu Wehr. Ein reaktionsschnelles Abtauchen verhindert das vorzeitige Ausscheiden. Zur Erledigung der Aufgabe steht eine begrenzte Zeit zur Verfügung. Am Ende folgt die Auswertung. Je nachdem wie viele Schiffe ihr versenkt habt, bekommt ihr eine Anzahl an Enblemen als Belohnung. Diese könnt ihr in späteren Missionen gegen diverse Boni eintauschen, allerdings nur eines pro Auftrag. Die Enbleme sorgen etwa dafür, dass der Schaden durch Kollisionen mit anderen Schiffen halbiert wird oder dass ihr einen reduzierten Schaden durch Torpedos erleidet.


Viele Modi, viel Spaß?

Leider entpuppt sich der Missionsmodus von Steel Diver als viel zu kurz. Nach gerade mal sieben Manövern streicht der Schurkenstaat die Segel. Auch wenn man jeden Auftrag mit allen drei verfügbaren Booten durchspielt, hat man nach kurzer Zeit alles gesehen, da sich jede Mission in wenigen Minuten absolvieren lässt. Schade, da sich die Szenarien durchaus recht unterschiedlich zeigen, zumindest optisch.

Damit die Spieldauer aber nun nicht ganz so gering ausfällt, hat Nintendo zwei weitere Spielmodi eingebaut. Zum einen lässt sich das launige Persikopspiel auch einzeln ansteuern. Die Punktejagd ist immer mal wieder für einen kurzen Spielequickie während der Wartezeit auf den Bus zu gebrauchen, bringt aber insgesamt nichts Neues. Zu guter Letzt dürfen sich die Spieler noch in der „Seeschlacht“ austoben. Diese erweist sich allerdings als eine Adaption des guten alten „Schiffe versenken“. Besonders gefällig wirkt die Umsetzung aber leider nicht. Immerhin dürfen in diesem Modus auch zwei Spieler gleichzeitig ran, auch wenn nur ein Modul von Steel Diver vorhanden ist.





Steel Diver bietet gute Ansätze. Bei diesen Ansätzen ist es jedoch leider auch geblieben. Der Missionsmodus ist zu kurz, die Story nicht rund und die die Extramodi bieten kaum Mehrwert. Das ist nicht die Güte und Qualität, die wir von Nintendo gewohnt sind. Eine zeitlang bereitet Steel Diver dennoch Spaß. Spieler, die es gerne etwas gemütlicher mögen, dürfen durchaus einen Blick riskieren. In der Gesamtpalette der bislang eher mageren 3DS-Spieleauswahl sticht Steel Diver allerdings nicht heraus. Es ist eines dieser Spiele, die eine Weile unterhalten, dann aber auch wieder sehr schnell in Vergessenheit geraten. Schade drum!
66%
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58%

Über "Steel Diver" im Forum diskutieren

#1 | PhanZero [26.05. | 21:14] 



13.900
Steel Diver
Hatte mir irgendwie mehr von dem Spiel im Vorfeld erwartet - schade.


 
























Pro:
actionreicher Periskopmodus
gelungene indirekte Steuerung
guter 3D Effekt

Contra:
belanglose Story
viel zu kurze Spieldauer
langweilige Minispiele
kaum Highlights


Offizielle Website:
 @Nintendo.de



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