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GHOST RECON: SHADOW WARS
 Test von Sven Reisbach (12.04.2011) Artikel-Feed (RSS) abonnieren
Genre:Strategie Publisher:Ubisoft
Termin:24. März 2011 Entwickler:Ubisoft

Mit Ghost Recon schuf Entwickler Red Storm Entertainment Konkurrenz für die eigene Rainbow Six-Reihe. Beide Serien behandeln fiktive Spezialeinheiten in einem recht realistischen Setting. Geschaffen wurden die Grundlagen dafür von Roman-Autor Tom Clancy. Zum Start des Nintendo 3DS spendiert Ubisoft den Ghosts nun einen brandneuen Auftritt... und dem noch übersichtlichen Spiele-Lineup des Handhelds einen richtigen Knaller!


Mit Gewalt an die Macht


Die Ghosts bekommen es in der Regel mit globalen Konflikten zu tun - und da macht auch Ghost Recon: Shadow Wars keine Ausnahme. Diesmal dreht sich alles um einen Versuch der Machtübernahme in Russland. Dass den Ultra-Nationalisten dazu jedes Mittel Recht ist, muss nicht explizit erwähnt werden. Und da kommen nun die Ghosts ins Spiel, welche genau das verhindern sollen. Doch über Kasachstan wird das Flugzeug unseres Einsatztrupps abgeschossen.

Okay, die Story in Ghost Recon: Shadow Wars ist vernachlässigbar... auch, wenn sie eigentlich gut erzählt ist. Ihr verfolgt über Nachrichtenmeldungen die Zuspitzung der Lage und lauscht Gesprächen zwischen den Verschwörern - meist ziemlicher Trashtalk. Und nein: Die Dialoge eures Teams sind auch nicht viel besser! Erstmal müsst ihr euren Trupp nach dem Absturz wieder zusammensuchen. Das ist zu Beginn des zweiten Kapitels dann auch schon abgeschlossen und ihr habt alle sechs Mitglieder der Ghost Recon-Einheit zur Verfügung. Jedes Team-Mitglied verfügt über seine eigenen speziellen Fähigkeiten. So ist Banshee etwa eine Kundschafterin, die mit ihrer optischen Tarnung und ihrer schallgedämpften Waffe (alternativ dem Messer auf kurze Distanz) die Feinde erledigt, ohne gesehen zu werden. Haze wiederum ist ein Scharfschütze, Saffron wirkt als Medic eher unterstützend und Neuzugang Mint ist als Ingenieur zuständig für Geschütze. Großes Kaliber fährt Richter auf: Mit einer dicken Gatling-Gun ist er eine Gefahr für jede Infanterie-Einheit. Zuletzt wäre da noch Duke, der Anführer, welcher mit seinem Maschinengewehr bestens umzugehen versteht. Ab und an dürft ihr auch verbündete Einheiten kontrollieren.

Anders als die bisherigen Serien-Teile ist Ghost Recon: Shadow Wars ein rundenbasiertes Strategiespiel in isometrischer Draufsicht geworden. Und ein wenig erinnert es an den Klassiker X-COM - kein Wunder, denn für beide Spiele zeichnet sich der britische Gamedesigner Julian Gollop verantwortlich. Während der Kampagne warten 37 recht abwechslungsreiche Missionen auf euch, die ihr über eine Weltkarte ansteuern könnt. Bereits absolvierte Einsätze könnt ihr natürlich wiederholen. In späteren Missionen könnt ihr vor dem Start festlegen, wer in den Einsatz geschickt werden soll und wie diejenigen ausgerüstet sein sollen. Das System erweist sich allerdings als recht umfangsarm. Dennoch ist es oftmals eine nicht gerade triviale Entscheidung, ob ihr mehr Verteidigungspunkte oder höhere Beweglichkeit haben bevorzugt.


Ziehen wir los

Im Einsatz gilt es meist, mehrere Ziele zu erfüllen. Nicht alle sind Pflicht, einige erscheinen auch erst im Verlauf eurer Mission. Während der obere Screen benutzt wird um das Geschehen darzustellen, erhaltet ihr auf dem Touchscreen Statusinformationen zu der Einheit, über der sich euer Cursor befindet. Alternativ wird hier die Karte eingeblendet, welche sich als durchaus praktisch erweist: Ihr könnt über die gesamte Karte verteilte Einheiten jederzeit als Punkte dargestellt erkennen. Ghost Recon: Shadow Wars wird rundenbasiert gespielt und unterscheidet sich hier kaum von anderen Strategietiteln. Ihr könnt jede eurer Einheiten bewegen oder Feinde unter Beschuss nehmen. Dabei gilt es natürlich, den Aktionsradius zu beachten. Auch kann nicht jeder Feind von jeder Position aus auf's Korn genommen werden.

Es gilt einiges zu beachten: Höhenunterschiede, Distanz, Mauern, Gebüsche. Aber auch Schusslinien und Unterstützungsfeuer: Greift ihr von zwei feindlichen Einheiten eine an, kann es durchaus passieren, dass die andere Einheit auf euch schießt. Glücklicherweise können das eure Leute auch. Es macht mitunter also Sinn, vorher über eine geschickte Platzierung nachzudenken. Für Treffer und Tötungen erhalten eure Ghosts - jeder für sich - Punkte, die eine Leiste füllen. Hat diese 100 Prozent erreicht, besteht die Möglichkeit, eine Spezialaktion zu starten. So etwa der Schnellschuss: Euer Charakter nimmt den Gegner unter Beschuss, richtet dabei mehr Schaden an als normal und ist sogar noch ein zweites Mal am Zug. Praktisch! Ab und an gilt es, auf der Karte verteilte Basisflaggen einzunehmen (und natürlich zu halten). Hierdurch generiert ihr pro Runde Befehlspunkte, die ihr in Befehlskräfte investieren dürft. So könnt ihr eure Ghosts kurzzeitig stärken, einen Charakter erneut ziehen lassen oder sogar einen Luftschlag anfordern. Aber auch euer Gegner versucht, diese Punkte einzunehmen - kein Wunder, geben sie ihm doch die Möglichkeit, Verstärkung zu rufen.

Für die Erfüllungs eines Missionsziels erhaltet ihr Sterne, mit denen ihr eure Einheiten auflevelt. Allerdings recht eingeschränkt: Ihr verteilt diese Sterne nicht etwa auf verschiedene Attribute, sondern nur auf den Charakter - der mit jedem Stern eine weitere Fähigkeit freischaltet. So erhöht sich dann die Lebensenergie, die Bewaffnung wird erweitert und dergleichen, aber in der Reihenfolge stets vorgegeben. Für komplett erfüllte Missionen erhaltet ihr in Ghost Recon: Shadow Wars je nach gewähltem Schwierigkeitsgrad - welchen ihr vor jeder Mission neu festlegen dürft - mehrere Auszeichnungen. Diese ergeben gesammelt euren Elite-Rank. Spielerisch bringt der zwar nichts, aber er zeigt, wie weit ihr es gebracht habt. Und es dürfte ehrgeizige Spieler motivieren, jede Mission auch im höchsten Schwierigkeitsgrad zu knacken.

Nach der Kampagne, die euch durchaus 20 bis 30 Stunden gut beschäftigen wird, bleibt nicht mehr viel in Ghost Recon: Shadow Wars zu entdecken. Die Kampfmissionen etwa, 20 kleine Einsätze, in denen ihr vorgegebene Aufgaben erfüllen müsst. Dabei verdient ihr allerdings auch nur Auszeichnungen. Zudem gibt es noch den Multiplayer-Modus, der allerdings als "Hotseat" läuft. Ihr spielt also nicht über das Internet und auch nicht via WiFi, sondern gebt das Handheld an den nächsten Spieler weiter. Zur Wahl stehen elf Missionen, einige werden miteinander gespielt und andere gegeneinander. Allerdings müsst ihr auch diese erstmal freischalten.


DS-Spiel auf dem 3DS?

Was man Ghost Recon: Shadow Wars allerdings vorwerfen muss: Es nutzt die Möglichkeiten des Nintendo 3DS nicht aus. Keine Unterstützung von Street- oder Spotpass, nichtmal einen Online-Multiplayer gibt es. Und doch ist das Spiel genau auf der Hardware erschienen, auf der es am besten aufgehoben ist. Denn die Ghosts profitieren ungemein von der dreidimensionalen Darstellung des Spielgeschehens! Ihr könnt wunderbar die Höhenunterschiede erkennen, welche im Kampf durchaus taktische Bedeutung erlangen können. Und während Zwischensequenzen und Dialogen gibt es allerlei grafische Feinheiten durch die entstandene Tiefe zu erblicken. So setzt sich der Dialogtext sauber vom Portrait des Sprechenden ab und beides nochmal vom Spielfeld im Hintergrund. Das sieht einfach schick aus und wäre auf dem Nintendo DS nicht möglich gewesen. Allerdings: Abseits dessen ist die Grafik eher nicht das Highlight des Spieles. Das merkt man schnell, wenn man mal in den 2D-Modus wechselt. Dennoch reicht es aus, eine gute Kulisse für die Einsätze abzugeben.

Ein wenig geheimnisvoll gibt sich Ghost Recon: Shadow Wars ja schon: Die Funktion zum Speichern innerhalb einer Mission versteckt sich in den Optionen. Ansonsten ist die Bedienung aber gelungen und geht nach einiger Zeit sehr gut von der Hand.

Ausgezeichnet mit den folgenden GameRadio-Awards:






Ziemlich unerwartet erweist sich das neue Spiel um die Ghosts als echte Perle im Launch-Lineup des Nintendo 3DS. Das taktische Gameplay überzeugt von der ersten Mission an und auch die Präsentation ist schick ausgefallen. Der 3D-Effekt wird zwar nicht großartig spielerisch eingesetzt, im Vergleich zum 2D-Look überzeugt er aber allemal. Kritikpunkte gibt es sicherlich einige, besonders gravierend ist der Verzicht auf freie Entwicklung der Charaktere und der fehlende "richtige" Multiplayer-Modus, aber das ist angesichts des gebotenen Spielspaßes zu verschmerzen. Bleibt zu hoffen, dass der 3DS noch mehr solcher Perlen spendiert bekommen wird.
86%
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Pro:
super Grafik mit schicken 3D-Effekten
strategisches Gameplay gut umgesetzt
leicht erlernbare Bedienung
jederzeit Quicksave möglich

Contra:
kein richtiger Einfluss auf Charakterentwicklung
lausiger Multiplayer
Street- und Spotpass nicht genutzt


Offizielle Website:
 @Ubisoft

Weitere Links:
 Trailer
 Video-Walkthrough



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