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NINTENDO 3DS
 Hardware-Test von David Oliver Spanner (27.03.2011) Artikel-Feed (RSS) abonnieren

Für sehr lange Zeit konnten sich die meisten Spieler nur entfernt vorstellen, wie sich Nintendos Handheld 3DS in Aktion spielen würde, da man das Gerät hautnah erleben muss, um in den Genuss des 3D-Effekts zu kommen. Lest hier unsere ersten Eindrücke darüber, was der 3DS zum Launch an installierter Software und Gimmicks zu bieten hat.


Der Vorhang lüftet sich …

Voller Neugier und Vorfreude packen wir den Handheld aus und finden erst mal eine Menge an Handbüchern vor. Zum Nintendo 3DS durchgedrungen, macht sich Erleichterung breit: Wer einen DS Lite sein Eigen nennt und eine passende Tasche besitzt, braucht solch ein Zubehörteil zunächst nicht, da die beiden Geräte genau gleichgroß sind. Wie sein Vorgänger kommt der 3DS im Glossy-Style daher, allerdings nicht nur außen, sondern auch innen – ihr dürft euch also schon mal auf einen von Fingerabdrücken überzogenen Anblick freuen, wenn ihr den 3DS aufklappt. Doch genug der Oberflächlichkeiten, schalten wir den Handheld doch einmal an.


Games make the 3DS go round

In einem hübsch dezenten 3D-Menü können wir uns durch die möglichen Menüpunkte klicken, wobei der erste natürlich auf einem Gaming-Handheld der wichtigste ist: Die Spiele. Habt ihr ein solches eingelegt, könnt ihr jenes vom Menü aus starten. Etwaige 2D-Animationen beim Launchen eines Games werden dadurch hervorgehoben, dass die Leuchte mit dem Schriftzug „3D“ neben dem Display während derartiger 2D-Einblendungen deaktiviert wird. Natürlich können wir an dieser Stelle noch kein allgemeines Urteil über jegliche Spiele für den 3DS abgeben, deshalb wollen wir erklären, welche generellen Vor- und Nachteile sich bieten. Ganz klar präsentiert sich da der 3D-Effekt, der wirklich seinesgleichen sucht. Generell bieten Games meist eher räumliche Tiefe, als dass etwas aus dem Bild hervorspringt – ab und an kommt aber auch das vor, beispielsweise wenn bei einem Super Monkey Ball Konfetti vor dem Bildschirm umher schwirrt. Insgesamt kann das 3D-Konzept also als gelungen bezeichnet werden.

Wie in der Gebrauchsanleitung beschrieben, treten bei aktiviertem 3D-Regler jedoch wirklich schnell Ermüdungserscheinungen der Augen auf. Hier ist dann eine Pause oder Deaktivierung der dreidimensionalen Ansicht angesagt. Babykrankheiten treten allerdings auch noch auf, gerade bei dem eben genannten Monkey Ball: Als wir plötzlich doppelt sehen, schließen wir ein Auge und merken, dass – obwohl wir geradeaus auf das Gerät blicken – auf dem linken Auge das Bild für das rechte leicht transparent zu sehen ist. Der Blickwinkel ist auch ein gutes Stichwort, denn auf Dauer kann es auch anstrengen, den Handheld kein Stück bewegen zu dürfen, da ihr nur bei einem absolut geraden Blick ein 3D-Bild zu sehen bekommt. Dass der 3DS einen Bewegungssensor eingebaut hat, ist heutzutage keine große Überraschung. Angesichts des genannten Arguments mit dem Blickwinkel ist diese Funktion aber nur schwerlich kombinierbar mit einem aktivierten 3D-Effekt, sodass ihr bei Bewegungsspielen vor der Wahl steht: 3D oder Bewegungssteuerung? Übrigens wird das gestochen scharfe Bild etwas unschärfer, wenn ihr den 3D-Modus per Regler ausschaltet.

An sich ist die Bedienung des Nintendo 3DS recht komfortabel geraten, was sich besonders bei Steuerung mit dem Analogstick bemerkbar macht: Dieser Stick fühlt sich viel ergonomischer und angenehmer an als das PSP-Pendant. Start, Home und Select sind weniger Tasten als eher Hervorhebungen unterhalb des Bildschirms. Zwar zunächst gewöhnungsbedürftig, aber auf jeden Fall besser als die fummelig kleinen Start- und Select-Tasten des Lite. Bei den Aktionstasten ist alles wie gehabt, nur die Schulterbuttons sind diesmal etwas schmal ausgefallen. Der Stylus liegt gut in der Hand und sieht hübsch aus, allerdings ist es etwas mittelalterlich, dass man ihn von Hand auf seine volle Länge ausziehen muss und er keinen Druckmechanismus zum Ausfahren hat wie die Stifte von Palm.


Sag 3D Cheese!

Das nächste Feature nach den Games im Menü des 3DS sind die drei Kameras zum Aufnehmen von Fotos. Hier könnt ihr mit der Kamera im Inneren des Gehäuses 2D-Bilder von euch selbst machen oder 3D-Fotos mit den beiden auf der Rückseite des Displays installierten Kameras schießen. Letztere sind recht beeindruckend. Trotz der geringen Auflösung der Kameras werdet ihr euch mit Sicherheit dabei ertappen, wie ihr Gegenstände in Richtung Kamera streckt, um am 3D-Bildschirm zu beobachten, wie sie aus dem Display herausragen. Durch den in das Gerät integrierten Bewegungssensor könnt ihr euch sogar eine Wasserwaage anzeigen lassen, ansonsten sind die meisten anderen Funktionen der Kamera eher Gimmicks wie herumfliegende Blumen und dergleichen. Ihr könnt zwar auch Dinge ebnen oder hervorheben, allerdings eher flach als gewölbt, von daher nicht wirklich beeindruckend. Hiermit sind die Fähigkeiten der 3D-Kameras aber noch nicht ausgeschöpft, im weiteren Verlauf unseres Hardwaretests könnt ihr mehr dazu lesen.


3DS Sounds

Wer unter diesem Menüpunkt ein Aufnahme- und Abspielprogramm erwartet, liegt goldrichtig. Erstere Funktion dient wohl eher kürzeren Memos, da ihr nur 10-sekündige Aufnahmen erstellen könnt. Das Mikrofon befindet sich nun unten am 3DS, was beim Spielen nicht ganz so praktisch ist wie zuvor zwischen den beiden Displays. Im Musikmenü sowie in den meisten andere Funktionen kommt Nintendos verspielter Charakter erneut zum Vorschein, einmal durch Extras wie durchschaltbare Instrumente, die ihr per Schultertasten zu den abgespielten Liedern (oder auch ohne Musik) spielen könnt oder auch den Tipp-Vogel, der, wenn ihr ihn antippt, Ratschläge und Einsichten in seine seltsame Gedankenwelt anbietet. Die Wiedergabe von Musik läuft einwandfrei und die Navigation über den Touchscreen ist angenehm. Am besten kommt der Ton aber natürlich, wenn Kopfhörer an den Nintendo 3DS angeschlossen sind. Sound legt ihr wie alles andere auf der mitgelieferten, 2GB großen SD-Karte ab. Die optische Darstellung der Musik kann sich auch sehen lassen: Unter anderem fahren Motorräder aus Excitebike über den Bildschirm, tummeln sich Game & Watch Charaktere auf 3D-Screen und ihr dürft sogar als an Starfox auf dem Super Nintendo erinnernder Weltraumgleiter durch 3D-Bahnen fliegen und die Randmarkierungen per Schultertasten abballern.


Miis ohne Wii

Die von der Wii bekannten Comicversionen von euch namens Mii dürft ihr auf dem 3DS ebenso erstellen. Hier gibt es bis auf ein paar neue Frisuren nichts neues zu vermelden. Immerhin könnt ihr nun per Foto von euch eine Auto-Anfertigung eines Miis anfordern, doch diese trifft das Original im Test leider nicht im Ansatz – selbst Hand anlegen ist also eher angesagt. Im Mii-Plaza dreht sich alles um StreetPass - ein nettes Feature, das in vielen Funktionen für den Handheld Anwendung findet. Damit könnt ihr, wenn ihr den 3DS im Standby mit euch herumtragt, in manchen Spielen unbewusst Gegenstände austauschen oder gegeneinander kämpfen, Miis oder Musik empfangen, und und und. In Ländern außerhalb Japans, in denen nicht jeder zweite mit den neuesten Handhelds in der Tasche flaniert, erscheint das Feature mehr nett als wirklich nützlich zu sein. Jedenfalls könnt ihr im Mii-Plaza in der StreetPass Quest Helden versammeln, Geister bekämpfen und Hüte für eure Miis sammeln sowie Puzzle Swap spielen, bei dem ihr Puzzleteile von Begegnungen per StreetPass auflest.


Augmented Reality Games

Hier kommen wir zu einem wirklich interessanten Feature des Nintendo 3DS: In der „erweiterten“ Realität kommen die 3D-Kameras und die mitgelieferten AR-Cards zum Einsatz. Diese Spielkarten-ähnlichen Kartons mit aufgedruckten Symbolen oder Bildern werden von den Kameras erkannt und lassen in eurem Zimmer, auf und um die Karte herum, Objekte, Lebewesen usw. erscheinen, mit denen ihr im Raum interagieren müsst. Erscheinen mehrere Ziele, die es abzuschießen gilt, müsst ihr um alle zu erwischen, zwangsläufig mit dem 3DS in der Hand auf die andere Seite des Objekts laufen, um dieses Ziel zu erreichen. Zwar wird eine so bewegungsintensive Spielweise die Spielerschaft wieder spalten, an sich macht das aber wirklich Laune. Besonders interessant wird es, wenn die gerade Oberfläche, auf der sich die Karte befindet, als Textur benutzt wird um Effekte zu erzeugen wie eine in eurem Zimmer entstehende Vertiefung oder Erhebung um die Karte herum. Fotos dürft ihr hiervon natürlich ebenso schießen.

In eine ähnliche Sparte schlägt der nächste Menüpunkt in der Übersicht: Face Raiders. Mit der 2D-Kamera macht ihr Fotos eines Gesichts, welche dann auf gegnerische herumfliegende Köpfe gemappt werden (inklusive Gesichtsanimationen, wirklich gut und lustig umgesetzt!) und euch in eurem Zuhause angreifen, was natürlich die 3D-Kameras wieder mit einbezieht. Auch hier braucht ihr wieder viel Raum, da ihr euch des öfteren komplett drehen müsst, um Feinde hinter euch abzuschießen. Sozialer Umgang soll, wie von Nintendo gewohnt, mit Face Raiders gefördert werden. So werdet ihr vor jedem Missionsstart aufgefordert, ein neues Gesicht per Foto ins Spiel zu bannen (wobei es Fotos und Zeichnungen, Haustiere, etc. auch tun).


Weitere Features …

… wie der Online-Shop sind angekündigt, aber noch nicht verfügbar. Laut Betriebsanleitung müsst ihr das System per Internet öfter mal aktualisieren, alsbald wird der Kanal bei solch einem Update dabei sein. Ein bereits installiertes Feature ist der Activity-Log, der euch wie bei der Wii auf einer Pinnwand zeigt, wie oft ihr wie lange gezockt habt und sogar, wie viele Schritte ihr mit dem 3DS gegangen seid.

In der Packung bringt der 3DS eine Ladestation mit sich, auf der ihr ihn öfters ablegen werden müsst - die Batterie hält ungefähr drei bis fünf Stunden, wobei der Aufladeprozess dann auch etwas schneller von statten gehen könnte, als er dies tut.

Ausgezeichnet mit den folgenden GameRadio-Awards:






Von Nintendos neuem Handheld bin ich sehr angetan. Besonders Augmentend Reality und Face Raiders weisen zusammen mit dem 3D-Effekt in die Zukunft des Gamings. Ohne Makel ist das Gerät aber natürlich nicht, besonders, dass man immer geradeaus auf das Gerät starren muss, ist anstrengend für die Körperhaltung als auch die Augen. Nichsdestotrotz hat das Gerät grafisch etwas auf dem Kasten, lässt sich gut bedienen und hat mit seiner 3D- und Kameratechnologie die Nase vorne. Besonders bin ich weiterhin auf den Shop und dessen Angebote gespannt, aber natürlich auch auf die großen angekündigten Titel, denn ohne gute Games funktioniert kein Spielesystem.
 
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Der 3DS erweist sich als sehr gut verarbeitet, wie man es von Nintendo eigentlich auch gewohnt ist. Von den Features konnten mich bislang vor allem die AR-Games begeistern: Sie zeigen stark, welches Potential bezüglich neuer Spiele im 3DS steckt. Kartenspiele wie Yu-Gi-Oh, Pokémon oder Magic könnten von diesen Möglichkeiten stark profitieren und ihr Spielprinzip in eine ganz neue Dimension übertragen. Natürlich steht und fällt der Erfolg des 3DS mit dem Spielenachschub - es wird sicherlich interessant werden, was sich die Entwickler da alles werden einfallen lassen.
 

Über das Spielelineup zum Launch kann man sicherlich geteilter Meinung sein. An den Qualitäten und den Zukunftsaussichten für die Hardware ändert dies jedoch nichts. Schon jetzt sind dutzende potentielle Hochkaräter angekündigt, die uns Spielern so manche Reise oder Wartezeit verkürzen. An der Verarbeitung des Geräts gibt es nichts zu meckern. Im Gegensatz zum Ur-DS wirkt der 3DS auch nicht wie ein Klotz, sondern gefällt durch sein schickes Design. Die Gimmicks, die Nintendo zusätzlich eingebaut hat, Stichwort Augmented Reality, müssen allerdings erst noch beweisen, dass sie einen echten Mehrwert für uns bieten.
 

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Wie findet ihr den 3DS? Teilt eure Meinung im Forum mit anderen Spielern.

#1 | chimaera [15.04. | 16:12] 



1
3DS
hmm...
also im Vergleich zu den wenig interessnaten Neuerungen zwischen dem Nintendo Dsi und DSi XL ist der neue Nintendo 3DS ein Quantensprung der Technik - die 3D Umsetzungen sind der Wahnsinn und die Möglichkeit den 3D effekt mittels dem Schalter zu steuern ist eine super idee ... Splintercell 3D ist echt der burner ...


 




















Pro:
toller 3D Effekt
Augmented Reality und 3D-Kameras eröffnen völlig neue Möglichkeiten
kristallklares Bild
sehr gute Bedienung
abwärtskompatibel zu DS-Games

Contra:
man muss immer geradeaus auf den Handheld starren
Kippsensor nur bei deaktiviertem 3D sinnvoll
Ermüdungs-erscheinungen
Akkulaufzeit etwas kurz, lange Aufladezeit


Offizielle Website:
 @Nintendo



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