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UNSERE ERWARTUNGEN AN THE WALKING DEAD - SEASON 2
 Special von Tobias Sickmann (31.10.2013) Artikel-Feed (RSS) abonnieren
Genre:Adventure Publisher:Telltale Games
Termin:4. Quartal 2013 Entwickler:Telltale Games

The Walking Dead: The Game von Telltale Games zählte zu den Überraschungshits von 2012. Kaum einer hätte im vorraus gedacht, dass ein Lizenzspiel im Episodenformat für so viel Aufruhr sorgen und Abräumer von zahlreichen Auszeichnungen sein würde. Telltale Games leitet Ende des Jahres die zweite Staffel des Horror-Adventures ein, das in große Fußstapfen treten muss. Daher fasst die GameRadio-Redaktion alle ihre Wünsche, Erwartungen und Verbesserungs- Vorschläge für die neue Staffel von The Walking Dead zusammen.


Spoilerwarnung! Nur weiterlesen, wenn ihr die erste Staffel, sowie die Zusatz-Episode 400 Days vollständig beendet habt.

Macht was neues: Ein so intensives Vater-Tochter-Verhältnis wie zwischen Lee und Clementine wurde nur selten in einem Videospiel präsentiert. Es wäre fatal, diese Beziehung posthum zu zerstören, wenn man in der neuen Staffel wieder als Beschützer von Clementine agieren sollte. Zum Glück scheint dies nicht der Fall zu sein, da der Spieler dieses Mal direkte Kontrolle über das kleine Mädchen erhält. Das ist eine wunderbare Gelegenheit für Telltale Games, um neue Facetten zu schaffen. Wie ändert sich unsere Herangehensweise, wenn wir mal nicht als ausgewachsener Mann in einer Welt voller Gefahren zurechtkommen müssen? Staffel 2 muss einen eigenen Charakter besitzen - eine bloße Wiederholung wollen wir nicht spielen.


Mehr Rätsel: Obwohl wir The Walking Dead dem Genre der Point&Click-Adventure zuordnen, wäre ein Vergleich mit Klassenvertretern wie Monkey Island oder sogar anderen Telltale-Abenteuern wie Sam and Max weit hergeholt. Dies bezieht sich nicht nur auf den cineastischen Charakter des Horror-Adventures, sondern vor allem auf den mangelnden Rätselanteil. Das Austauschen von Batterien, um ein Radio zum Laufen zu bringen, dürfte wohl niemanden überfodert haben. The Walking Dead will uns viel lieber emotional zu schaffen machen und eine mitreißende Geschichte ums Überleben vermitteln. Trotzdem wünschen wir uns für die zweite Staffel ein paar Kopfnüsse mehr, um etwas Abwechslung ins Spielgeschehen zu bringen.


Weniger Bugs: Selbst ein ganzes Jahr nach Release der letzten Episode ist das Spiel nicht völlig von Bugs, Glitches und Speicherfehlern behoben. So kann es durchaus vorkommen, dass sich die Kamera verselbstständigt oder ganze Züge verschwinden. Ein rundes Spielerlebnis sieht anders aus. Am ärgerlichsten ist es, wenn die Spielstände nicht erkannt werden und ein Neubeginn der einzige Ausweg ist. Für die zweite Staffel erhoffen wir uns daher eine sorgfältigere Arbeit beim QA-Team.


Deutsche Untertitel: Da es durchaus Spieler gibt, die Wert auf eine Lokalisation legen, damit sie alles im Spiel verstehen, sollten zum Release jeder Episode deutsche Untertitel zur Verfügung stehen. In 400 Days war auch von Anfang auf Deutsch spielbar, doch dort hatten sich zahlreiche Rechtschreibfehler eingeschlichen. Eine Wahloption zwischen Englisch und Deutsch wäre unser Meinung nach die optimale Lösung.


Unterschiedliche Konsequenzen: Zu Beginn jeder Episode erscheint die Meldung "The story is tailered by how you play". Wie wenig diese Aussage eigentlich zutrifft, erfährt man meistens, wenn die Durchgänge von anderen Spielern verglichen werden. Ob man die Lebensmittel aus dem verlassenen Auto von Episode 2 klaut oder nicht, hatte keinerlei Einfluss auf den Ausgang. Viele Ereignisse und Tode von Nebencharakteren lassen sich gar nicht verhindern oder umschreiben. Erst am Ende von Episode 4 lässt das Adventure kurz aufblitzen, wie sich die Entscheidungen und Charakterbeziehungen auf den Verlauf auswirken können. In Anbetracht der Ambitionen ist das jedoch zu wenig. Vielleicht wollte Telltale Games absichtlich die Figuren als Opfer einer fatalistischen Welt präsentieren. Der Ausgang ist vorherbestimmt; die Katastrophe lässt sich nicht mehr verhindern. Wir müssen uns selbst fragen, ob es so etwas wie eine richtige Entscheidung geben kann, wenn dies am Ende doch nichts ändern kann. Aber abseits der philosophische Fragestunde muss der Mangel an ernsthaften Konsequenzen kritisiert werden. Für Staffel 2 muss Telltale Games seine Versprechen einhalten und wirklich individuelle Storyverläufe bereithalten.


Vergleich mit Freundesliste: Ein großer Reiz von The Walking Dead bestand darin, im Anschluss einer Episode mit einem Freund zu quatschen und über die getroffenen Entscheidungen zu diskutieren. Wo wurden unterschiedliche Wege eingeschlagen? Wie rechtfertigt ein anderer eine knifflige Entscheidung? Wir glauben daher, dass es ein hilfreiches Feature wäre, wenn man unter einem Menüpunkt die individuellen Wahlmöglichkeiten aller Online-Freunde in einer Liste vergleichen könnte.


Cameo-Auftritte: Als Kenner der Comicvorlage oder der TV-Serie wird man sich beim Spielen gewundert haben, wie sehr sich das Videospiel vom Ursprungsmaterial abgrenzt. Bis auf einen kurzen Auftritt von Glenn in Episode 1 hat das Adventure nicht viel mit der Vorlage gemein (ausgenommen der Zombies, versteht sich). Natürlich konnte das Spiel von den eigenständigen, ausgezeichnet portraitierten Charakter leben, aber wenn schon die Lizenz dahinter steckt, möchte man als Fan gerne auf ein paar Anspielungen treffen. Wir würden uns daher über einige Gastauftritte freuen, solange diese nicht so herzlos wie beim missratenen Bruder Survival Instincts ausfallen. Eher ein Bonus, als ein absolutes Muss für den Nachfolger.


Verknüpfung mit 400 Days: Mit der Einzel-Episode 400 Days gab es von Telltale Games einen kurzen Appetitanreger. Völlig gelöst von der ersten Staffel führt es fünf neue Charaktere ein. Das Adventure-Studio hat damit zusätzliche Variablen ins Spiel gebracht. Wir sind gespannt, wie groß die Rolle der Überlebenden und des Camps in Staffel 2 ausfallen werden. Es wäre enttäuschend, wenn die Auswirkungen des Ablegers zu gering ausfallen würden. Denn obwohl 400 Days ein gelungener Ausflug in die Zombie-Apokalypse ist, es kann nur unzureichend für sich alleine stehen.


Übertragbare Spielstände: Mass Effect hat es vorgemacht und The Walking Dead hat es aufgegriffen. Die Übertragung der Speicherstände und damit aller getroffenen Entscheidung ermöglicht das Fortführen der eigenen Geschichte, ohne dass man zum Status Quo zurückkehrt. Die Chancen stehen gut, dass unsere Entscheidungen aus Staffel 1 auch im nächsten Spiel eine Rolle spielen. Ob ihr Lilly in Episode 3 mitgenommen oder auf der Landstraße abgesetzt habt, könnte eventuell in Staffel 2 aufgegriffen werden. Es wäre interessant eine Art Schmetterlingseffekt zu erleben, der zeigt, wie sehr sich die Handlungen auf eine anscheinend unabhängige Geschichte auswirken werden.


Stärke im Auge behalten: Telltale Games sollte nicht vergessen, was die erste Staffel von The Walking Dead ausgemacht hat. Das Adventure lebte besonders von der Präsenz der herausragend geschriebenen Charaktere, von menschlichen Tragödien und moralischen Dilemmata. Das Autorenteam hat es mit Bravour geschafft, den Spielern wehrlos in eine Welt voller Abgründe zu werfen, in der es keine richtigen Entscheidungen gibt. Sofern dies auch in Staffel 2 gegeben ist, würden wir uns über das Fehlen der anderen Wünsche nicht groß stören.



Die Liste an Verbesserungsvorschlägen soll kein Anzeichen dafür sein, dass The Walking Dead ein schlechtes Spiel ist. Trotz einiger Mängel überwiegt die positive (Horror)-Erfahrung bei weitem. Es wird für Telltale Games schon schwer genug sein, die Dramatik der ersten Staffel zu erreichen, geschweige denn zu überbieten. Trotzdem soll der Entwickler nicht allzu tief stapeln, denn Platz für Verbesserungen sind definitiv gegeben.
 
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The Walking Dead war grandios, aber nichts könnte nicht noch besser werden. Ich wünsche mir vor allem mehr Interaktion - das bedeutet für mich: Mehr Rätsel, mehr Dialoge, mehr Konfrontationen und vor allem meine eigenen Konsequenzen. Sicherlich kann die Spielerfahrung nicht zu sehr divergieren, das würde die Entwicklung späterer Episoden erschweren bis unmöglich machen, aber ein wenig mehr Auswirkung wäre wünschenswert. Und ich will natürlich ebenfalls wissen, was aus "meiner" Clementine wurde - basierend auf meinen Entscheidungen in der ersten Staffel.
 

Telltales The Walking Dead hat mich wirklich positiv überrascht. Dem Hype habe ich lang widerstanden und mir das Spiel erst über den Xbox Winter Sale zugelegt. Dann hat mich das Spiel aber genauso geflasht wie viele andere Spieler auch. Beim Nachfolger rechne ich nicht mit vielen Innovationen. Die Fans der ersten Staffel möchten wohl auch nicht, dass sich das Spiel neu erfindet. Mir geht es ähnlich. Klar, die Actionpassagen könnten packender sein, sich besser steuern lassen. Aber im Kern geht es darum doch gar nicht. Ich wünsche mir wieder eine schöne Geschichte mit der tollen Atmosphäre des ersten Teils. Weitere Bonbons nehme ich aber gerne entgegen.
 



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