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DIE GESCHICHTE DER FIRMA ATARI TEIL 2
 Special von Sebastian Hamers (12.01.2012) Artikel-Feed (RSS) abonnieren

Nachdem wir im »ersten Teil der Geschichte der Traditionsfirma Atari einen Blick auf die Gründungszeit geworfen haben, widmen wie uns diesmal den Folgejahren. Wer glaubt, dass schon die Pionierzeit von Atari ein waghalsiges Abenteuer gewesen ist, der sollte sich unseren zweiten Teil unbedingt zu Gemüte führen. Denn auch nach der Veröffentlichung des Atari VCS2600 sorgten Nolan Bushnell & Co. für einige kuriose Geschichten. Viel Spaß beim Lesen unseres zweiten Teils der großen Atari-Story.


Die späten 70er Jahre waren eine aufregende Zeit für Technikfreaks und Spielebegeisterte. Die Firma Atari hatte einen großen Anteil an der Erschaffung einer ganz neuen Industrie. Trotz des Verkaufs der Firma an den Mediengiganten Warner genoss der Name Atari einen guten Ruf. Angeheizt wurde das Interesse an der Videospielkonsole insbesondere durch die Umsetzung bekannter Arcadehits. Als ein Meilenstein dürfte das seinerzeit sehr beliebte Space Invaders gelten, das von Taito entwickelt wurde. Der Hype um das Spiel war derart groß, dass der japanischen Regierung die Yen-Münzen ausgingen, die für das Spielen von Space Invaders in den Spielhallen benötigt wurden. Kurzerhand wurde der Vorrat der entsprechenden Münzen in Japan vervierfacht. Auch in den USA schlug das Spiel hervorragend ein. Dies registrierte auch Atari, so dass eine Umsetzung auf dem Atari VCS2600 nicht lange auf sich warten ließ. Die Verkaufszahlen der Konsole schossen derart in die Höhe, dass das Gerät zum Weihnachtsfest 1979 sogar überall ausverkauft war. Satte 400.000 Konsolen konnte Atari in kürzester Zeit an die Kundschaft bringen.


Space Invaders und seine Nachfolger

Die gute Verbreitung des Atari VCS2600 sorgte ebenfalls dafür, dass den Besitzern der Konsole der Spielenachschub nicht so schnell ausging. Weitere Perlen der Videospielgeschichte feierten ihr Debüt auf Ataris Heimkonsole. Nehmen wir etwa den Klassiker Asteroids, der auf so ziemlich jeder Spieleplattform in irgendeiner Art und Weise auch heute noch zu spielen ist. Bis heute ist der Titel der erfolgreichste Arcade-Automat aller Zeiten. Atari erkannte früh das Potenzial des Spiels und portierte es auch auf das Atari VCS2600. Auch Dritthersteller versorgten das Gerät weiter mit starken Marken. Namco etwa setzte den Superhit Pacman für die Konsole um. Für Namco ein tolles Geschäft: Ganze 2 Millionen Module fanden ihren Weg zum Kunden. Für Warner hatte sich der Deal da längst rentiert, der Kaufpreis von 28 Millionen Dollar war zu dem Zeitpunkt vervielfacht. 1981 ist Atari rund 2 Milliarden US$ wert gewesen.


Die Fehler im Erfolg

Der Weg für Atari war geebnet und nichts schien die aufstrebende Firma aufhalten zu können. Doch wie wir heute wissen kam alles anders. Einige der jungen und kreativsten Programmierer verkrachten sich mit der Chefetage des Konzerns. Sie fühlten sich von der Firmenpolitik unterdrückt und wollten selbst mehr im Rampenlicht stehen, etwa durch ihre Fotos auf den Spielepackungen. Es kam zum Eklat als den Programmieren Austauschbarkeit vorgehalten wurde. Jeder Programmierer solle stolz darauf sein für Atari arbeiten zu dürfen, schließlich gäbe es mehr als genug von ihnen.

David Crane, Larry Kaplan, Alan Miller und Bob Whitehead zogen die Konsequenzen und gründeten 1981 ihre eigene Firma, dessen Name uns allen auch heute noch gut bekannt ist: Activision. Die neu gegründete Firma konnte in der Folgezeit mit vielen Spieleperlen auftrumpfen, wie etwa die Titel aus der Pitfall-Serie. In Sachen Verkaufszahlen ließ man Atari jedenfalls weit hinter sich.


Der Deal mit Lucasfilm und seine Folgen

Leider zeichnete sich nach dem Abgang der "Activision-Crew" ein weiterer Niedergang von Atari ab. Als ein Wendepunkt in der Geschichte kann wohl der Deal mit Lucasfilm gesehen werden. Für rund 20 Millionen Dollar sicherte sich Atari die Rechte an einem E.T.-Videospiel. Um das Spiel im Fahrtwind des Films zu vermarkten wird mit heißer Nadel ein Videospiel in gerade einmal 6 Wochen gebastelt. Entsprechend erschreckend ist das Ergebnis. Die Qualität des Spiels wird dem Film nicht einmal ansatzweise gerecht. Das Ende vom Lied war, dass Atari auf 5 Millionen unverkauften Modulen sitzen blieb. In dieser Zeit entstand auch die Legende, dass Atari den unverkäuflichen Plastikschrott kurzerhand einfach in der Wüste Nevada vergraben ließ.

1983 ging es mit Atari dann nochmal weiter bergab. Dies lag zum einen an der Einführung anderer Konsolen wie Intellivision oder Colecovision, zum anderen aber auch am gigantischen Erfolg des C64, dessen Siegeszug langsam an Fahrt aufnimmt. Der Misserfolg von Atari wirft auch ein schlechtes Licht auf Warner und seinen Aktienkurs. Entsprechend suchten die Topmanager von Warner zu dieser Zeit bereits nach einem Käufer für Atari.


Tramiel übernimmt

An dieser Stelle kommt ein weiterer Altbekannter ins Spiel. Commodore-Gründer Jack Tramiel, der innerhalb seiner eigenen Firma zu dem Zeitpunkt ein schlechtes Standing hatte, übernahm für den Kaufpreis von 240 Millionen Dollar die Führung von Atari. Lediglich die noch immer erfolgreiche Automatensparte ging an Namco. Tramiel begnügte sich mit den Heimcomputern und Konsolen. Der geteilte Deal führte zu einem weiteren Absurdum. Denn nun gab es die Firma Atari gleich doppelt. Während "Atari Games Corporation" unter dem Banner von Namco firmierte, arbeitete "Atari Technology Corporation" für Jack Tramiel.





Im zweiten Teil des Atari-Specials wird noch einmal deutlich, welche unglaubliche Bedeutung die Firma Atari für unser Hobby hatte. Nachdem sich schon die Wege von Prominenten wie Steve Jobs und Stephen Wozniak mit Atari kreuzten, hatte die Firma an der Gründung von Activision seinen Anteil. Mit Jack Tramiel tritt nun sogar der Commodore-Gründer auf den Plan. Etliche Alltime-Classics erlebten ihr Debüt auf dem Atari VCS2600. Sicherlich hat Atari das Videospiel nicht erfunden, ihm aber den ersten ernsthaften kommerziellen Erfolg gebracht. In der Geschichte der Videospiele werden Nolan Bushnell und Atari immer ihren Platz haben.
 
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