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DIE GRÖßTEN KONSOLENFLOPS DER VIDEOSPIELGESCHICHTE
 Special von Sebastian Hamers (15.08.2011) Artikel-Feed (RSS) abonnieren

Super Nintendo, PlayStation 2 und Gameboy kennt wohl jeder Videospieler. Sie alle haben gemein, dass sie sich einen festen Platz in der Ehrenhalle der Videospielgeschichte gesichert haben, bei Gamern äußerst beliebt sind und ihren Herstellern einen ganzen Batzen Geld eingebracht haben. Doch es gibt auch die Geräte, die ein Schattendasein fristeten. Konsolen, die mit viel Potential in den Markt gestartet sind und schließlich doch wie Blei in den Regalen der Händler liegen geblieben sind. Die Konsolenhersteller hüllen den Mantel des Schweigens darüber. Wir haben uns wieder einmal in die Geschichtsbücher der Videospielhistorie eingelesen und die größten Flops der Branche aufgetan. In unserem Bericht lest ihr über die Millionengräber der ansonsten so schillernden Videospielindustrie.


Was braucht ein Konzern, um eine erfolgreiche Videospielkonsole auf den Markt zu bringen? Eine innovative Idee, ein gutes Preis-Leistungsverhältnis, die Rückendeckung der Dritthersteller, ein ansprechendes Marketing oder ein schickes Controller-Design? Es gibt etliche Faktoren, die über Erfolg oder Misserfolg einer Konsole entscheiden. Nicht jeden Tag wird ein Jahrhundertgerät wie die PlayStation 2 geboren. Die Gründe für das Scheitern eines Geräts sind ebenso vielfältig. Dies sind die größten Hardwareflops in der Übersicht:


Atari VCS7800

Die amerikanische Firma Atari gilt als einer der größten Wegbereiter der Videospielindustrie. Mit dem Atari VCS2600 gelang es der Crew um Nolan Bushnell ein Gerät mit austauschbaren Modulen auf dem Markt zu etablieren. Angetrieben von diesem Erfolg entwickelte Atari einen Nachfolger, den VCS7800. Als der Videospielmarkt in den 80er Jahren aber nahezu völlig zusammenbrach, verschwand das Gerät erstmal wieder von der Bildfläche. In einem Testversuch kamen 1984 lediglich wenige tausend Konsolen in den Handel. Erst zwei Jahre später – motiviert durch die guten Verkaufszahlen des NES – kramte Atari die Konsole wieder hervor. Zu dieser Zeit war die Technik jedoch schon wieder veraltet. Das maue Marketing des Konzerns tat sein Übriges. Gegen das NES und das SEGA Master System konnte sich das Atari VCS7800 nie durchsetzen. Eine vergebene Chance für Atari.


Philips CD-i

Nicht nur amerikanische und japanische Elektronikfirmen erkannten das Potential, das in der Videospielbranche lag. Auch in Europa war etwa die niederländische Firma Philips auf die Erfolge von SEGA, Nintendo & Co. aufmerksam geworden. So veröffentlichten die Holländer 1991 ihre Konsole, den Philips CD-i. Ein besonderes Augenmerk legte Philips auf das CD-Laufwerk. Die CD als Datenträger war gerade im Videospielbereich noch nicht etabliert. So gesehen kann das CD-i als einer der Vorreiter gesehen werden. Leider krankte es jedoch an der Umsetzung. Zum einen sorgte der Controller für zwiespältige Meinungen. Die schwammigen Steuertasten lagen auf einer Fernbedienung, die zudem nicht sonderlich gut in der Hand lag. Auch in Bezug auf die Software enttäuschte das Gerät. Viele Laserdisc-Spiele wie Dragon’s Lair sahen zwar toll aus, waren spielerisch aber wenig gehaltvoll. Nennenswert sind auch die drei Zelda-Titel, die für das Philips CD-i erschienen sind. Leider sicherte sich Philips lediglich die Lizenz, nicht aber die Entwickler selbst. Anders ist es nicht zu erklären, dass die komplette Trilogie völlig zurecht bei den Fans durchfiel und gerne totgeschwiegen wird.


Atari Jaguar

Und nochmal Atari. Die Geschichte des Konzerns nach der Veröffentlichung des VCS2600 ist in der Tat alles andere als rühmlich. Dennoch wagte Atari mit dem Jaguar im Jahre 1993 einen letzten Kraftakt, der den Amerikanern letztlich das Aus in der Konsolenbranche beschied. Die Voraussetzungen für den Jaguar waren dabei eigentlich recht günstig. Mit Spezialchips für 3D-Grafik und einem geringen Einstiegspreis von 250 US-Dollar bot Atari ein interessantes Angebot für Spieler, die der 16-Bit-Ära endgültig "Goodbye" sagen wollten. Das Problem des Jaguars war der mangelnde Softwarenachschub. Exklusivtitel gab es kaum und auch die Dritthersteller mochten nicht so recht auf den Jaguar-Zug aufspringen. So mussten sich Käufer eines Jaguar meist mit 1:1 Umsetzungen von 16-Bit-Spielen abgeben. Ein Jahr nach dem Release erschienen dann auch SEGA Saturn und die erste PlayStation, die mit ihrem umfangreichen Spieleangebot den Konkurrenten Atari schnell überrundeten.


Panasonic 3DO

Kurz nach der Veröffentlichung des Jaguar versuchte auch Panasonic sein Glück mit einer eigenen Heimkonsole. Hinter dem Gerät steht ein namhaftes Konsortium aus Electronic Arts, AT&T, Matsushita, MCA und Time Warner. Durch die Unterstüzung von Electronic Arts, schon damals einer der größten Dritthersteller, konnte das 3DO auch auf eine gewisse Softwarebibliothek bauen. Doch wie schon beim Jaguar blieb die Unterstützung durch weitere Fremdhersteller aus. Immerhin ermöglichte das CD-Laufwerk die Umsetzungen von Laserdisc-Spielen wie Dragon’s Lair. Ein gewichtiger Grund für den Misserfolg dürfte auch der Startpreis der Konsole gewesen sein. Wer sich am Releasetag sein 3DO sichern wollte, musste dafür stattliche 700 US-Dollar auf den Tisch legen.


Virtual Boy

Sogar Nintendo hat eine Leiche im Keller. Schon gut 15 Jahre vor dem Release des Nintendo 3DS setzte der japanische Konzern auf die 3D-Technik. Mit großen Ambitionen gestartet, erwies sich der Virtual Boy schnell als riesiger Flop. Lediglich 22 Spiele erschienen für das Gerät überhaupt. Echte Must-Haves sucht man in dem Spiele-Lineup vergebens. Zudem war das Tragen des Virtual Boys recht unangenehm. Die klobige Brille benötigte einen Standfuß, der immer erst aufgestellt werden musste. Durch die unbequeme Haltung beim Spielen waren auch Rücken- oder Nackenschmerzen die Regel. Auch die Augen wurden schnell überlastet. So ging die Konsole auch schnell den Bach runter. Schon ein Jahr nach dem Erstverkaufstag konnte der Virtual Boy für unter 100 US-Dollar erworben werden.


Nokia N-Gage

Die finnische Firma Nokia besaß 2003 einen tadellosen Ruf. Mit tollen Innovationen in der Handytechnik flutete Nokia den Markt und sicherte sich den Löwenanteil am Handymarkt. Von Apple war in diesem Bereich noch nichts zu hören und das Bochum-Desaster war noch nicht vorherzusehen. Dennoch zogen leichte Wölkchen am ansonsten strahlend blauen Nokia-Himmel auf. Der Grund war das N-Gage, das Nokia in diesem Jahr auf den Markt brachte. Hierbei handelte es sich um einen Mix aus Handheld und Telefon. Die recht flinke Hardware ermöglichte die Umsetzung vieler bekannter Titel wie Super Monkey Ball oder Tomb Raider. Einige Spiele boten zudem Onlinefeatures, allerdings aufgrund der hohen Datengebühren nur wenige. Dennoch kam das Nokia N-Gage nie recht bei den Konsumenten an. Dies lag zum einen an der relativ geringen Zahl der verfügbaren Spiele, aber auch an zu geringem Komfort. Zum Wechseln der Module musste man etwa erst den Akku des Handys entfernen. Außerdem war das Gerät viel zu klobig. Gerade bem Telefonieren lag es unangenehm in der Hand.


PSP Go!

Apple hat es mit iPhone und iPod Touch vorgemacht: Es braucht nicht zwingend einen physikalischen Datenträger, um erfolgreich Spiele zu verkaufen. Das Konzept ging bei Sonys PSP Go! allerdings nicht auf. Obwohl sich die Hardware gut in der Hand anfühlte und auch die Software in einem ausreichenden Maß vorhanden war, wollte kaum jemand die PSP Go! haben. Dies lag wohl insbesondere an dem hohen Preis, den Sony für das Gerät ausrief. Rund 80 Euro mehr wollte Sony für ein Gerät haben, dem im Vergleich zum Vorgänger lediglich das UMD-Laufwerk genommen wurde. Das schicke und schlankere Design rechtfertigte für viele Gamer den Neukauf nicht. Ein weiteres Problem war, dass die Spieler ihre bereits gekauften Spiele auf UMD nicht auf die neue Konsole übertragen konnten. So wurde lieber zur alten PSP oder zur Nintendo-Konkurrenz gegriffen. Auch die Beigabe von zehn Gratis-Spielen konnte die Verkaufszahlen des Handhelds nicht sonderlich ankurbeln. Mittlerweile hat Sony die Produktion der PSP Go! wieder eingestellt. Es war ein kurzes Gastspiel.





Auch Megakonzerne machen nicht alles richtig. Gerade im Moment des größten Erfolgs entstehen oft die größten Fehler. Dies mussten auch Nintendo, Nokia und Atari erfahren. Viele der hier aufgeführten Geräte sind mittlerweile echte Exoten und Sammlerstücke. Videospielgeschichtlich mögen sie alle interessant sein, teilweise waren sie ihrer Zeit sogar voraus. Spielerisch hinken die guten Stücke ihren Konkurrenten aber leider meilenweit hinterher. Der Spruch "Software sells Hardware" scheint sich doch immer wieder zu bewahrheiten. Nicht nur heute, sondern schon in den 80er Jahren. Witzig: Viele der Konsolenflops sind heute teurer als zu ihrer Zeit.
 
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Diskutiert mit uns über eure Lieblings Retro-Konsolen

#1 | Manuel [21.09. | 18:02] 



47
Die größten Konsolenflops der Videospielgeschichte
7th Guest für das CD-i war ganz gut, fand hier leider keine Erwähnung. Es handelt sich um ein Adventure à la Myst mit gruseligen Momenten.


 




















Atari VCS7800
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PSP Go!


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