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C64 - DIE SPIELE: 1986
 Special von Sebastian Hamers (25.06.2010) Artikel-Feed (RSS) abonnieren

Nachdem wir uns in unserem großen C64-Special zuletzt die Jahre »1982-83 und »1984-85 angesehen haben, reisen wir nun auf unserem Zeitstrahl weiter. Diesmal verweilen wir einen Moment im Spielejahr 1986. Ein Jahr, das erneut einzigartige Spiele zum Vorschein gebracht hat und teilweise sicherlich wegweisend war für unzählige Perlen der Zukunft. Taucht mit uns gemeinsam ab in eine Welle von Nostalgie und Retro und lasst uns die Pionierzeit der Computerspiele noch einmal im Schnelldurchlauf erleben.


Ghost 'n' Goblins (Capcom, Jump'n'Run)

Ein Jahr nach dem Release der Automatenversion, schlägt Ghost 'n' Goblins schließlich auch auf dem C64 auf. Im Wesentlichen handelt es sich um ein Jump'n'Run-Spiel. Mittlerweile war das seitliche Scrollen des Bildschirms Standard und fand auch in Capcoms Jumper Verwendung. Der Spieler schlüpft in die Rolle von Ritter Arthur, der die holde Maid aus den Klauen des Bösen befreien muss. Bevor er letztlich die Schönheit umarmen darf, muss sich der tapfere Ritter durch wahre Horden von Skeletten, Zombies und sonstigem untoten Gezücht metzeln. Eine einzige Feindberührung genügt, damit Arthur das Zeitliche segnet. Zum Glück ist unser Held mit einer Ritterrüstung ausgestattet, die einen (!) Treffer auffangen kann. Um sich gegen die heraneilenden Feinde zu wehren, nutzt Arthur unterschiedliche Waffen, die er unterwegs aufsammelt. Fackel, Lanze, Messer, Axt oder Kreuz haben alle unterschiedliche Eigenschaften, was sich stark auf den Spielverlauf auswirkt. Ghost'n'Goblins ist ein schön gestaltetes Jump'n'Run, dass sich insbesondere durch seinen knackigen Schwierigkeitsgrad auszeichnet.


Marble Madness (Atari, Geschicklichkeit)

Auch bei Marble Madness handelt es sich um eine Portierung eines Arcadeautomaten. Dieser erschien bereits im Jahre 1984. Das Spielprinzip ist dabei ebenso simpel wie süchtigmachend. Aus einer isometrischen Ansicht steuert ihr eine Kugel durch einen Hindernisparcour ins vorgegebene Ziel. Das Spielkonzept hat sich bis heute gehalten und findet sich beispielsweise auch in SEGAs Monkey Ball-Serie wieder. Während das Automatenoriginal noch mit einem Trackball gesteuert wurde, kommt in der Heimcomputerumsetzung eine Joysticksteuerung zum Einsatz. Dem Spielspaß tat dies jedoch keinen Abbruch.


Mafia (Igelsoft, Strategie)

Eines vorweg: Dieser Titel hat – außer dem Namen – nichts mit der beliebten Serie aus dem Hause 2K Games gemeinsam. Grafisch gestaltet sich Mafia, selbst für C64 Verhältnisse, äußerst schlicht. Mit einer einfarbigen klobigen Pixelfigur läuft euer Charakter in der Vogelperspektive durch das Chicago der 20er Jahre. Animationen? Fehlanzeige! In Chicago muss sich euer virtuelles Alter Ego zunächst mit kleinen Jobs wie Türsteher oder Croupier seine Brötchen verdienen. Erst mit zunehmender Reputation schließen sich euch weitere Gangster an, die allesamt über eigene Fertigkeiten (Stärke, Intelligenz, Brutalität) verfügen. Rüstet euch und eure Ganoven mit entsprechenden Wummen aus und ihr werdet der Schrecken von ganz Chicago. Kein Postzug und keine Bank sind mehr vor euch sicher. Bis euer Ziel endgültig erfüllt ist und ihr zum "Chef der Unterwelt" werdet. Besonders zu empfehlen auch im Multiplayermodus!


Murders On The Mississippi (Activision, Adventure)

Es müssen nicht immer Action- oder Geschicklichkeitsspiele sein. Mit Murders On The Mississippi brachte Activision ein wundervolles Point & Click-Adventure auf den Markt. Detektiv Sir Charles Foxworth, der von seinem Assistenten Regis begleitet wird, hat auf einem Raddampfer auf dem Mississippi River eingecheckt. Es dauert nicht lange, bis sich dort ein Mord ereignet, der Foxworth die restliche Reise über beschäftigt. In detektivischer Kleinarbeit müssen nun die Passagiere und Angestellten an Bord befragt und Beweismittel gesichert werden. Mit schicker Grafik und spannender Geschichte wusste Activisions Adventure für viele Stunden zu fesseln. Für die deutsche Übersetzung war übrigens niemand geringer als Boris Schneider-Johne verantwortlich, der in späteren Jahren auch die Monkey Island-Spiele übersetzte.


Paperboy (Atari, Geschicklichkeit)

Auf die Idee, den Spieler in die Rolle eines Zeitungsboten zu schicken, muss ein Spieleentwickler erstmal kommen. Was zuerst ein wenig banal anmutet, stellt sich schon schnell als motivierendes Spielprinzip heraus. Paperboy wird aus einer Schräg-Oben-Ansicht dargestellt. Unser Zeitungsjunge fährt mit seinem Rad von unten nach oben. Auf der linken Seite befindet sich eine Häuserfront, deren Inhaber allesamt auf ihre Morgenzeitung warten. Paperboy muss nun mit seiner tollen Wurftechnik die Zeitungen direkt in die Briefkästen schleudern. Leider wird seine Fahrt durch allerhand Personen und Gegenstände gestört. Unterwegs müsst ihr immer wieder Hindernissen wie einem Rasenmäher, Hunden oder vorbeifahrenden Autos ausweichen. Paperboy ist auf nahezu alle Plattformen erschienen. Für den C64 erschien es 1986, zwei Jahre nach der Urfassung des Spiels.


Space Harrier (SEGA, Action)

Das tolle Spielgefühl des Arcadeautomaten kann die C64-Version von Space Harrier nicht nachbilden. Zum einen fehlt natürlich der Hydrauliksitz, zum anderen steckt der Achtbitter deutlich hinter den grafischen Möglichkeiten des Originals zurück. Einen Blick ist das Spiel dennoch wert, handelt es sich doch um eines der wenigen Spiele mit einer 3D-Ansicht. In insgesamt 18 Levels jagt der Spieler mit einer Affengeschwindigkeit über den Screen. Dabei kommen ihm massenweise Gegner aus der sogenannten Fantasy Zone entgegen. Diese gilt es nun zu eliminieren und sich bis zum Bossgegner vorzukämpfen. SEGAs Shooter fordert gutes Reaktionsvermögen vom Spieler, der etlichen Geschossen in atemberaubender Geschwindigkeit ausweichen muss.


Uridium (Graftgold, Shoot'em Up)

Mit Uridium gelang Designer Andrew Braybrook zu Kultstatus in den 80er Jahren. Das horizontal scrollende Shoot'em Up schlug bei den C64-Usern ein wie eine Bombe. Es gibt insgesamt 15 Levels, die immer jeweils nach einem Metall benannt sind. Mit einem kleinen Raumflieger düst der Spieler über eine feindliche Raumstation hinweg. Dabei gilt es den angreifenden Gegnerhorden auszuweichen oder diese vom Feld zu fegen. Uridium zeichnete sich durch seinen knackigen Schwierigkeitsgrad aus, blieb aber stets fair. Als Spieler hatte ich immer das Gefühl, jedes Level meistern zu können. Mein Scheitern führte ich auf meinen mangelnden Skill zurück und hatte nie den Eindruck, die ein oder andere Stelle sei unschaffbar - eine Balance, die nicht viele Spiele gleichermaßen gut meisterten wie Braybrooks Uridium.


World Games (Epyx, Sportspiel)

Die Geschäfte liefen gut für das Entwicklungsstudio Epxy. Durch die Erfolge von Summer Games und Winter Games suchten die Designer nun nach weiteren Möglichkeiten ihr Erfolgskonzept weiterzuführen. Da die klassischen Olympiadisziplinen bereits abgearbeitet waren, setzte Epyx nun auf exotischere Sportarten. Was dabei herausgekommen ist, war grandios. Nach meinem persönlichen Empfinden stellt World Games klar den Höhepunkt von Epyxs Schaffen dar. Die Disziplinen waren ebenso abwechslungsreich wie aberwitzig. Egal ob Bull Riding, Cliff Diving, Barrel Jumping oder Caber Toss, alle Sportarten steuerten sich wie aus einem Guss und machten insbesondere mit mehreren Spielern einen höllischen Spaß. Die stimmungsvolle Präsentation der Vorgänger wurde auch bei World Games übernommen. Wieder mit an Bord auch die Nationalhymnen der teilnehmenden Länder.





Langsam aber sicher wussten die Entwickler die Hardware des C64 richtig auszureizen. Die Spiele wurden immer umfangreicher und die grafische Darstellung steuerte ihrem Höhepunkt entgegen. Mein persönliches Highlight aus dem Jahr 1986 ist auf jeden Fall World Games. Auch wenn es sich um die x-te Auflage der Games-Serie aus dem Hause Epyx handelt, zeichnete sich dieses Spiel durch besonderen Spielwitz und Langzeitmotivation aus - besonders wenn wieder mal mehrere Freunde vor dem C64 versammelt waren.
 
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