Meine Vorteile Anmelden Registrieren
zur Startseite zu unseren Downloads zu unserem Forum
zur PC-Section Trenner zur XBox360-Section Trenner zur PS3-Section Trenner zur PS2-Section Trenner zur Wii-Section Trenner zur 3DS-Section Trenner zur DS-Section Trenner zur PSP-Section Trenner zur iPhone-Section

News
Previews
Reviews
Specials
Hardware
Die besten...
Retrogaming

Wallpapers
Babe-Galerien

GameRadio.de bei Facebook GameRadio.de bei Twitter GameRadio.de bei Youtube RSS-Feed von GameRadio.de


Eure Vorteile
Punkte-Übersicht
Zum Forum
Arcade-Games
Unsere Mitglieder

Redaktion
Newsletter
So testen wir
GR Webcomic
Jobs
Impressum

 


GAMESCOM VS. GAMES CONVENTION
 Special von Michael Söldner (23.08.2009) Artikel-Feed (RSS) abonnieren

Die erste Gamescom war für Veranstalter und Besucher ein voller Erfolg und konnte den Besucherrekord der alten Games Convention auf Anhieb übertreffen (»siehe Newsmeldung). Wir wollen die beiden Messen trotzdem noch einmal gegenüberstellen und in den einzelnen Punkten Gelände, Verkehrsanbindung, Stadt, Inszenierung und Presse miteinander vergleichen.

Anmerkung: Wir beziehen uns bei diesem Vergleich lediglich auf die alte Games Convention. Die weiterhin bestehende Games Convention Online bleibt daher außen vor.


Städte

Die Millionenstadt Köln hat knapp doppelt so viele Einwohner wie das in Sachsen gelegene Leipzig. Die Rheinmetropole bietet entsprechend auch deutlich mehr Hotels in allen Preissegmenten. Während auf der Games Convention eine frühe Buchung Pflicht war, kann man sich bei der Gamescom bei der Hotelsuche relativ viel Zeit lassen. Den zahlreichen Sehenswürdigkeiten in der überlaufenen Kölner Innenstadt (Dom, Rheinufer,…) steht ein familiäres, charmanteres Leipziger Stadtzentrum gegenüber. Beide Städte haben definitiv ihren Reiz. Daher geht diese Runde mit einem Unentschieden aus.

1:1 für beide Messen


Verkehrsanbindung

Das mitten in der Stadt gelegene Messegelände der Gamescom befindet sich in direkter Nähe zum Hauptbahnhof. Per S-Bahn, U-Bahn oder Bus ist die Messe also bestens zu erreichen. Der wenige Kilometer entfernte Flughafen Köln-Bonn sorgt für eine perfekte Anbindung mit zahlreichen Flügen. Wer mit dem Auto zur Gamescom gelangen will, muss sich jedoch teilweise mit überfüllten Straßen herumschlagen.

Das Leipziger Messegelände liegt außerhalb der Stadt, direkt an der Autobahn. Eine Durchquerung der Stadt mit dem Auto ist auf der Games Convention demnach keine Pflicht. Busse und Straßenbahnen sorgen für eine (etwas längere) Anfahrt vom Stadtzentrum aus. Leipzig verfügt zwar ebenfalls über einen Flughafen. Da dieser jedoch deutlich kleiner ist, sind Zwischenlandungen und Umsteigen meist unvermeidbar.

1:0 für Köln


Messegelände

Das deutlich größere Messegelände der Gamescom sorgt aufgrund der breiteren Durchgänge für einen entspannteren Messebesuch. Der Boulevard, der die einzelnen Hallen miteinander verbindet, kann den großen Ansturm besser verkraften, noch leer stehende Hallen sorgen auch in Zukunft für eine mögliche Erweiterung der Messe.

Das Leipziger Messegelände war mit der Games Convention des letzten Jahres eindeutig an seine Grenzen gestoßen. Die gläsernen Verbindungsröhren erwiesen sich als aufgeheiztes Nadelöhr. Die dichter gedrängten Stände machten den Messerundgang oft zur Geduldsprobe. Dafür bietet Leipzig sehr weitläufige, begrünte Außenbereiche, die etwas Erholung vom Messetrubel ermöglichen.

Knappes 1:0 für Köln


Inszenierung

Während auf der Games Convention eine Unterhaltung in den Hallen aufgrund der ohrenbetäubenden Beschallung der Stände fast unmöglich war, bot die Gamescom hier eine vergleichsweise erträgliche Lärmkulisse. Der Hauptgrund dafür dürfte in den oft in sich geschlossenen Ständen zu finden sein, die jedoch oft für lange Schlangen und damit verbundene Wartezeiten sorgten. Auf der Games Convention waren die Stände meist offener angelegt, so dass alle Besucher einen Blick auf aktuelle Trailer werfen konnten. Generell war in diesem Jahr ein Trend hin zu kastenförmigen Messeauftritten zu erkennen. Lediglich die Stände von Bethesda (Containerburg) oder Sony (Wohnzimmeratmosphäre) stachen positiv heraus.

1:0 für Leipzig


Pressearbeit

Beide Messen sind zwar primär für das Publikum ausgelegt. Doch natürlich liegt auch eine umfangreiche Presseberichterstattung im Interesse der Veranstalter. Mit einer überall verfügbaren WLAN-Anbindung wurde die Arbeit für Journalisten auf der Games Convention deutlich erleichtert. Im Gegensatz dazu bot die Gamescom zwar einen deutlich größeren Bereich für die Presse, da das Drahtlosnetzwerk allerdings nur auf diesen Raum beschränkt war, mussten schon am ersten Tag viele Journalisten auf dem Boden sitzend ihre Texte tippen. Der Snack-Bar auf der Games Convention mit Kaffee-Flatrate steht eine vollwertige Kantine mit günstigen Preisen auf der Gamescom gegenüber. Ein Schicksal teilen jedoch beide Messen: Sie stehen noch immer im Schatten der E3. Nur wenige Publisher nutzen die europäische Messe für große Ankündigungen. Der Großteil der Informationen, Präsentationen und Demos wurde bereits auf der amerikanischen Spielemesse präsentiert.

Knappes 1:0 für Leipzig (aufgrund der besseren WLAN-Anbindung)


Ergebnis

Sowohl die Gamescom als auch die Games Convention konnten bei unserem direkten Vergleich jeweils 3 von 5 Punkten für sich beanspruchen. Beide Messen bieten eigene Vor- und Nachteile, was Austragungsort, Verkehrsanbindung oder Inszenierung betrifft. Lässt man die für Messebesucher nicht relevante Pressearbeit außen vor, so kann sich die Gamescom knapp vor der Games Convention platzieren.

Natürlich handelt es sich bei den von uns aufgeführten Punkten um eine subjektive Betrachtung, die aus unseren persönlichen Erfahrungen resultiert. Da ihr die Messen sicherlich anders wahrgenommen habt, würden wir uns über eine rege Beteiligung in den Comments freuen.



Trotz der knappen Entscheidung wäre ich mit einem Verbleib der Messe in Leipzig zufriedener gewesen. Dabei spielt jedoch einmal meine Faulheit eine Rolle (kürzere Anreise), zudem gehört wohl auch eine Prise Lokalpatriotismus dazu, schließlich war die Games Convention gleich um die Ecke. Trotzdem verfügt Köln über das eindeutig größere Gelände, eine bessere Verkehrsanbindung und die vielen Großstädte in der Nähe sorgen für einen größeren Besucheransturm, der jedoch aufgrund der Gegebenheiten gut abgefangen werden kann. Die Schlammschlacht vor dem Umzug wäre trotzdem nicht notwendig gewesen. Geschadet hat sie aber offenbar nicht.
 
So testen wir >>

Zugegebenermaßen stand ich dem Umzug von Europas führender Spielemesse nach Köln anfangs sehr skeptisch gegenüber. Die Schlammschlacht zwischen den beiden Veranstaltern ließ die Rhein-Metropole nicht unbedingt sympathisch erscheinen. Doch die Premiere und das Messegelände haben mich positiv überrascht. Eine tolle Lage, ein weitläufiges Gelände und die perfekte Verkehrsanbindung lassen mich die Entscheidung des BIU verstehen. Jedoch gefällt mir Leipzigs charmante Innenstadt einfach besser als das überlaufene Köln und die neuen Ansteh-Konzepte der Publisher an ihren Ständen dürften auch für so manchen Besucher ein Wermutstropfen gewesen sein.
 



#1 | Gast [24.08. | 04:38] 
Fazit
Ich hatte weder in Leipzig noch in Köln ein Problem mit der Verkehrsanbindung.
Auch für mich wäre Leipzig etwas näher gewesen, aber "nur" 130 Kilometer. Also nicht übermässig viel. Werde das nächste Mal fliegen.
Der einzige Punkt der mir negativ aufgefallen ist, das dass der Outdoor-Bereich sehr klein war. Obwohl weit mehr als genug Platz vorhanden war um hier etwas großes aufzuziehen.

#2 | Florian [24.08. | 23:42] 



274
*hust* Schiri ist parteiisch
Aufgrund Eurer recht bekannten Meinung und Eures Wohnortes hätte es mit Sicherheit geeignetere Redakteure im Team gegeben um diesen Vergleich zu präsentieren ;)
*Lokalpatriotismus* ist da noch sehr schmeichelhaft ausgedrückt.
Mal abgesehen davon, dass die "Kategorien" auch nicht wirklich gut ausgewählt worden sind. Was kann denn bitte die Messe (egal welche) für die Gestaltung der einzelnen Stände? Wie eine Firma ihren Stand aufbaut, ist doch jedem sein Bier.
Der Punkt "Inszenierung" gehört hier nicht rein.

Was für mich allerdings der aller aller aller nervigste Punkt an diesem Artikel ist:
Dieser Schwengellängenvergleich zwischen Fans von Leipzig und Köln geht mir tierisch auf den Sack.
Immer noch diese typische Ost-West-Problematik, vollkommen künstlich inszeniert. Und in diesem Fall heulen die Ossis halt... wäre andersrum wohl ähnlich.

Aber man muss das doch nicht forcieren bzw. immer wieder aufwärmen. Seit fast genau einem Jahr geht diese elendige Diskussion jetzt so und wird wohl auch noch bis in alle Ewigkeit weiter gehen.
Nur weil einige zu blöde sind die Schranken im Kopf abzubauen und mal daran denken das es jetzt EIN DEUTSCHLAND ist und es prinzipiell scheiss egal ist wo die Messe stattfindet... hauptsache in Deutschland.

Und es auch in Köln eine charmante Innenstadt... genau wie in Leipzig, Hamburg oder München.... aber man muss sich halt auch ein wenig auskennen. Wenn ein Kölner für die Messe nach Leipzig fährt, kennt der auch noch nicht alle schönen Ecke und während einer großen Messe ist so gut wie jede Messestadt überfüllt.

Gruß aus dem Raum Hannover... DER MESSESTADT!

#3 | Micha [24.08. | 23:53] 



12.935
Ach, früher....
Es handelt sich hier (wie erwähnt) nicht um eine wissenschaftliche Abhandlung, deren Ergebnisse unter Zuhilfenahme eines patentierten Messe-Qualitäts-Federkraftmessers bestätigt wurden :-P

Aber um Ost-West-Gebashe geht es hier absolut nicht. Man kann doch nach der Messe einfach mal schaun, ob die im Vorfeld getätigten Versprechen (mehr Hotels, größeres Gelände,...) eingehalten wurden. Und ja, wurden sie. Dies führt ja auch zum Unentschieden.

Wenn du allerdings aufgrund der Tatsache, dass die eine Stadt im Osten, die andere im Westen Deutschlands liegt, gleich wieder alte Klischees hochwürgst, liegts vielleicht doch an DEINER Einstellung ;)

#4 | Florian [25.08. | 09:23] 



274
Gamescom vs. Games Convention
Wie von mir ausführlich geschrieben, habe ich kein Problem bzw. eine klischeehafte Einstellung. Sonst würde ich ja eher rumlamentieren das die Messe nach Hannover gehört, aus dem Ableger der Cebit ist Messe in Leipzig ja entstanden.

Dieses "Unentschieden" ist ja auch sehr krampfhaft entstanden.

#5 | Gast [27.08. | 17:15] 
Made by Leipzig, zerstört by Köln.
Und wieder haben sich die stinkend reichen, vom BUI unterstützten Wessis eine "Erfindung" aus den neuen Ländern angeeignet. Scheiße, zieht die Mauer wieder hoch, würde ich jetzt am liebsten sagen. Erst belächelt, als man 2002 eine Messe für Videospiele in Leipzig eröffnete. Doch der Erfolg kam, und auch die Neider. Aber es ist ja nicht nur in diesem Bereich so, daß erstmal alles was aus dem Osten kommt schlecht ist. Und am Ende wird man doch bloß wieder von Westinvestoren ausgesogen. "Das Land nichts Wert, Volk nur Pöbel" faällt mir als passendes Zitat ein. Armer Osten.


 





















Offizielle Website:
 Gamescom



Partner: Neofokus Fotografie

PC | PS3 | Xbox 360 | PSP | Nintendo 3DS | Nintendo DS | PS2 | Wii | iPhone / iPod | Anime Wallpapers | Anime/Manga | Partner | Link Us | Datenschutz

Content & Design © 2009 GameRadio-Team
Please feel free to send comments and suggestions to webmaster(at)gameradio.de
All rights reserved.

IVW Logo
GameRadio.de ist Partner von Fantastic Zero und unterliegt
als Bestandteil des Gesamtangebots der Prüfung durch die IVW