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DIE HIGHLIGHTS DIESER GENERATION - TEIL 2
 Special von GR-Redaktion (18.11.2013) Artikel-Feed (RSS) abonnieren

Nachdem im ersten Teil bereits Sebastian, Jan und Sven die für sie wichtigsten Titel der hinter uns liegenden Konsolen-Generation benennen durften, folgen nun Tobias, Christian, David und Patrick mit ihren Highlights. Wieder erwartet uns ein bunter Mix aus vielen guten Titeln.


TOBIAS - Meine fünf Highlights

Am Ende einer Konsolengeneration sollte meiner Meinung nach die Frage stehen, wie sehr das Medium gewachsen ist. Es ist schön, dass wir Konsoleros mit den beiden HD-Konsolen erstmalig in hochauflösender Grafik Pixelblut verschütten durften. Aber haben die Spiele auch an Tiefe gewonnen? Wenn es um Gewissenskonflikte und moralische Auslotung geht, verweise ich gerne ab sofort gerne auf The Walking Dead von Telltale Games. Ausgerechnet ein Adventure mit eingeschränkter spielerischer Freiheit und "simpler" Celshading-Optik führt die Konkurrenz in den späten Konsolenjahren vor. Selten habe ich so oft mit offenen Mund vor dem Bildschirm gesessen. Nie zuvor habe ich meine Entscheidungen so stark hinterfragt. Noch nie war mein Beschützerinstinkt für eine virtuelle Person so ausgeprägt. The Walking Dead ist ein Meilenstein der interaktiven Geschichtenerzählung.

Die bedeutendste Trilogie dieser Generation ist in meinen Augen die Mass Effect-Reihe. Das Universum ist bis ins letzte Detail ausgearbeitet. Die Crewmitglieder waren mehr als nur NPCs - sie waren Freunde, Gefährten im Kampf gegen eine chancenlos überlegene Übermacht. Am deutlichsten hat dies Mass Effect 2 in meinen Augen gezeigt. Der zweite Teil stellt handlungstechnisch im Prinzip nur einen Übergang dar - eine Einstimmung auf das große Finale, wenn man so will. Umso stärker hat Bioware darauf bedacht, die Charaktere in den Vordergrund zu stellen. Die Crewmissionen waren eindeutig das Highlight des Action-RPGs. Die Figuren erhielten so eine ausgefeilte, menschliche Basis - selbst wenn sie Aliens waren. Die Autoren haben Charaktere wie Mordin Solus oder Tali zum Leben erweckt. Mass Effect 2 profitiert gegenüber dem Erstling außerdem von dem verbesserten Kampfsystem. Die Gefechte haben sich längst nicht mehr so krampfhaft gespielt. Damit erhält man als Spieler die ideale Mischung aus emotionaler Story und spannenden Schießereien.

In meinen Top 5 taucht überraschenderweise nach The Walking Dead ein zweites Lizenzspiel auf. Batman: Arkham City ist die nächste Versoftung eines Comics. Die große Stärke des Action-Adventures ist die perfekte Spielwelt. Sie ist prall gefüllt mit Hinweisen, Anspielungen, Easter Eggs, Rätseln und Details, so dass man selbst nach über 30 Stunden noch auf neue Dinge stößt. Näher an das "Batman-Erlebnis" kommt meiner Meinung nach auch keiner der Filme ran. Darüber hinaus bietet Arkham City spielerübergreifend das beste Kampfsystem. Nur wer sämtliche Gadgets, Combos und Tricks draufhat, hat wirklich eine Chance weiterzukommen. Sogar die Bossgegner lernen dazu. Die Story mag zwar zwischendurch schwächeln, doch dafür erleben wir genug denkwürdige Augenblicke (auch wenn der Scarecrow-Auftritt in Arkham Asylum unerreicht bleibt). Technisch spielt die Batman-Simulation in der Oberliga, die Synchronisation ist hervorragend geraten - es gibt also nicht viel zu bemängeln. Selbst wer eine Fledermaus-Allergie hat, kommt an diesem Action-Adventure einfach nicht vorbei.

Mit Rockstar Games verbinden die meisten zwar die übererfolgreiche Grand Theft Auto-Serie, doch ein anderes Open World-Spiel darf in Zusammenhang mit diesem Studio nicht vergessen werden: Red Dead Redemption. Während der Vorgänger noch ein kurzweiliger (und frustrierender) Shooter war, versucht sich Redemption quasi als Western-GTA. Denn die GTA-Mechanik wurde auf das Westernsetting ausgeweitet. Steuerung, Karte und Missionsdesign waren schon aus dem Gangster-Vorbild genannt. Was macht Red Dead Redemption also als Nachahmer so viel besser? Angesichts des überlegenen GTA V ist es vielleicht nicht auf Anhieb erkennbar. Ich finde, es fängt schon mit dem Protagonisten an. Mit John Marston hat Rockstar einen Outlaw geschaffen, der ausnahmsweise mal nicht wegen Kohle Aufträge erledigt, sondern für seine Familie kämpft. Am meisten hat mir wohl die Spielwelt gefallen, die in ihrer weiten Ödnis trotzdem voller Leben steckt. Mich in der Wildnis zu verirren war selten so erfüllend wie in diesem Spiel. Das Finale von Red Dead Redemption gehört mit Sicherheit zu den intensivsten Momenten meiner Videospielkarriere. Ich bin umso dankbarer, dass es das Spiel mehr als jedes andere versteht, über den Credits-Bildschirm hinaus zu gehen.

Bei meinem absoluten Topspiel dieser Konsolengeneration schummel ich ein wenig. Denn dahinter verbirgt sich streng genommen eine Sammlung aus fünf separaten Spielen. Die Rede ist von Valves Orange Box. Um fair zu bleiben, mindestens eines der darin enthaltenen Games hätte es auf jeden Fall in meine Liste geschafft. Aber der Reihe nach. Nimmt man Half-Life 2 und Episode 1 außen vor, haben wir es hier mit drei Neuentwicklungen zu tun. Und jedes ist auf seine Art und Weise legendär. Mit Team Fortress 2 hat Valve den Teamshooter nahezu perfektioniert. Dank der ausgefeilten und grundverschiedenen Charaktere hält die Beliebtheit des Multiplayer-Shooter bis heute an. Episode 2 ist es zu "verdanken", dass über Jahre hinweg die Schreie nach Half-Life 3 nicht leise werden. Denn dieses Addon lässt uns mit einem fiesen Cliffhanger im Stich. Voraus gegangen waren abwechslungsreiche Level, intelligente Gegner und das nervenaufreibendste Finale überhaupt. Episode 2 knüpft nahtlos an die Genialität des Hauptspiels an und lässt mich die durchwachsende 1. Episode leicht vergessen. Auf dem Thron der Orange Box ist aber nur Platz für einen und das ist für mich Portal. Was auf dem ersten Blick ein komplexer Puzzler ist, erweist sich mit jedem geschafften Level als bitterböses Spiel um Leben und Tod. Mit GladOS hat Valve den besten Bösewicht der letzten Jahre kreiert. Portal ist ein exzellentes Beispiel für Humor in Spielen. Das Autorenteam liefert Instant-Klassiker am laufenden Band. Es macht so ziemlich alles richtig. Sogar wenn es um Nachfolger geht. Denn Portal 2 kann auch als Standalone-Titel vollkommen überzeugen.


CHRISTIAN - Meine fünf Highlights

Was für eine Generation! Was für Spiele! Noch nie zuvor habe ich so intensiv an meinen Konsolen gespielt, wie in der so genannten Current Gen. Die Xbox 360 und die PlayStation 3 sind hervorragende Spielemaschinen mit unglaublich vielen Spieleperlen. Meine Top 5 fängt mit dem letzten Platz an und der geht an das gerade erschienene Beyond Two Souls. Es ist eines der emotionalsten Spiele, die ich in meiner 30 jährigen Spielelaufbahn erlebt habe. Eine Story, die ergreifend ist. Ein Gameplay, welches zum Spiel passt und gut funktioniert. Eine Grafik, die scheinbar die PlayStation 3 zum Glühen bringt. Quantic Dream und David Cage haben mir ein Erlebnis beschert, welches ich so schnell nicht vergessen werde.

Der vierte Platz geht an Lost Odyssey. Als Fan der alten Final Fantasy - Spiele, habe ich Lost Odyssey geliebt. Die rundenbasierten Kämpfe, die liebevollen Charaktere und ein Umfang, der mich mehr als 80 (!) Stunden vor dem Bildschirm fesselte. Besonders gut haben mir die Traumsequenzen gefallen, die innerhalb kurzer Zeit einfach nur ergreifend waren. Wer Rollenspiele mag, muß diese Xbox 360 exklusive Perle gespielt haben.

Platz drei geht an Bioshock. Man muß nicht mehr viel darüber schreiben. Es ist ein Klassiker und keiner der Nachfolger konnte die Qualität von Bioshock nochmals erreichen. Rapture, die Little Sisters und Big Daddy's, die spannende Atmosphäre und die unglaublich spannenden Kämpfe, mit vielen verschiedenen Kräften und natürlich das geniale Ende machen auch dieses Spiel zu einem ganz besonderen Erlebnis.

Numero zwei geht an Mass Effect 1. Für mich war und ist der erste Teil der beste. Es mag daran liegen, dass im Erstling die Rollenspielelemente noch stärker vertreten waren, als in den Nachfolgern. Aber auch der Beginn dieser einzigartigen Trilogie ist einfach etwas Besonderes. Shephard's Aufstieg, die Gründung des Teams der Normandie, die spannenden Geschichten in dem riesigen Universum... Ein Pflichtkauf für jeden Spieler.

Platz eins geht an The Last of Us. Wo Beyond "fast nur" auf Story setzt, ist The Last of Us auch spielerisch ein Meisterwerk. Neben einer sehr starken Geschichte und unglaublich differenzierten Charakteren, bietet das Spiel spannende Shootouts und Schleicheinlagen, umwebt von einer apokalyptischen und bedrohlichen Stimmung. Schwere Entscheidungen werden während des Spiels getroffen und man fühlt mit den Charakteren mit, man wird förmlich in die Apokalypse hineingezogen. Was für ein Spiel!


PATRICK - Meine fünf Highlights

Wie auch mein Kollege Christian, halte ich Lost Odyssey ebenfalls für eines der besten Spiele, mit denen wir uns in den vergangenen Jahren beschäftigen durften. Es handelt sich dabei größtenteils um traditionelle Japano-RPG-Kost und wurde deshalb vielerseits leicht kritisiert. Neu oder anders macht Mistwalkers zweites Projekt zugegebenermaßen wirklich nicht viel. Aber warum auch? Eine nahezu perfekte Formel muss man nicht unbedingt verändern. Gerade in einer Zeit, in der die Konkurrenz das übliche Gameplay über den Haufen wirft, ist ein wenig Tradition willkommen. Eine gewisse persönliche Note verleihen Lost Odyssey aber die unglaublich melancholischen Kurzgeschichten, die wunderschön präsentiert werden, und einen der wohl besten Rollenspielprotagonisten von vielen unterschiedlichen Perspektiven darstellen. Eines ist klar: Kaims Geschichte ist noch nicht gänzlich erzählt. Nachfolger, bitte!

Als nächstes möchte ich ein Spiel erwähnen, das 2011 in gigantische Fußstapfen getreten ist. Warren Spectors Deus Ex zählt nämlich mit Leichtigkeit zu den besten PC-Spielen aller Zeiten. Obwohl Human Revolution nicht ganz die Qualität des Klassikers erreicht, stellt es den leicht missglückten zweiten Teil der Reihe in den Schatten. Das Team von Eidos Montreal hat es geschafft, die Michung aus Action- und Rollenspiel perfekt aufzugreifen und mit einer intrigenreichen Handlung zu untermauern. Phänomenal ist auch die dystopische Atmosphäre, die vor allem im zweiten Spielabschnitt für Gänsehaut sorgt. Rein technisch ist Deus Ex: Human Revolution nicht gerade eine Augenweide. Dennoch ist Präsentation so gut gelungen, dass man sich wirklich wie mittendrin fühlt.

Auch The Elder Scrolls V: Skyrim muss sich in Sachen Präsentation nicht verstecken. Über den Rollenspielgiganten von Bethesda wurde mittlerweile wohl bereits alles gesagt. Naja, fast. Denn obwohl auch heute immer wieder über den Umfang, die Story, die Spielmechanik oder verschiedene Charaktere gesprochen wird, fällt das für mich Wichtigste an einem Elder Scrolls ein wenig außer Acht: die Spielwelt. Nachdem Oblivion mit dem repetitiven Design bestimmter Missionen enttäuschte, war Skyrim wirklich eine Augenweide. Eisige Berge, dunkelgrüne Kieferwälder, neblige Sumpflandschaften und dunkle Höhlen machen Himmelsrand zu einem der schönsten virtuellen Orte, die ich bisher gesehen habe. Eigentlich bedarf es nicht einmal eines Plots, um sich vollkommen im Spiel zu verlieren. Getoppt wird das nur noch von der Magie Morrowinds.

Ebenfalls aus dem Rollenspielbereich, aber komplett anders: Demon's Souls. Was 2009 noch als Geheimtipp galt, ist mittlerweile zu einer Art moderner Klassiker geworden. Willkommen war damals der relativ hohe Schwierigkeitsgrad und die subtile aber geniale Mehrspielerfunktionaliätit. Den spirituellen Nachfolger Dark Souls halten die meisten Spieler sicherlich für noch besser gelungen. Ich persönlich bevorzuge allerdings den ersten Teil. Zwar stimmt es, dass Dark Souls gerade am Moveset der Spielerfigur einige nützliche Änderungen vornahm, jedoch bin ich der Meinung, dass eine lineare Strutkur das Spielprinzip besser unterstreicht. Im Nachhinein liegt mir Demon's Souls darüber hinaus einfach besser im Gedächtnis. Der "Tower of Latria" sucht mich heute noch in meinen Albträumen heim.

Den Abschluss macht für mich das Spiel, das mich in dieser Konsolengeneration mit Abstand am meisten beeindruckt hat. Kein anderer Titel war so spannend, so pompös, so nostalgisch. Kein anderes Game konnte es mit der Inszenierung und emotionalen Achterbahnfahrt von Metal Gear Solid 4: Guns of the Patriots aufnehmen. Hideo Kojimas Saga-Abschluss ist das Unmögliche gelungen, indem verschiedene Handlungsstränge der zweifellos komplexesten Videospielgeschichte nahtlos miteinander verbunden und zu einem perfekten Finale geführt wurden. Hier stimmt einfach alles. Gut, häufig wird die Metal Gear-Reihe selbstverständlich für ihre langen Zwischensequenzen bemängelt. Kritikern will ich an dieser Stelle jedoch die weisen Worte Greg Kasavins ans Herz legen: "Manche behaupten, dass man ein Spiel spielen und nicht einfach nur ansehen sollte. Warum schaut man nicht gleich TV oder geht ins Kino? Naja, weil Metal Gear Solid besser ist als TV und Kino."


DAVID - Meine fünf Highlights

Wie das so üblich ist, beginne ich meine Top 5 mit dem Spiel, das an fünfster Stelle steht: Sonic Generations. Wer mich kennt weiß, dass ich ein Sonic-Fan der ersten Stunde bin und dem blauen Igel stets die Treue hielt (bis auf Sonic The Hedgehog für PS3 und Xbox 360). Zu 2D-Tagen anfang der 90er gehörte Sonic neben Mario zu den größten Vorreitern des Jump'n'Run-Genres. Mit den 3D-Ablegern, angefangen beim Dreamcast, schwand jedoch der Glanz des Hyper-Speed-Igels. Dann kam Sonic Unleashed, welches, bis auf die Werwolf-Abschnitte, wieder in die richtige Richtung ging: Hier musste Sonic mit einem Affenzahn durch ausgeklügelte Parcours manövriert werden. Noch mehr Feinschliff erhielt dieser Ansatz in Sonic Colours für die Wii, doch den bisherigen Höhepunkt erreichte die Serie dann mit dem Jubiläums-Spiel Sonic Generations. Nicht nur war es ein rundes Jump'n'Run-Vergnügen, es vereinte auch den alten Sonic aus den 90ern mit seinem modernen Erscheinungsbild und war eine Art Liebeserklärung an die Fans mit Leveln und Musik der letzten 20 Jahre. Um ehrlich zu sein befürchte ich fast, das Spiel war zu gut, denn zukünftige Sonics werden es schwer haben, an Generations heran zu kommen. Lost World ist hier ein gutes Beispiel: Es ist facettenreich und macht Spaß, aber es ist schlichtweg nicht so gut wie das Jubiläumsspiel.

An vierter Stelle steht bei mir GTA V. War früher einmal Zelda meine Lieblings-Videospiel-Serie, wurde es ab einem gewissen Zeitpunkt, ich glaube bei GTA III, von jener Franchise abgelöst. Diesen Stab übergab GTA 2008 dann an Saints Row mit dem zweiten Teil jener Reihe. GTA stand immer für Spaß und jede Menge verschiedener Aufgaben sowie Möglichkeiten, die mit jedem Teil der Reihe wuchsen. GTA IV machte hier einen großen Rückschritt, aber darauf einzugehen, wäre jetzt zu ausufernd. Ich sage nur so viel: GTA V verhilft der Serie beinahe wieder zu alter Stärke. Die Nebenmissionen sind vielleicht nicht mehr so ein purer Spaß, wie sie es einmal waren, aber der Mix aus brillianter Story (auch wenn Trevors konstantes Genörgel tierisch nervte), sehr ansprechender Optik, einem tollen Soundtrack und einer sehr greifbaren, großen offenen Welt machte Grand Theft Auto V zu einem sehr eindringlichen Erlebnis für mich.

GTA geht jedoch weiterhin den Pfad des Realismus, der mit GTA IV eingeschlagen wurde, was mir persönlich missfällt. Daher hatte mich damals Saints Row 2 sehr gereizt, da es sich anfühlte wie ein klassisches GTA mit noch einer extra Prise an Überdrehtheit. Saints Row 3 hingegen sprach mich gar nicht an, alleine schon, weil es dem Gameplay von Saints Row 2 nicht viel hinzufügte, ja sogar Dinge wegfielen wie erneut spielbare Missionen. Zugegebenermaßen kann man, bis auf DLC-Missionen, auch im vierten Teil der Reihe die Story-Abschnitte nicht noch einmal angehen, aber trotz diesem Fakt schafft es Saints Row IV mit Leichtigkeit in meine Top 3 der Spiele dieser Generation. Es liegt grafisch um einiges hinter GTA V zurück, aber Optik ist eben nicht alles: Hier haben wir eine überdrehte Story mit Street of Rage-artigen 2D-Pixel-Beat'em-Up-Abschnitten, Superkräften, Aliens - eben dem vollen Programm. Saints Row IV will einfach Spaß machen, und das tut es. Der Soundtrack ist nicht so umfangreich wie der eines GTA V, geht allerdings trotzdem direkt ins Ohr. Und so eindrucksvoll die Welt eines Grand Theft Auto sein mag: Viel lieber und öfter stürze ich mich im Nachhinein in die simulierte Stadt Steelport, um mit Superkräften Chaos anzurichten, superschnell durch die Gegend zu sprinten oder statt der x-ten Ausfertigung eines Raketenwerfers manch anderer Spieleserie mit einer schwarze Löcher erzeugenden Kanone oder auch dem "Desintegrator" mal ordentlich auf den Putz zu hauen! Und das auch noch mit einem selbst erstellten weiblichen Charakter, was man nur in GTA Online über einen wirklich seltsamen Editor (Auswahl der Vorfahren? Wie bitte?) machen kann.

Als nächstes auf meiner Liste steht Lego Star Wars: The Complete Saga. Ich weiß, für manch einen sind die Lego-Games ein kontroverses Thema, wo sie doch nicht besonders anspruchsvoll sind und sich alle irgendwo ähneln. Die beiden Spiele im Star-Wars-Universum machten den Anfang der langen Reihe von Bauklötzchen-Spielen und haben ihren Reiz vor allem im sehr gut funktionierenden Koop-Gameplay, einer satirischen Wiedererzählung der bekannten Geschichten und vielem, was es zu entdecken gilt. Vor allem gelingt es den Spielen, trotz der Spielzeug-Optik der Akteure, die Atmosphäre der Vorlage bis auf das i-Tüpfelchen einzufangen. Ich persönlich fand die Idee eines Star-Wars-Games mit Lego-Figuren zunächst ziemlich abstrus, wollte mir jedoch ein Spiel mit allen Filmen der Reihe, worauf ich lange wartete, nicht entgehen lassen. Der Spieleaufbau hat mich (und meinen älteren Bruder) jedoch so gefesselt, dass wir inzwischen fast jedes Lego-Game gemeinsam gezockt haben. Die Erzählweise mit pantomimisch agierenden Figuren funktionierte bei Star Wars noch gut, erschöpfte sich jedoch mit der Zeit und fand ihren seltsamen "Höhepunkt" in den Lego Harry Potter-Games (ich bin kein HP-Fan, konnte mich also an die Story nicht erinnern und kapierte überhaupt nicht, was die Figuren da verklickern wollten), weshalb seit Lego Batman 2 glücklicherweise auch in der Welt von Lego gesprochen wird. Nicht nur deshalb freuen wir uns nach dem Abschluss von Lego Harry Potter 2 auf Lego Marvel Super Heroes!

An der Spitze meiner Liste steht, wie bei Lego stellvertretend für den Rest der Serie, Assassin's Creed: Brotherhood. Ja, Teil eins war nicht so großartig, wie man es sich im Voraus vielleicht gedacht hat, aber die Thematik war stimmig, die Grafik eindrucksvoll und vor allem das akrobatische Gameplay beeindruckend. Nachdem Teil 1 mehr oder weniger eine Demo dieser Attribute war, kam mit Assassin's Creed 2 später dann sozusagen die Vollversion hiervon mit all seinen Facetten. Doch Brotherhood, welches bislang mein liebster Teil der Reihe ist, verfeinerte die Mechanik von Assassin's Creed 2 nochmal durch Features wie das Rekrutieren von Assassinen und mehr. Für mich ist die Assassin's Creed-Reihe die Definition dieser Generation mit seiner detailverliebten Optik und dem immer komplexer werdenden Gameplay. Klar, Assassin's Creed III ist da technisch und von den Aufgaben nochmal um einiges komplexer und in der Hinsicht das bessere Spiel, aber das Setting ist mir einfach zu "unromantisch" und Ezio sowie Altaïr die ansprechenderen Protagonisten als Ratonhnhaké:ton bzw. Connor, auch wenn es mich sehr freute, mal ein Spiel mit richtiger Schneelandschaft spielen zu können. Ich hoffe jedenfalls, dass Black Flag auf den Stärken aufbaut anstatt wie Revelations auf einmal Spielelemente wegzulassen wie das Reiten auf Pferden und dergleichen. Immerhin verspricht das karibische Setting wieder eine romantischere Stimmung als das biedere alte Nordamerika.





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