Meine Vorteile Anmelden Registrieren
zur Startseite zu unseren Downloads zu unserem Forum
zur PC-Section Trenner zur XBox360-Section Trenner zur PS3-Section Trenner zur PS2-Section Trenner zur Wii-Section Trenner zur 3DS-Section Trenner zur DS-Section Trenner zur PSP-Section Trenner zur iPhone-Section

News
Previews
Reviews
Specials
Hardware
Die besten...
Retrogaming

Wallpapers
Babe-Galerien

GameRadio.de bei Facebook GameRadio.de bei Twitter GameRadio.de bei Youtube RSS-Feed von GameRadio.de


Eure Vorteile
Punkte-Übersicht
Zum Forum
Arcade-Games
Unsere Mitglieder

Redaktion
Newsletter
So testen wir
GR Webcomic
Jobs
Impressum

 


METAL GEAR HISTORY (TEIL 2)
 Special von Kevin Kunze (07.03.2009) Artikel-Feed (RSS) abonnieren

Im zweiten Teil unserer "Metal Gear"-History, widmen wir uns den "festen" Ablegern, sprich "Metal Gear Solid" 1 bis 4. Anfangs sollte es nur Snakes erster Schritt in eine 3D-Welt sein. Doch was folgte, war ein Epos, der die Spielewelt revolutionierte und unzählige Nachahmer mit sich brachte. Warum das so ist und was euch in den vier "Metal Gear Solid"-Ablegern erwartet, erfahrt ihr in den nächsten Zeilen.


Metal Gear Solid

Über 10 Jahre nach "Metal Gear 2" war es endlich so weit. Die Playstation 1 stand in den Läden, boomte und Hideo Kojima spendierte Sonys Wunderkiste 1998 mit "Metal Gear Solid" einen ansoluten Pflichtkauf. Der taktische Action-Shooter brachte wirklich alles mit, was man bereits von den 2D-Titeln gewohnt war. Schleichen, Kriechen, Ballern und dazu eine Story, mit der sich bis heute keine Spielreihe messen kann.

Wieder einmal stecken wir in der Haut des zynischen Solid Snake. Unser Auftrag: Liquid Snake, Solids eigenen Bruder stoppen. Dieser hat zusammen mit fünf anderen Foxhound-Mitgliedern die Insel Shadow Moses eingenommen und droht mit einem nuklearen Angriff, sollten die sterblichen Überreste von Big Boss nicht an ihn ausgeliefert werden. Ohne die Zwischensequenzen bot "MGS1" dann allerdings nur rund sieben Stunden Spielzeit und beschränkte sich auf zwei große Areale. Als Snake dann endlich Liquid gegenüber steht, kommt es zum großen Showdown gegen den neuesten Metal Gear-Prototypen: Metal Gear Rex. Bekannte Charaktere aus den Vorgängerspielen wie Roy Campbel und Frank Hunter (Frank Jaeger in der deutschen Version) und neue Charaktere wie Otacon, Revolver Ocelot und Meryl Silverburgh wurden gekonnt in die Geschichte eingesponnen.

Der erste 3D-Titel überzeugte auf ganzer Linie, die Spielbarkeit war klasse und der Sprung in die dritte Dimension gelang den Machern mit Bravour. Ebenso wegweisend für die zukünftigen "Metal Gear"-Spiele und die Videogamebranche allgemein waren die über fünf Stunden umfassenden Zwischensequenzen. Noch nie hatte Story solch eine große Bedeutung in einem Videospiel. Und wer weiß, ohne ein "Metal Gear" hätte es cineastische Erlebnisse wie "»Warcraft 3", "»Splinter Cell", "»Far Cry" oder die "»Prince of Persia - Sands of Time"-Trilogie vielleicht nie in diesem Ausmaß gegeben.

2004 erschien dann in Zusammenarbeit mit Silicon Knights eine Neuveröffentlichung des ersten Teils für den Nintendo Gamecube, die auf den Namen "Metal Gear Solid: The Twin Snakes" hörte. Neben einer aufpolierten Grafik wurden ebenso einige neue, gekonnt eingebrachte Gameplay-Elemente mit ins Spiel eingebaut. Diese stammten zum Teil aus "Metal Gear Solid 2", welches 2002 für die Playstation 2 erschien.


Metal Gear Solid 2: Sons of Liberty

Nachdem der erste Teil der "Metal Gear Solid"-Reihe inzwischen einen hohen Status unter den Kritikern und Fans hatte und 2000 auch erstmals für den PC veröffentlicht wurde, war die Zeit reif für einen Nachfolger. Obwohl das Ende von "Metal Gear Solid" eine in sich abgeschlossene Geschichte bot, deren Ausgang der Spieler sogar selbst bestimmen konnte, war es aufgrund des Erfolgs des ersten Teils nur eine Frage der Zeit, bis Solid Snake ein weiteres Mal die Welt retten würde.

Im Jahre 2002, nachdem die Fanbase durch die veröffentlichten Demo bereits ungeduldig wurde, schlug auch der zweite Teil wie eine Bombe ein. Die Grafik war auf der Höhe der Zeit, der neue Zielmodus mit dem Wechsel in die Ego-Ansicht wusste ebenfalls zu gefallen und neue Gameplay Elemente - wie z.B. die Möglichkeit an einem Vorsprung entlang zu hangeln - brachten neue taktische Möglichkeiten mit ins Spiel. Dennoch irgendetwas stimmte nicht... Woran konnte es liegen? Die Story nahm einen guten und logischen Anfang: Snake und Otacon hatten es sich zur Aufgabe gemacht, die Verbreitung von Metal Gear Panzern einzustellen und geheime Handelsaktivitäten mit eben diesen "Nuklearwaffen auf zwei Beinen" an die Öffentlichkeit zu bringen. Ihr neuestes Ziel: Die US Marine, die sich den neuesten Metal Gear Prototyp "Metal Gear RAY" zu Eigen gemacht hatte. Nachdem Snake die entscheidenden Beweisfotos geschossen hatte, trifft er unvermittelt auf einen alten Bekannten.

Revolver Ocelot hat die Party gestürmt und will Metal Gear RAY an sich reißen, doch mitten in seiner Rede fängt sein rechter Arm an zu zucken. Moment! Revolver Ocelot hat doch gar keinen rechten Arm mehr. Falsch gedacht! Nachdem Liquid im ersten Teil ins Gras beißen musste, hat Ocelot sich dessen Arm einfach mal als Ersatz geschnappt. Was braucht eine verzwickte Science Fiction Geschichte jetzt noch? Richtig! Etwas total Abgedrehtes, mit dem die Spieler nicht gerechnet hätten. Voilà: Über den Arm konnte Liquids Bewusstsein in Ocelot eindringen und so die Kontrolle übernehmen. Snakes Bruder ist also zurück.

Nachdem Ocelot jedoch wieder die Kontrolle über seinen Körper erlangen konnte, fährt er mit seinem Plan fort. Er schnappt sich Metal Gear RAY und jagt den Tanker der Marines (auf dem auch wir uns befanden) in die Luft. Nachdem das Schiff komplett untergegangen ist, fehlt auch von Snake jede Spur. Zwei Jahre später setzt der Handlungsstrang wieder an: Ein Mann mit Taucheranzug wird unter Wasser in eine Anlage geschossen. Sein Codename: Snake! Altes Szenario mit neuem Ende, denn unter dem Anzug steckt der junge Foxhoundsoldat Raiden, der einigen Fans der Reihe sauer aufstieß.

Trotz Raiden als neuer spielbarer Charakter wurde auch der zweite Teil wieder mit hohen Wertungen ausgezeichnet und da Solid Snake natürlich nicht tot war und eine wichtige Rolle im Spiel einnahm, konnten auch die Fans den eher ungewünschten Ritt mit Raiden verschmerzen. Eine Erweiterung mit dem Namen "»Substance" folgte, in der bereits die aus dem ersten Teil bekannten VR Missionen ihr Comeback feierten und zudem neue Abschnitte jetzt auch mit Solid Snake spielbar waren.


Metal Gear Solid 3: Snake Eater

Obwohl 1987 alles seinen Anfang auf dem MSX2 und NES genommen hatte, beginnt die Geschichte mit dem eigentlichen dritten Teil der Solid-Reihe erst richtig. So kämpften wir uns mittels Japan- oder USA-Import von "»Snake Eater" bereits im November 2004 nicht durch das fulminante Ende rund um Solid Snake (was uns erst vier Jahre später im Juni 2008 auf der PS3 gegönnt war), sondern widmeten uns im sowjetischen Dschungel der 60er Jahreuns dem Ursprung allen Übels. Europäische Zocker mussten sich übrigens bis zum März 2005 gedulden, bis auch hierzulande die Tarnschminke ausgepackt werdeb konnte. Hideo Kojima hatte diesem Teil einige besondere Gameplay-Neuerungen hinzugefügt. So wurden das Tarnen, das Bandagieren von Wunden und das Erlegen von Beute zu neuen Spielelementen. Auch seine eigene Ausdauer musste man mittels Ruhephasen kontrollieren.

Dass die Technik damals bei weitem nicht so ausgefeilt war wie heute merkt man daran, dass der serientypische Radar, auf dem man seine Gegner erahnen konnte, schlichtweg fehlte. Allerdings kann man diesen für eine kurze Dauer wieder zuschalten. Storytechnisch ist man direkt im Fahrwasser des Kalten Krieges gelandet, der wegen der mobilen Nuklear-Raketenabschussplattform Shagohod plötzlich sehr „heiß“ zu werden droht. Schließlich macht ihr euch unter dem Codenamen „Naked Snake“ auf den Weg, illegal in die Sowjetunion einzudringen, um mit Hilfe eurer ehemaligen Mentorin „The Boss“ das Wissen rund um die neue Technologie - personifiziert in Form eines sowjetischen Wissenschaftlers - an euch zu bringen. Wieso Snake am Ende auf den Namen Big Boss getauft wird, die Mission nicht ganz planmäßig verläuft und wieso das Team per Funkverkehr darauf schwört, dass 2004 die frisch angelaufenen Godzilla-Filme unbedingt ihren von Fans heiß erwarteten Geburtstag feiern werden, solltet ihr lieber selbst herausfinden.

Zumal "»Metal Gear Solid 3: Snake Eater" auch mit der Namenserweiterung "»Subsistence" in der erweiterten Fassung zu haben ist, die neben dem höheren Schwierigkeitsgrad und einem neuem Betrachtungswinkel der Action auch noch die erstmals im Ausland von Japan veröffentlichten "Metal Gear"-Teile von 1987 umfasst. Der neue Online-Modus ist leider nicht mehr nutzbar, da seit Erscheinen von "»Metal Gear Solid 4" für die Playstation 3 die Server abgeschaltet wurden. Weswegen Fans sich gleich die limitierte Fassung mit der dritten DVD zulegen sollen, die als Schmankerl alle Zwischensequenzen des Spiels in einer Art Film für den Zuschauer bzw. Zocker bereithält.


Metal Gear Solid 4: Guns of the Patriots

Es sollte weitere vier Jahre dauern, bis die inzwischen hollywoodreife Geschichte um Solid Snake ein Ende finden würde. Nachdem Teil 3 einen Rückblick auf die Geschichte von Big Boss darstellte, geht nun die Geschichte von "Metal Gear Solid 2" weiter, welche übrigens damals mit einem unerträglichen Cliffhanger endete. Inzwischen hat Ocelot es geschafft, eine Söldnerarmee zu versammeln und die Welt ist vom Krieg gezeichnet. Nanomaschinen werden direkt ins Blut der Soldaten gespritzt und ermöglichen optimale Kontrolle im Schlachtfeld. So werden Emotionen abgeschaltet, Reflexe erhöht und erste Anzeichen einer Krankheit sofort eliminiert. Der Mensch ist zur Maschine geworden. Snake ist zum Erstaunen seiner Freunde innerhalb weniger Jahre zu einem alten, gebrechlichen Mann geworden. Er denkt jedoch nicht daran, diese Welt dem Untergang zu überlassen und zieht mit Ocelots neuester Hightech-Ausrüstung ein letztes Mal ins Schlachtfeld, mit dem Ziel Ocelot aufzuhalten und endlich herauszufinden, was es mit den rätselhaften Patriots auf sich hat.

Es war also endlich soweit, mit einem dicken Klos im Hals gingen die Fans an das laut Kojima definitiv letzte Abenteuer mit Solid Snake in der Hauptrolle. Schlimmer wurde das Ganze nachdem bereits in den ersten erhältlichen Trailern Anzeichen gemacht wurden, Snake würde sich umbringen. Niemand wollte den charismatischen Raucher, der einem in den Jahren so ans Herz gewachsen war, sterben sehen! Wie das Ganze schliesslich endete, müsst ihr unbedingt selbst herausfinden!

"»Metal Gear Solid 4" hat dann auch wie schon der zweite und der dritte Teil alles richtig gemacht, was man als Nachfolger richtig machen kann. Stärken der Vorgänger wurden gekonnt übernommen, so kann man jetzt auch mit Solid Snake Tarnung anlegen, Verbände benutzen und dank der Psyche des Helden, auf die man jetzt auch achten muss, zusätzlichen Nervenkitzel erleben. Ebenso wurde dank des neuen Charakters Drebin das Waffentuning eingeführt und die SixAxis-Funktion kam auch zum Einsatz. Ein neues "Metal Gear Online" befand sich ebenso auf der Bluray, dass den PS2-Onlinemodus des dritten Teil ablösen sollte. Genügend Anspielungen auf die Vorgänger gab es ebenso. Teils gewollt: So konnte man in Zwischensequenzen zu bestimmten Momenten mit der X-Taste Erinnerungen von Snake erleben. Teils waren es aber auch Easter Eggs: So empfehle ich jedem im Kampf mit Screaming Mantis einmal den Controller auf den zweiten Port umzustellen.

Der vierte Teil schloss die Saga nahezu perfekt ab, wieder wurden höchste Wertungen kassiert, sämtliche Fragen wurden geklärt und die Geschichte stellt sich dank einiger interessanter Wendungen tiefgründig und erschreckend realistisch, fast schon wie eine dunkle Prophezeiung für die Zukunft des Krieges dar. Soviel zur "Metal Gear Solid"-Reihe, wir sind jedoch längst nicht am Ende. Bleibt am Ball wenn wir in unserem dritten Teil des Specials auf die Handheld Auftritte der "Metal Gear"-Reihe eingehen.






Mehr zur "Metal Gear"-Reihe
Review - Metal Gear Solid V: Ground Zeroes (PS3)
Review - Metal Gear Rising: Revengeance (PS3)
Review - Metal Gear Solid HD Collection (PS3)
Review - Metal Gear Solid Peace Walker (PSP)
Review - Metal Gear Solid Touch (iPhone)
Artikel - Metal Gear Solid: Peace Walker (PSP)
Artikel - Metal Gear Special Teil 3 (Multi)
Artikel - Metal Gear History (Teil 1) (Multi)
Review - Metal Gear Solid 4: Guns of the Patriots (PS3)
Review - Metal Gear Solid 3: Subsistence (PS2)
Review - Metal Gear Solid 3: Snake Eater (PS2)
Preview - Metal Gear Solid 3: Snake Eater (PS2)
Review - Metal Gear Solid 2: Substance (PS2)


Noch keine Kommentare abgegeben.


 
















mehr Wallpaper




























Offizielle Website:
 Metal Gear Solid 4 Homepage

Fansites:
 Metal Gear @ Wikipedia
 Metalgearsolid.org
 Metalgearlegend.de
 Metal Gear Wiki



Partner: Neofokus Fotografie

PC | PS3 | Xbox 360 | PSP | Nintendo 3DS | Nintendo DS | PS2 | Wii | iPhone / iPod | Anime Wallpapers | Anime/Manga | Partner | Link Us | Datenschutz

Content & Design © 2009 GameRadio-Team
Please feel free to send comments and suggestions to webmaster(at)gameradio.de
All rights reserved.

IVW Logo
GameRadio.de ist Partner von Fantastic Zero und unterliegt
als Bestandteil des Gesamtangebots der Prüfung durch die IVW