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METAL GEAR HISTORY (TEIL 1)
 Special von Peter Schopf (03.03.2009) Artikel-Feed (RSS) abonnieren

System-Seller, Meisterwerk und Durchbruch für das Schleich-Genre – diese Begriffe tauchen immer wieder auf, wenn es um Hideo Kojimas "Metal Gear"-Reihe geht. Und das vollkommen zu Recht, denn seit 1987 sorgt die Saga rund um den Nuklearpanzer Metal Gear für begeisterte Zocker und Tester überall auf dem Erdball. Warum das so ist, haben wir für euch im ersten Teil unserer umfangreichen Metal Gear History herausgefunden.


Metal Gear

Woran merkt man, dass man alt wird? Daran, dass man die Spiele tatsächlich gezockt hat, über die sich die jüngere Generation mittels dieses Artikels erstmal schlau machen muss. Naja, zumindest ist der Held der "Metal Gear"-Reihe - Solid Snake - bei seinem aktuellen PS3-Auftritt quasi mit mir gealtert. Und auch bei euch wird einmal mal der Moment kommen, in dem euch eure Kinder fragen werden, warum Papa immer dieses "»GTA IV" mit steinzeitlicher Grafik gespielt hat. Alles geht eben den Weg des Irdischen. Da fällt mir noch eine Parallele zwischen mir und Solid Snake ein, nämlich dass wir beide am 8. Juni 1987 noch jung, vital und voller Tatendrang waren. Und nein, das ist nicht mein Geburtsdatum und nein, ich führe auch kein Doppelleben als Stealth-Agent. Dieses Datum fällt mit dem Release des ersten "Metal Gear" für den MSX2-PC zusammen, was eigentlich später der zweite Teil der Saga sein sollte. Beeindruckend ist nur, dass es die originale Version des Spiels (in der NES-Version wurde man um den Kampf gegen den Metal Gear Roboter betrogen) erst zig Jahre später von Japan über den großen Teich zu uns in die erweiterte Version von „»Metal Gear Solid 3“ schaffen sollte. Wir sind halt doch alle böse Gaijins.

Der damals noch verpixelte Solid Snake macht sich auf den Weg nach Südafrika, genauer gesagt in die fiktive Festungsnation Outer Heaven. Dort sollte er in den siebziger Jahren herauszufinden, an welcher sagenumwobenen Superwaffe dort geschraubt wird. Dass auch noch der zuvor entsendete Kollege Gray Fox der neuen Spezial-Einheit Foxhound spurlos verschwunden ist, macht Snakes Eingreifen in Outer Heaven nur noch notwendiger. So macht man sich als Ein-Mann-Armee mit der Funkunterstützung seines Fox Hound-Kommandanten „Big Boss“ erstmals in der 2D-Draufsicht auf, um die Welt zu erretten.

Dabei stellte dieser Titel für den damals noch jungen Hideo Kojima quasi eine Art „Final Fantasy“ wie einst bei Square dar: Wenn es mit diesem Spiel nicht geklappt hätte, dann hätte man bei Konami wohl auch den Glauben an das noch zu entdeckende Videospiel-Mastermind Kojima verloren. Dieser schlug damals fast ausschließlich Ideen vor, die in den Augen der Chef-Etage nicht umsetzbar waren. Daher sollte er sich lieber mit der Entwicklung von Pinguin-Shootern befasssen. Wer weiß, vielleicht wäre Kojima ja Fischer in Osaka geworden, der sich als deutscher Videospiel-Journalist tarnt, um just in diesem Moment eine Retrospektive auf die "Metal Gear"-Saga zu verfassen.

Dass "Metal Gear" für den MSX ein Erfolg war, kann ich euch wohl ohne schlechtes Gewissen, dass ich zuviel vorwegnehme, verraten. Schließlich gab es auch einige Umsetzungen u.a. auch für das NES. Allerdings sah man es hier wohl als notwendig an, das Spiel abzuwandeln. So landet Snake im NES-Ableger erstmals ganz im Stil von „»Metal Gear Solid 3“ per Fallschirm im Dschungel. Aus dem Flugzeug springen auch einige andere Soldaten, die man allerdings nie zu Gesicht bekommt. In der Vorlage allerdings dringt er tauchend in die Outer Heaven-Festung ein. Also genauso wie er es in „Metal Gear Solid“ auf der PSOne machen wird. Andere Level-Architektur, gelockerter Schwierigkeitsgrad, einige Dialog-Kürzungen und eine hellere Farbpalette machen mir das MSX-Original, welches übrigens auch in der japanischen Version von „MGS – Twin Snakes“ beilag, am sympathischsten. Kein Vergleich zu den Umsetzungen für NES, C64 oder der 2004 erschienen Handy-Version!


Metal Gear: Snake’s Revenge

Weil der Erfolg der NES-Umsetzung Bände sprach und weil sich die Rechte auch teuer an den Publisher Ultra Games vermarkten ließen, erschien 1990 eine NES-exklusive Fortsetzung. Kojima war dabei nicht an der Entwicklung beteiligt und daher gilt der Teil auch nicht als Bestandteil der „Metal Gear“-Saga, sondern eher als eine Art Spin-Off.

Die Geschichte ist genauso schnell erklärt, wie unaussprechlich. Daher bin ich froh, dass ich hier schreiben kann und kein Hörbuch aufnehme: Der Terrorist Higharoll Abandshahara Cockmamie Huganda will mittels Metal Gear seine Nuklearwaffen aus seinem Versteck, der Fortress Fanatic Fiskustatilis in Ishkabibilamadschanda, zum Abschuss bringen. Die USA findet das gar nicht lieb und entsendet Solid Snake, um den Terroristen unschädlich zu machen (und weil der PR-Beauftragte des Weißen Haus Probleme beim Aussprechen des o.g. Aggressors hat).

Man merkt schnell, dass die Handschrift von Hideo fehlt, da man als Einsatztruppe im Dschungel landet und das gesamte Gameplay mehr in Richtung Action als zum Schleicheinsatz tendiert. Auch ist man in einer Art orangen Strampelanzug unterwegs, was dazu führen sollte, dass sich der Spieler selbst gut auf dem Bildschirm wiederfinden kann. Die Gegner lies dieses ungewollte Leuchtfeuer von Snake noch kalt, denn diese Feature sollte erst mit „»Metal Gear Solid 3“ Einzug in das Genre finden. Der Spieler beginnt seinen Einsatz mit Pistole und Messer bewaffnet, was fortan in jedem Teil so sein sollte. Nach dem Sieg über den Cyborg-Big Boss vernichtete man das aufgebohrte Metal Gear 2400, indem man Raketen durch den verschlungenen Kanal zum Nuklearpanzer dirigierte. Jeder, der einmal seinen Nikita-Werfer in „Metal Gear Solid“ abgefeuert hat, wird hier ein Deja-Vu-Erlebnis haben.

Damals gefiel mir die Fortsetzung sehr gut, obwohl sie aus heutiger Sicht mit vielen Serien-Koventionen bricht. Darunter fallen auch die Sidescroll-Einlagen, in denen man sich gewaltsam durch die Gegner-Horden ballern musste, anstatt auch die Möglichkeit zu haben, sich drum herum zu schleichen. Naja, im ersten Solid-Teil für die PSOne muss man nach Meryls Befreiung auch die anrückenden Wachkommandos per Sturmgewehr über den Jordan schicken, bis man erneut leisere Töne anschlagen kann. Kleiner Tipp: Sprengt die hohlen Wände im Versorgungsbereich! So oder so: „Snake’s Revenge“ war ohne Zweifel dafür verantwortlich, dass aus Metal Gear eine Serie wurde.


Metal Gear 2: Solid Snake

Hideo Kojima hatte es nämlich gar nicht im Sinn, dem Geheimagenten Solid Snake noch ein zweites Abenteuer zu gönnen, sondern wollte sich lieber auf andere Unternehmungen konzentrieren. Zumal das Cyberpunk-Adventure „Snatcher“, das er in der Zwischenzeit fertig gestellt hatte, gute Kritiken erhielt. Doch die Katze lässt das Mausen nicht und da der kleine, wandelnde PDA-Ersatz in „Snatcher“ auch auf den Namen Metal Gear hörte, musste Hideo nur noch zufällig in der Tokioter U-Bahn auf einem Programmierer von „Snake’s Revenge“ treffen. Aus diesem Gespräch ergab sich die Absicht zu einem offiziellen zweiten Teil der Reihe. Ein unglaublicher Zufall, wenn man bedenkt, wie viele Leute in Tokio täglich die U-Bahn benutzen. Übrigens das von mir liebevoll PDA-Ersatz genannte Ding aus „Snatcher“ könnt ihr euch übrigens wie den tarnbaren Roboter aus „»MGS 4“ vorstellen, mit dem Otacon mit euch Kontakt aufnimmt. So schließt sich also der Kreis.

Glücklicherweise präsentiert sich die Geschichte zu „Solid Snake“ mehr ausgearbeitet und auch glücklicherweise einfacher aussprechbar: 1995 gründet sich der Militärstaat Zanzibarland, der nichts Besseres zu tun hat, als sich sämtliche Nuklearwaffen anzueignen. Als 1997 die Erdölvorkommen der Erde doch schneller als erwartetet aufgebraucht sind, entwickelt Dr. Kio Marv aus Solidarität zu unserer auf fossile Brennstoffe angewiesenen Industrie kurzerhand die Öl-Weltenformel Oilix, die aus der selbst geschaffenen Misere hilft. Dementsprechend ist die Enttäuschung groß, als Marv nach Zanzibarland verschleppt wird und alle Befreiungsversuche scheitern. So muss der neue Foxhound-Commander das ausgeschiedene Mitglied Solid Snake erneut anwerben, um den Weltfrieden sicherstellen zu können.

Beim Cast, der euch per Funk zur Verfügung steht, werden Einsteiger mit dem ersten „Metal Gear Solid“ auf der PSOne einige Bekannte wieder erkennen. Roy Campbell absolviert hier seinen Jungfernflug als neuer Foxhound Commander, Überlebenskünstler Miller steht euch mit Rat und Tat zur Seite, CIA-Agent Holy White erinnert wohl nicht zufällig an Meryl Silverburg und ein mysteriöser, selbsternannter Fan sorgt nicht nur für Verwirrung im Funknetz, sondern auch beim Spieler. Auch hielten hier schon viele Aspekte Einzug, die später mit in die Serie einfliesen sollten. So reagierten Wachen jetzt auf Geräusche, konnten den ganzen Bildschirm abwandern, den Kopf drehen und dank der zweiten neuen Alarmphase sogar Verstärkung herbeirufen. Auch erhöhte nun jeder erfolgreiche Boss-Kampf die Lebensanzeige, bekannte Größen wie Gray Fox alias Black Ninja gaben ihr Stelldichein und die Kiste diente als mobiles, tapsendes Versteck.

Trotz aller bahnbrechenden neuen Features blieb "Metal Gear 2: Solid Snake" der kommerzielle Erfolg außerhalb von Japan schlicht und ergreifend deswegen verwehrt, weil es erst Jahre später auf der Playstation 2 den Sprung ins Ausland schaffen sollte. Schließlich, so dachte man sich, hatte man mit dem Nachfolger „Snake’s Revenge“ die Kundschaft ja schon gesättigt. So bedurfte es für den Durchbruch der Reihe unbedingt Sonys neuer Konsole. Warum? Das lest ihr in dem zweiten Teil unserer "Metal Gear"-History.






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