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X-BLADES
 Test von Kevin Kunze (09.02.2009) Artikel-Feed (RSS) abonnieren
Genre:Action Publisher:TopWare Entertainment
Termin:06. Februar 2009 Entwickler:Gaijin Entertainment

Nachdem "»Devil May Cry 4" schon wieder ein paar Monate auf dem Buckel hat, kommt mit "X-Blades" nach einigen Releaseverschiebungen ein Spiel, dass Capcoms Teufelssohn so manches abgeschaut hat und doch viele eigenständige Features mitbringt. Entwickelt von Gaijin Entertainment präsentiert sich "X-Blades" in einer schönen Anime-Optik mit einer noch schöneren Protagonistin. Doch ist "X-Blades" nichts anderes als schöner Augenschmaus oder versteckt sich mehr hinter Ayumis knappen Outfit?


Eine Galerie mit dem schönsten Artworks der Heldin Ayumi findet ihr zudem an folgender Stelle:


>> »Ayumi Artwork Galerie


Die Schöne, der ein Biest innewohnt

Die Reise von Ayumi (so der Name der halbnackten Schatzsucherin) beginnt auf einem Basar, wo sie ein paar ihrer erbeuteten Schätze an den Mann bringen will. Innerhalb dieses bunten Treibens entdeckt sie ein Artefakt, dass einem ihrer eigenen Sammlung erschreckend ähnlich ist. Es kommt, wie es kommen muss: die Artefakte verbinden sich und beschwören dunkle Mächte, die Ayumi zurück in die Hölle schickt. Nachdem die Situation gerettet ist, leuchtet das Artefakt auf und entpuppt sich als geheimnisvolle Karte... Ein neues Abenteuer wartet.

Hier kommt ihr nun ins Spiel, nach einer weiteren kleinen Zwischensequenz, in der Ayumi sich vorstellt, übernehmt ihr endlich die Kontrolle. Erste Schritte mit Ayumi lassen schon erahnen, dass die Entwickler viel wert darauf gelegt haben, die richtigen Stellen von der schönen Dame zu beleuchten. Viel Zeit zum Glotzen bleibt aber sowieso nicht, denn schon im nächsten Moment erwarten euch die ersten Gegnerscharen. Dass angenehme Kampfsystem wird dabei in einer Art „Learning by doing“ erklärt, indem Schritt für Schritt ein neuer Gegner-Typus auftaucht. Jeder eurer Widersacher erfordert eine andere Art der Bekämpfung, so sind nach dem ersten Level die Grundprinzipien bereits verinnerlicht und der Spielspaß kann beginnen.

Während sowohl ihr als auch Ayumi die ersten Monsterhorden hinter sich gebracht haben, findet sich auch der begehrte Gegenstand: eine seltsam schimmernde Kugel. Doch just in dem Moment, in dem sie das Schmuckstück an sich bringen will, taucht ein Hüter des Schatzes auf und warnt sie vor dessen Gefahren. Ayumis Ehrgeiz lässt allerdings nicht zu, nach dem langen Weg einfach so wieder umzudrehen, was dazu führt, dass sie das Artefakt an sich nimmt. Nicht nur, dass der Hüter jetzt ziemlich sauer auf euch ist, nein, Ayumi wurde zu allem Übel auch noch verflucht. Nachdem ihr dem Beschützer des Schatzes das Licht ausgepustet habt, stellt Ayumi die ersten Nebenwirkungen des Fluches fest. Sie fängt in einem grellen Pink an zu leuchten und eine schwarze Flüssigkeit läuft ihr aus allen Körperöffnungen (wer jetzt an explizite Nacktszenen denkt, sollte sich schämen!) Letzten Endes ist das zuviel für das leicht bekleidete Anime-Babe und sie fällt ihn Ohnmacht. Ein Erwachen an einem uns unbekannten Ort und noch mehr Gegner folgen, doch eines ist klar: Ayumi muss diesen Fluch wieder loswerden, egal wie.


Die nackte Seelen-Ernterin

Soviel zur Story, kommen wir also zum Gameplay. Hier hatten wohl die meisten Angst, dass sich das Spiel selbst den Gnadenstoß versetzt, dem ist aber nicht so. Wie bereits erwähnt, erfolgt die angenehme Einführung in die Grundlagen des Spiels bereits im ersten Level, wo Stück für Stück erklärt wird, wie alles funktioniert. Für jeden getöteten Gegner erhaltet ihr Seelenpunkte, welche von euch dazu eingesetzt werden können, um neue Fähigkeiten zu kaufen, diese Fähigkeiten (z.B. ein Feuerball, der als mächtige Distanzattacke dient oder ein Erdbeben, dass allen Gegnern in der Nähe schaden zufügt) lassen sich dann auf Y, B, LB und RB legen, während A zum Sprung dient, X zum Nahkampf, LT zum Fixieren eines anvisierten Gegners und RT für Distanzangriffe mit den Pistolenklingen herhalten muss.

Dabei spielt sich "X-Blades" fast genauso wie der Vorzeigetitel "Devil May Cry", bringt aber mit den Zaubern auch eigene Elemente mit, die für Abwechslung sorgen. Allerdings ist diese Abwechslung auch nötig, denn pro Gebiet kommen ungefähr zehnmal so viele Gegner wie in Capcoms Dämonengeschnetzel auf euch zu. Auch kommt es nicht selten vor, dass ganz normale Gegner besondere Taktiken erfordern. Ganz hilflos ist Ayumi dabei jedoch nie, denn über ihr Zaubermenü ist sie in der Lage, ihre Rage - welche sie zum Ausführen von Zaubern benötigt - aufzufüllen oder sich zu heilen. Aber beides kostet euch wertvolle Seelenpunkte, die ihr wiederrum für neue Zauber braucht. Also müsst ihr genau einteilen, wieviel ihr ausgeben wollt. Dies mag anfangs bescheuert klingen, ist aber eine angenehme Abwechslung im Vergleich zu Spielen, in denen man sich einfach mit normalen Zaubern heilen kann. Denn durch die Einbeziehung der Tatsache, dass euch eine Heilung schon wieder 200 Seelenpunkte abknöpft, wird für Spannung gesorgt und ihr achtet viel mehr darauf, nicht getroffen zu werden. Ihr versinkt also automatisch mehr im Spiel.

Zu guter Letzt könnt ihr in "X-Blades" noch Schätze finden, immer drei von einer Sorte ermöglichen euch ein Level Up, dass sich entweder auf den Fernkampf, den Nahkampf oder den Airstrike (Nahkampf/Sprung Combos) auswirkt. So findet sich selbst ein Fünkchen RPG im Animegeschnetzel.


90-60-90 aka die äußeren Werte

Vergleicht man "X-Blades" mit Ubisofts "Naruto"-Spielen oder auch dem neuesten "»Prince of Persia", so zieht es in Sachen Celshading-Grafik deutlich den Kürzeren. Trotzdem sieht es noch sehr gut aus und vor allem die Lichteffekte können hier und da begeistern. Der Animestil an sich mag für Freaks vielleicht nicht so ansprechend sein, denn wirklich wie ein Anime aus dem Osten sieht "X-Blades" nicht aus. Man könnte es eher in die Kategorie der westlichen Animes einordnen, wo auch bekannte Serien wie "Avatar" und "Afro Samurai" zu Hause sind. Der Sound selbst reicht von rockigen Actionsongs bis hin zu orchestralen Chorgesängen und unterlegt jede Stelle im Spiel nahezu perfekt. Jedes Level, jede Umgebung findet dadurch sofort Gefallen beim Spieler und die Atmosphäre kann wenn überhaupt nur durch die unzähligen Monstermassen, die nicht selten nervig werden, einen Abbruch finden.

Schön auch, dass das Spiel sogut wie bugfrei ist, denn anhand der vielen Releaseverschiebungen rechneten viele mit einem bugverseuchten Spiel, bei dem jetzt nochmal auf den letzten Drücker soviel wie möglich ausgemerzt werden sollte. Falls dem so sein sollte, ist es den Entwicklern gelungen, denn nur ein wirklich gravierender Fehler ist mir während des Spielvorgangs aufgefallen: Die Kollisionsabfrage. Manchmal passiert es, dass man eine Vase oder Ähnliches zerstören will, um die darin enthaltenen Seelenpunkte zu ergattern. Doch der Vase passiert nichts, erst nach mehrmaligen Neupositionieren von Ayumi geben die zerstörbaren Gegenstände ihren Inhalt preis.

Achja und der Doppelsprung will manchmal nicht richtig...

Dafür ist die Synchronisation zu loben, egal ob Monster, Nebencharaktere oder Ayumi selbst, die deutsche Vertonung wirkt sehr professionell und vermittelt die Emotionen der Charaktere erstklassig.


One Night Stand gefällig?

"X-Blades" macht vieles richtig und wenig falsch, dann gibt es allerdings noch die Dinge, die nicht jedermanns Sache sind. Das wären zum einen die endlos hohe Zahl von Dämonen, die pro Level auf euch warten und zum anderen die Tatsache, dass nicht wenige dieser Monster auch ein gewisses Quäntchen an Taktik fordern. Geduld und Fingerspitzengefühl sind also gefragt. Wer bis jetzt jedoch nicht abgeschreckt ist, der kann ohne mit der Wimper zu zucken zugreifen, wer erste Zweifel hatte, sollte vielleicht die nächste Videothek aufsuchen und in einem kleinen Vorspiel mit Ayumi selbst entscheiden, ob die blonde Messerschwingerin für mehr als nur eine Nacht taugt.

Ausgezeichnet mit den folgenden GameRadio-Awards:




Als "Devil May Cry 4"-Fan, hat mich auch "X-Blades" begeistert. Das Gameplay ist gut, der Animestil gefällt mir und die kleinen Bugs wirken sich meiner Meinung nach nicht gravierend auf das Gesamturteil aus. Die riesigen Monsterhorden machen mir persönlich sehr viel Spaß, einfach weil ich Hack'n'Slays, die einem Massaker gleichen, gerne mal spiele. Die kleinen Strategieeinlagen, die vor allem fliegende Gegner betreffen, sind eine nette Abwechslung, die dafür sorgt, dass man während des Zockens nicht ganz abschaltet. So erfindet "X-Blades" das Genre zwar nicht neu, es ist aber einer der Titel, die Fans viel Spaß bereiten werden.
80%
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62%


 










mehr Wallpaper




























Pro:
gute Synchronisation
atmosphärischer Soundtrack
gelungenes Gameplay

Contra:
Bugs in der Kollisionsabfrage
langatmige Levelabschnitte


Offizielle Website:
 X-Blades.com

Weitere Links:
 Trailer
 Ayumi Artwork Galerie



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