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GEOMETRY WARS: GALAXIES
 Test von Christoph Kirchner (18.01.2008) Artikel-Feed (RSS) abonnieren
Genre:Sonstiges Publisher:Vivendi Games
Termin:17. Januar 2008 Entwickler:Kuju Entertainment

Spätestens seit erste Nachrichten vom Erfolg der Xbox-Live-Arcade-Plattform die Runde machten, kam vielen Entwicklern die Erleuchtung: Die Zocker von heute wollen nicht nur Bonbon-Optik, Duke Nukem Forever und Laras elfte Brustvergrößerung. Sie wollen auch moderne Klassiker – eingängig, simpel und fordernd. Der Chaos-Shooter „Geometry Wars“ zeigte, wie's funktioniert. Die simpel-Ballerei war und ist sogar so erfolgreich, dass eine Portierung für andere Plattformen lohnte. Wir haben uns die vor kurzem veröffentlichte Wii-Version geschnappt, und uns auf Punktejagd begeben.


In einer weit entfernten Galaxis


"Galaxies" bleibt dem Prinzip des Xbox-Arcade-Originals treu, würzt das Spiel allerdings mit einigen neuen Ideen und mehr Umfang – das kann bei einem Preis von 40 € auch erwarten. Wie gehabt steuert Ihr einen kleinen, zerbrechlichen Gleiter über ein festes Feld und müsst verschiedensten heranfliegenden Objekte ausweichen, bzw. diese abschießen. Je weiter Ihr kommt, und je mehr Objekte Ihr in Einzelteile zerlegt, umso mehr Punkte hagelt es. "Geometry Wars" war und ist ein Spiel, das seinen Sog durch das Verlangen nach einer immer besseren Highscore erzeugt. Doch bereits nach der ersten Spielminuten merkt man, dass eine regelmäßige Steierung gar nicht so einfach ist. Die Objekte sowie deren Vielfalt mehr sich mit der Zeit, am Ende herrscht ein richtiges Pyro-Chaos, in dem man nur mit viel Konzentration nicht untergeht. Glücklicherweise gilt es in "Galaxies" nicht, einen Level zu beenden, sondern immer nur eine gewisse Punktzahl zu erreichen.


Sanfte Neuerungen

Im Vergleich zum Original "Retro Evolved", übrigens auch spielbar, gibt es in "Galaxies" verschiedene Sternensysteme mit einer bestimmten Anzahl an Planeten. Jeder Planet ist ein Level, den es zu meistern gilt. In optischer Hinsicht unterschieden sich die Himmelskörper meist nur durch die Levelgröße – so kommen einige Abschnitte sehr eng, andere quadratisch und noch andere dreieckig daher. Ingesamt 60 Level gibt es. Weitere Neuerung: Ihr verdient Geoms, mit denen Ihr neue Galaxien, Level und Drohnen freischalten könnt. Eine Drohne ist ein kleine Helfer, der stets neben euch herfliegt, und euch beim Kampf unterstützt – beispielsweise mit zusätzlicher Feuerkraft oder Schutzschildeigenschaften.


Fast wie damals

Der Retrolook des Spiels gefällt. Zu Beginn herrscht aufgrund der wenigen Gegner und der statischen Level noch etwas Tristesse, füllt sich der Bildschirm dann aber langsam mit immer mehr Gegnern und Effekten, brennt der Titel ein wahres Pyro-Feuerwerk ab. Brennende Feuerschlangen, sprühende Spezialgegner, in kleinere Objekte zerberstende Schergen. Auch der elektronische Sound passt hervorragend zum Spiel – fast möchte man meinen, man befinde sich gerade in einer der guten alten Spielhallen. Dafür gibt's unseren Atmosphäre-Award..


Nette Extras

Nebst der Möglichkeit, das Original "Retro Evolved" ebenfalls zu spielen, könnt Ihr die abgespeckte Variante auf Wunsch auch auf euren DS ziehen – eine Verbindung mit eurer Wii genügt. Sehr nett. Wer will, kann seine Highscores auch ins Internet hochladen, und sich somit mit dem Rest der Welt messen. Ebenfalls möglich sind Mehrspielerpartien mit einem Kumpel. Spaßig.

Ausgezeichnet mit den folgenden GameRadio-Awards:






Schon auf der Xbox360 hat mir "Geometry Wars" unglaublich viel Spaß gemacht. Dass das Spiel auf der Wii sogar noch unterhaltsamer daherkommt, liegt an der gelungenen Steuerung, dem größeren Umfang und den behutsamen Neuerungen, der stilsicheren Optik und dem schlichtweg süchtig machenden Gameplay. Trotz des simplen Prinzips kann man, einmal von der Punktehatz angesteckt, nicht mehr mit dem Spielen aufhören. Einziger wirklicher Kritikpunkt ist der relativ hohe Preis von 40 €. Wer sich daran nicht stört, und auf kultige Oldschool-Kost steht, muss zugreifen
 
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Pro:
gelungene Steuerung
aufgestockter Umfang
stilvoller Retrolook

Contra:
etwas teuer
Prinzip nicht jedermanns Sache


Offizielle Website:
 @Sierra

Weitere Links:
 Trailer



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