Nun schickt Ford auch auf der PSP seine Fahrzeuge in den Offroad-Einsatz: 18 geländetaugliche Boliden kämpfen auf 24 Kursen um Spitzenplatzierungen. Damit dürfte alles zum Spiel gesagt sein... doch wenn ihr mehr Details wollt, lest unseren Bericht von der Piste.
Ab in den Matsch
Wie in Rennspielen üblich geht es auch in "Off Road" im Kern um eine Karriere als Fahrer. Diese wird recht unspektakulär präsentiert - ihr wählt auf einer Übersichtskarte aus den verfügbaren Wettbewerben einen aus und schon geht das Rennen in einem von insgesamt 12 Modi los. Es können nicht nur regläre Rennen gefahren werden, wahlweise geht es in Zeitrennen gegen die Uhr, in Schadensgrenzrennen darf der Schaden an eurem Fahrzeug einen bestimmten Wert nicht überschreiten oder ihr begebt euch in Expeditionen gegen die Uhr auf die Suche nach Artefakten.
Allen Modi in denen ihr gegen computergesteuerte Gegner fahrt, ist eines gemein: Eure Gegner sind dumm! Ein anderes Wort gibt es eigentlich nicht für die Fahrfehler, die eure Kontrahenten des öfteren an den Tag legen. Oftmals habt ihr das Fahrerfeld so schon in der ersten Runde weit hinter euch gelassen. Von Ehrgeiz kann bei den KI-Fahrern also nicht gesprochen werden, auch wenn diese schon recht rabiat rempeln.
IceWaterDesert
Die Strecken sind in drei Umweltbereiche eingeteilt: Während die ersten Rennen noch in der Wüste stattfinden, geht es recht bald über eine zerklüftete Höhlenlandschaft mit jeder Menge Wasser, bevor ihr dann schlußendlich noch durch Schnee fahrt. Die Strecken sind allesamt sehr interessant gestaltet und bieten auch alternative Wege, über die ihr abkürzen könnt. Was aber ganz klar fehlt sind markante Punkte, an denen ihr euch besser orientieren könnt.
Auch das Schadensmodell enttäuscht auf ganzer Linie. Lediglich ein kleiner Ring am Tacho zeigt euch an, wie stark euer Fahrzeug beschädigt worden ist – einen spielerischen Einfluß hat dies auf euer Fahrzeug freilich nicht. Einzig bei den Rennen, wo ihr eine bestimmte Schadensgrenze nicht überschreiten dürft, solltet ihr also schauen, dass euer Fahrzeug nicht zu sehr beschädigt wird.
Dafür spielt sich “Off Road” richtig schön arcadig. Man hat eigentlich nie das Gefühl, den Wagen nicht unter Kontrolle zu haben. Neben dem Karrieremodus erwarten euch noch ein Arcade-Modus, in dem ihr aus den in der Karriere freigeschalteten Strecken und Fahrzeugen euer eigenes Rennen zusammenstellen könnt sowie ein Multiplayer-Modus, an dem bis zu 6 Spieler per AdHoc-Verbindung teilnehmen können. Auch die Möglichkeit, ein Rennen mit zufällig ausgewählter Strecke und Fahrzeug zu bestreiten, ist vorhanden.