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CODED ARMS: CONTAGION
 Test von Sven Reisbach (06.04.2008) Artikel-Feed (RSS) abonnieren
Genre:Shooter Publisher:Konami
Termin:12. März 2008 Entwickler:Creat Studio

Drei Jahre ist es her, dass der Vorgänger “Coded Arms” für die PSP erschienen ist. Damals ein durchschnittlicher Shooter, der nicht wirklich überzeugen konnte. Nun versucht Konami, mit einem weiteren Teil die Macken des Vorgängers auszubügeln. Ob es gereicht hat, ein komplett anderes Entwicklerteam an die Aufgabe zu setzen? Ihr lest es in unserem Test!


Ab in die Matrix... nee, A.I.D.A.


“Ein Shooter braucht keine Story!”. Dieses Statement könnte von den Entwicklern von “Coded Arms: Contagion” stammen. Schon der erste Teil, der bereits zum Start der PSP erschienen ist, war lediglich ein durchschnittlicher Ego-Shooter mit schwacher Story und ebenso schwachem Leveldesign. Trotz der Tatsache, dass die Entwicklung nun ein anderes Entwicklerstudio übernommen hat, hat sich an der Story wenig getan: Ihr schlüpft in die Uniform von Major Jakob Grant, welcher in das Kampfsimulationsprogramm A.I.D.A. eintaucht, um dieses zu durchlaufen. Natürlich kommt es, wie es kommen muss: Der Kontakt zum Bravo-Trupp reisst ab, Cyber-Terroristen übernehmen die Kontrolle über das System und Ihr müsst die Suppe auslöffeln.

Euch erwarten Shoot-outs mit diversen Gegnern, welche allerdings meist stumpf auf Euch ballern und ansonsten nur darauf warten, von Euren Kugeln durchsiebt zu werden. Neben den Gegnern stehen Euch auch noch Selbstschußanlagen im Weg, welche Ihr durch ein kleines Hacking-Minispiel sogar dazu bringen könnt, auf Eure Widersacher zu feuern. Hierzu müsst Ihr lediglich das entsprechende Steuer-Terminal zur Selbstschußanlage finden und die Kreuz-Taste drücken. Das Spielchen funktioniert dann ähnlich wie bei “Bioshock”: Ihr habt zwei Reihen mit Zahlen und müsst unter Zeitdruck schauen, welche Zahl in beiden Reihen enthalten ist. Später können das bis zu sechs Reihen sein, die Ihr so knacken müsst. Versagt Ihr, ist noch längst nicht alles verloren – meist taucht dann nur ein Gegner auf, welchen Ihr schnell erledigt, um es einfach nochmal zu versuchen.


Bewegung innerhalb der A.I.D.A.

So geht es dann durch die 13 Level des Spieles, in denen gewohnte Shooter-Kost geboten wird – viele Gegner, ein paar versteckte Extras, viele aufrüstbare Waffen, Sprungeinlagen sowie dickere Endbosse. Um das ganze auf der PSP steuern zu können, stehen Euch verschiedene Tastenbelegungen zur Verfügung, so sollte auf jeden Fall für jeden Spielertyp die passende Eingabevariante zu finden sein.

Ein wichtiges Hilfsmittel ist natürlich das Auto-Aim. Da Zielen auf der PSP recht schwierig ist, habt Ihr mit einem Tastendruck die Möglichkeit, direkt den nächsten Gegner anzuvisieren. So feuert Ihr dann auch nur noch in dessen Richtung.


Multiplayer enttäuscht

Wie für einen Shooter üblich, könnt Ihr Euch auch mit euren Freunden messen. 5 Multiplayer-Maps für bis zu 7 Spieler stehen zur Verfügung. Hier werden die typischen Varianten angeboten: Deathmatch, Team-Deathmatch und Last Man Standing. Da hierbei das Auto-Aim wegfällt, wird das Zielen natürlich um einiges schwieriger.





Ein sehr durchschnittlicher Shooter, der das Genre definitiv nicht neu erfindet. Trotzdem kann er, gerade Fans des Vorgängers, sicherlich eine Weile durchaus begeistern. Nach vier bis fünf der 13 Level wird es dann auch denen irgendwann zu öde, sich immer wieder von Abschnitt zu Abschnitt zu ballern. Die Orte und Texturen gleichen sich, die Story langweilt und hält den Spieler nicht bei der Stange, ... wer unbedingt einen Shooter für die PSP braucht, kann sich das Spiel ansehen, ansonsten wird aber einfach zu wenig Abwechslung geboten. Schade, denn das Szenario gibt einiges her.
75%
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Pro:
Upgrademöglichkeiten der Waffen
teilweise ansehnliche Grafik
viele Steuerungsoptionen

Contra:
keine Story
Minikarte unübersichtlich
kaum existente Gegner-KI


Offizielle Website:
 @Konami



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