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DIE GEHEIMNISSE DER SPIDERWICKS
 Test von Sven Reisbach (13.03.2008) Artikel-Feed (RSS) abonnieren
Genre:Action-Adventure Publisher:Vivendi
Termin:06. März 2008 Entwickler:Sierra

Ist ein Buch erfolgreich, wird es verfilmt. Und zum Film gibt es in aller Regel auch ein Spiel. So auch bei den Spiderwicks, welches mit seinem Fantasy-Setting noch vor Start des Kinofilmes die jungen Fans begeistern will. Ob das Vorhaben gelungen ist, erfahrt Ihr im Test...


Der reimende Gnom


Die Geschichte beginnt damit, dass die Geschwister Mallory, Jared und Simon Grace zusammen mit ihrer Mutter in das Spiderwick-Anwesen einziehen, welches sie geerbt haben. Bei ersten Erkundungen im Haus stösst Jared auf ein Buch, “Arthur Spiderwicks Handbuch für die fantastische Welt um dich herum”. Arthur Spiderwick war der Vorbesitzer des Anwesens, doch was hat es mit dieser “fantastischen Welt um dich herum” auf sich? Die Geschwister werden sehr bald feststellen, warum auf dem Buch eine Warnung steht, es nicht zu lesen... denn die fantastische Welt um sie herum ist alles andere als ungefährlich.

Im Spiel stehen Euch vier Charaktere zur Verfügung: Die drei Grace-Geschwister sowie ein Hauswichtel namens Thimbletack. Dieser schimpft gerne mal rum, lässt sich aber durch Honigplätzchen leicht wieder besänftigen. Wann welcher Charakter eingesetzt wird, entscheidet der Spielverlauf. So spielt Ihr zu Beginn nur Jared, dann auch mal Thimbletack, und später die anderen beiden Graces.


Jump and Run

Gerade die Abschnitte mit Thimbletack unterscheiden sich stark von den anderen. Hier steuert Ihr den Gnom in Jump'n'Run-Manier durch die grosse Welt der Menschen. Thimbletack springt an Kanten automatisch ab, so dass Euch hier keine grosse Päzision abverlangt wird. Das ist auch sehr gut so, da die Steuerung mitunter nicht sehr präzise reagiert. Um sich seiner Feinde (im Verhältnis zu seiner Größe sind Schaben verdammt gross) zu erwehren, bedient er sich Nadeln, von denen er einen scheinbar unerschöpflichen Vorrat besitzt. Zum Zielen müsst ihr in den Zielmodus wechseln und dann das Fadenkreuz auf das Ziel ausrichten. Das dauert ein wenig, wodurch es mitunter schwer ist, schnell auf eine Gefahr zu reagieren. Allerdings könnt Ihr meist aus der Distanz sehr gut angreifen, ohne den Feinden zu nahe kommen zu müssen.


Adventure

Wenn Ihr mit einem der drei Geschwister unterwegs seid erwartet Euch typische Adventure-Kost... allerdings ohne Inventar! Das sorgt dafür, dass Ihr sehr viel durch die Gegend stapfen müsst, um wieder zu den Gegenständen zurückzugehen, die Ihr vorher nicht mitnehmen oder benutzen konntet, die aber genau in diesem Moment des Spieles benötigt werden, um etwas zu tun. Die zu lösenden Rätsel sind nicht wirklich anspruchsvoll, richten sich also ganz klar an jüngere Spieler. Solltet Ihr dennoch einmal hängen, genügt ein Blick in “Arthur Spiderwicks Handbuch für die fantastische Welt um dich herum. Hier sind die nächsten Ziele sowie Informationen zu den verschiedensten Geschöpfen verzeichnet. Apropos Geschöpfe – die hätten gerne das Buch, und das gilt es zu verhindern. Mit Baseballschlägern und dergleichen haltet Ihr Euch die Tierchen aber auf Abstand, beziehungsweise schaltet diese aus. Wie auch bei Thimbletack und seinen Jump'n'Run-Einlagen ist die Steuerung hier alles andere als präzise. Zur Auflockerung stehen immer mal wieder Aufgaben an, wie das Fechtduell mit einem Oger.


Wildes Gepinsel

Aber nicht alle Wesen in der fantastischen Welt sind bösartig. So erhalten die Grace-Kids auch Hilfe von Waldgeistern. Diese müssen mit einem Kescher eingefangen werden, dann wird ihr Umriss nachgezeichnet und Ihr könnt sie jederzeit zu Hilfe rufen. Natürlich hat jeder Waldgeist eine eigene Fähigkeit, und so lassen sich die Monster durch Irrlichter täuschen, heilen die Kids oder hetzen einen Wirbelwind auf die Feinde.

Die Präsentation des Spieles ist durchschnittliche Filmversoftungs-Qualität, ohne grosse Höhepunkte. Während die Musikuntermalung absolut in Ordnung geht, klingt die Synchronsation der Sprecher (besonders die der Kinder) sehr bemüht betont und sorgt so für den ein oder anderen unfreiwilligen Lacher. Auch bei der Optik wäre wohl mehr möglich gewesen. Gespeichert wird an verschiedenen Stellen automatisch. Leider ist das Spiel, gerade bei erfahreneren Zockern, recht schnell zu Ende. Da bleibt nur noch das Erledigen übriger Aufgaben oder der freigeschaltete Zweispieler-Modus, in dem Ihr gegeneinander Jagd auf Waldgeister macht.





Die Spiderwicks haben mir beim Spielen keinen grossen Spaß gemacht. Die Kamera ist manchmal widerspenstig, die Geschichte kommt nur langsam in Gang (und endet ebenso schnell) und die Lauferei zu Anfang hat mich abgeschreckt. Dazu kamen dann die miesen Sprecher, gerade bei den Hauptcharakteren, die jede Atmosphäre zunichte machen. Dennoch sind die Spiderwicks kein schlechtes Spiel und vor allem jüngere Gamer finden hier ein super Adventure, mit dem man durchaus ein paar vergnügliche Stunden haben kann. Allerdings auch nichts für zu junge Kinder - denen stehen die Prügeleinlagen und das Monsterdesign ganz klar im Weg.
76%
So testen wir >>

Ich konnte mit der Xbox360- und Wii-Version in die Spiderwick-Welt eintauchen. Rein spielerisch bietet der Titel Standardkost, die hauptsächlich für jüngere Spieler gemacht ist. Diese werden mit den einfachen Aufgaben und der netten Story ihren Spaß haben - ältere Zocker dürften sich hingegen schnell langweilen. Im Vergleich zur PS2-Variante punktet die Xbox360-Version mit etwas schärferer, aber nicht wirklich zeitgemäßer Optik. Die Wii-Version unterhält dank der gelungen Steuerung am besten, sodass Besitzer mehrerer Plattformen zur Nintendo-Variante greifen sollten.
 

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 Kommentartitel


#1 | Aliice <3 [12.04. | 16:44] 
schlecht
An sich ist das Spiel sehr spannend und abenteuerreich.
Doch an manchen Stellen kam ich nicht weiter und konnte so das spiel nicht ganz zu ende spielen. =(


 










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Pro:
für jüngere Spieler geeignet
fängt die Fantasy-Atmo gut ein

Contra:
kein Inventar
hakelige Kamera
Steuerung unpräzise


Offizielle Website:
 spiderwickgame



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