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GEHEIMAKTE 2: PURITAS CORDIS
 Test von Christoph Kirchner (07.09.2008) Artikel-Feed (RSS) abonnieren
Genre:Adventure Publisher:Koch Media
Termin:29. August 2008 Entwickler:Fusionsphere Systems

„Geheimakte Tunguska“, ein klassisches Point & Click-Adventure, das mit spannender Geschichte, sympathischen Charakteren, schöner Optik und unterhaltsamen Rätseln glänzte, mauserte sich 2006 zum absoluten Überraschungshit. Gute Verkaufszahlen und eine Fanbasis, die nach mehr jauchzte, besiegelten schnell den ersten Nachfolger: „Geheimakte 2: Puritas Cordis“. Seit einigen Tagen steht die zweite "Geheimakte" nun in den Händlerregalen, handelt von einer mysteriösen Sekte und versetzt euch ein weiteres mal in Rolle der Helden Nina und Max. Doch kann das Spiel das hohe Niveau des Vorgängers halten?


Geheime Akten, mysteriöse Sekten

Die Tunguska-Thematik ist Ad acta gelegt, "Geheimakte 2" widmet sich einem vollends neuen Abenteuer. In das werden die Helden Nina und Max natürlich mal wieder rein zufällig hineingezogen, sodass das Spiel auch recht harmlos beginnt. Zumindest, wenn man den spannenden Prolog außen vor lässt. Der dient nämlich gleichermaßen als gelungenes Tutorial und Story-Einstieg. In der Robe eines Bischofs, der eine mysteriöse Nachricht erhält, müsst ihr des Nachts die enthaltene Botschaft vor plötzlich auftauchenden Eindringlingen verstecken und dafür sorgen, das ein Kollege die Mitteilung erhält. Ist dies geschafft, habt ihr euch nicht nur mit der eingängigen Maussteuerung vertraut gemacht, sondern dürft in einer netten Zwischensequenz mit ansehen, wie der Geistliche von vermummten Gestalten erschossen wird. Puhh, Zeit für ein wenig Baldrian!

Ein wenig später im Hamburger Hafen. Nina hat sich inzwischen von Max getrennt und will sich auf einer Kreuzfahrt vom Beziehungsstress erholen. Doch bereits an der Ablegestelle ereignet sich Mmerkwürdiges: Ein aufgeregter Mann stößt mit Nina zusammen und wird kurz darauf überfahren. Schrecklicher Zufall? Scheint so. Trotz des Schocks begibt sich Nina an Bord des Schiffes und steht sogleich dem nächsten Problem gegenüber. Ein falscher Koffer steht in der Kabine. Das Komische: Es handelt sich um das Gepäck des Toten. Noch ein Zufall? Wahrscheinlich. Als sich auf dem Schiff jedoch weitere myteriöse Ereignisse, später sogar ein Mord ereignen, ist klar: Hier stimmt etwas nicht!

Die Geschichte führt euch fortan in der Rolle von Nina und Max – der sich zu Beginn des Spiels durch Indonesien rätselt - an abwechslungsreiche Locations - etwa nach Paris. Gibt es in der ersten Hälfte noch zwei Handlungsstränge, laufen sich Nina und Max später über den Weg. Irgendwie scheint die mysteriöse Sekte Puritas Cordis sowohl im Schicksal von Max, als auch Ninas Erlebnissen eine wichtige Rolle zu spielen. Was hat es mit den Kuttenträgern nur auf sich? Dem kommt ihr im Verlauf des Spiels auf die Spur. Erfreulicherweise haben die Entwickler ihrem Baby nun deutlich mehr Zwischensequenzen spendiert, die die Geschichte gekonnt vorantreiben. Überhaupt gibt es an der Präsentation kaum etwas zu meckern: Detaillierte Hintergründe, sehenswerde Charaktermodelle und hervorragende Sprecher erzeugen ein cineastisches Erlebnis. Die Animationen wurden im Vergleich zum Vorgänger weiter verfeinert, wirken – gerade was die Gesichter anbetrifft – stellenweise aber noch etwas hakelig. Hier könnte man vielleicht mit einem Patch noch etwas nachbessern.

Übrigens: "Geheimakte 2" unterstützt verschiedene Auflösungen und nutzt auf Wunsch sogar das komplette Bild eines 16:9-Monitors aus. Bei Produkten des Genres leider noch immer nicht üblich und deshalb besonders lobenswert.


Gewohnt hochwertige Rätselkost

"Geheimakte 2" baut die Stärken des Vorgängers weiter aus. Die spannende Geschichte hält euch bis zum Finale, das diesmal erfreulicherweise nicht ganz so abgedreht daherkommt, bei der Stange. Die Rätselketten sorgen für Spielspaß. Der Schwierigkeitsgrad der Knobeleien ist gut balanciert, dank der hervorragenden Rätselhilfen (Snoop Key, mehrstufige Tipps) bekommen auch Einsteiger die etwas knackigeren Passagen frustfrei gelöst. Ultraharte Kopfnüsse gibt es nicht – das mag Adventureprofis vielleicht enttäuschen, macht "Geheimakte 2" aber zu einem Abenteuer, das man wirklich jedem Genre-Fan empfehlen kann. Die große Stärke des Vorgängers, die weitestgehend logische Aufmachung der Knobeleien, setzten sich auch im zweiten Teil fort, allerdings wirken einige der Aufgaben ein bisschen aufgesetzt. Da müsst ihr beispielsweise einen ganzen Strand nach zig Items absuchen, einen Strommast anzapfen, ein Feuer entzünden, einen Schokoriegel schmelzen, nur um euren Zuckerkranken Begleiter vor dem Schock zu bewahren. Lässt sich gut spielen, wirkt aber ein wenig wie ein Zeitstrecker. Doch keine Angst: Der Großteil der Rätsel fügt sich exzellent in die Handlung ein, zudem haben die Entwickler wieder tolle kooperative Aufgaben eingestreut.

Eines dieser Koop-Rätsel nehmen wir einmal als Beispiel für das mitunter geniale Rätseldesign des Spiels: Max Schulfreundin Sam wird im indonesischen Dschungel von Mitgliedern der Puritas Cordis-Sekte gefangen genommen und in einen Käfig gesperrt. Erfreulicherweise steht die mobile Zelle vor einem alten Steingötzen, hinter dem sich Max verstecken kann. Da Sams etwas unterbelichtete Wache an die Macht der ortsansässigen Götter glaubt, entwickeln beide einen pfiffigen Plan: Max pflückt giftige Beeren und steckt sie Sam zu. Diese versteckt die Früchte, deren Wirkung selbst Magic Mushrooms weiter hinter sich lassen dürfte, wiederum in einer Himbeere, die die Wache verspeist. Nun platziert Max einen vorher gefangenen Frosch im steinernen Mund sowie Leuchtstäbe in den hohlen Augen der Statue. Der mittlerweile eh schon halluzinierenden Wache gibt das den Rest: Das Volumen des Mundes verstärkt das Quaken des Frosches, die Leuchtstäbe lassen die Augen des Götzenbildes leuchten. Konsequenz: Die Wache rennt panisch davon, wir können Sam aus ihrem hölzernen Gefängnis befreien. Herrlich!

Ausgezeichnet mit den folgenden GameRadio-Awards:






Schicke Optik, hervorragende Sprecher, stellenweise geniale Rätsel und eine spannende Geschichte machen „Geheimakte 2“ zum Muss für alle Genre-Fans. Die Stärken des Vorgängers wurden konsequent ansgebaut, das typische Flair bleibt erhalten. Kritisieren kann man höchstens, dass sich ein paar der Rätsel nicht vollends in den Spielfluß einfügen und die Gesichter ein paar Animationen mehr hätten vertragen können. Das sind jedoch Kinkerlitzchen, die den Spielspaß nicht stören. Klares Fazit: "Geheimakte 2" ist neben "Edna Bricht Aus" das bisher beste Adventure des Jahres.
88%
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84%


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Pro:
unterhaltsame Geschichte
ansprechende Präsentation
stellenweise geniales Rätseldesign

Contra:
ein paar Knobeleien wirken aufgesetzt
Gesichtsanimationen


Offizielle Website:
 @ Koch Media

Weitere Links:
 Demo
 Trailer



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