Sam Fischer, ein Mann zwischen Schwarzenegger und James Bond!
Der Taktik–Shooter, der sich an einem Roman von Tom Clancy anlehnt, bekam schon jetzt allerlei Auszeichnungen. Mit einer erstklassig umgesetzten Agenten Story, der tollen Ausrüstung und einem super beweglichen Agenten wird sich dieses Spiel lange in den Top Ten halten.
Ein jetzt schon großer Fankreis hält dieses Spiel für das Spiel des Jahres 2003!!! Spannung, Überraschung und Atmosphäre begleiten das Spiel vom Anfang bis zum Ende!
Minimale Systemvorrausetzungen
Windows 98/ ME/ 2000/ NT/ XP
CPU 800 MHz
256 MB RAM
Geforce 2 MX
1200 MB freien Festplattenspeicher
Empfohlene Systemvorrausetzungen
CPU 1700 MHz
512 MB RAM
Geforce 3
1800 MB freier Festplattenspeicher
Story
Die Vorgeschichte des Spiels beginnt im Jahre 2003. Die immer weiter entwickelten digitalen Verschlüsselungstechniken beunruhigen die Vereinigten Staaten von Amerika. Die Gefährdung der nationalen Sicherheit zwingt die USA zum Handeln. Die Informationsbeschaffung muss reformiert werden und dies ist die Aufgabe der NSA (National Security Agency) und der als "streng geheim" eingestuften Operationsstruktur „Third Echelon“. Es handelt sich hierbei um eine Einrichtung, die zur Beschaffung von Informationen auf einen Feldagenten setzt.
Am 10. März setzt sich die CIA mit der NSA in Verbindung. Eine in der Sowjetrepublik Georgien eingesetzte Agentin namens Alison Madison ist von der Bildfläche Verschwunden. Die USA sendet einen weiteren Agenten namens Blaustein in die georgische Hauptstadt Tiflis, um Agentin Madison zu finden, doch nach einer Woche bricht der Kontakt zum zweiten Mal ab. Um einen weiteren Verlust von Agenten zu vermeiden, wird die Splinter Cell Einheit Sam Fischer aktiviert.
Wir schlüpfen jetzt also in die Rolle dieses anscheinend perfekten Geheimagenten und haben die Aufgabe das mysteriöse Verschwinden der zwei Agenten aufzuklären. Da es aber eine Geheimmission ist, die sogar von den Vereinigten Staaten als nicht existierend deklariert wird, sollte man den Rambo in der Tasche lassen und so still und behutsam wie möglich vorgehen. Wir dürfen keine Spuren hinterlassen, doch manchmal ist nur ein toter Zeuge ein guter Zeuge!
Man kann schon stolz sein, einmal in den Körper eines solchen Agenten zu schlüpfen. Seine Perfekte Ausrüstung, seinen kühlen Verstand und natürlich sein super athletischer Körper machen diesen Mann fast unschlagbar. Er bringt eine Vielzahl von Bewegungen mit und die drei grünen Punkte des Nachtsichtgeräts machen ihn unverkennbar.
Gameplay
Wer Splinter Cell einmal gespielt hat, der legt es nicht mehr so schnell beiseite! Schon im Training merkt man, das die verschiedenen Bewegungen das Spiel nie langweilig werden lassen. Wie wir die Mission lösen ist unsere Sache, doch manchmal ist halt leises Vorgehen und Behutsamkeit das beste Mittel. Da es eine große Anzahl an Bewegungen gibt, muss man an der ein oder anderen Stelle doch überlegen, was denn da nun am besten passt. Wenn es doch einmal zu einem Schusswechsel kommt, passiert dies auch auf einer realistischen Ebene. Ein Kopfschuss ist dann eben auch einer und wir haben keinen Superman vor uns stehen. Es macht mächtig Spaß Sam Fischer auf seinen Missionen zu steuern, denn mit ein wenig Übung geht einem das Spiel in Fleisch und Blut über.
Gegnerintelligenz
Die Intelligenz der Gegner ist bei solchen Spielen sehr wichtig. Zu laute Schritte, eine klirrende Flasche oder andere Geräusche machen die Gegner stutzig und sie lösen schnell Alarm aus. Doch auch diese Intelligenz ist schlagbar, wenn man sich nur schlau anstellt.
Sound
Vom Anfang bis zum Ende des Spiels ist der Sound durchgeplant. Ob nun die Musik im Menu oder die Stimmen im Intro, sie sind einfach perfekt. Nur bei der deutschen Synchronisation hapert es ein bisschen! Die Soundeffekte im Spiel sind dafür wieder super. Falls wir doch einmal bei einer Mission auf frischer Tat ertappt worden sind, erschrecken nicht nur die Wachen.
Grafik
Die Grafik ist einfach spitze. Die „Unreal Warfare Engine“ wurde perfekt umgesetzt und so sind die dynamischen Lichter und Schatten atemberaubend. Auch die Models sind im Aussehen und in der Bewegung sehr gut gelungen. Ein Höhepunkt ist das Wärmebildgerät, das neben dem Nachtsichtgerät unserem Herrn Fischer oftmals den Durchblick erleichtert. Grafikfehler sind eine Seltenheit! Wo kann man das heute noch sagen?
Locations
Die Maps sind chronologisch aufgebaut. Es beginnt alles im kleinen aber feinen Polizeirevier und nach Missionen wie der Ölraffinerie, dem CIA Hauptquartier, dem Kalinatek Gebäude, der chinesischen Botschaft und dem Schlachthof endet alles im Präsidentenpalast!
Waffen und Zubehör
Eigentlich gibt es nur 2 wirkliche Waffen! Eine kleine Handfeuerwaffe (Five-7) und ein Multifunktionsgewehr (F2000 M.A.W.S.).
Die F2000 hat dafür sehr viel Zubehör:
- Ringflächengeschoss (Hochgeschwindigkeitsgeschoss)
- Haftkamera
- Taser (Hochspannungsgeschoss)
- Gasgranate
- Ablenkungssystem
Weiterhin verfügt Sam Fischer über Equipment, wie Splittergranaten, Haftminen, einen Dietrich oder eine Kamera, mit der man auch durch Türen spitzeln kann.