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MY LITTLE FLUFTIES
 Test von Sven Reisbach (27.03.2008) Artikel-Feed (RSS) abonnieren
Genre:Sonstiges Publisher:JoWood
Termin:17. September 2007 Entwickler:DK Games

Kleine Tierchen versorgen, die Bedürfnisse wie Hunger und Durst haben, sauber gemacht und mit Spiel & Spaß unterhalten werden wollen – das klingt stark nach Tamagotchi. In diesem Fall jedoch nennen sich die kleinen Viecher “Flufties”. Sie fühlen sich wohl, wenn sie umsorgt werden... doch macht die Pflege dem Menschen auch Spaß?


Was sind Flufties?


Zu Beginn des Spiels wählt man sich einen der fünf zur Verfügung stehenden Flufty-Rassen aus. Was Flufties sind, wird leider weder in der Anleitung noch im Spiel selbst erklärt, damit wird der junge Zocker also erstmal so leben und dem Tierchen einen Namen geben müssen (alternativ kann auch der zufällig vergebene Name beibehalten werden). Nun wird dem Flufty noch kurz beim Schlüpfen geholfen und schon kann man sich auf den Weg durch die Welt der Flufties machen...

Hier erwarten den Spieler, der sein Flufty mit dem Touchscreen über die Landschaft lenkt, dann eine Reihe von Aufgaben – das Flufty muss essen, trinken und gesäubert werden und will auch ab und an mal spielen. Das vermittelt es leider nicht direkt durch Gesten, sondern anhand von fünf Symbol-Reihen auf dem oberen Bildschirm in Form von grünen und roten Wölkchen. Je mehr rote Wölkchen in einer Reihe stehen, desto grösser das Bedürfnis des Flufty nach dieser Aktivität. Hat das Flufty also Hunger, führt man es über den Touchscreen zum Futter, klickt dieses an und schon hat das Tierchen seinen Appetit gestillt. Dummerweise bleibt dem jungen Spieler nicht viel Zeit, die recht kleine Landschaft zu erkunden. Die Wölkchen färben sich schnell rot, und man ist gezwungen, wieder etwas zu essen oder zu trinken zu suchen. Dazu kommt, dass sich das Flufty auch nicht gerade schnell über die Landschaft bewegen lässt. Auch wenn das knuffige Tierchen altert und damit grösser wird, wird die Steuerung nicht besser. Dafür kann das Flufty ab einer bestimmten Stufe auch in die Freiheit entlassen werden.


Spiel mit mir!

Auf gleiche Weise wie die Nahrungsaufnahme startet man auch die fünf Minispiele. Ihr geht zu dem entsprechenden Icon auf der Karte und klickt es an. In den Minispielen lassen sich dann diverse Medaillien und Pokale gewinnen. Die Spielchen reichen vom einfachen Kästchen-Hüpfen bis hin zu einer Aufgabe, bei der das Flufty schnell genug auf aus Löcher auftauchende Maulwürfe springen muss.

Ein wenig Schwierigkeit bringt dann noch die Möglichkeit, mehr als nur ein Flufty zu betreuen. Bis zu fünf dieser Tierchen können dem jungen Spieler anvertraut werden. Zwischen diesen kann dann immer wieder hin- und hergeschaltet werden, um sich um die jeweiligen Bedürfnisse der Tiere zu kümmern.

“My little Flufties” kann eigentlich in keinem Bereich wirklich punkten. Die Grafik mag angesichts der Zielgruppe gerade noch in Ordnung gehen... der sehr geringe Umfang mit seiner Abwechslungsarmut tut dies sicherlich nicht. Auch die Soundeffekte und die Hintergrundmusik nimmt man irgendwann nur als störend wahr. Das einzige, was man dem Spiel zu Gute halten kann: Es ist gewaltfrei und damit wirklich gut für kleine Kinder geeignet, die sich mit ein wenig Hilfe eines Erwachsenen an der Seite an der Betreuung der kleinen Tierchen versuchen wollen. Allerdings werden diese vermutlich recht schnell den Spaß verlieren, da es einfach zu wenig zu tun gibt.





Von der Aufmachung her dachte ich erst, es mit einem netten Spielchen für kleinere Kinder und eventuell auch etwas ältere (und junggebliebene) Mädels zu tun zu haben. Aber selbst diese dürften mit den Flufties wenig Spaß haben – man kann mit den Tierchen einfach zu wenig machen! Sie reagieren nicht wirklich auf den Spieler, wie es die Nintendogs tun, sie haben keinerlei Eigenleben und Charakter, ... Selbst die angepeilte Zielgruppe dieses Titels dürfte kaum grosse Freude an dem Spiel haben. Ich empfehle den Griff zu "Nintendogs", da hat man klar mehr Möglichkeiten zur Interaktion mit dem Schützling.
15%
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Pro:
absolut gewaltfrei
dezente Farben

Contra:
behäbige Steuerung
geringer Umfang
wenig Abwechslung


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