Sega bringt “Bleach”, eine Anime- und Manga-Serie, auf Nintendos DS. “Blade of Fate” ist dabei ein Kampfspiel, das mit vielen aus der Serie bekannten Charakteren, freispielbaren Extras, diversen Modi und spannender Schwertkampf-Action überzeugen will. Ob das gelungen ist, erfahrt Ihr in unserem Test.
Geister und Todesgötter
Zur Story selber ist wenig zu sagen: Der 15jährige Ichigo Kurosaki besitzt die Gabe, Geister zu sehen. Als er auf die Todesgöttin Rukia trifft, überträgt diese ihm ihre Kräfte, da sie durch einen Kampf mit einem Hollow, einem bösen Geist, zu schwer verwundet ist. Nun muss Ichigo die Aufgaben von Rukia übernehmen, bis diese wieder genesen ist.
Im Spiel angekommen fällt zunächst die Menge an verschiedenen Spiel-Modi auf. Klar ist ein Story-Modus dabei, aber das Spiel verfügt zudem noch über einen Arcade-Modus, einen Duell-Modus (sowohl gegen die CPU als auch gegen menschliche Mitspieler, mit oder ohne zweites Modul und sogar online), Trainings-Modus sowie Herausforderungen. Dann könnt Ihr noch im “Shop Uraha” neue Karten, Artworks oder Sounds kaufen und in der Galerie freigeschaltete oder gekaufte Boni betrachten. Zuletzt gibt es noch die Optionen, wo Ihr auch die Einstellung des Schwierigkeitsgrades vornehmen könnt.
Startet Ihr direkt im Story-Modus, erübrigt sich das Training, da dort direkt ein Tutorial auf euch wartet. Hier bekommt Ihr leicht verständlich die Steuerung erklärt. Während Ihr auf dem oberen Screen immer das Kampgeschehen seht, warten im unteren Geisterkarten auf ihren Einsatz als auch die Möglichkeit, schnell ohne Tastendrückerei auf Special- und Supermoves zugreifen zu können. Das funktioniert sogar, mit etwas Übung, während des Kampfes sehr gut und ermöglicht auch Anfängern, die starken Attacken zu entfesseln. Auch die bereits erwähnten Geisterkarten können euch die Kämpfe erleichtern – hiermit habt Ihr Zugriff auf diverse Fähigkeiten, wie die kurzzeitige Steigerung eurer Angriffskraft, Senkung der Defensivkraft des Gegners, und so weiter. Mit einem kurzen Druck auf den Touchscreen sind diese recht schnell ausgeführt. Welche Karten euch während des Kampfes zur Verfügung stehen, legt Ihr vorab fest – Ihr habt mehrere Decks, auf denen Ihr eure zur Verfügung stehenden Karten arrangiert, indem Ihr im Hauptmenü den Punkt “Deckbau-Modus” auswählt.
In der Geschichte, die Ihr spielt, wurde Rukia entführt und Ihr müsst euch auf die Suche nach ihr machen. Mehrere Kämpfe stehen zwischen euch und diesem Ziel. Nicht immer tretet Ihr nur gegen einen einzelnen Gegner an, ab und an warten auch zwei Recken darauf, mit eurem Schwert Bekanntschaft zu schliessen. Das wird leider oftmals schnell chaotisch, vor allem dann, wenn die Gegner immer wieder Specialmoves aus dem Hut zaubern und man von einer Ecke zur anderen geschleudert wird. Vorangetrieben wird die Geschichte durch shön gezeichnete Zwischensequenzen. Diese sind leider nicht gross animiert, sondern bestehen nur aus Hintergründen, vor die Bilder der Charaktere gesetzt wurden, sehen aber sehr schick und stimmig aus.
Viel zu sehen
Die Geschichte habt Ihr vermutlich recht schnell durchgespielt. Aber das war noch lange nicht alles – zum einen könnt Ihr euch an höheren Schwierigkeitsgraden versuchen, zum anderen warten im Story-Mode noch diverse weitere Episoden darauf, von euch absolviert zu werden. In diesen spielt man mit den anderen Charakteren, die es aus der Reihe auf das Modul geschafft haben. Nicht alle sind von Anfang an verfügbar – manche werden erst durch Erledigung anderer Episoden verfügbar. Leider sind diese Episoden (im Vergleich zur Haupt-Episode) sehr kurz ausgefallen, teilweise nur mit 2-3 Kämpfen.
Dafür bietet euch dann der Arcade-Modus die Möglichkeit, mit einem beliebigen Charakter (sofern freigeschaltet) gegen eine ganze Reihe von Gegnern anzutreten, ohne euch gross um eine Story kümmern zu müssen. Dafür bekommt Ihr immer wieder Geld, das Ihr im Shop Uraha auf den Kopf hauen dürft.