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HALO 4
 Vorschau von Tobias Sickmann (11.06.2012) Artikel-Feed (RSS) abonnieren
Genre:Ego-Shooter Publisher:Microsoft Game Studios
Termin:06. November 2012 Entwickler:343 Industries

Die Electronic Entertainment Expo ist zu Ende gegangen und trotz einiger Neuankündigungen nehmen Fortsetzungen weiterhin einen Großteil der vorgestellten Spiele ein. Microsofts stärkstes Zugpferd darf natürlich nicht fehlen und so zeigte der amerikanische Hersteller auf seiner Pressekonferenz eine Live-Demo aus der Singleplayer-Kampagne von Halo 4. Welche Erkenntnisse zum ersten neuen Halo-Titel, der nicht bei Bungie in Entwicklung ist, können aus der E3 mitgenommen werden?


Der Neuanfang


Halo-Fans warten seit dem Ende von Halo 3 gespannt darauf, wie es mit dem Master Chief weitergehen wird. Obwohl es jährlich neue Ableger aus der Halo-Reihe gab, behandelten diese nie die Ereignisse nach dem dritten Teil. Nach der endgültigen Zerstörung der Halo-Ringe schweben der Master Chief und Cortana verschollen im All im Herzen des Raumschiffwracks "Forward Unto Dawn". Während der Master Chief einen Kälteschlaf hält, überwacht Cortana über Jahre hinweg die Systeme. Bei einem Angriff der außerirdischen Allianz wird der Chief jäh aus seinem Nickerchen gerissen und der Spieler schlüpft abermals in die vertraute Rolle des Spartan-Soldaten. Aber als wahre Bedrohung erweist sich etwas ganz anderes. Die "Forward Unto Dawn" stürzt in Richtung eines fremden Planeten. Was ihn dort erwartet, erfahren wir aus der E3-Demo.

Die auf der Pressekonferenz gezeigte Mission spielt auf dem bereits erwähnten, geheimnisvollen Planeten. Der Master Chief erkundet die Gegend, ehe sich die Ereignisse überschlagen. Das Flottenschiff UNSC Infinity der Menschen ereilt ein ähnliches Schicksal wie den Chief und es stürzt auf dem Planeten ab. Weshalb sich der Kreuzer in dieser Gegend aufgehalten hat, ist bisher unklar. Eine Rettungsmission für den Chief ist erst mal auszuschließen, denn dieser wird für tot gehalten. Der Spartan macht sich natürlich direkt zur Unfallstelle auf, doch hinter ihm steigt ein außerirdisches Raumschiff empor, das mit seiner kreisrunden Form auf eine bisher unbekannte Rasse schließen lässt. Doch nicht nur die fremde Kugel interessiert sich für die abgestürzte Infinity, auch die Allianz ist wieder mit von der Partie und sucht nach dem Wrack. Der Master Chief hat also mal wieder die Hände voll zu tun, doch mit zwei verfeindeten Aliens gleichzeitig wurde er schon in den Vorgängern locker fertig.

Wir stapfen also in Richtung der Absturzstelle, in der Hoffnung auf Überlebende zu treffen. Das Level führt uns durch einen dicht bewachsenen Dschungel. Flora und Fauna wuchert wild, Pilze und Hängepflanzen bedecken die riesigen Bäume. Kleine Details wie fallende Blätter sorgen für eine stimmige Atmosphäre. Eine auffällige Neuerung stellt die Bildschirmeinblendung von Personen dar, die in Kontakt mit dem Chief stehen. Cortana wird so nicht mehr nur eine Stimme sein, die uns zwischen den Cutscenes begleitet. Aber auch der Captain der UNSC Infinity tritt so optisch in Erscheinung. Wir tasten uns langsam voran und entdecken eine kleine Spähtruppe der Allianz. Warum die Allianz - bestehend aus Eliten, Schakalen und Grunts - dem Chief feindselig gegenüber stehen, obwohl sie mit den Menschen zum Ende von Halo 3 Frieden geschlossen hat, muss geschichtlich noch erläutert werden. Ein erster Blick auf die Allianz reicht aus, um festzustellen, dass die Charaktermodelle im Vergleich zu »Halo: Reach deutlich verbessert wurden. Die Charakteranimationen und die Rüstungen sehen nun viel glaubhafter aus. Die Bewunderung hält jedoch nicht lange an, denn der Spähtrupp hat uns schnell entdeckt. Mit schnellen Bewegungen und einem gezückten Schwert läuft der Elite auf uns zu. Doch sein Angriff findet ein plötzliches Ende, als ein mysteriöser Laserstrahl aus dem Hintergrund ihn in seine Partikel auflöst.

Was zunächst wie eine Rettung in letzter Sekunde aussieht, erweist sich kurz darauf als eine größere Bedrohung. Wir treffen auf Crawler, maschinenartige Hunde, die uns im Rudel in Bedrängnis bringen. Cortana beschreibt sie als ein KI-Abwehr-System. Fest steht, dass diese Wesen nicht zur Allianz gehören, sondern Prometheans und somit Teil der ausgestorbenen Blutsväter-Rasse sind. Halo-kundige Spieler wissen, dass die Blutsväter die Erbauer der Halo-Ringe sind. Mit ein paar Schüssen aus der Assault-Rifle sind die vierbeinigen Crawler schnell erledigt. Nicht nur die Assault-Rifle feiert ihre Rückkehr, mit dem DMR dürfte eine weitere Waffe Fans der Reihe bekannt vorkommen. Als sich die Metall-Kläffer auf den Rückweg machen, werden wir Opfer eines Hinterhalts. Eine neue Gegnerart, der sogenannte Promethean Knight, greift uns an und zeigt sein glühendes Gesicht, das er sonst hinter einer metallenen Maske versteckt. Mit seinen Flügeln und seinem insektenähnlichen Erscheinungsbild erinnert er uns ein wenig an die Weltraumpiraten aus der Metroid Prime-Saga. Der Knight entsendet ein fliegendes Objekt, das ihn im Kampf verteidigt. Es erzeugt ein Schild zum Schutz des Knights und kann unsere Granaten mit einem Strahl zu uns zurück befördern. An dieser Stelle ist erkennbar, dass die Prometheans auch kooperativ zusammenarbeiten können. Als die Granate wie ein Bumerang zu uns zurückkehrt, können wir ein kleines Detail ausmachen: Wie bei den modernen Shooterkollegen wird die Position der Granate auf unserem HUD angezeigt.

Nachdem wir den Kampf gegen den Knight als Sieger davon getragen haben (schließlich sind wir der Master Chief), dürfen wir zu einer brandneuen Waffe greifen. Der gefallene Krieger hat eine sogenannte Lightrifle fallen gelassen, die wir uns schnell zu Nutze machen. Wie von Zauberhand setzt sich die Waffe aus seinen Einzelteilen zusammen und ergibt ein funktionstüchtiges Gewehr. Die Lightrifle besteht aus Blutsväter-Technolgie und verfügt über eine nützliche Zoomfunktion. Dies erleichtert die Begegnungen mit den Prometheans ungemein, denn die haben noch einige Tricks auf Lager. Die schwebenden Einheiten können neue Crawler heraufbeschwören und der Knight kann sich schnell von einem Ort zum nächsten teleportieren. Mit der Scattershot gesellt sich zusätzlich zur Lightrifle ein Blutsväter-Schrotgewehr zu unserer Ausrüstung. Unsere Mission ist aber noch nicht abgeschlossen: Wir müssen uns beeilen, da sich feindliche Einheiten Zugang ins Innere der Infinity verschaffen wollen. Ein beherzter Sprung in ein Sumpfgebiet erweist sich jedoch als Fehler. Wir aktivieren unsere neue Fähigkeit, eine Sicht, die Feinde rot markiert und bei den Nebelschwaden für Durchblick sorgt. Aha, wieder eine Gemeinsamkeit mit den Metroid Prime-Spielen. Eine steigende Anzahl an roten Objekten löst in uns Unbehagen aus, da wir merken, dass wir wieder in einen Hinterhalt geraten sind. Wir werden von einem Knight angegriffen, der - seiner Rüstung nach zu urteilen - einen Anführer darstellt. Hier endet die präsentierte Demo-Mission.

Was kann alles aus der Demo mitgenommen werden? Zunächst einmal haben die gezeigten Szenen klargestellt, dass Halo 4 zu den grafisch stärksten Titeln auf der Xbox 360 gehört. Das Spiel lief flüssig in 720p und bot FXAA-Kantenglättung. Das Lighting sorgt für einen Augenschmaus und die Partikeleffekte sind schön anzusehen. Der Look des Spiels ist nicht mehr so bunt wie in den Vorgängern, kann sich farblich aber noch von dem Grau/Brau-Ton anderer Shooter abheben. Wir können uns sicher sein, dass Entwickler 343 Industries das letzte aus der sieben Jahre alten Hardware heraus kitzelt. Spielerisch sind auch einige Veränderungen festzustellen. Zum einen tauchen vermehrt Skript-Sequenzen auf. Dies sorgt für eine knackige Präsentation und eine höhere Intensität, geht aber auf Kosten der eigenen Freiheit. Das offene Sandbox-Gameplay aus alten Halo-Teilen war in dem schlauchigen Dschungel-Abschnitt der Demo nicht auszumachen. Trotzdem muss das nicht bedeuten, dass Halo 4 zum Schlauchshooter à la Call of Duty verkommt. Fahrzeugabschnitte mit Warthog, Ghost und Co. werden immer noch in der Singleplayer-Kampagne auftauchen.

Es ist auf jeden Fall viel Potential vorhanden. 343 Industries hat mit den Prometheans eine interessante neue Gegnerrasse eingeführt, die dem Spieler taktisch viel abverlangen und eine gute Ergänzung zu der Allianz darstellen wird. Auch die Story bietet viele Ideen und Ansätze, aus denen noch eine Menge rauszuholen ist. Dies ist auch nötig, da die Geschichte für eine komplett neue Trilogie ausreichen muss. Es wird bereits angedeutet, dass Cortana die übliche Einsatzzeit einer KI von sieben Jahren bereits übersteigt, was unvorhersehbare Konsequenzen haben könnte. Bleibt nur zu hoffen, dass das Studio es endlich schafft, dem Master Chief so etwas wie eine Persönlichkeit zu geben. Der Spartan-Soldat ist nicht gerade als Charakterkopf bekannt geworden.


Zurück auf den Mehrspieler-Thron

Das Multiplayer-Erlebnis wird unter dem Stichwort Infinity zusammengefasst. Moment mal, war das nicht der Name des Raumschiffs aus dem Singleplayer? 343 Industries versucht dem Multiplayer eine geschichtliche Basis zu geben. Die Mehrspieler-Partien gehören zur Grundausbildung eines Spartan-Soldaten, die auf der UNSC Infinity stationiert sind. Alle Maps finden an Bord des Schiffes statt und werden am Holodeck simuliert. Die Spartan IV-Soldaten treten also in Teams gegeneinander an, um herauszufinden, wer der Beste von ihnen ist.

Neben den Call of Duty-Ablegern gehört die Halo-Reihe zu den beliebtesten Online-Spielen auf der Xbox. Um diesem Anspruch gerecht zu werden, versuchen 343 Industries den Multiplayer-Modus anzupassen und zu verbessern. Dass die Leute im neugegründeten Team beim Thema Mehrspieler nicht völlig unerfahren sind, beweisen die letzten DLC-Mappacks des Studios für Halo: Reach. Der Entwickler orientiert sich ein wenig am Klassen-Primus Call of Duty. Erstmals wird es möglich sein, eine persönliche Klasse zu erstellen, die mit eigenen Waffen, Aussehen und Fähigkeiten ausgerüstet ist. Man darf gespannt sein, wie die Community darauf reagieren wird, denn jede Veränderung wird mit einer großen Portion Skepsis aufgenommen. Hinzu kommt ein neues Punktesystem, das den Spieler für unterschiedliche Aktionen belohnt. Für einen Kill etwa erhält er zehn Punkte. Aber auch Unterstützungen und Ablenkungen erhöhen das Punktekonto. Als Fan kann man sich nur wünschen, dass das alte Rangsystem aus Halo: Reach nicht eingesetzt wird und es zu einer faireren Leistungs-Bewertung kommt.

Doch hier hören die Veränderungen im Mehrspieler nicht auf. Die Sprint-Funktion wird nicht mehr Teil einer speziellen Fähigkeit sein und gehört nun zum Standard eines jeden Soldaten. Welche Fähigkeiten im Spiel enthalten sein werden, wurde bisher nur zum Teil enthüllt. In den E3-Multiplayer-Spielen ist unter anderem die Blutsväter-Sicht freigeschaltet worden, die feindliche Spieler farblich durch Wände hervorhebt. Es muss sich zeigen, ob diese Sicht nicht einen unfairen Vorteil bringt und zu stark ist. Eine andere Fähigkeit ist der Schild, den der Spieler schützend vor seinen Körper hält. In diesem Fall schaltet das Spiel in eine Third-Person-Perspektive um. Bekannte Fähigkeiten wie Unsichtbarkeit und Hologramm werden auch wieder dabei sein. Damit Anfänger nicht benachteiligt werden, werden starke Spezial-Waffen wie Raketenwerfer oder Scharfschützengewehr nicht mehr frei auf der Karte herumliegen. Die Waffen werden einzeln nach dem Zufallsprinzip auf der Map gespawnt und auf dem HUD markiert. Dies könnte Profi-Spielern sauer aufstoßen, da so eine Zufallskomponente in das Spiel Einzug hält. Trotz dieser Neuerungen bleibt das Halo-Gefühl in den Multiplayer-Schlachten weiterhin erhalten. Die Matches sind immer noch auf hohen Granateneinsatz ausgelegt (je nach Einstellung können vier Stück von einer Sorte getragen werden). Halo-typische Eigenheiten wie die Mancannon sind auch wieder auf den Maps zu finden. Letztlich kann man erst beim Release des Titels wirklich beurteilen, wie gut die Neuerungen mit dem bekannten Spielprinzip vermischt worden sind.


Feuergefecht raus, Spartan Ops rein

343 Industries hat bereits bekannt gegeben, dass der Feuergefecht-Modus aus Halo: Reach und ODST nicht im vierten Teil dabei sein wird. Der Modus wurde zum Glück nicht ersatzlos gestrichen. Stattdessen können sich Halo-Fans im sogenannten Spartan Ops austoben. Es handelt sich dabei um einen missionsbasierten Kooperations-Spielmodus. Die Missionen können zusammen mit bis zu vier Spielern online bestritten werden. Diese sind dabei nicht nur lieblos aneinandergereiht, sondern werden über eine Geschichte verknüpft. Das Studio kündigt an, dass wöchentlich neue Episoden erscheinen werden, die die Handlung des Spartan Ops-Modus fortführen werden. Damit können sich Spieler auch nach dem Release auf konstanten Nachschub freuen.





Es fällt schwer, als Halo-Fan von dem gezeigten Material nicht begeistert zu sein. Die neuen Feinde sorgen für frische Impulse im festgefahrenen Kampf gegen die Allianz. Dabei versteht es 343 Industries anscheinend perfekt, das beliebte Halo-Spielprinzip mit neuen Kniffen zu erweitern und aufzufrischen, so dass neue und alte Fans gleichermaßen angesprochen werden. Ich bin mir sicher, dass die Reihe in guten Händen liegt. Einzig die Veränderungen im Multiplayer sorgen anfangs noch für leichte Zweifel. Der Spartan Ops-Modus klingt dagegen sehr vielversprechend, solange die wöchentlichen Episoden kostenlos erhältlich sein werden.
 
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Pro:
Master Chief is back!
tolle Grafik
neue Gegnerart
Spartan Ops

Contra:
viele Skript-Sequenzen
Waffen-Spawn im Multiplayer


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