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GAMERADIO BEI UBISOFT
 Vorschau von Tobias Sickmann (22.10.2014) Artikel-Feed (RSS) abonnieren

Auf einem kleinen Presse-Event hat Ubisoft sein restliches Lineup für das Jahr 2014 vorgestellt. Diese Einladung nehmen wir doch gerne an. Mit The Crew, Far Cry 4 und Assassin’s Creed: Unity stehen drei große Kracher zum Ende des Jahres an. Wir präsentieren unsere Kurzeindrücke.


The Crew

Dass der Release von The Crew auf den 2. Dezember verschoben wurde, hatte bei Racingfans leichte Zweifel aufkommen lassen. Schließlich wurde das Ubisoft-Rennspiel nicht zum ersten Mal auf einen späteren Erscheinungstermin versetzt. Auf dem Ubisoft-Event versichert man uns: Die Verschiebung von drei Wochen hatte rein geschäftliche Gründe. Verständlich, zwischen Call of Duty, Halo, Assassin's Creed und Far Cry wird der Release eines Rennspiels gerne mal übersehen. Die zusätzliche Entwicklungszeit kann immerhin dafür genutzt werden, sämtliche Bugs zu beheben.

Der Star in The Crew ist das nahezu grenzenlose Amerika. Entwickler Ivory Tower (bekannt durch die Test Drive Unlimited-Titel) hat die Vereinigten Staaten im kleineren Maßstab nachgebaut. Wobei „klein“ immer noch verdammt groß bedeutet. Es dauert 90 Minuten, bis man von einer Küste zur anderen gerast ist (keine Angst: eine Schnellreisefunktion ist verfügbar). In einem Rennen fährt man eine große Runde um den gesamten nordamerikanischen Staat. Dafür werden mindestens fünf Stunden benötigt – und Pausieren ist nicht möglich. Es wird auf jeden Fall genug Zeit vergehen, bis man alle Gebiete von The Crew erkundet hat. In Anbetracht dessen ist es umso erstaunlicher, wie abwechslungsreich und gefüllt die Welt aussieht. Wer an andere offene Racer wie Fuel denkt, wird vor allem Ödnis und leere Strecken in Erinnerung haben. In dem Ubisoft-Rennspiel gibt es dagegen genug optische Fixpunkte, so dass man während einer Tour genug zu sehen bekommt. Man hat sich viel Mühe gegeben, jedem Gebiet einen eigenen Charakter zu verpassen. Von verschneiten Feriengebieten, zu Felsformationen in trockenen Wüsten bis hin zu grünen Suburbs – die gesamte Palette der amerikanischen Landschaft wurde liebevoll nachgebildet. Ganz klar dürfen dabei auch Wahrzeichen wie Mount Rushmore oder die Freiheitstatue nicht fehlen. Großstädte wie Detroit und San Francisco können erkundet werden und sind im Kern gut getroffen worden. Auch wenn Driveclub und Forza Horizon 2 grafisch deutlich davon fahren – The Crew besticht dafür mit optischer Vielfalt. Der dynamische Tag/Nacht-Wechsel tröstet ein wenig über die fehlenden Wettereffekte hinweg.

Aber die bestdesignte Welt bringt nicht viel, wenn man in ihr kaum etwas zu tun hat. Doch hier scheint The Crew nicht schlapp zu machen. Der Ubisoft-Racer bietet zahlreiche Herausforderungen an (Hillclimb, Slalom etc.). Neben normalen Rennen dürfen auch besondere Aufgaben erfüllt werden. An einer Stelle müssen wir einen sogenannten Hitman durch Rammen ausschalten. Die Katz und Maus-Jagd erweist sich als genauso spaßig wie chaotisch. In einer anderen Mission muss ein Spieler vor der Polizei flüchten, während sich seine Freunde als fahrende Hindernisse der Polizeimacht in den Weg stellen. Hier wird deutlich, dass der Mehrspieler eine bedeutende Rolle einnimmt. Die titelgebende Gruppe kann aus bis zu vier Freunden bestehen. Das sorgt nicht nur für mehr Spaß beim Fahren, sondern bringt euch auch zusätzliche Belohnungen ein. The Crew kann damit das Zeug zum Multiplayer-Hit haben. Für Solo-Spieler wird es auch eine Story-Kampagne geben, in der man als Undercover-Cop kriminelle Banden infiltrieren muss (Fast & Furious lässt grüßen). Wie spannend diese Geschichte ausfällt, können wir leider nicht beurteilen, aber angesichts misslungener Versuche wie bei Need for Speed: The Run halten wir unsere Euphorie eher zurück.

Ivory Tower ist nicht gerade zurückhaltend, wenn es darum geht The Crew als MMORPG zu bezeichnen. In Kombination mit einem Rennspiel ist dies auf dem ersten Blick eine ungewöhnliche Genre-Mischung – aber eine, die durchaus aufgehen kann. Ähnlich wie in anderen MMORPGs soll man glauben, seine Welt mit anderen Spielern zu teilen. Der Rollenspiel-Anteil kommt in den Erfahrungspunkten und dem Loot-System zum Vorschein. Für jede gewonnene Herausforderung winken Geld, Erfahrungspunkte und auch Autoteile zum Tuning. Diese Teile gibt es in verschiedenen Stufen (Bronze, Silber, Gold) und verbessern bestimmte Attribute eurer PS-Maschine. Perks geben euch zusätzliche passive Vorteile. Insgesamt könnt ihr bis Level 50 steigen – was laut Entwickleraussage etwa 40 Stunden in Anspruch nehmen dürfte. Wie es sich für ein MMORPG gehört, plant Ivory Tower auch neue wöchentliche Herausforderungen an. The Crew soll über Jahre hinweg unterstützt werden – wer also längere Zeit darin investiert, wird auch neue Spielinhalte finden.

Der MMORPG-Aspekt bringt leider auch einige Nachteile mit sich. The Crew kann in der Verkaufsversion nicht offline gespielt werden – eine ständige Internetverbindung ist erforderlich. Hier muss Ubisoft auf jeden Fall genug und sichere Server bereitstellen. Ein anderer Wermutstropfen sind die Mikrotransaktionen. Auf dem Event versicherte uns der Entwickler, dass ein „Pay to Win“-Modell keinesfalls vorkommen würde. Die besten Ausrüstungsteile und das Aufsteigen von Level müssen immer noch erspielt werden. Stattdessen gibt es ein „Pay for Time“-System. Wer also keine Geduld hat, alle Fahrzeuge freizuspielen, kann kurzerhand für Echtgeld den gesamten Fuhrpark freischalten. Hoffentlich ergeben sich dadurch keine unfairen Vorteile für spendable Zocker – das würde in einem MMORPG für einen beträchtlichen Dämpfer sorgen.

Erscheinungstermin: 2. Dezember
Plattformen: PC, Xbox One, PS4, Xbox 360


Far Cry 4

Wenn es um einen gelungenen Einmarsch geht, weiß Far Cry 4 ganz genau, wie es möglichst spektakulär ablaufen kann. Entweder reißen wir auf dem Rücken eines Elefanten ein riesiges Tor in Stücke oder wir schwingen uns mithilfe eines Wingsuits von einer Bergspitze in das feindliche Camp hinab. Auftritt ist alles. Auch wenn die beiden spielbaren Missionen auf dem Event keinesfalls neu sind und schon seit der E3 und Entwickler-Walkthroughs bekannt sind, so macht unser kurzer Besuch in den verschneiten Bergen des Himalayas Laune.

Far Cry 4 setzt selbstbewusst die eingeschlagene Route des dritten Teils fort. Ubisoft Montreal versucht mit Ausnahme des neuen Settings keine allzu großen Experimente. Über das Infiltrieren von Camps, das Erklimmen von Beobachtungstürmen und Jagen von Wildtieren – die Möglichkeiten bleiben dieselben. Um ja kein Risiko einzugehen, hat Ubisoft das bekannte Gameplay höchstens um ein paar neue Zutaten erweitert. Für die Prise Exotik sorgen Tiere wie Nashörner und Yaks, oder eigenwillige Fortbewegungsmittel wie Tuk-Tuks und ein Wingsuit. Ein Alleinstellungsmerkmal - der fließend einhergehende und offene Koop-Modus – konnte von uns leider nicht ausgetestet werden.

Während der Missionen bleibt uns das taktische Vorgehen frei überlassen. Dank Waffen wie Armbrust und Wurfmesser können wir unentdeckt durch die Camps schleichen und nacheinander die patrouillierenden Wachen ausschalten. Die größte Vorsicht besteht darin, dass kein Alarm ausgelöst wird, sonst erscheint Verstärkung per Hubschrauber. Wer auf Zerstörung steht und nachrückende Verstärkung gerne in Kauf nimmt, kann sich mit Sprengstoffen und Granatwerfern lautstark zur Wehr setzen. Der zu Beginn des Artikels erwähnte Elefant darf natürlich auch nicht fehlen. Wenn dieser randaliert und wild um sich schlägt, haben wir die perfekte Ablenkung gefunden. Besonders ist uns in Erinnerung geblieben, wie wir bedrängt von Gegnermassen hinter einer Deckung sitzen, bis der Dickhäuter aus dem Nichts einen Jeep von den Rädern hebt. Solche ungeplanten und chaotischen Momente könnten Far Cry 4 von Standard-Shootern abheben.

Dies schafft Ubisoft zumindest ganz klar mit dem Himalaya-Setting, welches im Bereich der Ballerspiele unverbraucht und eine willkommene Abwechslung darstellt. Die riesigen, schneebedeckten Berge und die Plateaus der Reisfelder sind optische Besonderheiten im Genre. Die Grafik wirkte während unserer Session leider recht unsauber und konnte uns noch nicht überzeugen, wobei dies wohl auf den recht frühen Entwicklungsstand der von uns angespielten Version zurückzuführen wäre. Eine weitere Unklarheit betrifft die offene Spielwelt. Es hat den Anschein, dass man den Wingsuit nur in bestimmten Abschnitten benutzen kann, die von der Kampagne so vorgesehen sind. Es war für uns nur möglich, bestimmte Ziele „anzufliegen“, während der restliche Bereich voller Klippen und Schluchten für uns den sicheren Tod bedeutet hätten. Wie genau die offene Welt aufgebaut ist und wie man sich in ihr möglichst schnell fortbewegt, muss sich erst zeigen.

Viele neue Erkenntnisse konnten wir aus der Demo nicht mitnehmen. Es steht fest, dass an der Formel so wenig verändert wurde, dass Fans des Vorgängers ohne Probleme wieder rein finden und damit ihren Spaß haben werden. Die Frage ist eher, ob das Setting und die Geschichte genug Abwechslung bieten, dass sich Far Cry 4 mehr als wie ein Update anfühlt.

Erscheinungstermin: 18. November 2014
Plattformen: PC, Xbox One, PS4, PS3, Xbox 360


Assassin's Creed Unity

Während sich Spieler der alten Konsolengeneration mit Assassin’s Creed Rogue auf dem offenen Meer austoben dürfen, sind wir in Unity ans Festland gebunden. Es wird nicht leicht für das „Nextgen“-Assassin’s Creed, das fehlende Seefahrer-Feature zu kompensieren. Die vielversprechendste Neuerung von Unity dürfte da noch der Kooperations-Modus sein, in dem bis zu vier Assassinen-Freunde gleichzeitig durch Paris schleichen dürfen. Leider besteht für uns auf der Ubisoft-Veranstaltung nicht die Chance, den Mehrspieler auszuprobieren. Stattdessen dürfen wir uns solo mehreren Story-Missionen annehmen.

Unser erster Blick fällt zuerst auf die grafische Präsentation. Während unser Held Arno über die Dächer Paris läuft, meinen wir jeden einzelnen Ziegel in die Hand nehmen zu können. Beim Erklimmen der Kathedrale, was dank der realistischen Animationen sehr elegant aussieht, fallen uns optische Leckerbissen wie die detailverliebten Mosaikfenster auf. Am besten kommt die Rohpower der aktuellen Konsolengeneration bei Massenszenen zum Vorschein. Bis zu 70 NPCs tummeln sich eng zusammengerückt an manchen Plätzen, zum Beispiel um sich eine öffentlichen Hinrichtung anzuschauen. Ubisoft sprach im Vorfeld immer wieder von der Menge an Rechenleistung, die für die aufwendige KI bei so vielen Charakteren nötig sei. Das wollen wir mal austesten. Unser Assassine schleicht sich unbeachtet in den Kern der Menschenmasse und zieht sein Schwert. Sofort nehmen die NPCs einen Sicherheitsabstand zur potentiellen Gefahrenquelle ein. Als die erste Wache durch unsere Hand stirbt, breitet sich erste Panik aus. Während die eine Hälfte angsterfüllt davonläuft, starrt der Rest fast schon unbeeindruckt in unsere Richtung. In so einer Situation hätten wir uns gerne mehr Chaos und unkontrollierbare Massenpanik gewünscht.

Nach unserem kleinen Experiment ist natürlich erst mal die Flucht angesagt. Doch diese gelingt uns nicht so leicht, wie in alten Teilen der Assassin’s Creed-Reihe. Der Schwierigkeitsgrad ist anscheinend etwas kniffliger ausgefallen. Die Wachen, die sich an Arnos Fersen haften, sind zwar keine Parkour-Meister, aber verlieren ihn trotzdem nicht so schnell aus den Augen. Sollten wir den Versuch wagen, ungedeckt senkrecht an einer Wand hochzuklettern, bringen uns die Schusswaffen der Wachen wortwörtlich auf den Boden der Tatsachen zurück. Auch in den offenen Konfrontationen fühlen wir uns längst nicht so mächtig wie in den Vorgängern. Mit Schlagen, Ausweichen und Parieren hat sich das Kampfsystem nicht spürbar verändert, aber der Gegner schafft es häufiger uns auszutricksen und in eine tödliche Attacke reinlaufen zu lassen. Das Upgraden und Erweitern der eigenen Ausrüstung werden wohl wieder unverzichtbare Mittel sein, um in dem Animus-Paris längerfristig zu bestehen.

In der kurzen Anspielsession erhalten wir einen Einblick in die Geschichte – viel davon ist bei uns leider nicht hängen geblieben. Das liegt zum einen an der großen Anzahl an Charakteren, die in den Zwischensequenzen vorgestellt werden, zum anderen aber auch an der eigenen Spielfigur Arno Dorian, die keinen bleibenden Eindruck bei uns hinterlässt. Typisch für die Spielreihe wird die Geschichte auch hier von Komplotts und Intrigen durchzogen sein. Mit der Französischen Revolution dürfte auf jeden Fall ein hochspannendes Thema zum Leben erweckt werden - auch dank Gastauftritten von Napoleon, Marquis de Sade und Robespierre. Es wäre schade, wenn Ubisoft dieses Setting mit einer Standard-Geschichte über Vergeltung nicht vollkommen ausreizen würde. Übrigens: Hinweise auf die Story, die außerhalb des Animus spielt, können wir beim Anspielen leider nicht ausmachen.

Nicht nur bei der Geschichte, auch beim Missionsdesign gibt sich Unity konservativ. Viele Missionen laufen auf das Ausschalten von Zielen oder Sabotieren von Alarmglocken hinaus – also nichts, was Assassinen-Veteranen nicht schon kennen würden. Deutlich überzeugender ist dagegen die lebendige Spielwelt von Paris. Beim freien Erkunden der Stadt treffen wir auf Passanten, die jeweils mit einer individuellen Tätigkeit beschäftigt sind und somit mehr als nur austauschbare NPCs wirken. Es kann durchaus passieren, dass sich zufällig zwei verfeindete Fraktionen auf der Straße bekriegen. Wir haben die Wahl, ob wir eingreifen wollen, und wenn ja, welcher Partei wir helfen wollen. Die Geräuschkulisse – von allen Seiten rufen, diskutieren und lachen die Leute, trägt auch ungemein zur Atmosphäre bei. Während sich die Passanten übrigens auf Französisch verständigen, unterhalten sich die Storycharaktere in akzentfreiem Englisch. Gut so, denn ein unechter französischer Akzent würde sehr irritierend klingen.

Ähnlich wie bei Far Cry 4 sind wir bei Assassin’s Creed Unity am ehesten von der Spielwelt begeistert. Doch nach dem Anspielen haben wir erneut das Gefühl, dass das Gameplay nicht die gleichen Fortschritte macht wie die Technik. Im Falle von Unity fühlt es sich fast schon nach einem Rückschritt an, da mit dem Seefahrer-Feature aus Black Flag ein wichtiges Element fehlen wird. Hoffentlich kann der Koop-Modus als große Neuerung für ein einzigartiges Spielerlebnis sorgen. Denn unter den geschmeidigen Animationen und hochauflösenden Texturen verbirgt sich das altbekannte und kaum erneuerte Assassin’s Creed-Spielprinzip.

Erscheinungstermin: 13. November 2014
Plattformen: PC, Xbox One, PS4, PS3, Xbox 360





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