Wer kennt das nicht, mehrere hundert Akteure kämpfen zusammen auf dem virtuellen Schlachtfeld ums Überleben. Dieses Phänomen blieb bisher leider nur der PC-Fraktion vorenthalten, doch schon seit längerer Zeit arbeitet das Entwicklerteam der erfolgreichen SOCOM-Serie, Zipper Interactive, an einem PlayStation 3-Exklusivtitel, der Onlinematches mit bis zu 256 Spielern gleichzeitig ermöglichen soll. Warum Sonys Massive Action Game seinem Namen alle Ehre macht und was euch genau in MAG erwartet, erfahrt ihr in unserer Vorschau.
Der geschichtliche Hintergrund
Das Szenario eines Shooters dreht sich meist um die beiden Weltkriege des letzten Jahrhunderts, nicht so in
MAG. Im
Massive Action Game schreiben wir das Jahr 2030, die Rohstoffknappheit auf der Erde nimmt drastische Ausmaße an. Aus diesem Grund versuchen sich die Mächte der Welt ihr Stück vom Kuchen zu sichern und begeben sich dafür in einen erbarmungslosen Krieg um die letzten verfügbaren Ressourcen. Es stehen euch hierbei drei verschiedene Fraktionen zur Auswahl, denen ihr euch anschließen könnt. Da hätten wir die „Raven“, eine unglaublich hoch entwickelte Armeeeinheit, die mit modernster Technik in den Krieg zieht. Eine weiterer Stamm - die „Valvor“ - nutzen leicht angestaubte Einheiten und Ausrüstung aus unserer Zeit. Die „SVER“ hingegen können ihre Waffen und Rüstungen aus in der Umgebung gesammeltem Schrott bauen. Wo genau die Vor- sowie Nachteile der einzelnen Gruppen liegen, ist aktuell noch nicht bekannt.
Einer übernimmt die Kontrolle
Die Wahl der Fraktion will gut überlegt sein, denn bisher steht noch nicht fest, ob ihr euch nachträglich doch für eine andere Gruppe entscheiden könnt. Sollte der Fall eintreten, dass ihr euch später nicht mehr umentscheiden könnt, so wollen die Entwickler dafür sorgen, dass die Gruppen bestmöglich ausgeglichen sind.
In dem Online-Spiel könnt ihr zwischen drei verschiedenen Kartengrößen wählen: 64, 128 oder 256 Spieler. Auf einer Map bekriegen sich dann zwei der drei Mächte. Zipper Interactive ist sich zwar im Klaren, dass ein Kampf aller Gruppen auf einmal interessanter wäre, aber aufgrund der Übersicht möchte man sich dieses Feature für eine eventuelle Fortsetzung aufheben.
Ein Team der jeweiligen Fraktion unterteilt sich wiederum in mehrere kleine so genannte Squadrons, diese bestehen aus acht Mitgliedern, wovon jeweils einer der Beteiligten den Dienstgrad des Commanders besitzt und die Gruppe mit Einsatzbefehlen führt. Vier Squadrons unterliegen schließlich den Befehlen eines Zugführers, der den Befehlen des Offiziers gehorchen muss. Wie gewohnt erhaltet ihr während des Gefechts Erfahrungspunkte, mit denen ihr bessere Ausrüstung oder neue Ränge freischaltet. Werden zudem die auferlegten Aufgaben des Commanders erfolgreich absolviert, erhaltet ihr zusätzliche Punkte und steigt so schneller im Rang auf.
Seid ihr während des Kampfes gefallen, erscheint ihr nicht einfach so am letzten Checkpoint, nein, ihr werdet via Fahrzeug, Flugzeug oder Helikopter wieder zum Ort des Geschehens gebracht.
Das Entwicklerteam gab bisher vier verschiedene Spielmodi bekannt, zum einen der
256 Domination Modus, in dem sich eine 128-Mann starke Gruppe auf dem äußeren Verteidigungsring befindet und die anderen 128 Gegenspieler im inneren Kampfbereich warten. Bei
Acquisition müsst ihr zwei Transporter zu einem bestimmten Punkt geleiten. Als nächstes hätten wir
Sabotage, hier müsst ihr zwei Punkte für eine bestimmte Zeit unter eure Kontrolle bringen. Nach Ablauf der Zeit wird ein Ziel zur Zerstörung auf der Karte festgelegt. Der letzte bisher bekannte Spielmodus nennt sich
Suppression und entspricht einem klassischen Deathmatch.
Die Technik hinter dem Shooter
Das Team um Zipper Interactive entwickelte neben der neuen Grafik-Engine auch eine Netzwerktechnik, welche die hohe Anzahl an gleichzeitigen Spielern erst ermöglicht. Um die Wartezeit eines Beitritts in ein neues Spiel so kurz wie möglich zu halten, nutzt man die „Streamline Matches“-Technik. Zudem werden Dedicated Server mit einer besonderen Netzwerkstruktur eingesetzt, um auftretende Lags zu verhindern.