Es ist Zeit wieder euer Headeset herauszukrammen, denn der Taktik-Shooter Socom: U.S. Navy Seals geht in die zweite Runde. In der folgeneden Preview werdert ihr erfahren, was sich im Vergleich zum Vorgänger verändert hat und ob die Mängel des ersten Teils ausgemerzt wurden.
Beim ersten Teil der Serie hat Zipper Interactive wirklich gute Arbeit geleistet, denn auch wenn das Spiel mehr auf Onlinegaming ausgelegt war, fesselte einen die spannende Einzelspielerkampagne nicht viel weniger. Aber vorallem die intergrierte Headsetfunktion war es, die für ein neues Spielerlebnis sorgte, denn damit war es möglich seinen KI-Kollegen Befehle zu geben, indem man einfach ins Headset brüllte. Dass sorgte bei den Herz zereissenden Missionen für eine neue Spielerfahrung. Ganz deutlich merkte man auch, dass sich Zipper Interactive stark an Spielen wie Counter Strike orientiert hatten, dies wurde einem besonders im Online Modus bewusst. Da sich Socom: U.S. Navy Seals einer sehr großen Coummunity erfreute, war eigentlich jedem sofort klar, dass ein zweiter Teil folgen würde, der probiert an den Erflog des ersten Teils anzuknüpfen.
Ihr seid der Boss
Genau wie im ersten Teil verkörpert ihr in Socom 2 wieder einen Commander und führt eine vierköpfige Einheit an. Ihr steuert ausschließlich euch selbst und könnt euren KI-Kameraden Befehle geben. Euch bleibt die Wahl, ob ihr die Instruktionen per Controller geben wollt, also mit einem langweiligen Menü, oder ob ihr das gemütlich per Headset macht. Das schafft natürlich eine viel bessere Atmosphäre und man kann sich auf die wichtigen Dinge im Spiel konzentrieren. Denn sein wir mal ehrlich, wer wurde nicht oft erschossen, als er gerade beim Eingeben der Befehle für seine Kameraden war? Durch die Möglichkeit euren Leuten Aufgaben zu geben, erspart ihr euch oft viel Arbeit. So gebt ihr zum Beispiel die Anweisung ein Gebiet zu infiltrieren, schickt sie an wichtige Orte auf der Karte, oder lasst sie auf alles ballern, was nicht bei drei auf den Bäumen ist. Die Headset-Funktion funktioniert schon erstaunlich gut, denn im Vorgänger von Socom 2 hatten eure Leute oft Aussetzer oder handelten sehr unlogisch.
16 Leute müsst ihr sein
Im Onlinemodus von Socom 2: U.S. Navy Seals könnt ihr mit bis zu 16 Leuten spielen, acht Leute pro Team. In könnt entweder über das PS2-Netzwerk spielen oder mit dem Breitbandadapter online gehen. Es wird 5 Mehrspielervarianten geben, dabei werden euch sicher viele an Spiele wie Counter Strike erinnern, denn ihr müsst z.B. Geiseln befreien oder Bomben entschärfen. Es werden aber auch zwei ganz neue Spieltypen dabei sein. 22 Karten stehen im Onlinegaming zur Auswahl, darunter 10 alte Maps die einfach grafisch ein bisschen aufgepeppelt wurden und 12 ganz ganz neue Karten. Außerdem haben die Entwickler versprochen mehr Tiefgang in Socom 2 einzubauen, so könnt ihr zum Beispiel Luftunterstüzung anfordern, um eure Gegner in die Schranken zu verweisen. Zudem wird es neue Sachen geben, die das Online-Spielen spannender machen und auch mehr Ansporn bieten. So wird es Rangabzeichen, Statistiken, Freundeslisten, Clan-Ranglisten und einen Chatmodus geben. Ausserdem wird Socom 2 die PS2-Festplatte unterstützen, dadurch ist es möglich Maps und andere Features herunterzuladen. Dass Problem ist bloß, dass die Festplatte noch nicht erschienen ist. Hoffen wir mal, dass sie bis zum Release von Socom 2 auf dem Markt sein wird.
Mehr Anspruch
Im fertigen Socom 2 soll es 12 Missionen geben, diese werden euch durch Albanien, Algerien und Russland führen. Spielen werdet ihr nicht nur mit den amerikanischen Navy Seals, sondern auch mit den russischen Speznaz und den britischen SAS. Bei den Missionen ist es wichtig, viel zu robben und zu schleichen, denn eure Umgebung ist sehr viel sensibler geworden, als im ersten Teil. Mann muss Laub und Sträucher nutzen und sich hinter Felsvorsprüngen verstecken, um seine Tarnung aufrecht zu erhalten, jedoch wird es auch oft zu actionreichen Schusswechseln kommen. Das Team von euch sabotiert, infiltriert und das ist neu: es interagiert auch, dies bringt ein neues Flare ins Spiel. Eure Einsazziele werden ständig wechseln, ihr müsst etwas hochjagen, z.B. ein Munitionslager, wichtige Dokumente klauen oder Feinde belauschen, um Zusatzinformationen zu bekommen. Wer die Missionen gut meistert, wird in der Einsatzbesprechung belohnt. Dementsprechend wie ihr euch verhalten habt, werden euch geskriptete Szenen der eigentlichen Mission gezeigt. Außerdem wird es mehr Entscheidungsfreiheit in Socom 2 geben, die Primär-Missionen sind immer Pflicht, jedoch könnt ihr die Sekundärziele auch einfach ignorieren. Manche Aufträge muss man auch erst erstöbern, in dem man die riesigen 3D-Areale erkundet. Fahrzeuge, wie einen Panzer und einen Hubschrauber, wird es auch im Spiel geben, jedoch könnt ihr nicht die Kontrolle darüber übernehmen, eure Gruppe ist immer zu Fuß unterwegs.
Schöne Verbesserungen
Socom 2 protzt mit 15 brandneuen Waffen, die keine Ansprüche offen lassen. Es wird Leichtpanzerwaffen (LAW`s), Granatwerfer mit Raketenantrieb, Pistolen, Sturm- und Präzisionsgewehre, Maschinenpistolen, Granaten, Sprengstoff und Anti-Personen-Minen geben. Das Nachtsichtgerät und das Fernglas werden natürlich auch wieder vertreten sein. An der Grafikengine wurde viel gefeilt, es gibt schärfere Texturen, neue Soldatenmodelle und größere Einsatzgebiete. Dadurch entsteht eine sehr gute Atmosphäre und ein beeindruckendes „Mitten drin“ Gefühl.