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DEUS EX: INVISIBLE WAR
 Vorschau von Sebastian Mersch (14.09.2003) Artikel-Feed (RSS) abonnieren
Genre:Action-Adventure Publisher:Eidos
Termin:05. März 2004 Entwickler:Ion Storm

Warren Spector lädt ein: Zur Fortsetzung eines der innovativsten Spiele der letzten Jahre. Die Technik wurde aufgebohrt, die Fangemeinde ernst genommen - fehlt also nur noch eine gute Lokalisierung zum kommenden Spiel des Jahres 2004? Ganz so weit möchte ich jedoch nicht vorgreifen, doch Ion Storm, welche bereits den ersten Teil unter Aufsicht von Producer Warren Spector entwickelt haben, geben sich große Mühe der Fangemeinde einen würdigen Nachfolger zu bescheren.


20 Jahre nach den Folgen des wütenden Fortschrittsglaubens, dem im Untergrund tobenden Krieg der Geheimdienste und der Weltwirtschaftskatastrophe spielt die Geschichte um Teil 2. Wir befinden uns somit ca. 60-70 Jahre, von unserer Zeit aus gesehen, in der Zukunft. Diese kann auch ein ‚Blade Runner' nicht düsterer zeichnen. Nach der rücksichtslosen Geopolitik des beginnenden 21. Jahrhunderts kommt die Gesellschaft gerade wieder zu sich, um die katastrophalsten Lebensbedingungen unseres Planeten vorzufinden. Schwindende Wasserressourcen, Nahrungsmittelknappheit und die drastisch gestiegene Umweltverschmutzung sind jetzt die vordergründigsten Probleme, welche zu lösen sind. Politische wie religiöse Gruppen nutzen diese Zeiten im Chaos, um sich im Hintergrund zu formieren. Denn als sicher gilt, wer den richtigen Vorstoß zum richtigen Zeitpunkt wagt, kann sich Macht und Einfluss für Jahrzehnte, wenn nicht sogar Jahrhunderte sichern.

Ziel des Spielers ist es, die Geheimnisse und die mächtigen Köpfe dieser Gruppen zu enttarnen, ihre wahren Interessen offen zu legen. Am Ende entdeckt der Spieler, das er selbst der Schlüssel zu allen Plänen der geheimen Gruppen war. Das größte Geheimnis jedoch - das eigentliche Ziel des Spiels - ist viel persönlicher und soll hier nicht verraten werden. Es warten aber erneut unterschiedliche Endsequenzen auf dem Spieler (angeblich 4). Dabei bereist er die gesamte Welt und besucht sehr realistisch gestaltete Locations. Neben London, Kairo und Seattle steht die Antarktis genauso wie Moskau auf dem Programm.

Der Held aus Teil 1 - J.C. Denton wird zwar nicht mehr gespielt, doch dient ein Klon seiner selbst (egal ob männlich oder weiblich) als Hauptfigur. Damit wäre auch geklärt, welches Ende von Deus Ex (es gab 3 davon) gewählt wurde. Da Denton's Vater nur Klone anfertigen konnte, wenn er sich mit den Aliens aus Area 51 verbündete!

Getreu dem Motto: "Wer die Wahl hat, hat die Qual", lassen sich eigentlich alle Aktionen unseres Protoganisten beschreiben, denn man hat die totale Freiheit bei seiner Vorgehensweise. Laut Producer Warren Spector lässt sich das Spiel meistern, ohne auch nur eine Kugel abgefeuert zu haben. So muss man z.B. einem "Hunter-Seaker" Roboter nicht zwangsläufig die Schaltkreise durchlöchern. Bleibt man stattdessen ungesehen in der Nähe und sucht via WLAN und Portscanner eine Lücke in der Software des Blechkübels, darf man die Kontrolle übernehmen. Ständig steht der Spieler vor der Wahl, ob bei kleineren oder schwerwiegenderen Entscheidungen. Anfangs dürfen Aufträge sowohl von der WTO (Welthandelsorganisation) als auch von der religiösen Sekte ‚The Order' angenommen werden. Später muss man sich für eine Seite entscheiden. Neben storybedingten Haupquests, gibt es auch wieder optionale Subquests, für deren Erfüllung der Spieler mit seltenen oder besonders teuren Items belohnt wird.

Bei der Erfüllung seiner Aufträge kommt unserem Helden doch sehr zu Gute, dass er seine Körperteile mit Upgrades versorgen kann. Die Standardversionen für Ausdauer und Sprungkraft bekommt man da noch an jeder Straßenecke hinterher geschmissen. Mächtigere Upgrades gibt's indes nur auf dem Schwarzmarkt, für das nötige Kleingeld versteht sich. Dumm nur, dass diese mitunter illegal sind und in der Öffentlichkeit nicht angelegt werden dürfen… Die Implantate lassen sich aber in Teil 2 wieder entfernen - Glück gehabt. Doch nicht nur sog. Biomods und Waffen lassen sich käuflich erwerben, auch so nützliche Dinge wie Karten z.B. einer geheimen Basis mit eingezeichneten Sicherheitsposten, helfen doch ungemein. So sollte doch der Spielspass nicht von mangelnden Handlungsmöglichkeiten gebremst werden.

Die Story ist dabei wieder die treibende Kraft, ein einmaliges Spielgefühl zu vermitteln. So wurde für deren Umsetzung dreimal soviel Text geschrieben als wie für Teil eins (30.000 Dialogzeilen!). Dieser war doch schon damals so umfangreich, dass es keine dt. Fassung gab (wollen wir hoffen dass es diesmal klappt).

Doch nicht nur im Gameplay hat sich viel getan, auch in Sachen Technik steht uns ein besonderer Leckerbissen bevor. Die aktuelle Ausgabe der "Unreal Warfare" Engine sorgt für den "Kinnladerunterklappeffekt" beim Betrachten des Spiels (den benötigten High-End Rechner vorausgesetzt). Den nötigen Realismus verleiht die lizenzierte "Havoc" Physikengine, diese kommt z.B. im synthetischem 3DMark2003 zum Einsatz, wird aber in kommenden Top-Titeln wie HL2 und Max Payne 2 auch zu bewundern sein.

Die grafische Umsetzung liegt den Entwicklern ganz besonders am Herzen, da Teil eins ja trotz lizenzierter Unreal 1 Technik nicht gerade toll aussah. Genau da setzt der Nachfolger an. Texturen fallen hochauflösend mit Bump-Mapping veredelt aus dem Einheitsbrei auf. Auch merkt man die Liebe zum Detail, bei Betrachtung der modellierten Charaktere in den Screenshots. Diese werden nur noch von den bombastischen Licht- und Schattenspielen überboten, die derzeit das technisch machbare eindrucksvoll demonstrieren.

Apropos Schatten, hätte ich ja glatt vergessen, dass dieser eine ähnlich große Rolle spielt wie in ‚Thief' oder ‚Splinter Cell'. Ein sog. ‚Lightmeter' zeigt uns den derzeitigen Schattenlevel an, um bei Ausnutzung der düsteren Deckungen zu helfen. Doch Vorsicht, ein neu geschaffener Schatten, durch Ausschalten einer Lampe, erregt die Aufmerksamkeit unserer Feinde ungemein. Diese wandeln nämlich erfreulich intelligent durch die Spiellandschaft. Anstatt die Lichtquelle zu zerschießen ist es unter Umständen besser eine Kiste zu verschieben, um nur einen kleinen Bereich "lichttechnisch" zu verändern.

So wie Schatten und Licht einer ständigen Veränderung unterliegen, so schnell ändern sich Spielsituationen und auch Lösungswege. Man wird im Spiel nicht an die Hand genommen und durchgeführt. Das momentane Ziel wird zwar immer vor Augen sein, uns Spielern bleibt jedoch der Weg überlassen. Wenn alles glatt läuft, sollte das Spiel im ersten Quartal 2004 in den Läden stehen. Vielleicht wird uns ja die Zeit mit einer vorgeschobenen Demo versüßt. Wir werden sehen.







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 Kommentartitel


#1 | --=DeniM=-- [15.09. | 15:31] 
JA!
Endlich mal was Neues auf mein most wanted game :D
DANKE !

#2 | Lewton [16.09. | 01:33] 
Super!
Ich zock grad wieder den ersten Teil durch.

Freu mich schon Wahnsinnig auf Teil 2, jedoch kann ich euere Aussage wegen Denton's Klon nicht nachvollziehen. Es könnte auch nur ein Klon sein der schon vor Denton's Einbruch in Area51 enstanden ist!

#3 | Bobba [18.10. | 16:50] 
Juuuhhhuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuu!!!!!!!!!!!!!!!!
D.E.2 ist endgeil. Ich hol Mir das auf jeden fall. Aber wann kommt es raus??????? :-)


 










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Grafik
Biomods
Story
evtl. zu anspruchsvoll für Anfänger


Offizielle Website:
 deusex2.com

Fansites:
 deusexzone.info
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 planetdeusex

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