Ladies and Gentleman, please fasten your seatbelts!
Noch diesen Herbst bringt Electronic Arts seinen neuesten Geschwindigkeitsrausch auf den Markt. Der Name: Need for Speed – Underground
Mit dem neusten Teil der erfolgreichen Need for Speed Reihe gehen die Entwickler neue Wege. Man fährt jetzt nicht mehr Luxusschlitten von Ferrari und Porsche, sondern Straßenflitzer von Honda und Toyota. Da das alleine aber zu langweilig wäre, fährt man die Wagen natürlich nicht in der Grundausstattung, sondern á la „The Fast and the Furious“ mächtig aufgemotzt.
Insgesamt gibt es 20 lizenzierte Autos, die in drei Klassen aufgeteilt sind. Unter anderem von Mitsubishi, Toyota und Subaru oder aber ganz proletenhaft - einen Golf GTI.
Tiefer, breiter, lauter
Passend zu den Straßenautos fährt man nicht entlang idyllischer Bergstraßen an der italienischen Mittelmeerküste, sondern auf den dunklen Straßen amerikanischer Großstätte.
Am Anfang reicht die Kohle natürlich nur für Wagen aus der ersten Klasse. Doch wie bei Straßenrennen so üblich, bekommt man für jeden Sieg Geld. Das kann man dann in das Tuning der Wagen stecken. Bei den Rennen geht es aber nicht nur um Geld, sondern auch um Respekt. Denn der ist wichtig um an gewinnbringenderen Rennen teilnehmen zu können. Daher gilt es beim Tuning nicht nur auf Leistung zu achten, denn auch die Optik des Autos entscheidet ob man „cool“ ist und von den anderen Fahrern respektiert wird. Man kann seinen Flitzer deshalb mit Spoilern, krassen Felgen und durch verschiedene Lackierungsmöglichkeiten schmücken.
Mechaniker muss man dafür aber nicht sein. Doch hat man eine riesige Auswahl an Original-Teilen bekannter Tuningfirmen, wie z.B. Bilstein, MOMO oder O.Z. Jedes einzelne Schmuckstück verändert auch die Fahreigenschaften eures Wagens in einer von drei Kategorien. So kann man sein Geld in eine Steigerung der Beschleunigung, des Handlings oder der Höchstgeschwindigkeit investieren. Beim Einbau zeigt EA schon fast dekadenten Detailreichtum, denn alle Motoren sind realistisch nachgebildet und sogar kleine Details, wie die Farbe der Bremsschläuche kann verändert werden. Dazu kommt eine fast endlose Variationsmöglichkeit bei der Lackierung der Wagen. Und natürlich gibt es einen Nitro-Booster.
Werkstattbesuch garantiert
Der Karrieremodus umfasst über 100 Events. Dabei gibt es verschiedene Rennmodi. Zum einen die üblichen Rennen von A nach B, Rundkurse und Bestzeitwettbewerbe. Neu bei Need for Speed – Underground ist das Dragster Rennen. Hierbei gilt es möglichst schnell zu beschleunigen. Es hängt also alles von den Schaltintervallen ab. Ein anderer neuer Modus ist der Drift Modus, hier gibt es Punkte für das Ausscheren des Hecks.
Das Schadensmodell kann zwar durch Beulen und Lackkratzer beeindrucken, als realistisch kann man es aber leider nicht bezeichnen. Eine Energieanzeige zeigt aber den Zustand des Autos an. Bei Totalschaden ist das Rennen natürlich vorbei.
Midnight Club V. 2.0
Glänzende Autos, leuchtende Reklametafeln und nasse Straßen. Need for Speed – Underground sieht schon jetzt umwerfend aus. Um die Grafik möglichst realistisch wirken zu lassen und um ein echtes Geschwindigkeitsgefühl zu erreichen, wurde ILM-Spezialist Habib Zargarpour ins Boot geholt. Er war unter anderem verantwortlich für die Pod-Rennen in Star Wars Episode I. Und wie man auf den Screenshots und dem Video von der ETCS sehen kann, scheinen die Entwickler ganze Arbeit geleistet zu haben. Die Lichteffekte sehen richtig gut aus. Sie reflektieren nicht nur von den Autos, sondern auch von den nassen Straßen.
Die Texturen verschwimmen bei großer Geschwindigkeit und die Rücklichter ziehen Schlieren, so dass ein echtes Geschwindigkeitsgefühl vermittelt wird. Hinzu kommt die holpernde Kamera die dem ganzen noch mehr Dynamik gibt. Auch einen Multiplayer wird es geben. Sogar von Tuningteil-Tausch im Internet war die Rede.