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S.T.A.L.K.E.R: SHADOW OF CHERNOBYL
 Vorschau von Christoph Kirchner (20.01.2007) Artikel-Feed (RSS) abonnieren
Genre:Ego-Shooter Publisher:THQ
Termin:23. März 2007 Entwickler:GSC Game World



Die Leidensgeschichte beginnt im Februar des Jahres 2002 mit einem ersten Trailer, der vorallem grafisch alles bisher dagewesene in den Schatten stellt. Schnell bildet sich eine große Community, zahlreiche Fansites sprießen hervor, die Fachpresse stürzt sich auf den potentiellen Megahit. Die Jahre und somit zahlreiche angepeilte Releasetermine ziehen ins Land, gar als tot galt "S.T.A.L.K.E.R.", so der Name des Titels, für einige Wochen. Auf der E³ des Jahres 2006 dann Entwarnung: Man macht gute Fortschritte, das Spiel soll nach der Streichung einiger Features Anfang 2007 nun endlich erscheinen. August 2006, Games Convention in Leipzig: Bei einer Präsentation des Publishers THQ lösen sich auch bei uns die letzten Zweifel in Luft auf. Das, was wir gesehen haben, funktioniert und sieht auch für heutige Verhältnisse noch äußerst gut aus. Januar 2007, der Releasetermin steht, am 23. März soll "Stalker" endlich zu haben sein. Grund genug, den Titel für euch ein letztes mal genau unter die Lupe zu nehmen.


Super Gau³


Dass "Stalker" in der verstrahlten Zone rund um den berüchtigten Reaktor des Lenin Kernkraftwerks nahe der Stadt Tschernobyl spielt, sollte weitestgehend bekannt sein; wie die Entwickler die Geschichte des tragischen Atomunfalls, der sich im Jahre 1986 ereignete, weiterstricken, dürfte zumindest Neulingen noch ein Rätsel sein. Wir schaffen Klarheit: Im Jahre 2012 erschüttert eine weitere Explosion die verstrahlte Umgebung. Militär und Regierung riegeln die Zone in Windeseile ab. Einige Zeit später: ersten Forschern ist es gestattet, das Areal zu betreten. Da sich ein Großteil der Weiskittel allerdings nicht selbst die Hände schmutzig machen möchte, schickt man (illegalerweise) sogenannte "Stalker" in das Gebiet, die fortan nach seltenen Forschungsobjekten, sogenannten Artefakten, suchen und diese für teueres Geld an die besagten Forscher sowie diverse Sammler verkaufen. Der nicht unbedingt gefahrlose Trip in das Areal rund um Tschernobyl lockt auch den Held des Spiels an, in dessen schmutziger Uniform ihr fortan in die Geheimnisse der "Zone" eintaucht.



Ausgestorben? Pah!

Das an sich trostlose Gebiet entpuppt sich ziemlich schnell als äußert lebhaft. Zahlreiche Mutanten, die auf Eindringlinge nicht unbedingt gut zu sprechen sind, bevölkern das strahlende Fleckchen Erde. Weiterer Stoff für Konflikte: Konkurrenten. Andere Stalker, die in der Zone verkehren und in verschiedene Fraktionen unterteilt sind, können euch zwar (je nachdem, wie ihr mit ihnen umgeht) freundlich und hilfsbereit, aber eben auch feindlich gesonnen sein. Hier habt ihr allerdings ein Wörtchen mitzureden: Unterstützt ihr eine Fraktion beispielsweise in einem Kampf, sind diese freilich gut auf euch zu sprechen. Bringt ihr allerdings den ein oder anderen Kollegen um die Ecke, um euch beispielsweise ein begehrtes Artefakt unter den Nagel zu reißen, könnte bei einer Begegnung mit dessen Truppe schnell "Schicht im Schacht" sein. Da lohnt sich ein freundlicher Umgang mit seinen Mitbewerben, schließlich greifen euch diese in Gefahrsituationen ebenfalls unter die Arme und gewähren bei dem ein oder anderen Tauschgeschäft womöglich Freundschaftsrabatt.

Eine meist unsichtbare Gefahr lauert in den sogenannten Anomalien, elektromagnetischen Entladungen, die durch den Unfall entstanden sind und ständig ihre Position verändern. Unfreiwillige Begegnungen mit diesen enden meist in einem Debakel. Gut, dass euch diverse Gimmicks zur Verfügung stehen, die die sonderbaren Erscheinungen orten können. Mit einer Art Geigenzähler warnen euch Piepgeräusche vor aufkommender Gefahr. Im späteren Verlauf wird es euch außerdem möglich sein, Anomalien mithilfe eines speziellen Tools zu sehen - sofern ihr das nötige Kleingeld zusammengetragen habt.

Shopping

Waffen, Upgrades, nützliche Gimmicks, Hinweise und Aufträge holt ihr euch am besten beim sogenannten "Trader" ab. Dieser unterhält eine Art Laden, in welchen ihr euch nach Herzenslust ausrüsten könnt - ein gut gefüllter Geldbeutel vorausgesetzt. Außerdem könnt ihr hier meist auch eure gesammelten Artefakte in Bares verwandeln. Doch Vorsicht: Nicht alle Artefakte sollten verkauft werden. Einige verbessern eure Fähigkeiten oder helfen, durch bestimmte Anomalien zu kommen und somit neue Bereiche der Zone zu betreten. Die Verwendung des ein oder anderen Artefakts kann jedoch auch in die Hose gehen, das Risiko liegt also bei euch. Missionen und Ausrüstung finden sich natürlich nicht nur beim Trader. Andere Stalker bieten neben Handel auch viele neue "Quests" an.



Endlich frei!

Wer einen linearen roten Faden sucht, wird womöglicht enttäuscht sein. Zwar bietet der Titel eine Art Hauptstory, durch das offene Spielkonzept werden die Spieler aber auf ganz unterschiedliche Wegen zu den alternativen Enden gelangen. Der Wiederspielwert sollte also angenehm hoch sein. In der knapp 30 km² großen Spielwelt soll man sich zu Beginn bereits fast komplett frei bewegen und Aufträge nach Belieben aussuchen können. Ebenfalls lohnenswert ist das komplette Durchspielen des Titels: So will man nach und nach für überraschende Wendungen sorgen. War die zweite Explosion etwa nur ein Vorwand? Gibt es eine Verschwörung oder steckt gar die Regierung dahinter?


Life and Let Die

Der ganze Stolz der Entwickler, die Lebensimulation, wurde zwar etwas entschlackt, scheint aber auch im Zusammenspiel mit Skripten gut zu funktionieren. Verschiedene Stalker-Fraktionen, Mutanten und Lebewesen werden mit, aber auch ohne Einwirken des Spielers miteinander interagieren. Konkurrierenden Stalkern hingegen wird es nicht mehr möglich sein, euch Aufträge vor der Nase wegzuschnappen. Ebenfalls unters Messer gefallen: Euer Stalker muss nicht mehr schlafen, um sich zu regenerieren. Gut so! Ob das Nahrungssystem auch gestrichen wurde, ist bisher unklar. Bekannt ist allerdings, dass es euch nicht mehr möglich sein wird, Fahrzeuge zu steuern. Zwar bietet der Titel eine ausgereifte Physikengine, die auch das realistische Steuern von Fahrzeugen ermöglicht hätte, aufgrund der Anomalien wurde diese Idee mittlerweile allerdings verworfen.



Apocalypse Now

Die von GSC Entwickelte X-Ray Engine zaubert immernoch ansehnliche Landschaften und Effekte auf den Bildschirm. Ein ausgefeiltes Wetter- sowie Tag- und Nacht-System, Beleuchtung in Echtzeit, exzellent eingebaute DirectX9 Effekte und eine hohe Weitsicht dürften die Spieler zufrieden stellen. Ein wirklicher Hauptgrund für das Prädikat "Optisch besonders wertvoll" dürfte aber die stilistische Umsetzung der Zone sein. Die Endzeitstimmung kommt grandios herüber. Auch für die Ohren scheint "Stalker" ein Genuß zu werden, schließlich dürften die realistische Effekte und ein passender Soundtrack maßgeblich zur Atmosphäre des Titels beitragen. Erfreulich: THQ kündigte eine komplette Lokalisation an. Außerdem wird das Spiel auch hierzulande ungeschnitten veröffentlicht - allerdings mit dem USK-Siegel "keine Jugendfreigabe".





Die meisten Spieler wird "Stalker" sicher enttäuschen. Die Erwartungen der Community sind dermaßen hoch - GSC wird diese kaum erfüllen können. Trotzdem bin ich überzeugt: Mit "Stalker" steht uns in Kürze ein tolles Spiel ins Haus. Das atmosphärische Tschernobyl-Szenario, die immernoch hübsche Grafik, die spielerische Freiheit und die riesige Spielwelt sprechen auch im Jahre 2007 noch für sich. Hoffen wir, dass die ukrainischen Entwickler in der Zielgeraden der Entwicklung das Balancing und die Bugs in den Griff bekommen und das Spiel ordentlich optimieren. Dann kann der 23. März kommen.
 
So testen wir >>


Mehr zur "S.T.A.L.K.E.R."-Reihe
Review - S.T.A.L.K.E.R.: Call of Pripyat (PC)
Review - S.T.A.L.K.E.R.: Clear Sky (PC)
Review - S.T.A.L.K.E.R: Shadow of Chernobyl (PC)


#1 | HerrK [28.01. | 22:33] 
Lob!
Sehr schöne kompakte Preview!


 













mehr Wallpaper






















nicht lineare Missionen
30 km² große Spielwelt
alternative Enden
Rollenspiel-elemente
keine Jugendfreigabe
deutsche Version komplett lokalisiert


Offizielle Website:
 stalker-game

Fansites:
 olbivion-lost.de
 @onlinewelten
 stalkerfiles.com

Weitere Links:
 Trailer
 Trailer
 Trailer



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