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LILLY LOOKING THROUGH
 Vorschau von Tobias Sickmann (08.10.2013) Artikel-Feed (RSS) abonnieren
Genre:Adventure Publisher:Geeta Games
Termin:01. November 2013 Entwickler:Geeta Games

Über eine Kickstarter-Kampagne konnte das Entwickler-Pärchen Steve und Jessica Hoogendyk seinen Traum vom ersten eigenen Spiel in die Tat umsetzen. Das Point & Click-Adventure Lilly Looking Through präsentiert sich als charmante Indie-Knobelei für Klein und Groß. GameRadio konnte einen Blick auf die ersten Level werfen.


Lilly hat den Durchblick

Lilly Looking Through versucht erst gar nicht, eine tiefgreifende Geschichte zu erzählen. Kein Erzähler und kein Textbildschirm, die uns erklären, in welche Schlamassel das kleine Mädchen Lilly und ihr Bruder Row geraten. Dies ist auch gar nicht nötig, denn das Adventure erzählt eine klassische Rettungsgeschichte. Ein geheimnisvoller, roter Schal schnappt sich Row und fliegt mit ihm davon. Der Hilfeschrei an die Schwester folgt sogleich, weshalb Lilly natürlich prompt zur Rettung eilt.

Schon früh im Spiel erhält unsere titelgebende Heldin eine magische Brille. Wenn sie diese aufsetzt, springt sie durch die Zeit und erlebt zwei verschiedene Epochen. Dass der Zahn der Zeit sich auf die Umgebung auswirkt, wird schon von Anfang an deutlich. Dort wo früher gepflegte Monumente und Gebäude standen, finden sich nach dem Zeitsprung nur noch Ruinen und verlassene Gebiete. Wie es sich für ein Point & Click-Adventure gehört, macht sich Lilly die besondere Fähigkeit der Brille zu Nutze, um Rätsel zu lösen und der Rettung ihres Bruders einen Schritt näher zu kommen.


What you see is what you saw

Lilly Looking Through bietet im Vergleich zu anderen Genrevertretern eher leichte Rätselkost. Da sich das Spiel eindeutig auch an jüngere Spieler richtet, sollte man nicht allzu harte Kopfnüsse erwarten. Komplexe Mechaniken wie das Kombinieren von einzelnen Gegenständen oder levelübergreifende Rätsel kommen nicht vor. Auch auf ein Inventar zum Sammeln von nützlichen Gegenständen wurde verzichtet. Wer aber doch mal nicht weiter weiß, kann auf die übliche Hilfefunktion zurückgreifen, die interaktive Objekte anzeigt.

Neben den herkömmlichen Schalteraufgaben machen natürlich die Zeitsprünge den Hauptanteil der Rätsel aus. Wenn Lilly an einem Abgrund nicht weiter kommt, kann es gut sein, dass sich in der Vergangenheit genau dort eine Brücke befindet. Oftmals müssen wir indirekt Einfluss auf die Gegenwart nehmen. Eine bewässterte Eichel kann später zu einem mächtigen Baum anwachsen, der uns einen neuen Weg ebnet. Selbst wer nicht auf Anhieb auf die Lösung kommt, dürfte mit ein wenig Trial & Error zum Ziel gelangen.


Stimmungsvoll

Die Hintergründe im Adventure sind schön gezeichnete, jedoch statische 2D-Gebiete. Während in der Vergangenheit überwiegend helle und kräftige Farben herrschen, kommen in der Gegenwart heruntergekommene und mit Gras überwucherte Regionen zum Vorschein. Alle animierten Charaktere, dazu gehören Lilly, ihr Bruder oder aber auch Tiere wie Eichhörnchen, sind 3D-Objekte, die passend in die 2D-Welt integriert wurden. Mit ihren großen Kulleraugen könnte unsere kleine Heldin direkt aus The Legend of Zelda: The Wind Waker entsprungen sein. Gerade bei ihr wurde viel Mühe in die Animationen gesteckt. Steht sie auf der Stelle, suchen ihre neugierigen Blicke die Umgebung ab. Wenn Lilly einen Holzbalken überqueren muss, macht sie dies balancierend mit ausgestreckten Armen. Wegen solchen Details fällt es uns nicht schwer, sie in unser Herz zu fassen. Einen Nachteil hat die nett animierte Protagonistin aber doch: Ihre Aktionen lassen sich nicht abbrechen oder beschleunigen, was bei ihrem langsamen Vorgehen doch ein wenig nerven kann. Besonders wenn ihr eine bestimmte Schalterreihenfolge wiederholen müsst, kann dies einige Zeit beanspruchen. Geduldigen Gamern sollte dies aber nichts ausmachen.

Bis auf seltene Zwischenrufe zwischen Lilly und ihrem Bruder verzichtet Lilly Looking Through auf eine umfangreiche Sprachausgabe. Auch die Musik hält sich bedeckt und besteht weitestgehend aus leisen Piano-Stücken. Diese sorgen für eine stimmungsvolle Untermalung, ohne jedoch groß herauszustechen. Insgesamt scheinen Optik und Audio darauf bedacht zu sein, den Spieler sanft an das Adventure heranzuführen. Zusammen mit dem behäbigen Tempo besteht zu keiner Zeit eine Gefahr für eine Reizüberflutung bei den jungen Spielern.



In unserer Vorschau-Fassung konnten wir die ersten fünf Level anspielen. Diese versprechen ein kinderfreundliches und charmantes Rätsel-Abenteuer. Einen Innovationspreis dürfte Lilly Looking Through vielleicht nicht gewinnen, aber wer als Elternteil sein Kind an ein harmloses und spaßiges Videospiel heranführen möchte, sollte dieses Adventure im Auge behalten. Wir hoffen, dass wir nur einen Bruchteil vom Spiel gesehen haben, denn die ersten Level konnten wir in sehr kurzer Zeit beenden.
 
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Pro:
süße Protagonistin
Zeitsprünge
hübsches Setting
für Groß und Klein
liebevolle Animationen

Contra:
leichte Rätselkost
lange Animationen
wenig Story
Umfang ausreichend?


Offizielle Website:
 @Geeta Games



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